DE657624C - Befestigung von elektrischen Kabelleitungen mit einer Beflechtung aus Draehten oder Drahtlitzen in einem die Beflechtung umschliessenden, hohlzylinderfoermig ausgebildeten Befestigungskoerper - Google Patents

Befestigung von elektrischen Kabelleitungen mit einer Beflechtung aus Draehten oder Drahtlitzen in einem die Beflechtung umschliessenden, hohlzylinderfoermig ausgebildeten Befestigungskoerper

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Publication number
DE657624C
DE657624C DES114067D DES0114067D DE657624C DE 657624 C DE657624 C DE 657624C DE S114067 D DES114067 D DE S114067D DE S0114067 D DES0114067 D DE S0114067D DE 657624 C DE657624 C DE 657624C
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DE
Germany
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braid
fastening
wires
fastening body
electrical cable
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Expired
Application number
DES114067D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES114067D priority Critical patent/DE657624C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE657624C publication Critical patent/DE657624C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/05Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
    • H02G7/053Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire
    • H02G7/056Dead-end clamps

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
our. :
AUSGEGEBEN AM
9. MÄRZ 1938
21 Λ?Ε. Ι938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 657624 KLASSE 21c GRUPPE 23
ausgebildeten Befestigungskörper
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1934 ab
Die Befestigung von mit Drähten oder Drahtlitzen beklöppelten oder beflochtenen elektrischen Kabelleitungen, bei welchen die metallene Beflechtung als Zugorgan dient, bereitet Schwierigkeiten, weil die aus mehreren einzelnen Drähten bestehende Beflechtung im allgemeinen zu diesem Zweck in ihre Einzeldrähte aufgelöst und diese einzeln befestigt werden müssen. Da die Befestigung der einzelnen Drähte praktisch niemals untereinander gleichmäßig durchgeführt werden kann, so werden beim Auftreten der Zugkräfte einzelne Drähte mehr und andere weniger oder gar nicht beansprucht, so daß die stark beanspruchten Drähte bald infolge der Überlast reißen und auf diese Weise nach und nach die Metallbeflechtung zerstört wird.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist schon vorgeschlagen worden, zur Befestigung von Kabelleitungen mit einer Beflechtung von Drähten oder Drahtlitzen einen die Beflechtung umschließenden Befestigungskörper zu verwenden, welcher zylinderförmige Hohlräume aufweist und mit einem Gehäuse verschraubbar ist. In diesen Hohlräumen ist ein konischer Körper vorgesehen, über welchen die einzelnen die Bewehrung der elektrischen Leitung bildenden Drähte oder Litzen geboten werden. Durch Anziehen des konischen Körpers werden die Litzen festgeklemmt. Diese Einrichtung weist die bereits oben erwähnten Nachteile auf, da jeder Litzendraht einzeln über den konischen Körper gebogen werden muß und deshalb keine Gewähr für gleichmäßige Belastung gegeben ist.
Die erwähnten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der die Beflechtung enthaltende Hohlraum vorteilhaft mit leicht fließendem Metall ausgegossen ist. Zum Schütze der Isolation kann dabei über der Leitung und unter der Beflechtung eine Metallschicht, beispielsweise eine Hülse aus Blech, angeordnet sein. Zur Herstellung einer solchen Befestigung wird in der Weise gemäß der Erfindung- verfahren, daß von dem zu befestigenden Ende "der .Leitung aus der Befestigungskörper zunächst , über die Leitung geschoben und die an dem überstehenden Leitungsende befindliche Beflechtung gelockert und nach Lockern der Beflechtung diese durch allseitigen gleichmäßigen Druck gestaucht und dadurch zu einem Korb gebildet wird, über welchen der Befestigungskörper geschoben und darauf mit Metall ausgegossen wird. Das Ausgießen bewirkt, daß sich das Zinn zwischen den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Johannes l'isclier in- Berlin-Spandaii.
BefLechtungsdrähten und dem die Beflechtung umschließenden Befestigungskörper überall gleichmäßig verteilt und nach dem Erkalten eine metallurgisch feste Verbindung zwisehen der geflochtenen Stelle und dem Befestigungskörper herstellt, so daß alle Litzendrähte bei auftretendem Zug gleichmäßig beansprucht werden.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung ίο sind in der Zeichnung dargestellt, bei welchen die Fig. ι die Anordnung einer Ab-• spannklemme und eines Kniestückes an einer beflochtenen Leitung, die Fig. 2 einen Querschnitt durch die Abspannklemme, die Fig. 3 1.5 einen Querschnitt durch das Kniestück und die Fig. 4 · eine weitere Abspannklemme im Schnitt zeigen.
Gemäß Fig. 1 ist die umflochtene Leitung mit i, das Abspannstück mit 2 und das Kniestück mit 3 bezeichnet. In Fig. 2 hat das Kabel 4 eine aus einzelnen Drähten 5 bestehende Beflechtung, welche aufgekorbt, abgeschnitten und in einer Hülse 6 mit Dichtung 12 angeordnet ist, die verhindert, daß das Zinn 7 beim Ausgießen unten aus. der Hülse herausläuft. Über der Hülse 6 befindet sich der mit Tragring 8 versehene Befestigungskörper 9, in dessen Gewinde die Mutter 10 eingreift. Mit 11 ist eine über dem Zinn angeordnete Schicht aus Isoliermasse bezeichnet.
Die Verbindung wird in der Weise hergestellt, daß zunächst über das freie Ende der zu befestigenden Leitung 4 die Mutter 10 und die Hülse 6 geschoben werden. Darauf wird die Befleehtung 5 am Ende etwas gelockert. In den sich dabei ergebenden Zwischenraum zwischen Leitung und Beflechtung wird eine metallische Schutzhülse 13 geschoben. Während dieses Vorganges ist das Kabelende 4 eingespannt. Die Einspannstelle richtet sich je nach der Größe des über die Abspannklemme hinausragenden Leitungsstückes, welches beispielsweise 500 mm lang sein kann. Nachdem die Hülse 13 über das Ende der Leitung geschoben ist, wird die Befiechtung 5 durch allseitigen Druck in Richtung der Leitungsachse gestaucht, wodurch sie sich aufkorbt. Dabei fällt die Hülse 13 immer tiefer bis an die in der Zeichnung angegebene Stelle, d.h. bis zum Grund der Hülse 6. Hierauf wird die Dichtung 12 eingebracht und der Raum in der Hülse 6 mit flüssigem Zinn ausgegossen. Dabei verhindert die Hülse 13, daß die Wärme des flüssigen Metalls die Kabelisolation nachteilig beeinflußt. Nach dem Erkalten wird die überstehende Beflechtung abgeschnitten und die erstarrte Oberfläche des Zinnes mit Isoliermasse vergossen. Daraufhin wird über das Leitungsende der Befestigungskörper 9 geschoben und durch die Mutter 10 befestigt. Die Praxis hat gezeigt, daß eine derartige Verbindung so festhält, daß die Beflechtung bei Überbeanspruchung nicht innerhalb der Befestigungsstelle, sondern stets außerhalb reißt.
In Fig. 3 ist die Befestigung eines Kniestückes dargestellt. Das hierzu verwendete Rohr hat einen mit Öffnungen 14 versehenen Hohlraum, welcher mit Zinn 15 ausgegossen wird. Der Hohlraum ist an beiden Seiten durch stopfbuchsenartig wirkende Muttern 16 verschlossen. Eine der beiden Öffnungen 14 dient zum Eingießen des Vergußmetalls, die andere zum Entweichen der Luft während des Eingießens. Außerdem kann unter der metallischen Beflechtung des Kabels ein der Hülse 13 in Fig. 2 entsprechendes Metallblech 17 dann angeordnet sein, wenn die Stelle, an der später das Kniestück angebracht wird, bereits bei der Herstellung des Kabels festliegt. Nachträglich läßt sich das Blech nicht mehr anbringen, da sonst das Geflecht zerstört werden müßte. Bei dem vereinfachten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bedeuten ι S den Befestigungskörper mit Flansch 19 und Öffnung 20 und 21 das durchgeführte Kabel mit den auf gekorbten Beflechtungsdrähten 22. Der Hohlraum 23 ist mit Zinn ausgegossen und mit Isoliermasse 24 verschlossen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    r. Befestigung von elektrischen Kabelleitungen mit einer Beflechtung aus Drähten oder Drahtlitzen in einem die Beflechtung umschließenden, hohlzylinderförmig ausgebildeten Befestigungskörper, dadurch gekennzeichnet, daß der die Beflechtung enthaltende Hohlraum mit leicht fließendem Metall, z.B. Zinn, ausgegossen ist.
  2. 2. Befestigung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine über die Leitung und unter der Beflechtung angeordnete metallische Schutzhülse.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer Befestigung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Lockern der Beflechtung diese durch allseitigen gleichmäßigen Druck gestaucht und dadurch zu einem Korb gebildet wird, über den der mit Metall auszugießende, hohle Befestigungskörper geschoben und dann ausgegossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES114067D 1934-05-19 1934-05-19 Befestigung von elektrischen Kabelleitungen mit einer Beflechtung aus Draehten oder Drahtlitzen in einem die Beflechtung umschliessenden, hohlzylinderfoermig ausgebildeten Befestigungskoerper Expired DE657624C (de)

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DE (1) DE657624C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2635133A (en) * 1948-07-20 1953-04-14 Thomas & Betts Corp Bent tube dead-end connector
FR2458624A1 (fr) * 1979-06-13 1981-01-02 Itw De France Piece d'extremite, de raccordement ou de liaison pour elements souples tels que cables, fils ou autres elements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2635133A (en) * 1948-07-20 1953-04-14 Thomas & Betts Corp Bent tube dead-end connector
FR2458624A1 (fr) * 1979-06-13 1981-01-02 Itw De France Piece d'extremite, de raccordement ou de liaison pour elements souples tels que cables, fils ou autres elements

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