DEV0006634MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEV0006634MA
DEV0006634MA DEV0006634MA DE V0006634M A DEV0006634M A DE V0006634MA DE V0006634M A DEV0006634M A DE V0006634MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gait
setting
drive
subtotal
adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 17. November 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Wählen der Gangartsteuerung in rechnenden Maschinen, insbesondere Buchungsmaschinen mit mehreren Rechenwerken, wovon jedes ein Einstellglied aufweist, welches durch automatische Einstellmittel in verschiedene Stellungen entsprechend der eingestellten Gangart (Posten, Zwischensumme, Summe) eingestellt werden kann und dadurch die Steuerung der Rechenwerke veranlaßt wird.
Bei den bisher bekannten Maschinen mit mehreren Rechenwerken ist für jedes Rechenwerk ein Einstellglied und für jedes Einstellglied für die Verstellung in die drei verschiedenen Stellungen Posten, Zwischensumme und Summe je ein Funktionshebel vorgesehen, der durch am Wagen angeordnete Einstellmittel (Stops) verschwenkt wird und diese Verstellung über verschieden lange Hebel an die Einstellglieder weitergibt. Bei Ausrüstung einer Buchungsmaschine mit z. B. fünf Rechenwerken werden also allein für die Funktionen der Gangartsteuerung fünfzehn Funktionshebel benötigt. Das bedingt, daß andere Funktionen nicht in dem Umfang wie es gewünscht wird vom Buchungswagen automatisch angerufen werden können, da die zahlenmäßige Anordnung der Funktionshebel von der Breite der Steuersätze abhängig ist, oder die Steuersätze würden eine unhandliche Breite annehmen.
509 580/145
V 6634 IX/42 m
Die Krlindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, eine einfache und platzsparende Einrichtung zu schallen, die es ermöglicht, so wenig wie möglich Funkt ionshebel für das Aussteuern der S Gangarten, l'osten, Zwischensumme und Summe, vorzusehen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß für das !einstellen der Gangart Summe, gleichgültig für welches der Rechenwerke, nur ein Fuiiktionshebel benötigt wird, welcher bei Betätigung durch am Buehungswagen angeordnete !einstellmittel eine !einrichtung einschaltet, die auf die Kinstcllglieder derart wirkt, daß jeweils nur das in die Stellung /wischensunime verstellte Einstellglied in die Stellung Summe weiterverschweiikt wird.
Die !einrichtung wird in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Ks zeigt
Abb. 1 eine perspektivische Darlegung der Einrichtung in Ruhelage,
Abb. 2 eine schematische Darstellung der Einrichtung mit einem auf Zwischensunmie angesteuertem iei ns(el !glied,
Abb. 3 die gleiche Einrichtung mit verstelltem Einslcllglied 1 ><·i Summensteuerung, unter ITinweglassung der 'IViIe, die für das Aussteuern der Gangarten I Osten und Zwischensumme benötigt werden. Auf einer ortsfest angeordneten Achse 2 sind fünf Kinstellglicder 1 schwenkbar gelagert, deren obere Knden als M itnehmernasen 3 ausgebildet sind, wogegen < 1 ic- unteren Kndeii 4 einmal über Zwischenglieder 5, Wiiikelhebel f> und Zwischenglieder 7 mit fünf Fuiiktionslicbclii 8 und das andere Mal mit bekannten fünf Zählwcrksteuergruppen verbunden sind. I )ie Kunktionshebel 8 mit Auflaufflächen 9 sind auf einer ortsfesten Achse 10 gelagert und werden von leiiislellmitteln 1 1 gesteuert. Die Einstellmittel 1 1 sind wie bekannt in einem ßuchuiigswagen angeordneten Steuersatz angeordnet, der die Hewcgung des Mucliungswageiis mit ausführt, lein Hügel Ij mit einer Anschlagnase 13 wird durch Verhindungsstiftc 14 mil auf einer ortsfesten Achse 1 5 befestigten Schwenkarmen 16 und 17 verbunden. Der Hügel 12 wird von einer Eeder 19 in Ruhelage gegen Anschlagstifte 20 und 21 gehalten. Ein Treibglied Jj mit einer Nase 23 und einem Gleitstift 24 ist mit bekannten Antriebsmitteln des Maschinenautriebes verbunden und führt während eines Maschinenspiels eine 1 liiiundherlx'wcgung aus. Ein auf einem Holzen 25 gelagerter liebearm 26 wird durch ein Zwischenglied 27 mit einem auf der Achse H) drehbar gelagerten Funktionshebcl 28 verbunden.
I )ie Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt:
Hei einem Wagensprung von Kolonne zu Kolonne
laufen, wie bekannt, !einstellmittel auf Funktion^ hebel auf und verschwenken diese, wodurch die automatischen Eunktionen angerufen werden. Zum Steuern der entsprechenden Gangarten sind unter anderen auch !einstellmittel 11 und 11' im Steuersatz gesetzt, welche Funktionshebel 8 und 28 nicder-
fio drücken. Soll z. H. in einer Kolonne bzw. in einer Hucliiingspalte der in die Maschine einzutastende Wert in einem Rechenwerk aufgenommen werden, so muß dieses Rechenwerk von der ihm zugeordneten bekannten Steuergruppe posteugcsteuert werden. Die Einstellung dieser Steuergruppe erfolgt, indem ein !einstellmittel 11 derart gesetzt ist, daß es einen von den fünf Funktionshebeln 8 um einen kleinen Weg verschwenkt. Durch diese Schwenkbewegung wird das Einstellglied i, welches mit dem anzurufenden Rechenwerk indirekt in Verbindung steht, über die. Glieder 5, 6, 7 ebenfalls, und zwar um den halben Weg wie das in Abb. 2 verschwenkte Einstcllglied 1 verschwenkt. Diese Einstellung des Einstellgliedes 1 veranlaßt, wie bekannt, die Steuerung des Zählwerkes auf Posten.
Bei diesen oben beschriebenen Gangarten gleitet das vom Maschinenantrieb angetriebene Trcibglicd 22 mit dem zugeordneten Glcitstift 24 auf dem ! lebearm 26 und stößt ins Leere.
Soll ein Rechenwerk auf Zwischcnsumme gesteuert werden, muß in der betreffenden Kolonne ein Einstellmittel 11' gesetzt werden, welches ebenfalls einen der fünf Funktionshebel 8 verschwenkt. Da das Einstellmittel 11' jedoch langer ist, wird auch der Funktionshebel 8 weiter verschwenkt als bei der vorher beschriebenen Postensteucrung. Eines der Eiiistellglieder 1 wird dadurch in die in Abb. 2 gezeigte Stellung verschweiikt, wodurch ebenfalls, wie Ix'kannt, die .Steuerung des betreffenden Wertes auf Zwischensumme veranlaßt wird.
Wird in einer Kolonne die automatische Summe aus einem der Rechenwerke verlangt, muß das Einstellglied i, welches die Summensteuerung wie bekannt veranlaßt, wie beschrieben, durch ein Einstellmittel 11' in die in Abb. 2 gezeigte Stellung (Zwischensumme) zwangläufig verstellt werden. Gleichzeitig läuft ein weiteres Einstellmittel 11'auf dem Funktionshebel 28 auf und verschwenkt diesen. Diese Schwenkbewegung wird ülx;r das Zwischenglied 27 auf den 1 lebearm 26 übertragen, so daß dieser vom Gleitstift 24 entfernt wird. Dadurch fällt das mit dem Maschinentrieb in Verbindung stehende Treibglied 22 mit seiner Nase 23 vor den Winkel 18 (Abb. 3) des Schwenkarmes 16, und mit Beginn des Maschinentriebes wird das Treibglicd 22 in Pfeilrichtung bewegt. Die vom Trcibglied 22 ausgeführte Bewegung wird über den Winkel 18 auf den mit den Schwenkarmen 16 und 17 drehbar verbundenen Bügel 12 übertragen. Der in Ruhelage mit der Anschlagnase 13 von der Feder 19 gegen den Anschlagstift 20 gezogene Bügel 12 wird sofort nach Beginn der Bewegung des Trcibgliedcs 22 von den Aiischlagstiften 20 und 21 entfernt und somit von der Feder 19 in Eingriff zu der auf Zwischensumme gestellten Mitnehmernase 3 des Einstellgliedes 1 gebracht, und das auf Zwischensumme verschwenkte Einstellglied 1 wird in die in Abb. 3 gezeigte Stellung (Summe) weiterverschweiikt. Wird das Trcibglied 22 vom Maschinensieb oder durch Federkraft wieder in die in Abb. 1, 2 gezeigte Stellung, also entgegen der Pfeilrichtung bewegt, so zieht die Feder 19 den Bügel und damit auch die Schwenkarme 16, 17 wieder in die in Abb. 1, 2 gezeigte Stellung.
Wird die betreffende Steuergruppc, wie bekannt. wieder in Ruhelage geschaltet, wird ebenfalls das
580/1-15
V 6634 IX/42 m
mit der Steuergruppe in Verbindung stehende Einstellglied ι in die in Abb. 1 gezeigte Stellung gebracht. Ebenfalls können die Einstellglieder auch zwangläufig durch den Maschinentrieb in Ruhelage gebracht werden.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel zeigt eine Einrichtung für fünf Steuergruppen, mittels welcher für das Ansteuern der Gangarten nur noch sechs Funktionshebel benötigt werden. Die Erfindung kann jedoch auch Auswertung finden bei Maschinen auf weniger oder mehr Steuergruppen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Wählen der Gangartsteuerung in rechnenden Maschinen, insbesondere Buchungsmaschinen mit mehreren Rechenwerken, wovon jedes ein Einstellglied aufweist, welches durch selbsttätige Einstellmittel in verschiedene Stellungen entsprechend der eingestellten Gangart (Posten, Zwischensumme, Summe) eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einstellen der Gangart Summe, gleichgültig für welches der Rechenwerke, nur ein Funktionshebel (28) benötigt wird, welcher bei Betätigung durch am Buchungswagen angeordnete Einstellmittel (11') eine Einrichtung einschaltet, die auf die Einstellglieder (1) derart wirkt, daß jeweils nur das in die Stellung Zwischensumme verstellte Einstellglied (1) in die Stellung Summe weiterverschwenkt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Buchungswagen angeordnete Einstellmittel (11') über den Funktionshebel (28) einen Hebearm (26) derart verschwenkt, daß ein vom Antrieb der Maschine angetriebenes Treibglied (22) mit einer Nase (23) in den Bereich eines einem Schwenkarm
(16) zugeordneten Winkels (18) kommt, so daß die vom Maschinentrieb hervorgerufene Bewegung des Treibgliedes (22) auf einen mit den Schwenkarmen (16, 17) verbundenen, über die Einstellglieder (1) greifenden Bügel (12) übertragen wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (12) in Ruhelage der Maschine mit seiner Anschlagnase (13) durch eine Feder (19) gegen einen ortsfesten Anschlagbolzen (20) gezogen wird und somit außerhalb des Schwenkradius der Mitnehmernasen (3) der Einstellglieder (1) zu liegen kommt, jedoch in der durch das Treibglied (22) hervorgerufenen Schwenkbewegung von den Anschlagstiften (20, 21) entfernt wird und vorzugsweise durch den Federzug in den Bereich der Mitnehmernase (3) des eingestellten Einstellgliedes (1) kommt, so daß dieses um einen bestimmten Weg (Summenstellung) weiterverschwenkt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (22) mit einem zugeordneten Gleitstift (24) auf einer Gleitfläche des Hebearmes (26) gleitet und in seiner Antriebsbewegung bei nichtangesteuerter Gangart Summe nicht am Winkel (18) des Schwenkarmes (16) angreift.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einstellen der Gangarten Posten und Zwischensumme für jede Steuergruppe nur ein Funktionshebel (8) vorgesehen ist, der durch verschieden lange Einstellmittel (11, 11') das ihm zugeordnete Einstellglied (1) über weitere Verbindungsglieder (7; 6, 5) bei Auflaufen eines niedrigen Einstellmittels (11) um einen kleinen Weg (Posten) und bei Auflaufen eines langen Einstellmittels (11') um einen größeren Weg (Zwischensumme) verstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1457718B1 (de) Vorrichtung zur automatischen Steuerung des hydraulischen Systems eines Ackerschleppers mit Kraftheber
DE923048C (de) Fahrwerkssteuerung, z. B. fuer eine Lademaschine mit hydraulischem Antrieb
DE19802007C1 (de) Sicherheitsanordnung für die Bedienungselemente einer handgeführten Bodenverdichtungswalze
DE1137042B (de) Papierwagenschaltvorrichtung mit Zahntrieb an Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer proportionale Buchstabenschaltung
DE1527289C2 (de) Steuerung für Schmiedemanipulatoren
DE2617130C3 (de) Niederhubwagen, insbesondere Gabelhubwagen
DE669731C (de) Kraftangetriebene Schreibmaschine
DE112020006368T5 (de) Konsolenkippstruktur
CH319284A (de) Einrichtung zum Wählen der Gangartsteuerung in rechnenden Buchungsmaschinen
DE975013C (de) Summenzugeinrichtung fuer Buchungsmaschinen
DE223698C (de)
DE42493C (de) Strafsen Reinigungsmaschine
DE509656C (de) Schreibrechenmaschine
DE196259C (de)
DE265419C (de)
DE2043197C3 (de) Betätigungseinrichtung für die Pumpe oder den hydrostatischen Motor eines hydrostatischen Getriebes eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Arbeitsfahrzeuges
DE519943C (de) Loch- und Stanzmaschine mit unabhaengig vom Kraftantrieb von Hand bewegbarem Stempelhalter
DE20178C (de) Bewegungs- und Steuerungs-Mechanismus für Dampfstrafsenwalzen
DE101057C (de)
DE198500C (de)
DE130156C (de)
DE355806C (de) Vorrichtung zur Verstellung der Wangen an Abkantmaschinen
DE558186C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Ruecktransport des Einstellwagens an Kartenloch- oderDruckmaschinen
DE927836C (de) Antrieb fuer Zaehlwerk an Schreib-Rechenmaschinen
DE20219207U1 (de) Steuereinrichtung für ein Holzspaltgerät