DEST007716MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Januar 1954 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist ein um eine hinter der Torebene Kegende horizontale Achse drehbares
Tor, so daß sich dieses beim öffnen unter die Decke legt.
Die bisher bekannten Tore dieser Art sind zum Teil umständlich in der Konstruktion, da sie mit
Führungsschienen, Lenkern und über Rollen geführten Gegengewichten versehen sind. Andere
haben wohl eine hinter der Torebene liegende Schwenkachse, benötigen aber äußer der Schwenkachsenlagerung
noch eine besondere Führung für das Torblatt, was neben' Reibungsverlusten ein
Ecken und Verklemmen begünstigt, Geräusch verursacht und trotz der besonderen Führung keine
sichere Lage gewährleistet; zudem ist die Bedienung dadurch erschwert. Bei einigen Ausführungen
ist der nutzbare Raum durch den Raumbedarf des Tores bei seiner Bewegung eingeschränkt.
Demgegenüber sind bei der vorliegenden Erfindung die Konstruktionselemente außerordentlich
einfach gehalten, während die Arbeitsweise und die Bedienung zuverlässig ist. Der Reibungsverlust ist
äußerst gering, weil die beiden Drehpunkte zugleich die Führung bilden. Die Bewegung ist geräuschlos
und kann selbsttätig erfolgen. Der Raum im Innern kann bis dicht an das Tor heran ausgenutzt
werden. ■ ■' '
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St 7716 VJ 37 d
Bei dem Schwingtor gemäß der Erfindung, welches eine hinter der Torebiene liegende Schwingachse,
beiderseitig gelagerte Schwenkarme hat und
: außerdem gegenüber den Schwenkarmen kippbar
ist, ist die zusätzliche Kippbewegung nicht durch außerhalb des Schwingsystems liegende Führungselemente, also beweglich, begrenzt, sondern, durch
Anschläge, die innerhalb, des Schwingsystems selbst liegen. Die Kippbewegung erhält an den
ίο Schwenkarmen eine starre Begrenzung und wird so
von der Schwenkbewegung unabhängig. Dadurch ist eine besondere Führung des Torblattes während
des Schwenkvorgangs außerhalb der beiden Drehzapfen nicht mehr erforderlich, wodurch sich die
Vorteile einer sicheren. Lage, einfacher Konstruktion sowie geräuschloser, und leichter Bedienung
ergeben. ■-'■■■
Die Abbildungen zeigen verschiedene Ausführungsformen des Tores sowie verschiedene Stellungen,
und zwar
Abb. ι eine Ausführung mit ungeteiltem Torblatt inKippstellung,
Abb. 2 eine solche mit geteiltem Torblatt in geschlossener Stellung und angedeuteter Kippstel-
lung und .
Abb. 3 das Tor gemäß Abb. 2 in geöffneter Stellung.
Die Wirkungsweise des Tores nach Abb. 1 ist folgende: Die Schwenkarme 2 bilden mit den Anschlagschienen
3 und den Querschienen 4 ein starres Schwingsystem. Das Türblatt 1 ist am
- unteren Ende der Anschlagschienen 3 angelenkt. In geschlossenem Zustande liegt das Torblatt 1 lotrecht
am Torrahmen an. In dieser Lage kann, keine Öffnungsbewegung erfolgen. Zum Öffnen wird das
. Torblatt zunächst in die gezeichnete Kippstellung gebracht. Diese Kippbewegung findet an der am
Schwenkarm 2 angebrachten Anschlagschiene 3, also innerhalb des Schwingsystems, ihre Begrenzung
, und somit ihren Abschluß. Erst nach dieser Bewegung erfolgt die Öffnungsbewegung
durch Schwenken des in sich geschlossenen ganzen Systems um die Schwingachse 5. Die Gegengewichte
8 verleihen dem. Tor einen bestimmten Gleichgewichtszustand. Will man eine selbsttätige
Öffnungsbewegung erreichen, so sind die Gewichte so zu bemessen und so anzubringen, daß das ganze
System sich nach einer Drehbewegung von etwa 6o° in Gleichgewichtslage befindet. Dadurch wird
erreicht, daß das Tor nach seiner Entriegelung, sich selbst überlassen, über den Punkt der Gleichgewichtslage
so weit hinauspendelt, daß es in seine obere Öffnungsstellung gelangt. Hier, wird es durch
eine nicht gezeichnete Sperrvorrichtung selbsttätig festgehalten. Eine solche selbsttätige Öffnung ist
nur möglich durch die Beschränkung des Reibungsverlustes auf nur zwei Drehzapfen. Nach Entsperrung
wird das Tor sich nicht ganz bis in seine Schließstellung zurückbewegen. Durch eine leichte
Beschleunigung der Bewegung mit der Hand läßt sich aber auch dies erreichen. Zum völligen
Schließen ist dann nur noch das Beiziehen des Tores in die lotrechte Lage erforderlich. In dieser
Schließlage wird es durch ein Schnappschloß oder eine andere Verriegelung festgehalten.
Um die richtige Gewichtsstellung leicht" zu erreichen,
ist das Gewicht nicht nur auf seinem Tragarm verschiebbar anzubringen, sondern der Gewichtstragärm
wird zweckmäßig vom Drehpunkts aus verstellbar in seinem Winkel zum Tortragarm
ausgebildet. , . .
In. der Abb. 1 sind zwei Querschienen 4 gezeichnet. Zwei solcher Querschienen sind zweckmäßig,
weil sie dem Schwingsystem eine bessere Stabilität verleihen. Es genügt unter Umständen
auch eine einzige Querschiene, wenn sie entsprechend kräftiger gehalten wird.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist das Torblatt an seinem untersten Punkt angelenkt. Es
kann aber auch irgendein höher gelegener Punkt unterhalb der Tormitte gewählt werden. Dann wird
das Tor schon beim Kippen sich unten etwas nach außen bewegen. Die Anschlagschienen gehen in
diesem Falle natürlich ebenfalls nur bis zum Anlenkpunkt.
Obwohl weiterhin eine starre Schiene, wie gezeichnet, als Anschlag am Schwingsystem am
zweckmäßdgsten. sein dürfte, könnte der Anschlag am Schwingsystem natürlich auch durch eine feste
Stütze vom Schwenkarm 2 aus oder durch eine Abstützung, wie sie bei Kippfenstern üblich ist,
erfolgen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist die Wirkungsweise die gleiche. Der Unterschied
besteht darin, daß das Torblatt geteilt ist, wobei die beiden Teile ia und ij durch Scharniere mit- '
einander verbunden sind. Mit dem. unteren Teil I6
sind die beiden Schwenkarme 2 fest verbunden, in dieser Weise das starre Drehsystem bildend. Die
Kippbewegung wird nur vom oberen Teil ia ausgeführt.
Im übrigen gilt das für die Abb. 1 Gesagte hier sinngemäß.
Für die Ausführung nach Abb. 2 gilt noch als Besonderheit, daß das Tor rundherum durch Anschlag
bzw. am Boden durch Aufschlag abdichtbar ist. Die seitlichen Anschlagleisten werden für den
Teil ia an diesem selbst und für den Teil I6 am
Rahmen angebracht.
Claims (6)
1. Schwingtor mit hinter der Torebene liegender Schwingachse und beiderseitigen
Schwenkarmen, das außerdem gegenüber den Schwenkarmen kippbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche Kippbewegung des Torblattes (1) durch mit den Schwenkarmen
(2) verbundene feste Anschläge, beispielsweise Anschlagschienen (3), begrenzt ist.
2. Schwingtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Torblatt am unteren Ende der Anschlagschienen (3) angelenkt ist und die Anschlagschienen (3) im geschlossenen
Zustand des Tores nach innen geneigt verlaufen und durch die Neigung das Kippmaß bestimmt
ist.
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3. Schwingtor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schwenkarme (2) oder die Anschlagschienen (3) durch eine oder mehrere Querschienen (4) verbunden sind.
4. Schwingtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Torblatt (1) in Höhe der Schwingachse (5) geteilt ist, die beiden Teile
(ia, I;,) mit Scharnieren (6) miteinander verbunden
sind und nur der obere Teil (ia) kippbar
ist.
5. Schwingtor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Teil des Torblattes (i&) mit im geschlossenen Zustand des
Tores lotrecht stehenden Schienen (7) der Schwenkarme (2) verbunden ist und die sich
nadi oben erstreckenden Anschlagschienen (3a)
nach innen geneigt sind und durch die Neigung das Kippmaß bestimmen.
6. Schwingtor nach einem der Ansprüche 1
bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß der das Gegengewicht (8) tragende Teil der Schwenkarme
(2) in seinem Winkel gegenüber dem das Torblatt tragenden Teil verstellbar und das
Gegengewicht verschiebbar ist.
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 355 956.
USA.-Patentschrift Nr. 2 355 956.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 528/36 5. 56
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