DET0010684MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. März 1955 Bekanntgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere
Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung bestimmter Verbindungen durch die den A^erbindungseinrichtungen
zugeordnete Überwachungseinrichtung verhindert wird.
Bei den bekannten Anordnungen überwacht die Überwachungseinrichtung die Wahl der Kennziffern,
die zum Aufbau einer bestimmten Verbindung dienen und löst die Verbindungseinrichtung
bei Auswahl einer gesperrten Ziffer aus. Die bekannten Schaltungen, insbesondere für Fernsprechanlagen,
haben den Nachteil, daß bei einem ankom- · menden Verkehr der gerufene Teilnehmer, wenn er
nach beendetem Gespräch, ohne seinen Hörer aufzulegen, z. B. die Ziffer 2 wählt, die Verbindungseinrichtung des fernen Amtes auslösen kann, während
die Verbindungseinrichtung der internen Fernsprechanlage nicht ausgelöst wird. Hierdurch
ist es möglich, daß die Überwachungseinrichtung
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außer Wirkung gesetzt werden kann, wenn die Ziffer 2 keine Sperrziffer ist. Der gerufene Teilnehmer
kann bei der durch Wahl der Ziffer 2 erfolgten Auslösung des Leitungswählers und Einstellen
des Vorwählers der Verbindungseinrichtung des fernen Amtes eine nicht erlaubte Verbindung
herstellen.
Den Nachteil der bekannten Einrichtungen vermeidet die Erfindung dadurch, daß bei einer an-
1.0 kommenden Belegung der Verbindungseinrichtungen,
z. B. Belegung einer Amtsverbindungseinrichtung von einer Nebenstellenanlage durch eine ankommende
Amtsverbindung, Schaltmittel vorbereitet werden, die bei Betätigung der Überwachungseinrichtungen
durch den gerufenen Teilnehmer die Verbindung auslösen. Gemäß weiterer Ausbildung der. Erfindung wird die Vorbereitung
der Schaltmittel bei einer ankommenden Belegung der Verbindungseinrichtung durch den Amtsrufwechselstrom
oder ein anderes Belegungskriterium eingeleitet. Es ist auch von Vorteil, die Vorbereitung
der Schaltmittel bei einer ankommenden Belegung der Verbindungseinrichtung durch eine
Schaltmaßnahme am Vermittlungsplatz durch eine Beamtin ausführen zu lassen, insbesondere dann,
wenn die ankommende Belegung der Amtsverbindungseinrichtung nicht durch Wechselstrom oder
sonst ein Kriterium gekennzeichnet werden kann. In bestimmten Fällen wird gemäß weiterer Ausbildung
der Erfindung die Auslösung der Verbindungseinrichtung 'durch eine Sehaltmaßnahme, z. B.
bei Nachtschaltung, verhindert. Vorteilhaft ist bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes in einer
Fernsprechnebenstellenanlage, daß bei einer Rückfrageumschaltüng die Auslösung der Verbindungseinrichtung verhindert wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert, in der ,eine Fernsprechnebenstellenanlage
mit einer Nebenstelle, die Zugang zu dem Amtswähler einer Amtsverbindungseinrichtung
hat, gezeigt ist. Von der Amtsverbindungseinrichtung sind lediglich nur die zur Beschreibung der
Erfindung erforderlichen Schaltmittel gezeigt. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Verbindungseinrichtung
VE zu einem öffentlichen Amt, bei der verhindert werden soll, daß bestimmte Verbindungen,
z. B'. Ferngespräche, von den Nebenstellen hergestellt werden. Der Amtsverbindungseinrichtung
VE ist zu diesem Zweck eine Überwachungseinrichtung, z.B. eine Mitlaufeinrichtung MW, zur
Sperrung von ein- und zweistelligen Ziffern für den Netzgruppenverkehr zugeordnet. Die Mitlaufeinrichtung
MW wird gesteuert durch das der Amtsverbindungseinrichtung VE zugeordnete Relais
A.. Über die Rücklaufbahn RII (MW) wird
Erde bei Einstellung des Mitläufers MW an die Leitung bl gelegt und hiermit das Besetztrelais der
Amtsverbindungseinrichtung VE, das nicht darge-■ stellt ist, nach Gesprächsschluß so lange gehalten,
bis der Mitlaufwähler MW in der Ruhestellung ist. Wählt die Nebenstelle N eine. Sperrziffer, so wird
die Verbindung ausgelöst. Die Wirksamkeit der Mitlaufeinrichtüng MW . kann zu ; ; bestimmten
Zeiten, z. B. während der Nachtschaltung, durch Betätigung des Schalters SPT, der am Platz der Beamtin
angeordnet sein kann, aufgehoben werden. Wird der Schalter SPT betätigt und die Amtsverbindungseinrichtung
VE ist belegt, dann kann das Relais VI nicht ansprechen, so daß auch das Relais
F-Il nicht eingeschaltet werden kann. Hierdurch
kann kein Stromkreis für das Relais F geschlossen
werden, welches mit Kontakt /1 den Drehmagneten D des Mitläufers MW steuert.
Wird über die Amtsverbindungseinrichtung VE eine Rückfrageverbindung eingeleitet, die hierzu
notwendigen Stromläufe sind nicht dargestellt, da diese als bekannt vorausgesetzt werden, so ist das
nicht gezeigte Rückfrageumschalterelais R betätigt. Kontakt r2 unterbricht den Stromkreis für das
Relais F, so daß die für die Rückfrageverbindung erforderlichen Stromstöße den Drehmagneten D
des Mitlaufwerkes MW nicht beeinflussen. Kontakt r 2 öffnet auch den Einschaltestromkreis für
das Trennrelais TR. In der Rückf rageumschaltung ist die Auslösung der Amtsverbindungseinrichtung
VE durch Kontakt r 2 verhindert.
Belegt die Bedienung der Vermittlungseinrichtung die Verbindungseinrichtung der Amtsleitung,
so bleibt die Mitlaufeinrichtung MW ebenfalls in ihrer Ruhelage, da die Beamtin ihre Einstellstromstöße
nicht mit dem Relais A, sondern mit der Wählscheibe direkt zum Amt überträgt.
I. Auswahl einer einstelligen Kennziffer
. Wird die Amtsverbindungseinrichtung VE von der Nebenstelle N belegt, so spricht das Relais A
über die Leitungsschleife an. Kontakt a 1 erregt das Relais VI. Kontakt 02 bereitet die Unwirksammachung
der Mitlauf einrichtung z. B. \vährend der Nachtschaltung und Kontakt 03 die Einstellung
des Relais F zur Fortschaltung des Mitlaufwerkes MW vor. Kontakt z/13 erregt das .Relais FII,
welches mit seinem Kontakt vl11 die Wicklung 1
\'on Relais FII kurzschließt, so daß das Relais Verzögerung erhält. Die weiteren Kontakte der"
Relais FI und FII werden noch beschrieben. Bei. beginnender Impulsserie fällt in der Amtsverbindungseinrichtung
VE das Relais A ab und schaltet über Kontakt 03 das Relais F entsprechend der
Impulszahl ein.
Stromlauf
Plus, Kontakte r2, »3, WII4, Relais F, Minus.
Plus, Kontakte r2, »3, WII4, Relais F, Minus.
Kontakt /1 setzt entsprechend der Impulsserie
den Drehmagneten D (MW) unter Strom. Jeder Abfall des Relais A in der Amtsverbindungseihriehtung
VE steuert den Mitlaufwähler MW iao
einen Schritt weiter. Während der Impulsserie kommt das Relais FII nicht zum Abfallen, da die
Verzogerungszeit des Relais FII die Impulspausen überbrückt. Das gleiche gilt auch für das Relais FI.
Auch dieses hält während der Impulsserie seinen Anker betätigt. Über die Kontaktbank RI des Mit-
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laufwerkes MW wird der Einschaltestrorakreis des
Relais FII geöffnet und der Rücklauf Stromkreis des Mitlaufwerkes MW vorbereitet. Die Kontaktbank
RII (MW) bereitet die Einschaltung des
Trennrelais TR vor. Der Kontakt rf des Mitläufers MW ergänzt die Schaltung des Rücklaufstromkreises
für den Mitläufer MW. Nach der Impulsserie fällt Relais Vl und mit Kontakt vl3 Relais
VIl ab, und falls die Sperrziffer gewählt wurde (Ziffer o, beispielsweise der in der Abbildung mit 1
bezeichnete Schritt 10), spricht das Relais TR an
über folgenden Stromweg:
Minus, Relais Ti?,, Wicklung 1, Kontakte vll2, dVT,, (ΠΙ3, Kontakt und Schaltarm α,
Schritt 10 des Mitläufers MW (Schritt der einstelligen Kennziffer), Kontakt ν 11, AI-Bahn
des Mitlaufwerkes MW, Plus.
Relais TR schaltet sich mit Kontakt tr 2 über seine Wicklung 2 in einen Haltestromkreis und
trennt mit Kontakt tr 1 den Prüfstromkreis der Nebenstelle N, über den diese die Amtsverbindungseinrichtung
VE über die Klemmen ca 1 und ca 2 belegt hat, auf. Von diesem Prüf Stromkreis
sind lediglich außer dem Kontakt in die Klem-.
men ca 1 und ca 2 dargestellt.
Die Nebenstelle N wird durch Auslösung der Amtsverbindungseinrichtung VE vom Amt getrennt,
und die Amtsverbindungseinrichtung VE wird nach Rücklauf des Mitläufers MW durch
Abschaltung von Plus von der Leitung bl frei.
Hat die Nebenstelle N als erste Ziffer eine andere Zahl als die betreffende Kennziffer gewählt,
so wird nach der ersten Ziffer auch das Relais FII stromlos. Die Einschaltung des Trennrelais TR
jedoch unterbleibt, da der Schaltarm α des Mitläufers MW auf einem anderen Schritt steht.
Die nachfolgenden Impulsserien können zum Amt gegeben werden, ohne daß der Mitläufer MW weitergeschaltet wird, da das Relais FII abgefallen ist.
Die nachfolgenden Impulsserien können zum Amt gegeben werden, ohne daß der Mitläufer MW weitergeschaltet wird, da das Relais FII abgefallen ist.
II. Auswahl von zweistelligen Kennziffern
Die Schaltvorgänge bei Wahl der ersten Zahl einer zweistelligen Kennziffer sind zunächst die
gleichen wie unter Ϊ beschrieben. Nach Beendiso gung dieser Wahl steht der Schaltarm a des Mitläufers
MW auf dem Anschlußschritt der für die erste Zahl der zweistelligen Kennziffer vorgesehen
ist. In der Abbildung ist als Beispiel Schritt 2 angegeben. Relais FII fällt auch hier wieder nach
der Wahl ab. Über den Kontakt ν Il 3 und den Kontakt
2 am Schaltarm α des Mitläufers MW spricht das Relais DIl über Wicklung 1 an, das sich mit
Kontakt rf II4 über seine Wicklung 2 bindet. Relais FII kommt erneut über Kontakt rfII1 zum
Ansprechen, zunächst parallel zum Widerstand Wi i, bis Kontakt FII3 geöffnet hat, dann allein
in Reihe mit Wicklung 1 von Relais DII. Kontakt rf II5 bereitet die Einschaltung des Trennrelais
TR bei Auswahl des für die zweite Ziffer der zweistelligen Kennziffer vorgesehenen Anschlußschrittes
des Mitläufers vor.
Bei der zweiten Impulsserie wird durch Kontakt α 3 das Relais F und somit durch Kontakt fi
der Mitläufer MW erneut gesteuert. Relais FII hält sich wieder über Kontakte/2, 7/II5 und vl$.
Nach Beendigung der zweiten Impulsserie ist Relais A der Amtsverbindungseinrichtung VE wieder
ständig angezogen und das Relais F abgefallen.
Relais FII wird dadurch stromlos und fällt ab.
Ist der für die zweite Zahl der zweistelligen Kennziffer vorgesehene Anschlußschritt 5 des Mitläufers
MW (beim Beispiel 23 = 2 + 3 = 5) erreicht, so wird beim Abfallen vom Relais FII
durch Kontakt ν II2 über den Schaltarm a des Mitläufers
MW und Kontakt rf II5 Relais TR zum Ansprechen
gebracht, das, wie unter Abschnitt I beschrieben, die Prüfstromkreise und somit die Verbindung
auftrennt.
Außerdem kann noch eine zweite zweistellige Kennziffer gesperrt werden. In der Abbildung ist
als Beispiel die Zahl 57 gestellt. Der Anschlußschritt der ersten Zahl 5 fällt hier beispielsweise
mit dem Anschlußschritt der zweiten Ziffer der zweistelligen Kennziffer 23 zusammen. Die beiden
Anschlüsse in der Kontaktbank a des Mitläufers MW können jedoch auch einzeln auf den jeweils
erforderlichen Schritt gelegt werden. In der ersten Impulsserie wird der Mitläufer MW, wie bereits
beschrieben, auf den Anschlußschritt der ersten Zahl der zweiten zweistelligen Kennziffer gebracht
(Schritts). Hierdurch wird nach Abfall vom Relais FII über Kontakt z/II3, Relais DV, Wicklung
i, Kontakt rf II2, Schaltarm und Kontakt α
des Mitläufers MW, Kontakft/Ii und Rücklaufbahn
RI des Mitläufers MW das Relais D V zum
Ansprechen gebracht. Relais DV schaltet sich über Kontakt rfV4 und die Wicklung 2 vom Relais DV
in einen Haltestromkreis und bringt über, Kontakt rfVi Relais FII erneut zum Ansprechen.
Nach der zweiten Impulsserie, Ziffer 7, steht der Schaltarm α des Mitläufers MW auf Schritt 12,
und bei Abfall vom Relais FII wird über Kontakt ν II2 und den bereits vorbereiteten Kontakt rf V 5
Relais TR erregt. Relais TR wirft die Nebenstelle N von der Amtsverbindungseinrichtung VE
ab, wie bereits beschrieben. Wird als erste Kennziffer eine andere Zahl als die erste Ziffer der zweistelligen
Kennziffer gewählt, so unterbleibt nach der ersten Impulsreihe die erneute Einschaltung
des Relais FII. Infolgedessen wird bei der zweiten Impulsserie das Relais F nicht mehr erregt, und
der Mitläufer MW wird nicht eingestellt.
Sollte jedoch als erste Ziffer die erste Zahl der zweistelligen Kennziffer gewählt werden, dagegen
als zweite Kennziffer eine andere als die zweite Ziffer der zweistelligen Kennziffer, so unterbleibt
nach der zweiten Wahl die Einschaltung der Relais TR, da der Schaltarm a des Mitläufers M1W
auf einem anderen Anschlußschritt steht als der, welcher mit dem Kontakt rfII5 für die Einschaltung
von Relais Ti? vorbereitet'wurde, so daß
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über Kontakt ζ/II2 das Relais TR nicht ansprechen
kann.
III. Auslösung
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Legt nach einem erfolgten Amtsgespräch die Nebenstelle N den Handapparat auf oder es wurde
eine gesperrte Kennziffer ausgewählt, so daß, wie beschrieben, Relais TR die Nebenstelle von der
ίο Amtsverbindungseinrichtung VE trennt, wird in
beiden Fällen die Amtsverbindungseinrichtung VE frei und damit wird auch die Mitlaufeinrichtung
ausgelöst.
Durch den Abfall des Relais A wird Relais Vl stromlos; Kontakt νIi bringt in seiner Ruhelage
mit Erde von der Rücklaufbahn RI des Mitläufers MW über d-Kontakt des Mitläufers MW und Kontakt
wII4 Relais/7 zum Anzug, das mit Kontakt
fi den Drehmagneten des Mitläufers MW unter Strom setzt.
Der Stromkreis des Relais F wird durch den Kontakt d des Mitläufers MW wieder unterbrochen,
und so entsteht ein Wechselspiel, das durch die 7?I-Bahn des Mitläufers MW in der
Ruhelage des Mitläufers MW unterbrochen wird. Dann fällt auch Relais Ti? ab, und die Besetztlampe
und das Besetztrelais im Amtssatz, die über die Leitung bl gesteuert werden, werden abgeschaltet.
Kontakt tr 1 gibt die Amtsverbindungseinrichtung VE für eine weitere Belegung frei.
IV. Verhinderung der Herstellung einer
unerlaubten Verbindung im ankommenden
Amtsverkehr
Wird die Amtsverbindungseinrichtung VE durch ein öffentliches Amt belegt, so wird von dem Fernsprechamt
Ruf-Wechselstrom gesandt. Der Amtsanrufstrom bringt das Relais AR zum Ansprechen.
Kontakt ar 1 erregt das Anrufhalterelais HR der
Amtsverbindungseinrichtung VE. Kontakt ha 1 erregt das Relais I, welches sich in einen Haltestromkreis
über den Kontakt 12 und den Kontakt brder Amtsverbindungseinrichtung VE schließt.
Das nicht dargestellte Besetztrelais BR der Amtsverbindungseinrichtung
VE ist so lange erregt, bis die Amtsverbindungseinrichtung VE für eine neue
Belegung bereit ist. Kontakt 16 bereitet die Einschaltung des Trennrelais TR vor, falls versucht
werden sollte, von einer Nebenstelle die Sperreinrichtung (Mitläufer MW) unwirksam zu machen.
Das Relais HR kann auch durch ein anderes Belegungskriterium zum Ansprechen gebracht werden.
Die Bedienung der nicht dargestellten Vermittlungseinrichtung nimmt in bekannter Weise
das ankommende Gespräch entgegen und vermittelt die gewünschte Verbindung durch Einstellen des
Amtswählers AW auf den Anschluß der gewünschten Nebenstelle N.
Meldet sich die gewünschte Nebenstelle N, so wird die Verbindung durchgeschaltet. Versucht die
Nebenstelle während der ankommenden Verbindung die Verbindungseinrichtung des Amtes durch
Wahl einer Ziffer, z. B. 2, auszulösen, was besonders bei Ämtern mit Steuerschalter möglich ist, so
wird bei dem ersten Stromstoß durch Abfall des Relais A mit Kontakt 03 das. vorbereitete Trennrelais
TR über folgenden Stromkreis eingeschaltet.
Pluis, Kontakte r 2, 03, 16, Z/I2, Relais Ti?,
Wicklung 2, Minus.
Kontakt tr 1 öffnet, wie vorher unter I bis III beschrieben, den Prüfstromkreis über die Klemmen
ca τ und ca 2 und löst die belegte Amtsverbindungseinrichtung VE der Nebenstellenzentrale aus,
so daß die Nebenstelle N keine unerlaubte Verbindung, z. B. Fernverbindung, herstellen kann.
Würde das Trennrelais TR bei der ankommenden Belegung der Amtsverbindungseinrichtung nicht
vorbereitet werden, so könnte die Nebenstelle N durch Abgabe der zwei Stromstöße die abgehende
Verbindungseinrichtung des Amtes auslösen und über die belegte Amtsverbindungseinrichtung VE
der Nebenstellenzentrale einen Vorwähler des Amtes belegen, der es der Nebenstelle N ermöglicht,
eine unerlaubte Fernverbindung herzustellen. Die Überwachungseinrichtung MW wird in diesem
Falle unwirksam, da, wie schon angegeben, durch die Ziffer 2 der Mitläufer eingestellt wird und die
weiteren Kennziffern die gekennzeichneten Sperrziffern unwirksam machen.
Die Vorbereitung des Relais / und des Trennrelais TR kann aber auch im Bedarfsfall durch
Betätigung eines Schalters ET, der am Vermittlungsplatz angeordnet sein kann, erfolgen, insbesondere
dann, wenn eine ankommende Belegung der Amtsverbindungseinrichtung VE nicht durch
Wechselstrom oder sonst ein Kriterium gekennzeichnet werden kann.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei
denen die Herstellung bestimmter Verbindungen durch die den Verbindungseinrichtungen
zugeordneten Überwachungseinrichtungen verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einer ankommenden Belegung der Verbindungseinrichtung (VE), z.B. Belegung einer Amtsverbindungseinrichtung
von einer Nebenstellenanlage durch eine ankommende Amtsverbindung Schaltmittel (/, TR) vorbereitet werden,
die bei Betätigung der Überwachungseinrichtungen (MW) durch den gerufenen Teilnehmer
die Verbindung auslösen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbereitung der Schaltmittel (T, TR) bei einer ankommenden
Belegung der Verbindungseinrichtung (VE) durch den Amtsanrufwechselstrom oder ein
anderes Belegungskriterium eingeleitet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbereitung
der Spaltmittel (T, TR) bei einer ankommen-
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den Belegung der Verbindungseinrichtung (VE) durch eine Schaltmaßnahme (Betätigung der
Taste ET) am Vermittlungsplatz erfolgt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine
Schaltmaßnahme (Betätigung der Taste SPT) am Vermittlungsplatz die Auslösung der Verbindungseinrichtung
(VE) z. B. bei Nachtschaltung verhindert wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1
bis 4, insbesondere für Fernsprechnebenstellenanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Rückfrageumschaltung der Verbindungseinrichtung
(VE) die Auslösung verhindert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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