DE965585C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgeraete, insbesondere tragbare Fernsprechgeraete - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgeraete, insbesondere tragbare Fernsprechgeraete

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Publication number
DE965585C
DE965585C DEST10145A DEST010145A DE965585C DE 965585 C DE965585 C DE 965585C DE ST10145 A DEST10145 A DE ST10145A DE ST010145 A DEST010145 A DE ST010145A DE 965585 C DE965585 C DE 965585C
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DE
Germany
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telephone
handset
telephones
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contact
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Expired
Application number
DEST10145A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Grueger
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Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
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Publication date
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Priority to DEST10145A priority Critical patent/DE965585C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE965585C publication Critical patent/DE965585C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/19Arrangements of transmitters, receivers, or complete sets to prevent eavesdropping, to attenuate local noise or to prevent undesired transmission; Mouthpieces or receivers specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 13. JUNI 1957
St 10145 VIII a / ξι a*
ist als Erfinder genannt worden
Bei tragbaren Fernsprechgeräten mitOB-Betrieb ist es bekannt, den Speisestromkreis des Mikrofons durch eine im Handgriff des Mikrofontelefons eingebaute Sprechtaste zu unterbrechen, um ein Mithören zu verhindern. Bei Verwendung lautstarker Telefonkapseln wirkt das Telefon jedoch als Mikrofon einer batterielosen Fernsprechanlage, das ein unerwünschtes Abhören ermöglicht. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, bei derartigen Fernsprechgeräten auch den Telefonkreis durch die Sprechitaste aufzutrennen. Die Sprechtaste ist dabei so ausgebildet, daß ihre Druckfläche bei frei gehaltenem Handapparat über die Auflagefläche desselben hinausragt, so daß dadurch ein Kontaktfedersatz in drei Schaltstellungen betätigt werden kann, von denen die mittlere, bei der sowohl der Mikrofon- als auch der Telefonkreis unterbrochen sind, bei Auflegen des Handapparates auf das Fernsprechergehäuse od. dgl. erzwungen wird. In der äußeren SdhaLtstellung der Sprechtaste ist nur der Telefonkreis, in der gedrückten inneren Schakstellung .sind- der Telefon- und der Mikrofonkreis geschlossen. Die mittlere Sdhalts'tellung wird durch die Höhe von in der Auflageebene des Handapparates liegenden Auflagezacken bestimmt. Diese Schaltstellung ist also nicht möglich, wenn der Handapparat z. B. auf eine Hörergabel aufgelegt wird.
In Fernmeldeanlagen ist es weiterhin bekannt, Fernsprechgeräte so auszubilden, daß sie sowohl
709 534/94
für OB-Betrieb als audh für ZB-Betrieb verwendet werden können. Zur einfachen Umschaltung ist bereits vorgeschlagen worden, die für den ZB-Betrieb erforderliche Auflage, z. B. die Gabel, für den Handapparat in der Weise drehbeweglich anzuordnen', daß beim Drehen der Auflage aus der Stellung für OB-Betrieb in die Stellung für ZB-Betrieb durch ein auf einen Umsdhaltkontaktsatz wirkendes Steuerglied die Umschaltung zwangläufig erfolgt. Die aus dem Handapparat herausragende Gabel wird zur Umschaltung auf OB-Betrieb in das Gehäuse des Fernsprechgerätes eingeschwenkt und der Handapparat auf dem Gehäuse abgelegt.
Die Erfindung betrifft nun ein in dieser Weise von ZB- auf OB-Betrieb umstihaltbares Fernsprechgerät, dessen Handapparat mit einer drei Schaltstellungen aufweisenden Sprecihtaste versehen ist. Sie bezweckt, ein unbeabsichtigtes Mithören von Gesprächen auch dann zu verhindern, wenn das Fernsprechgerät, obwohl es durch eine Direktleitung mit einem weiteren Gerät verbunden ist, zufällig oder absichtlich auf ZB-Betrieb geschaltet wird, beispielsweise nur, um die Gabel als Handa5 apparatauflage zu benutzen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das beim Auflegen des Handapparates auf die Hörergabel über die dann in ihre äußere Schaltstellutig gelangende Sprecihtaste eingeschaltete Telefon durch einen vom Gabelumschalter gesteuerten Kontakt ausgeschaltet wird.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß sowohl bei normaler Handhabung des Gerätes als auch bei absichtlicher oder unbeabsichtigter Falschschaltung ein Abhören von Gesprächen über eine augenblicklich unbenutzte batterielose Anlage unbedingt verhindert wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den Fig. ι bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι diie Schaltungsanordnung eines Fernspreehgerätes gemäß der Erfindung, bei der der Handapparat auf dem Gehäuse des auf OB-Betrieb umgeschalteten Fernspreehgerätes abgelegt ist. Die Sprecihtaste T befindet sich in ihrer mittleren Schalitstellung;
Fig. 2 und 3 eine Schaltungsanordnung gemäß der Fig. ι dn betriebsbereitem bzw. in abgeschaltetem Zustand des Telefone eines auf ZB-Betrieb umgeschalteten Fernspreehgerätes. Die Sprechtaste befindet sidh in beiden Fällen in ihrer äußeren Schaltstelking. Die Abschaltung des Telefons erfolgt durch Auftrennen des Telefonkreises beim Auflegen des Handapparates auf die Gabel; Fig. 4 bis 6 eine Abwandlung der Schaltungsanordnungen gemäß der Fig. ι bis 3, bei denen die Abschaltung des Telefons durch Kurzschließen des Telefonkreises erfolgt.
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Schaltungsanordnungen beziehen sich auf Fernsprechgeräte, die auf OB-Betrieb bzw. ZB-Betrieb umschaltbar sind. Die Umschaltung erfolgt durch Umlegen, des Gabelumschalters G in die für den jeweiligen Betrieb bezeichnete Lage. Der Kontakt g 1 des Gabelumschälters G ist bei OB-Betrieb (Fig. 1 und 4) geschlossen, während er bei ZB-Betrieb (Fig. 2, 3, 5 und 6) geöffnet ist; dafür ist dann der Kontakt gz geschlossen. Durch den Gabelumschalter werden gleichzeitig die Kontakte g 3 und g4 (Fig. 2 und 3) bzw. £ 3 und g5 (Fig. S und 6) betätigt. Der nicht dargestellte Handapparat ist mit einer Taste T und einem Stecker mit den Klemmen 1 bis 5 versehen.
Die an diese Klemmen 1 bis 5 anschaltbaren Einrichtungen, wie Mikrofon M, Telefon F und Sprechtaste T sind gemeinsam in, dem nicht dargestellten Handapparat untergebracht. An den Telefonkreis a-b ist über die Klemmen. 6 und 7 wahlweise ein Zweithörer H anschaltbar, der zwangsweise genau wie die Telefonkapsel im Handapparat zu- oder abgeschaltet wird.
An die beiden Klemmen La und Lb wird die Verbindungsleitung angeschlossen. Im Ruhezustand des Fernspreehgerätes ist der Kurbelinduktor / kurzgeschlossen. Dadurch gelangen die ankommenden Rufströme direkt auf den Wecker W. Ebenso werden die vom Mikrofon M erzeugten Sprechwechselströme über diese Kurzschlußleitung des Kurbelinduktors / geleitet. Bei Betätigung des Induktors/ wird dessen Kontakts in Pfeilrichtung betätigt. Die Induktorströme gelangen über die Klemme La zum. Wecker der nicht dargestellten Gegenstation und von dort wieder über die Leitung zur Klemme Lb und über die Taste Pr und den Schalter s zum Induktor /. Wird der Schalter Pr geöffnet, so kann dadurch der eigene Wecker W zur Prüfung der Leitung bei abgehendem Ruf eingeschleift werden.
Ferner ist ein Übertrager Ü vorgesehen, durch den das Mikrofon M, das durch die Ortsbatterie B gespeist wird, an die übrige Schaltung des Fernspreehgerätes angekoppelt wird. Die weiterhin dargestellten Kondensatoren C haben lediglich die Aufgabe, die betreffenden Stromkreise für den Gleichstrom zu sperren. Die bisher beschriebene Anordnung ist in sämtlichen Fig. 1 bis 6 unverändert gleich. Die einzelnen Figuren unterscheiden sich lediglich in der Ausführung des Telefonh kreises a-b.
In der Fig. 1 ist die für OB-Betrieb vorgesehene Schaltungsanordnung im Ruhezustand dargestellt, d. h., der nicht dargestellte Handapparat ist in bekannter Weise auf dem ebenfalls nicht dargestellten Fernsprechgehäuse abgelegt. Dadurch befindet sich die Sprechtaste T in ihrer Mittelstellung. Der Telefonkreis a-b verläuft von der Mittelanzapfung der Primärwicklung des Übertragers Ü über die Klemme 3 zu den Kontakten fz und £3 der Sprechtaste T und, wenn einer dieser Kontakte während des Betriebes geschlossen ist, von der mittleren Kontaktfeder dieses Umschaltkontaktes 12, £3 über das Telefon P, Klemme 4 und den Ruhekontakt g4 des Gabelumschalters G zu der zweiten, mit einem Widerstand Wi versehenen Anschlußseite des Übertragers Ü. Das Telefon F liegt somit parallel zu einer Wicklung des Übertragers Ü. Durch das Auf-
trennen des Telefonkreises a-b an den Umschaltkontakten ί 2 und 13 ist im Ruhezustand ein unbeabsichtigtes Mithören verhindert. Der Mikrofonkreis wird beim Drücken der Taste T entgegen der Pfeilrichtung gleichzeitig mit dem Telefonkreis a-b durch die Kontakte ti und £2 geschlossen, während in der äußeren Schaltstellung der Taste T (Bewegen in Pfeilrichtung) durch Schließen des Kontaktes £3 lediglich der Telefonkreis geschlossen ist.
In der Schaltungsanordnung der Fig. 2 und 3 ist der Telefonkreis a-b entsprechend der Fig. 1 ausgebildet, der Gabelumschalter G jedoch auf ZB-Betrieb umgeschaltet. Wird nun der nicht dargestellte Handapparat in bekannter Weise auf die Gabel G abgelegt, so wird durch Fehlen einer entsprechenden Unterlage die Sprechtaste T die gezeichnete äußere Schaltstellung einnehmen. Kontakt £3 wird somit geschlossen sein. Um auch hierbei ein Mithören zu verhindern, ist an dem Gabelumschalter G zusätzlich ein Ruhekontakt g4, der auch bereits in der Anordnung der Fig. 1 dargestellt ist, vorgesehen und der Telefonkreis a-b über diesen Kontakt geführt. Bei Betätigung des
«5 Gabelumschalters G in Pfeilrichtung (Fig. 3) durch Auflegen des Handapparates wird der Kontakt g4 geöffnet und damit der Telefonkreis a-b aufgetrennt. Ein Mithören ist dadurch mit Sicherheit vermieden.
30· Die Fig. 4 bis 6 entsprechen in ihrer Wirkungsweise den Fig. 1 bis 3. Sie unterscheiden sich in dem Telefonkreie a'-b' dadurch, daß das Telefon F bzw. der Zweithörer H parallel zu den vom Gabelumschalter G und von der Taste T betätigten Kontakten ^5, £4 und £5 angeordnet sind, und daß die Kontakte £4 und £5 einerseits und g5 andererseits parallel zu der halben Primärwicklung des Übertragers Ü liegen. Durch die Anordnungen gemäß den Fig. 4 bis 6 wird die Abschaltung des Telefons durch Kurzschließen des Telefons F bzw. auch des Zweithörers H erreicht. Der Gabelkontakt g5 ist in diesem Fall als Arbeitskontakt ausgebildet, der bei Auflegen des Handapparates auf die Gabel G geschlossen wird. Die Umschaltkontakte ί 2, £3 (Fig. 1 bis 3) der Sprechtaste 7" sind durch zwei Ruhekontakte £4 und £5 ersetzt, welche in der mittleren Schaltstellung der Sprechtaste (Fig. 4) geschlossen und in Reihe angeordnet sind. Wird die Sprechtaste T aus dieser Mittellage in eine der beiden Stellungen, z. B. entgegen der Pfeilrichtung in Sprechstellung und in Richtung des Pfeiles in Hörstellung, gebracht, so wird dadurch der Kurzschluß aufgehoben. Dies ist auch der Fall, wenn, wie in Fig. 6 dargestellt, der nicht dargestellte Handapparat auf der Gabel G abgelegt ist und die Sprechtaste T sich somit in der äußeren gezeichneten Schaltstellung befindet. Der durch den Kontakt £5 geöffnete Kurzschlußkreis wird in diesem Fall durch den Gabelkontakt g 5 geschlossen.
Die Klemme 7 des Zweithörers H (Fig. 4 bis 6) wird zweckmäßig über die Klemme 5 mit der Telefonseite der Klemme 4 verbunden, damit auch dann keine Gespräche über den Zweithörer abgehört werden können, wenn der Handapparatstecker aus den Buchsen 1 bis 4 entfernt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechgeräte, insbesondere für tragbare Fernsprechgeräte, die durch Ausschwenken der Hörergabel von OB- auf ZB-Betrieb umschaltbar sind und deren Handapparate je mit einer drei Schaltstellungen aufweisenden Sprechtaste versehen sind, die in ihrer mittleren Schaltstellung (beim Auflegen des Handapparates ~ auf das Fernsprechgehäuse od. dgl.) sowohl den Telefonals auch den Mikrofonkreis abschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Auflegen des Handapparates auf die Hörergabel über die dann in ihre äußere Schaltstellung gelangende Sprechtaste eingeschaltete Telefon durch einen vom Gabelumschalter gesteuerten Kontakt (g4 bzw. g5) ausgeschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Gabelumschalter gesteuerte Kontakt (^4, g5) in Reihe mit dem Telefon (F) angeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Gabelumschalter gesteuerte Kontakt (g"5) parallel zum Telefon angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 738/245 12.56 (709 534/94 6. 57)
DEST10145A 1955-07-21 1955-07-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgeraete, insbesondere tragbare Fernsprechgeraete Expired DE965585C (de)

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DE (1) DE965585C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220898B (de) * 1958-09-10 1966-07-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Abhoerens von Gespraechen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1220898B (de) * 1958-09-10 1966-07-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Abhoerens von Gespraechen

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