DEST007224MA - - Google Patents

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DEST007224MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Oktober 1953 Bekanntgemacht am 25. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
, Die Erfindung betrifft einen! sogenaninten Gabeloder Palettenhubwagen, auch Stapelplatitenhubwagen genannt. Derartige Wagen dienen der Kturzstreckenbeförderung von Stapelplatten oder Paletten, die auf längeren Strecken mit Elektro- und/oder Brennkraftfahrzeugen befördert werden. Es gibt nun Betriebe, diie zwar mit solchen Fahrzeugen ausgerüstet sein müßten, in denien aber nur ganz selten eine Palette zu befördern ist. Dies gilt vor allem für Bahnstationen von Dörfern oder andieren kleinen Orten, wo es sich nicht löhnt, einen hydraulischen oder mechanischen vierrädrigen Stapelplatten- oder Gabelhubwagen einzusetzen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein für diese Zwecke geeignetes P.rimiltivgerät zu schaffen.
Die Erfindung setzt einen Stapelpliattenhubwagen voraus, der nur einen zum Einschieben bestimmten, mit heb- und senkba>ren Hubrädern ausgerüsteten Ausleger aufweist. Derartige Geräte sind bisher mindestens zweiachsig ausgebildet. Entweder es trägt der Ausleger selbst eine Mehrzahl von verschwenkbaren Hubrädeirn, so daß bei ausgeschwenkten Rädern das Gerät auf dieser Mehrzahl von Rädern läuft, oder es ist ein stirnseitiges Radpaair zusätzlich vorhanden, das bei ausigesohwenkten Hubrädern in deren Ebene läuft. Bei Geräten zum Transport von. Pianos ist es
609 659/39
St 7224 XlISSd
bekannt, einen Rahmen etwa mittig mit einem absenkbaren Hubradpaar zu versehen; in diesem Fall iist aber auch eine zum Heben des Rahmens bestimmte Spindelstütze an ihrem unteren Ende mit einem Rad oder Radpaar versehen, so daß das Gerät in allen Fällen auf drei bzw. vier Rädern läuft.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß unter dem gesamten Hubwagen nur ein einziges
ίο Hubradpaar angeordnet ist, und zwar so, daß die Achsen der Hublader in einer etwa auf halber Länge der Gabelarme und etwa unterhalb' des Schwerpunktes des Hubwagen» verlaufenden Linie liegen.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und' 2 ein Ausführungsbeispiel dar Erfindung im Aufriß und im Grundriß.
Das Fahrzeug besteht aus den beiden gabelförmigen Auslegern 1 und 2 und einer Querver-
ao bindung 3, an weither Handhaben 4 fest oder beweglich angeordnet sein können. Etwa in der' Mitte einer jeden der Gabeln 1 und1 2 ist ein Rad 5 angeordnet. Die Radier 5 sind in an sich bekannter Weise ver schwenkbar. Die Verschwenkung kann kreisbogenfÖTiriig oder senkrecht geradlinig sein; im ersteren Fall, der auch dem Ausführungsbeispiel zugrunde liegt, kann die Verschwenkung nach vorwärts oder rückwärts erfolgen. Bei dem Ausführungsbeispiel ist ■ jedes Rad zwischen Winkelhebeln 6 gelagert, die um. ein Lager 7 drehbar sind und an deren kürzerem Arm bei 8 Zugstangen 9 angelenkt sind. Die anderen Enden dieser Zugstangen 9 dienen der Lagerung von Muttern 10, die auf Spindeln n längs beweglich sind. Die Spindeln 11 führen sich in Lagern 12 und in Längslagern 13, gegen die sie mit einem Bund 14 abstützen. An ihrem freien Ende tragen die Spindeln je ein Zahnrad 15, in welches· eine doppelt wirkende, durch einen Verstellhebel 19 gebildete Klinke (Ratsche) eingreift. Der Verstellhebel ist in einem Antriebshebel 17 mit Griff 18 gelagert. Durch Verschwenken des Verstellhebels 19 nach der einen oder. anderen Richtung und darauffolgendes Verschwenken des AntriebshebeLs 17 in der einen oder anderen Richtung kann gehoben oder gesenkt werden. Die Spindel des zweiten Gabelarmes kann ohne diesen: Antrieb ausgebildet sein, indem Kettenräder 21 und: 22 der beiden Spindeln 11 durch eine Kette 20 verbunden, sind.
Am Antriebshebel 17 sitzt ein Köcher 23 zum Einstecken eimer Verlängerungsstainge 24. .Ebenso ist es möglich., die Antriebe der gabelförmigen Ausleger 1 und 2 gleichmäßig zu schalten und die Antriebshebel 17 statt durch Ketten und Zahnräder durch Gelenkstangen miteinander zu verbinden, die in ihrer Mitte den Köcher 23 aufnehmen.
Auch kann an der Traverse 3 ein zu den Antriebshebeln 17 parallel angeordneter weiterer Hebel mit Köcher gelagert sein. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß .der Antriebshebel 17 mit der Verlängerungsstange 24 weiter ausgeschwenkt werden kann, ohne an die Handhabe 4 anzustoßen. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Der Wagen wird mit horizontal geschwenkten Rädern 5 und horizontal liegenden Hebeln 6 in die Palette oder Stapelplatte eingefahren. Die Klinke 19 wiird oder die Klinken 19 werden auf »Heben« gestellt, und durch Hin- und Herschwingen- des Antriebshebeis 17 werden die Zahnräder 15 in Umdrehung versetzt. Bei dem Rüc'kschwingein ratscht die Klinke 19 über die Zahnt hinweg und läßt die selbsthemmenden Spindeln 11 stehen. Die Muttern 10 werden an diesen Spindeln vorwärts geschraubt. Diese Bewegungen werden durch die Zugstangen 9 und die Hebel 8, 7, 6 auf ddc Rä-deir 5 übertragen. Die Palette kann dann, da die Räder 5 in. der Nähe des· Schwerpunktes Hegen, an den Handhaben 4 ohne größere Anstrengung verfahren werden. Zum Absetzen werden die Klinken- 19 umgeschaltet und die Spindeln 11 in umgekehrter Richtung gedreht..

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stapelplattenhubwagen, insbesondere zur Bedienung von Paletten, bestehend nur aus einer zum Einschieben bestimmten, mit heb- und senkbaren Hubrädern ausgestatteten Hubgabel, dadurch- gekennzeichnet, daß unter der Hubgabel (1, 2, 3) bzw. dem gesamten Hubwagen nur ein einziges Hubr-adpaar (5, 5), und zwar so: angeordnet ist, daß die Achsen der Hubräder in einer etwa auf halber Länge der Gabelarme (1, 2) und etwa unterhalb des Schwerpunktes des Hubwagens verlaufenden Linie liegen.
2. Hubwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubräder (5) von Schwenkhebeln (6) getragen werden, die als Winkelhebel ausgebildet sind, an deren freien Schenkeln Zugstangen (9) angreifen, deren freies Ende als Gewindespindel (11) ausgebildet ist, in die die Verstellkraft über eine Gewindemutter (10) eingeleitet wird.
3. Hubwagen nach Anspruch 2, dadurch ge-■kennzeichnet, daß nur für eine Gewindeniutter ein Antrieb vorgesehen ist, während die andere mit der direkt angetriebenen, z. B-. mittels Ketten, gekuppelt ist.
4. Hubwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Querverbindung (3). und an den Enden der Ausleger (1, 2) feste oder bewegliche Rollen angeordnet sind, mit welchen das Hubradpaar (5, 5) einen sogenannten schwankenden Radsatz ergibt.
In Betracht gezogene DTUckschriiften:
Deutsche Patentschrift Nr. 523 868;
brätische Patentschrift Nr. 214487;
USA.-Patentschriften Nr. 863 421, 2234925.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 609 659/39· 10.56

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