DEST006045MA - - Google Patents

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DEST006045MA
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St 6045 VIII d/21 c
I lei Anlal.lgeriiten für größere Stromstärken treten an die Stelle der ■/.. B. auf keramische Zylinder aufgewickelten Widerstandsdrähte oft Hache Widerslandseleinente in Wellen-, Zickzack-5 oder einer ähnlichen Form, sogenannte Widerstandsgitter, die vorzugsweise aus Gußeisen bestehen. I )iese (ütter besitzen meistens zwei bis drei lU'festigungsansätze, mit denen sie unter Zwischenschaltung von Isolierteilen auf isolierten Tragbolzen aufgereiht werden.
|)ie Verwendung gegossener Gitter, die leicht zu Bruch neigen, war bisher stets mit technischen Nachteilen verbunden. Waren die Befestigungsansätze geschlossene Augen, so imiBtc man bei Hruch eines einzigen Gitters den gesamten Widersland demontieren, um den zerstörten Teil auswechseln zu können. Das erforderte erheblichen Zeitaufwand. Waren die Befestigungsansätze jedoch gabelförmig, so ermöglichte das zwar eine schnelle und leichte Auswechselbarkeit der einzelnen zerstörten Gitter, aber es bestand von vornherein die große Unsicherheit, daß sich die Gitter bei größeren Krsehütlerungen, wie sie z. 15. auf Schiffen auftreten, im Laufe der Zeit lockerten und von ihrem Aufreihbolzen lösten. Unterbrechung des Widerstandes, Kurzschluß usw. und eventuelle Zerstörung dcrGiUer waren die Folge. Man ordnete daher bei solchen Gittern auf der von den Befestigungsansätzen abgewandten Seite isolierte Bolzen oder ähnliche Kinrichtungen an, die ein Herausfallen der (ütter verhindern sollten. Das beeinträchtigte aber wieder die schnelle Auswechselbarkeit; denn nun mußten vor jeder Reparatur erst wieder diese Schutzeinrichtungen entfernt werden.
Immerhin sind Gitter mit gabelförmigen Befestigungsansätzen vorzuziehen, und der Nachteil ihrer nicht sicheren Befestigung an den Tragbolzen wird erl'mdungsgemäl.l dadurch beseitigt, daß die liefestigungsansätze nach ihrem linde hin seitwärts ausladen und von auf die Tragholzen aufgereihten Ringkappen umfaßt werden. Diese Kappen umfassen die liefestigungsansätze bis auf deren schmaleren Hals vollständig und verhindern daher, daß die Befestigungsansälze seitwärts vom Tragbolzen abgezogen werden können oder ungewollt von dem Tragbolzen abrutschen. Im allgemeinen können die Kappen aus Metall hergestellt werden. Ks kann jedoch auch vorteilhaft sein, sie aus isolierendem IOIy])IaSt herzustellen, so daß sie gleichzeitig die isolierenden Zwischenlagen ersetzen. Als Ausführungsbeispiel sind die hier interessierenden Teile des Widerstandes zeichnerisch dargestellt. Ks zeigt
Fig. 1 die Kappe von unten und im senkrechten Längsschnitt und
Fig. 2 die Befestigung der Widerstandsspiralen auf ihren Tragbolzen von oben bzw. von der Seite gesehen, zum Teil in Schnitten.
Nach Fig. 2 besitzen die Widerstandsgitter 1 Befestigungsansätze A, die in Gabeln 6 auslaufen, mit denen sie die mit Isolicrhülsen 2 umschlossenen Tragbolzen 7 umgreifen. Die Gabeln haben außen eine kreisförmige Gestalt, laden also seitwärts aus und werden von den Ringkappen 3 umschlossen. Die seitliche Ausladung verhindert, daß die Gabeln in Richtung der Achse des Gabelmundcs abgezogen werden können oder abrutschen. Die Stromzuführung zu den Widerständen 1 erfolgt durch eine Stromzuführungsschine 4 mit Anschlußschraube 8. Zwischen den einzelnen Widerständen und ihren Kappen 3 liegen Isolierplatten 5, wenn die Kappen aus Metall hergestellt sind. Man kann jedoch die Kappen auch unter entsprechenderDimcnsionicrung ihrer Kopfplatten aus isolierendem Stoff herstellen und dann die Isolierplatten 5 ersparen.
Zum Halten der Widerstandsgitter auf dem Tragbolzen dient eine Wendelfeder 9. Zum Auswechseln einzelner Widerstandselemcntc ist es nur nötig, die Feder 9 so weit zu lockern, daß sie einen Weg freigibt, der der Höhe der Kappe 3 entspricht. Alsdann zieht man die Kappe nach oben von dem Gabelkörper 6 des Widerstandselements ab und kann dieses seitwärts herausziehen. Das Einsetzen des neuen Widerstandselements erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die Kappe bringt nicht nur den Vorteil, daß sie das Herausrutschen der Befestigungsgabel verhindert, sondern schützt diese auch weitgehend gegen Bruch, da sie den Gabelkörper fest umschließt und alle mechanischen Kräfte aufnimmt.
Der Aufbau eines Widerstandes nach der Erfindung bringt besonders bei solchen Anlaßgeräten Vorteile, die auf Schiffen verwendet werden, da gerade die dort besonders in die Erscheinung tretenden Reparaturschwierigkeiten weitestgehend behoben werden.

Claims (3)

P A T E N TA N S P R Ü C II K :
1. Elektrisches Widerstandsaggregat, dessen auswechselbare flache Widerstandsgitter aus Gußeisen od. dgl. von zwei oder mehreren von gabelförmigen Bcfestigungsansätzen der Gitter umfaßten Bolzen getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach ihrem Ende hin seitwärts ausladenden Befestigungsansätze (6, A) von auf den Tragbolzen (7) aufgereihten Ringkappen (3) umfaßt werden.
2. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkappen (3) aus -Metall, insbesondere aus Eisen, bestehen.
3. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappen (3) aus isolierendem Stoff bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 580 94 11.55

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DEST006045MA (de)
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