DEST010145MA - - Google Patents

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DEST010145MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Juli 1955 Bekanntgemacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei tragbarenFernspreohge raten mitOB-Betrieb ist es bekannt, den Speiisestromkreis des Mikrofons durch eine im Handgriff des Mikrofonitelefoms eingebaute Spredhtaste zu unterbrechen, um ein Mithören zu verhindern. Bei Verwendung lautstarker Telefonkapseln wirkt das Telefon jedoch als Mikrofon einer batterielosen Fernsprechanlage, das ein unerwünschtes Abhören ermöglicht. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden', bei derartigen Fernsprechgeräten auch den Telefonkreis durch die Spredhtaste aufzutrennen. Die Sprechtaste ist dabei so ausgebildet,· daß ilhre Druckfläche bed frei gehaltenem Handapparat über die Auflagefläche desselben hinausragt, so daß dadurch ein Kontaktfedersatz im drei Schaltstellungen betätigt werden kann, von denen die mittlere, bei der sowohl der Mikrofon- als auch der Telefonkreis unterbrochen sind, bei Auflegen des Handapparates auf das Fernsprechergehäuse od. dgl. erzwungen wird. In der äußeren Schakstellung der Spreohtaste ist nur der Telefonkreis, in der gedrückten inneren Schakstellung sind der Telefon- und der Mikrofonkreis geschlossen. Die mittlere Sdhaltstellung wird durch die Höhe von in der Auflageebene des Handapparates liegenden Auflagezacken bestimmt. Diese Schaltstellung ist also nicht möglich, wenn der Handapparat z. B. auf eine Hörergabel aufgelegt wird.
In Fernmeldeanlagen ist es weiterhin bekannt, Fernsprechgeräte so auszubilden, daß sie sowohl
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für OB-Betrieb als auch für ZB-Betrieb verwendet werden können. Zur einfachen Umschaltung ist bereits vorgeschlagen worden,, die für den ZB-Betrieb erf order Ii ehe Auflage, z.B. die Gabel, für den Handapparat. in der. Weise drehbeweglich anzu-' ordnen, daß beim Drehen der Auflage aus der Stellung, für OB-Betrieb in die Stellung für ZB-Betrieb durch ein auf einen Umschaltkontaktsatz wirkendes Steuerglied die Umschaltung zwangläufig erfolgt. Die aus dem Handapparat her ausragende Gabel wird zur Umschaltung auf OB-Betrieb in das Gehäuse des Fernsprechgerätes eingesclhwenkt und der Handapparat auf dem Gehäuse abgelegt.
*5 Die Erfindung betrifft nun ein in dieser Weise von ZB- auf OB-Betrieb umschaltbares Fernsprechgerät, dessen Handapparat mit einer drei Schaltstellungen aufweisenden Sprechtaste versehen ist. Sie bezweckt, ein unbeabsichtigtes Mithören von Gesprächen auch dann zu verhindern, wenn das Fernsprechgerät, obwohl es durch eine Direktleitung mit einem weiteren Gerät verbunden ist, zufällig oder absichtlich auf ZB-Betrieb geschaltet wird, beispielsweise nur, um die Gabel als Handapparatauflage zu benutzen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das beim Auflegen des Handapparates auf die Hörergabel über die dann in ihre äußere Schaltstellung gelangende Spredhtaste eingeschaltete Telefon durch einen vom Gabelumschalter gesteuerten Kontakt ausgeschaltet wird.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß sowohl bei normaler Handhabung des Gerätes als auch bei absichtlicher oder unbeabsichtigter Falschschaltung ein Abhören von Gesprächen über eine augenblicklich unbenutzte batterielose Anlage unbedingt verhindert wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι die Schaltungsanordnung eines Fernsprechgerätes gemäß dier Erfindung, bei der der Handapparat auf dem Gehäuse des auf OB-Betrieb umgeschalteten Fernsprechgerätes abgelegt ist. Die Sprechtaste T befindet sich in ihrer mittleren Schaltstellung;
Fig. 2 und 3 eine Schalitungsanordnung gemäß der Fig. 1 dn ,betriebsbereitem bzw. in abgeschaltetem Zustand des Telefons eines auf ZB-Betrieb umgeschalteten Fernsprechgerätes. Die Sprechtaste befindet sich in beiden Fällen in ihrer äußeren Schaltstelluing. Die Abschaltung des Telefons er-
■ folgt durch Auftrennen des Telefonkreises beim Auflegen des Handapparates auf die Gabel; Fig. 4 bis 6 eine Abwandlung der Schaltungsanordinungen gemäß der Fig. 1 bis 3, bei denen die Abschaltung des Telefons durch Kurzschließen des Telefonkreises erfolgt.
Die.in den Fig. 1, bis 6,dargestellten Schaltungsanordnungen beziehen sich auf Fernsprechgeräte, die auf OB-Betrieb bzw. ZB-Betrieb umschaltbar sind. Die.Umschaltung.erfolgt durch Umlegen des Gabelumschalters G in die für den jeweiligen Betrieb bezeichnete Lage. Der Kontakt g 1 des Gabelumschalters G ist bei OB-Betrieb (Fig. 1 und 4) geschlossen, während er bei ZB-Betrieb (Fig. 2, 3, 5 und 6) geöffnet ist; dafür ist dann der Kontakt gz geschlossen. Durch den Gabelumschalter werden gleichzeitig die Kontakte g3 und g4 (Fig. 2 und 3) bzw. |f3 und g5 (Fig. 5 und 6) betätigt. Der nicht dargestellte Handapparat ist mit einer Taste T und einem Stecker mit den Klemmen 1 bis S versehen.
Die an diese Klemmen 1 bis· 5 anschaltbaren Einrichtungen, wie Mikrofon M, Telefon F und Sprechtaste T sind gemeinsam in dem nicht dargestellten Handapparat untergebracht. An den Telefonkreis a-b ist über die Klemmen 6 und 7 wahlweise ein Zweithörer H anschaltbar, der zwangsweise genau wie die Telefonkapsel im Handapparat zu- oder abgeschaltet wird.
An die beiden Klemmen La und Lb wird die Verbindungsleitung angeschlossen. Im Ruhezustand des Fernsprechgerätes ist der Kurbelindüktor / kurzgeschlossen. Dadurch gelangen die ankommenden Rufströme direkt auf den Wecker W. Ebenso werden die vom Mikrofon M erzeugten Sprechwechselströme über diese Kurzschlußleitung des ' Kurbelinduktors/ geleitet. Bei Betätigung des Induktors / wird dessen Kontakt j in Pfeilrichtung betätigt. Die Induktorströme gelangen über die Klemme La zum Wecker der nicht dargestellten Gegenstation und von dort wieder über die Leitung zur Klemme Lb und über die Taste Pr und den Schalter ί zum Induktor/. Wird der Schalter Pr geöffnet, so kann dadurch der eigene Wecker W zur Prüfung der Leitung bei abgehendem Ruf eingeschleift werden. . ■
Ferner ist ein Übertrager Ü vorgesehen, durch den das Mikrofon M, das durch die Ortsbatterie B gespeist wird, an die übrige Schaltung des Fernsprechgerätes angekoppelt wird. Die weiterhin dargestellten Kondensatoren C haben lediglich die Aufgabe, die betreffenden Stromkreise für den Gleichstrom zu sperren. Die bisher beschriebene Anordnung ist in sämtlichen Fig. 1 bis 6 unverändert gleich. Die einzelnen Figuren unterscheiden sich lediglich in der Ausführung des Telefontkreises a-b.
In der Fig. 1 ist die für OB-Betrieb vorgesehene Schaltungsanordnung im Ruhezustand dargestellt, d. h., der nicht dargestellte Handapparat ist in bekannter Weise auf dem ebenfalls nicht dargestellten Fernsprechgehäuse abgelegt. Dadurch befindet sich die Sprechtaste T in ihrer Mittelstellung. Der Telefonkreis a-b verläuft von der Mittelanzapfung der Primärwicklung des Übertragers Ü über die Klemme 3 zu den Kontakten i2 und i3 der Sprechtaste T und, wenn einer dieser Kontakte während des Betriebes geschlossen ist, von der mittleren Kontaktfeder dieses Umschaltkontaktes i2, t3 über das Telefon F, Klemme 4 und den Ruhekontakt §-4 des Gabelumschalters G zu der zweiten, mit einem Widerstand Wi versehenen Anschlußseite des Übertragers- Ü. Das Telefon F liegt somit parallel zu einer Wicklung des Übertragers Ü. Durch das Auf-
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trennen des Telefonkreises a-b an den Umschaltkontakten t2 und tj, ist im Ruhezustand ein unbeabsichtigtes Mithören verhindert. Der Mikrofonkreis wird beim Drücken der Taste T entgegen der Pfeilrichtung gleichzeitig mit dem Telefonkreis a-b durch die Kontakte ti und i2 geschlossen, während in der äußeren Schaltstellung der Taste T (Bewegen in Pfeilrichtung) durch Schließen des Kontaktes i3 lediglich der Telefonkreis· geschlossen ist.
In der Schaltungsanordnung der Fig. 2 und 3 ist der Telefonkreis a-b entsprechend der Fig. ι ausgebildet, der Gabelumschalter G jedoch auf ZB-Betrieb umgeschaltet. Wird nun der nicht dargestellte Handapparat in bekannter Weise auf die Gabel G abgelegt, so wird durch Fehlen einer entsprechenden Unterlage die Sprechtaste T die gezeichnete äußere Schaltstellung einnehmen. Kontakt i3 wird somit geschlossen sein. Um auch hierbei ein Mithören zu verhindern, ist an dem Gabelumschalter G zusätzlich ein Ruhekontakt g4, der auch bereits in der Anordnung der Fig. 1 dargestellt ist, vorgesehen und der Telefonkreis a-b über diesen Kontakt geführt. Bei Betätigung des Gabelumschalters G in Pfeilrichtung (Fig. 3) durch Auflegen des Handapparates wird der Kontakt g 4 geöffnet und damit der Telefonkreis a-b aufgetrennt. Ein Mithören ist dadurch mit Sicherheit vermieden.
Die Fig. 4 bis 6 entsprechen in ihrer Wirkungsweise den Fig. 1 bis 3. Sie unterscheiden sich in dem Telefonkreis a'-b' dadurch, daß das Telefon F bzw. der Zweithörer H parallel zu den vom Gabelumschalter G und von der Taste T betätigten Kontakten g 5, £4 und i5 angeordnet sind, und daß die Kontakte 14 und £5 einerseits und g5 andererseits parallel zu der halben Primärwicklung des Übertragers Ü liegen. Durch die Anordnungen gemäß den Fig. 4 bis 6 wird die Abschaltung des Telefons durch Kurzschließen des Telefons F bzw. auch des Zweithörers H erreicht. Der Gabelkontakt g S ist in diesem Fall als Arbeitskontakt ausgebildet, der bei Auflegen des Handapparates auf die Gabel G geschlossen wird. Die Umschaltkontakte 12, i3 (Fig. 1 bis 3) der Sprechtaste T sind durch zwei Ruhekontakte *4 und i5 ersetzt, welche in der mittleren Schaltstellung der Sprechtaste (Fig. 4) geschlossen und in Reihe angeordnet sind. Wird die Sprechtaste T aus dieser Mittellage in eine der beiden Stellungen, z. B. entgegen der Pfeilrichtung in Sprechstellung und in. Richtung des Pfeiles in Hörstellung, gebracht, so wird dadurch der Kurzschluß aufgehoben. Dies ist auch der Fall, wenn, wie in Fig. 6 dargestellt, der nicht dargestellte Handapparat auf der Gabel G abgelegt ist und die Sprechtaste T sich somit in der äußeren gezeichneten Schaltstellung befindet. Der durch den Kontakt t$ geöffnete Kurzschlußkreis wird in diesem Fall durch den Gabelkontakt g 5 geschlossen.
Die Klemme 7 des Zweithörers H (Fig. 4 bis 6) wird zweckmäßig über die Klemme 5 mit der Telefonseite der Klemme 4 verbunden, damit auch dann keine Gespräche über den Zweithörer abgehört werden können, wenn der Handapparatstecker aus den Buchsen 1 bis 4 entfernt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechgeräte, insbesondere für tragbare Fernsprechgeräte, die durch Ausschwenken der Hörergabel von OB- auf ZB-Betrieb umschaltbar sind und deren Handapparate je mit einer drei Schall· Stellungen aufweisenden Sprechtaste versehen sind, die in ihrer mittleren Schaltstellung (beim Auflegen des Handapparates auf das Fernsprechgehäuse od. dgl.) sowohl den Telefonals auch den Mikrofonkreis abschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Auflegen des Handapparates auf die Hörergabel über die dann in ihre äußere Schaltstellung gelangende Sprechtaste eingeschaltete Telefon durch einen vom Gabelumschalter gesteuerten Kontakt (g4 bzw. gs) ausgeschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Gabelumschalter gesteuerte Kontakt (^4, g5) in Reihe mit dem Telefon (F) angeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Gabelumschalter gesteuerte Kontakt (^5) parallel zum Telefon angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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