DEV0000421MA - Verfahren zur Herstellung einer praktisch luftfreien, Öl und ölartige Produkte aufweisenden Viscosespinnlösung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer praktisch luftfreien, Öl und ölartige Produkte aufweisenden Viscosespinnlösung.Info
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Description
Vereinigte G-Ianz stoff -Fabriken A.G. Wuppertal - Elberfeld
Es ist bekannt, bei- der Hersteilunc; von künstlichen Fäden aus Viscosespinnlöstmg Ol oder ölhaltige Produkts, wie z.B. Tuxkiochrotöl
oder Petroleuniöl, iu^uaetzsu, worauf dann das Verspinnen vox'genonicien wird.
Es hat sich nun im praktischen Betx^ieb gezeigt, dajs uan beim starten x^itläf ten von mit ο λ . versetzten Yiscosen stets sine ausserordentliche
dehauiabiidnng beobachten kann, die sich nicht allein aberaua störend bemerkbar nacht, sondern dass xxarx a.uch
trotz langdauernder Entlüftung, die sogar auf eine f 4r den Betrieb
untragbar range Ceit ausgedehnt werden kann, den Luftgehalt auch nicht annähernd auf den noch zulässigen Maximalwert
zu senken vermag.
Um nun diesen Liangel zu beheben, wurden vielfache Versuche nach den verschiedensten nichtungen hin angestellt, wobei sich überraschenderweise
ergau, dass der G-rund für die" Unmöglichkeit des Jintluftens von Yiscose unter an sich bekannten Bedingungen bis
zu dem gewünschten Punkt nicht so sehr in der Gegenwart des beigemischten öles an sich zu sucnen ist, obgleich das ul selbet
Veranlassung zu starker schaumbildung gibt, sondern vielmehr, do.es uie Ursache darin liegt, dass die in der Viscose bei ihrer
Herstellung sich losenden /lnteile an Luft äusserst hartn^criig festgehalten .ve ca en und nicht auf die übliche ,',-eise zu entfernen
sind. Diode geringen Luftnengen, die sich in der Viscose bei aer Herstellung lösen, bewirken ein so stai-ices Jchaumen von ölhaltiger /iscosfc, dass auch uein Besenickeji der üblichen untlüftungsitessoj-υίβ
nur zu et.va 25'/° des a».esoeli'-aumes der sich Dil^endc
ο ch a um sehr schnell den 0esanitcn xieosel ausfallt und in aie
_,ntlu.ft ui,_ s>ruii. ι ί einigen eingesaugt -,vira, ,vo er- Oegr-~if x.ich~r-
·.eiw·_ Ieii Οοο^-..;ΐ^ί I^tj-L--D ,ui ci'lxo 03n bringt, aber ooiD~t
muss das Auftreten von erheblichem Schaum unbedingt vermieden werden, weil er .bei der entlüftung der Viscose durch die .ffirkung des Vakuums
.nur au schnell austrocknet und durch Koagulation zur J?ilmbildung führt, was wiederum für den bei der Herstellung von künstlichen .Fäden
unbeaingt erforderlichen Dauerbetrieb eine ausserordentliche Gefahrenquelle bedeutet.
Alle diese Nachteile werden nun mit einem Schlage vermieden, una man kann das starke -Schäumen beim Entlüften von mit Ol oder ö !artige
η Produkten versetzter Viscose bei der Herstellung von praktisch Iuftfreien οpinnlösungen dadurch verhindern, dass die Viscose voider
Ajagabe des Oles oder olurtigen Produktes durch beabsichtigtes Zumiscaen von Luit und ouiscdli essendes vve it gehendes Evakuieren von
der Ii* der ViocCoe «xithuiteη geringen -lcnge gelöster Luft befreit .uid cicuia erst d-jr Gusat-icsücXX unter mögliche τ er Vermeiuuxig
des iii'tr siüöäiis von Luft ^aiL-icoaen gelassen: wird, worauf, die endgültige
LntlLftung der Spinnlösung in an sich üblicher .'/eise erfolgt.
*i earn man ■ eine -Vis σο s e mit einer etwas höheren Viscositat, wie'sie
für viele Lwecke aer ^unstf aseriadas'L ie besonders für die Herstellung hacjhwfertiger -cX1Odakte Lvsnöti0t Lx^, in der üblichen Y/eise
entlüftet, ί-'slingt se in der durch β vti. 'Jrforuerliches unreifes
Ve χ'spinne η der viscose Ioeuint. terx k^n-en -lacareii e^eit nicht trots
Verwendung eine» starten yakuuxus de.χ ~ui „gehalt unter ο , 4 ois ο,
ccm/laa senken, Liese Luftuenge, ale sich in guiöc ter- und äusserst feinverteilter Form in uer bpixirxiiiasse Ue lind et, ballt sich nicht
mehr: 2U grösseren Blasen und Bläschexi ^usaEixaen, uij dann in dem Zustand durch das /ins et 2 en von Unterdruck aus der Viscose entfernt
zu werden. Versuche haben jedoch gezeigt, dass ein beabsichtigtes einmischen·oder einrühren von Luft, wodurch der Gehalt auf etwa
8-I0 ccm/1 steigt, und nachfolgendes starkes Lvakuieren überraschenderweise die gesamte Menge bis auf einen liest von etwa o,o2
- o,o5 ccBi/l fortnimmt. Line derartige lufffreigemachte Viscose kann ü&nn nach Zugabe von öl ohne Gefahr eines übermässigen Schäumens
weiterverarbeitet werden, natürlich ist es erforderlich, dafürzu sorgen, dass bei den Zusätzen des dies keine Luft wieder in die
Viscose eingerührt wird. Man muss hierbei nicht alle in d^arauf achten, doiss du. 3 Ul in ein src ichaÜ33i.gen Zustrom der Viscose uu_ef
^hrt ;,irc uai. nicht et .a durch eine ^uftachicht ir. Tropfen er
»fellen auf die ViscoseoberflacJie fallt, sondern es ist .auch erforderlich, das Homogenisieren des Öles' mit aer Viscose, d.h. das
^inr-Ihrdii des ules in aie Viscose, in der »«'eise vorzunehmen, dass kein obsr3Ciixi;0en der Hsccse and keine Wirbclbilaanji eintritt.
La diesem üueck hat sich die vorstehend tsr-,* ahnte Vorrichtung äusserst Oevz--Dnrt. jieiiu Arbeiten mit ihr .vird schon nach etwa einer
Stunde Jmvv :-'-^.zzblt der Viscose eine Teilchengr ö3se des Oles von
etWa 5ftfirer öi'i't'iüßt .
ilan erhielt dar eh vorliegendes Verfahren uieht allein eine Spinnlösung, dic;;Ähinsihhtlich ihres luftgehaltes, der sich ohne weiteres
auf o,o2 - o,l ccm/l senken lässt, allen auch den grössten Anforderungen genügt, sondern durch die besondere Art der Ausführung
des Verfahrens wird auch die Herstellungsaeit erheblich verkurat.
Das nachstehende Arbeitsbeispiel mag das Verfahren nach der Erfindung noch naher erläutern:
Arbeitsοeisßiel:
Hatriurnee 11 al0 s er:anthog e na t, das in Iblicherr leise durch Tauchen
von- Zellstoff in '•Jtttroniau jO und De •Innajln 'der so gebildeten alkalicel
1 uiose rit ^ oh iv e f e I k c; hj. ο α s t ο 1 L hergestellt worden ist, wird
su Viscose Kit einer Vi^coeD tat vor. 7o-5ü4A^iIugelfali gelöst. Das
Lczen -.:ίoi^t in Cc.i Le--LlUn-Ient j,:i 1 •sLihj. einric Jitung versehenen
sogenannten bischerη. ..ähi ena aer j DerfLIhrung der Viecose aus den
Mischern in einen Liagerkesaei lduet man die= irohreinrichtung des Mischcre laufen, .«cuureh so erhebliche Tiengen Luft in die Viscose
gebracht ,ver-ien, ao.ee sie schaurig wird, dchon beim, überführen der ν j-s.-cobfa m α en L0.g0rK.es oel v. Ir»'·
:üO& :
co se entfernt wird. üobala die vorgesehene Viecoseraenge in den La &erkessel verbracht ist, v.ird aer Unterdruck im Kessel auf
GE/O-700 mm erhöht und die Viscose bei diesem Unterdruck während. 26-3o otunden im Kessel belassen. Der i>uft.gehalt in. der Viscose
ist dann auf unter o,l ccm/l gesunken.
In dieser praktisch luftfreien Viscose wird nun der Zusatzstoff, 3u3 1Dl >nak|s3xr, durch ninrohrsn gieichmdssig verteilt, wobei darauf
•au a-jhtsn is t,, dass keine Luft Aahrend der Zugabe des Oles ir ±!~: ''Iecoec hineinko::iCi t. Die auf Lese ..*eii3o gev/cnnene Öl-
Claims (1)
- tthaltige Yiscose lässt sich ohne Gefahr einer erheblichen Schaumbildung evakuieren und kann dann in üblicher Weise versponnen wer den, .wobei keine Bildung- von••Lufxblaschen -auftritx, die den-, üpiriri prozess gefährden.Patentana ρ r u c h :V erfahren xsur -Ieraxeilaric; einer pr.uctisch luft fr vi i.-i, Ol und ölarti0S; -fr od uk te aUf.<wi3Ci«iea Vi j: j ο ;·* ο- ο ρ i η; ".1 ο ui ^rsJ u.hx zr v^riiinaeruxi döö. oi/u.i'iien ,5 eil ei. uiiiu ns öeixa.-AntlUx xeri, .•/Otfei iur Vi.vcoir-ώ n^ch dem Si S t Sil ^x'uiiuiiijiicil -ji'ltx-ü-X'ciJi ul Üitv. Olui1ux O ^üC'llü j. •JCStX Vierden oxid hierauf aie endgülxijo ._n.il ^ituar; rf υ1,_:ΐ , daaurch QöieIiiixifcij.ohneΐ; dads Man me viscoob vor aer CiJX'.icrton Ju^aOe des Oleb Qii JX^rti0Cii ■rToduictee durch ζ ■■.■au -iehxi^tes Ξ u: tischen von Luft and aiij chli = a a e αα e 3 »ve ix/gehend es Evakuieren von der in der "viscose eat:i.*lt^nen Iien^a gelöster Luft befreit- und dann erst den Zusatzstoff on« sr /er/aoiuung .ix tr Dissens von x>u£t ^.·. if Hessenlis 3 fc.
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