DE841208C - Schulmoebel aus Holz mit Fuessen - Google Patents
Schulmoebel aus Holz mit FuessenInfo
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- DE841208C DE841208C DEC217A DEC0000217A DE841208C DE 841208 C DE841208 C DE 841208C DE C217 A DEC217 A DE C217A DE C0000217 A DEC0000217 A DE C0000217A DE 841208 C DE841208 C DE 841208C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B39/00—School forms; Benches or forms combined with desks
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- Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
Description
- Schulmöbel aus Holz mit Füßen Man hat bereits bei Schulmöbeln aus Holz vorgeschlagen, die Möbelfüße statt aus Holz aus Metallröhren herzustellen und diese Röhren außerdem noch unter sich zu verbinden. So stellt man Schulbänke, Stühle und Tische her, deren Unterbau aus Metallröhren besteht.
- Abgesehen davon, daß derartige Möbel durch den Unterbau aus '.Metallröhren das möbelartige Aussehen verlieren, ist deren Herstellung auch teuer, und zwar infolge der vielen Schweißstellen. Ein weiterer Nachteil ist, daß eine lange Arbeitszeit für die Herstellung des Möbelstückes erforderlich ist.
- Erfindungsgemäß besteht nun das Neue darin, daß bei einem Schulmöbel aus Holz mit Füßen diese nicht wie bisher durch Holzfriese, sondern durch Metallrohre miteinander verbunden sind. Dadurch werden erhebliche Vorteile erreicht insofern, als jetzt die teuren Schweißstellen in Wegfall kommen, die Montage vereinfacht und die Arbeitszeit verkürzt wird, und zwar bei gleicher Festigkeit wie diejenige bei den bekannten Holzmöbeln mit Stahlrohrfüßen. Außerdem wird eine große Holzersparnis erzielt.
- Die Erfindung läßt sich bei allen Holzmöbeln anwenden, die Füße aufweisen, beispielsweise bei Tischen, Stühlen, Schulbänken usw. Handelt es sich um Schulbänke, so können stehende oder umlegbare in Frage kommen, ferner solche mit oder ohne Fußrost.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine eigenartige Verbindung der Holzfüße des Pultteiles mit denjenigen des Bankteiles. Hier sind die Holzfüße durch ein Rohrverbindungsstück miteinander verbunden. Zweckmäßigerweise sind die Enden des Rohrstückes als Bajonettverschlüsse ausgebildet, die in Bohrungen der Holzfüße eingeführt werden.
- Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht.
- Fig. i zeigt zwei mit der Neuerung versehene und miteinander gekuppelte schwellenlose Schulbänke in Seitenansicht, während Fig. 2 eine Ansicht in Richtung der Pfeile A-B der Fig. i ist; Fig. 3 und 4 zeigen in größerem Maßstab, und zwar in geschnittener Seitenansicht und Vorderansicht die bajonettartige Rohrverbindung; Fig. 5 ist eine Vorderansicht eines Schultisches; Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt durch Linie C-D der Fig. 5; Fig. 7 ist eine Vorderansicht eines Stuhles, während Fig. 8 eine Seitenansicht darstellt; Fig. 9 zeigt eine etwas andere Ausführung einer Schulbank; Fig. io ist ein Schnitt nach Linien E-F der Fig. 9 in größerem Maßstab; Fig. ii und 12 stellen in Vorderansicht und Seitenansicht einen Schülertisch dar.
- Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i bis 4 ist als Schulmöbel eine schwellenlose Schulbank angenommen, die im wesentlichen aus dem Pultteil i, dem Bankteil 2, der Banklehne 3 und den Füßen 4 und 3 besteht. Alle diese Teile sind aus Holz und geben somit der Schulbank ein möbelartiges Aussehen. Statt der bisher üblichen, die Füße verbindenden Holzfriese, kommen nunmehr Metallrohre 7 und 8 in Frage. Ersteres verbindet die Pultfüße 4, letzteres die Bankfüße 5 miteinander. Die Rohre 7 und 8 ragen in Bohrungen der Füße 4 und 5 und sind dort gegen Herausziehen gesichert, beispielsweise durch Niete.
- Die beiden Metallrohre 7 und 8 haben auch noch einen anderen Zweck, denn sie dienen zum Tragen des den Pultteil i und den Bankteil 2 verbindenden und aus Holz bestehenden Mittelholmes 9. Ferner sind als Stütze des Pultteiles i und des Bankteiles 2 Streben io, ii und 12 vorgesehen, die in Bohrungen der Holzfüße 4 und 5 und des Mittelholmes 9 hineinragen und dort befestigt, z. B. vernietet sind.
- Wie insbesondere die Fig. i, 3 und 4 erkennen lassen, sind die Füße 4 des Pultteiles i und die Füße 5 des Bankteiles 2 durch Rohrverbindungsstücke 13 miteinander verbunden. Die Enden des Rohrstückes 13 sind mit Bajonettschlitzen 14 versehen, die mit Querstiften 15 der Holzfüße 4 und 5 zusammenarbeiten, und zwar nach Art eines Bajonettverschlusses.
- Die Neuerung .eignet sich natürlich nicht nur für Schulbänke der in den Fig. i bis 3 gezeichneten Art, sondern auch für Schulbänke nach Fig. 9, d. h. für umlegbare Schulbänke. Diese entsprechen in ihrer Bauart derjenigen nach den Fig. i bis 3, nur mit dem Unterschied, daß zwecks Erreichung einesUmlegens der Bank durch die Füße 4 und 5 quer gelegte Rohre 16 geführt sind. Diese Rohre 16 können auch als Lagerung für einen Fußrost i9 dienen. Die Enden dieser Rohre 16 ragen über die Füße 4 und 5 hinaus und sind an den äußeren Enden in Lagern 17 gelagert, während die inneren Enden der Rohre 16 durch eine Muffe 18 miteinander gekuppelt sind. Mit Hilfe dieser Mittel können die Bänke umgelegt, d. h. zwecks Reinigung des Fußbodens hochgestellt werden.
- Fig. 5 und 6 zeigen die Neuerung bei einem Tisch 2o mit Holzfüßen 21, wobei die üblichen Holzfriese durch Metallrohre 22 versteift sind, die in Bohrungen der Füße hineinragen und dort vernietet sind. Die Rohre 22 können noch durch ein Rohr 23 miteinander verbunden sein.
- Ein anderes Möbel, und zwar ein Stuhl ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Hier besteht der Sitz 24, die Rückenlehne 25 und die Füße 26 aus Holz, während als Verbindung dieser Füße wiederum :Metallrohre 27 Verwendung finden, gegebenenfalls unter Anwendung einer Strebe 28.
- Die Fig. ii und 12 zeigen in zwei Ansichten einen Schülertisch. Hier ruht eine Tischplatte 29 auf zwei Holzstützen 30, die durch :Metallrohre 31 miteinander verbunden sind, die entweder in nicht durchgehenden Bohrungen der Stützen 30 gelagert sind oder die durch durchgehende Bohrungen der Holzstützen 30 gesteckt und außen durch in die Rohre 31 eingeführte Holzköpfe 32 abgeschlossen sind. Weiterhin dienen die unteren freien Enden der Holzstützen 30 zur Lagerung von Metallrohrfüßen 33 und die oberen Teile der Holzstützen 30 zur Lagerung von Metallrohrstützen 34 für die Tischplatte 29.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schulmöbel aus Holz mit Füßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße an Stelle von Holzfriesen durch Metallrohre miteinander verbunden sind.
- 2. Schulmöbel nach Anspruch i, insbesondere Schulbänke, dadurch gekennzeichnet, daß Pult-und Bankteil (i, 2) mit je zwei Holzfüßen (4, 5) ausgestattet sind, die jeweils durch Metallrohre (7, 8) miteinander verbunden sind.
- 3. Schulbank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallrohre (7, 8) zum Tragen des den Pultteil (i) mit dem Bankteil (2) verbindenden, aus Holz bestehenden Mittelholmes (9) dienen.
- 4. Schulbank nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei schwellenlosen Schulbänken die Holzfüße (5) des Bankteiles und die Holzfüße (4) des Pultteiles durch Rohrverbindungsstücke (13) miteinander verbunden sind.
- 5. Schulbank nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrverbindungsstückes (13) als Bajonettverschlüsse (14) ausgebildet sind, die in Bohrungen der Holzfüße (4, 5) eingeführt werden.
- 6. Schulbank nach Anspruch 2 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützen für den Pultteil (i) und den Bankteil (2) entsprechend gebogene Metallrohre (io, 11, 12) vorgesehen sind, die in Bohrungen der Holzfüße (4, 5) hineinragen.
- 7. Schulbank nach Anspruch 2 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung einer umlegbaren Bank durch die Füße (4, 5) ein quer gelegtes Rohr (16) geführt ist, wobei die Enden der Rohre (i6) über die Füße (4, 5) hinaus vorstehen und dort als Lager (z7) bzw. Drehstelle dienen. B. Schulmöbel nach Anspruch i, insbesondere Tisch, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzfüße (2i) durch Metallrohre (22, 23) miteinander verbunden sind. 9. Schubpöbel nach Anspruch i, insbesondere Stuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzfüße (26) durch Metallrohre (27, 28) miteinander verbunden sind. io. Schulmöbel, insbesondere Schülertisch, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (29) auf zwei Holzstützen (3o) ruht, die durch Metallrohre (3i) miteinander verbunden sind. ii. Schulmöbel, insbesondere Schülertisch, nach Anspruch i oder io, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren freien Enden der Holzstützen (30) zur Lagerung von Metallrohrfüßen (33) und die oberen Teile der Holzstützen (30) zur Lagerung von Metallrohrstützen (34) für die Tischplatte (29) dienen. 12. Schulmöbel, insbesondere Schülertisch, nach Anspruch i, io oder ii, dadurch gekennzeichnet, daß die die Holzstützen (30) verbindenden Metallrohre (3i) durch in die Rohre eingeführte Holzköpfe (32) abgeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC217A DE841208C (de) | 1949-11-30 | 1949-11-30 | Schulmoebel aus Holz mit Fuessen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEC217A DE841208C (de) | 1949-11-30 | 1949-11-30 | Schulmoebel aus Holz mit Fuessen |
Publications (1)
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| DE841208C true DE841208C (de) | 1952-06-13 |
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ID=7012267
Family Applications (1)
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| DEC217A Expired DE841208C (de) | 1949-11-30 | 1949-11-30 | Schulmoebel aus Holz mit Fuessen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE841208C (de) |
-
1949
- 1949-11-30 DE DEC217A patent/DE841208C/de not_active Expired
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