DEV0008198MA - - Google Patents
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Description
V8198X/34g
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des durch Patent 932 324 geschützten Drehstuhles, bei
dem eine Tragsäule für den Sitz und eine Rückenlehne eine mit einem Standfuß fest verbundenen
Führungssäule mit Abstützung durch Axiallager außen umgreift und zwei nach hinten und aufwärts
gerichtete Streben aufweist, an denen der hintere Sitzbretteil befestigt ist, während ihre freien Enden
die seitlichen Streben für die Rückenlehne bilden.
Erfindungsgemäß ist jede der beiden nach hinten und aufwärts gerichteten Streben mit einer nach
vorn aufwärts gerichteten, als vordere Sitzbrettauflage dienenden Strebe einstückig ausgebildet
und am Übergang von der Hinterstrebe zurVorderstrebe an der Führungssäule festgelegt, vorzugsweise
festgeschweißt. Hierdurch ist gegenüber der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform,
bei der für eine vordere Auflage des Sitzbrettes besondere, für sich mit der Führungssäule verbundene
Vorderstreben vorgesehen sind, eine beachtliche bauliche Vereinfachung erzielt.
Bei bevorzugter Stahlrohrausführung sind die beiden je eine Vorder-, Hinter- und Rückenlehnenstrebe
bildenden Stahlrohrstücke an ihrer Verbindungssteile mit der zylindrischen Tragsäule plattgedrückt
und zu einem sich großflächig an die Zylinderfläche der Tragsäule anpassenden Sattel
gebogen, der mit der Tragsäule verschweißt' ist. Zweckmäßig ist der Übergang zum plattgedrückten
Sattelstück des Rohres durch eine in Längsrich tung des Rohres verlaufende Sicke versteift.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung des Drehstuhles,
" .
Fig. 2 eine Seitenansicht im Bereich der Streben, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf das Strebenkreuz mit Schnitt durch die Tragsäule.
Der Drehstuhl hat einen, vorzugsweise aus Blech gepreßten, tellerartigen, Standfuß 1, auf dessen
Stützrand ein geräuschdämpfender Gummiring 2 aufgestreift ist. Mit dem Standfuß 1 ist eine
Führungssäule 3, die zur Verringerung des Ge- ,' wichts als Rohr ausgebildet ist, fest verbunden,
z. B. verschweißt. Über die Führungssäule 3 greift außen, von oben her eine hohle Tragsäule 4, die
sich oben und unten an der Führungssäule 3 mit Axiallagern, vorzugsweise Kugeldrucklagern abstützt.
An ihrem oberen Ende ist die Tragsäule 4 durch eine Kappe 6 abgeschlossen.
Das Sitzbrett 8 ist vorn und hinten auf von der Tragsäule 4 ausgehenden Streben 9 und 10 abgestützt.
Jede der beiden nach hinten aufwärts gerichteten Streben 9, die, wie beim Hauptpatent,
mit ihren freien Enden die Streben 11 für eine
Rückenlehne 12 bilden, ist mit einer nach vorn aufwärts gerichteten Strebe 10 in einem einzigen
Stahlrohrstück zusammengefaßt. Das Stahlrohr ist am Übergang von der Hinterstrebe 9 zur Vorderstrebe
IQ bei 13 plattgedrückt und derart sattelförmig gebogen, daß es sich großflächig an die
Zylinderfläche der Tragsäule 4 anlegt. Das Sattelstück 13 ist mit dem Rohr der Tragsäule 4 verschweißt.
Außer seitlichen, in Mantellinien des Rohres der Tragsäule 4 vorgesehenen Schweißnähten
14 können innerhalb der Anlagefläche einige Schweißpunkte 15 angebracht sein. Der Sattel 13
ist beim Ausführungsbeispiel durch eine in Längsrichtung des Rohres verlaufende Sicke 16 versteift.
Das Sitzbrett 8 ruht hinten auf an die Hinterstreben 9 angeschweißten Ansätzen 17 und ist.mit
durch diese Ansätze und Bohrungen der Hinterstreben hindurchgehenden Bolzen 18 festgelegt.
Die Vorderstreben 10 haben zur Stützung des Sitzbrettes 8 plattgedrückte, in waagerechte Richtung
abgebogene Enden 19, die mit dem Sitzbrett vernietet, sind.
Claims (3)
1. Drehstuhl, insbesondere Schuldrehstuhl, bei dem eine Tragsäule für den Sitz und eine
Rückenlehne eine mit einem Standfuß fest verbundene Führungssäule mit Abstützung durch
Axiallager außen umgreift und zwei nach hinten und aufwärts gerichtete Streben aufweist,
an denen der hintere Sitzbretteil befestigt ist. während ihre freien Enden die seitlichen Streben
für die Rückenlehne bilden nach Patent 932 324, dadurch gekennzeichnet, daß jede der
beiden nach hinten und aufwärts gerichteten Streben (9) mit einer nach vorn und aufwärts
gerichteten, als vordere Sitzbrettauflage dienenden Strebe (10) einstückig ausgebildet und am
Übergang von der Hinterstrebe zur Vorderstrebe an der Tragsäule (4) festgelegt, vorzugsweise
festgeschweißt, ist.
2. Drehstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Stahlrohrausführung die beiden je eine Hinter- und Vorderstrebe (9, 10)
bildenden Stahlrohrstücke an ihrer Verbindungsstelle mit der zylindrischen Tragsäule (4)
plattgedrückt sind und einen sich großflächig an die Zylinderfläche der Tragsäule (4) anpassenden
Sattel (13) bilden, der mit der Tragsäule verschweißt ist.
3. Drehstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der plattgedrückte Sattel (13)
des Rohrstückes durch eine in Längsrichtung des Rohres verlaufende Sicke (16) versteift ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 530/205 6. 56
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