DEV0007272MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Mai 1954 Bekanntgemacht am 3. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Meßgeräte, vorzugsweise solche, die einen Verstärker enthalten, müssen eine Eicheinrichtung besitzen,
um zeitliche Änderungen von dem Anzeigeinstruiment vorgeschalteten Schältelementen ausgleichen
zu können. In der Regel enthält das Gerät dazu eine Eichspannungsquelle, die eine Eichspannung
liefert. Diese Eichspannung wird auf den Eingang des Gerätes gegeben und mit einem die
zeitlichen Änderungen kompensierenden Regler das
ίο Anzeigeinstrument auf die Eichmarke eingestellt.
Bei einem Röhrenvoltmeter stellt man z. B-. zuerst die Spannung des Eichgenerators auf einen bestimmten
Wert ein, sofern sie nicht durch eine Regelautomatik stabilisiert ist, schaltet dann den
Eichgenerator an den Eingang des Meßgerätes und reguliert anschließend den Verstärkungsgrad. Zur
Eichung des Gerätes sind also zwei Maßnahmen erforderlich. Außerdem können durch die Einstellung
des Instrumentenzeigers auf besondere, meistens farbig markierte Eichmarken noch Fehler
bei der Eichung auftreten.
Diese Nachteile werden bei einer Eicheinrichtung für einen Vierpol enthaltende Meßgeräte dadurch
vermieden, daß erfindungsgemäß an den Klemmen des Vierpols zwei dem Sollwert des
Quotienten aus seiner Eingangs- und Ausgangsspannung entsprechende, einer gemeinsamen Eichspannungsquelle
entnommene Eichspannungen angeschlossen sind und die Einstellung des Quotienten
aus Eingangs- und Ausgangsspannung des Vierpols
609 508/173
V7272VHIc/21e
mittels regelbarer Elemente erfolgt. Die vorgeschlagene Methode läßt sich auf alle Meßgeräte
anwenden, für deren richtige Arbeitsweise es ausreicht, den Quotienten zweier in ihm auftretender
Spannungen konstant zu halten, die z. B. Eingangsund .Ausgangsspannung eines Verstärkers sein
können. Allgemein läßt sich der zeitlich inkonstante Teil des Meßgerätes dann als Vierpol auffassen.
Zur Eichung wird so vorgegangen, daß aus einer
ίο Eichspannungsquelle, deren genaue Spannung unwesentlich
ist, zwei verkoppelte Spannungen, etwa über einen Spannungsteiler, entnommen werden,
deren fester Quotient dem Sollwert des Quotienten aus Eingangs- und Ausgangsspannung des im
Meßgerät enthaltenen Vierpols gleich ist. Die größere der beiden Eichspannungen wird an das
\7ierpollklemmpaar geführt, an dem im Falle der
Messung die höhere Spannung liegt und umgekehrt. Eine besonders einfache Eichung ergibt sich,
wenn man die beiden Eichspannungen gleichzeitig in der Weise an den Eingang und Ausgang des
Vierpols anschaltet, daß man am Vierpolausgang die Differenz zwischen der Ausgaiigsspannung des
Vierpols und der zugehörigen Eichspannung mit dem Instrument in an sich bekannter Weise messen
kann. Die den Quotienten der Eingangs- und Ausgangsspannung des Vierpols regelnden Elemente
lassen sich dann leicht so einstellen, daß das Meßinstrument den Wert Null zeigt. In diesem Falle
werden also keine besonderen Eichmarken benötigt, sondern es braucht bloß die auch dem Laien
verständliche Maßnahme getroffen zu werden, den Zeiger des Instrumentes vor der Messung auf Null
einzuregulieren. Zweckmäßig wird der Umschalter von Messen auf Eichen gleich mit dem Regelelement
des Vierpols verbunden, so daß zur Eichung nur der Regler betätigt wird und dabei
automatisch auf Eichen umschaltet, oder es kann das Regelelement des Vierpols mit dem Einschalter
der Eichspannungsquelle baulich vereinigt werden. Von Vorteil kann es auch sein, Meßgerät, Eichspannungsquelle
und Eichspannungsteiler zu einer Einheit zusammenzubauen. Bei Verwendung einer
fremden Spannungsquelle ist es zweckmäßig, Meßgerät und Eichspannungsteiler zu einer Einheit
zusammenzubauen und Mittel zum Anschluß der Eichspannung vorzusehen. Darüber hinaus kann
die Eicheinrichtung gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfmdungsgedankens als tragbares Meßgerät
ausgebildet sein. Ein weiterer Vorzug des Verfahrens besteht darin, daß Spannungsschwankungen
der Eichspannungsquelle keine Rolle spielen.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel
der Eicheinrichtung gemäß dem Erfkidungsgedanken
dargestellt: Ein Wechselstrom-Röhren- [ voltmeter, bestehend aus dem regelbaren Verstärker,
dem auch zur Messung von Differenzströmen eingerichteten Instrumentenkreis, einem
kapazitiven Eichspannungätieiler und dem Eichoszillator,
kann durch Umschalten yon M = Messen auf E = Eichen auf seine elektrische Konstanz geprüft
und nötigenfalls nachgeregelt werden.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auch
zur Eichung von Gleichstromverstärkern verwendet werden, wobei zweckmäßig als Eichspannungsquelle
eine Batterie od. ä. verwendet wird. Der zeitlich inkonstante Vierpol kann auch
aus passiven Elementen bestehen, z. B. Filter, Leitungen . u. a. . In diesem Falle müßte der
Spannungsteiler so ausgebildet sein, daß die höhere Spannung an den Vierpoleingang gelangt.
Claims (7)
1. Eicheinrichtung für einen Vierpol enthaltende Meßgeräte, vorzugsweise solche mit
Verstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß an den Klemmen des Vierpols zwei dem Sollwert
• des Quotienten aus seiner Eingangs- und Ausgangsspannung entsprechende, einer gemeinsamen
Eichspannungsquelle entnommene Eichspannungen angeschlossen sind, und die Einstellung
des Quotienten aus Eingangs- und Ausgangsspannung des Vierpols mittels regelbarer
Elemente erfolgt.
2. Eicheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch •gekennzeichnet, daß die Entnahme der Eichspannungen
aus der Eichspannungsquelle durch einen Spannungsteiler erfolgt.
3. Eicheinrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das regelbare Element des Vierpols mit dem Umschalter von
Messen auf Eichen eine Baueinheit bildet.
4. Eicheinrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das regelbare EIement des Vierpols mit dem Einschalter der
Eichspannungsquelle eine Baueinheit bildet.
5. Eicheinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Meßgerät, Eichspannungsquelle
und Eichspannungsteiler zu einer Einheit zusammengebaut sind.
6. Eicheinrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß Meßgerät und Eicbspannungsteiler zu einerEinheit zusammengebaut
und Mittel zum Anschluß einer fremden Spannungsquelle als Eichspannungsquelle' vorgesehen
sind.
7. Eicheinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie als tragbares
Meßgerät ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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