DE678310C - Endbefestigung fuer Drahtseile - Google Patents
Endbefestigung fuer DrahtseileInfo
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Classifications
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Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Endbefestigung für Drahtseile Die Erfindung betrifft eine durch Vergießen erzielte Endbefestigung für Drahtseile.
- Bei den bekannten Endbefestigungen durch Vergießen für Trag- und Zugseile u. dgl., wie z. B. bei Seilbahnen und Hebezeugen, wird das Seil am Befestigungsende zu einer Bürste aufgelöst, d. h. aufgespreizt, gereinigt und in kegelförmigen Muffen mit Metall vergossen. Diese Muffen werden infolge der kegelförmigen Gestaltung der Bohrung auf Sprengen beansprucht, .was bei der gleichzeitigen Beanspruchung der Muffe auf Zug zu großen Wandstärken solcher Muffen führt. Durch die kegelförmige Gestaltung des Vergußraumes wird, insbesondere bei kurzen Kegeln und stoßweiser Beanspruchung, durch den Seilzug der Vergußkörper allmählich wie durch eine Ziehdüse aus dem Vergußraum herausgezogen, wie Zugversuche und Dauerschwellzugversuche zeigten. Um eine Teilbarkeit der die Seilendbefestigung erfassenden Anschlußteile zu erzielen, ging man bis jetzt so vor, das gespreizte Seilende zuerst in einen auf Ringspannung beanspruchten Zwischenkörper mit kegelförmig gestaltetem Vergußraum einzugießen. Dieser den Vergußkörper aufnehmende und dadurch auf Ringspannung beanspruchte Zwischenkörper übertrug die Seilkraft dann auf eine Muffe mit stufenförmig abgesetztem Innenmantel. Diese Muffe, welche den auf Ringspannung beanspruchten Zwischenkörper aufnimmt, konnte dann teilbar ausgebildet werden. Beim Erfindungsgegenstand werden Ringspannungen grundsätzlich vermieden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Vergußkörper unmittelbar an den gespreizten Seilenden und an den Schulterstufen des Innenmantels der Muffe angreift.
- Der Erfindungsgedanke ist alsö, die Seilkraft an der Endbefestigung ohne Zwischenschaltung eines auf Ringspannung beanspruchten Zwischenkörpers unmittelbar durch den beim Verguß entstehenden @ Befestigungskörper auf den stufenförmig abgesetzten Innenmantel der Muffe zu übertragen, wodurch keinerlei Sprengkräfte in der Muffe auftreten und die Muffe demzufolge teilbar gemacht werden kann. Der Zwischenkörper mit dem kegeligen Vergußraum fällt somit weg. Dadurch, daß Sprengkräfte zwischen Vergußkörper und Muffe vermieden sind, treten auch mit Bezug auf den Vergußkörper keine durch Keilwirkung entstehenden Kräfte auf den Vergußkörper mehr auf, d. h. der Vergußkörper wird bei stufenförmig abgesetztem Vergußraum nicht mehr durch Keilkräfte, wie beim kegelförmigen Vergußraum, zum Fließen gebracht, was besonders bei stoßweiser Beanspruchung den Nachteil zur Folge hatte, daß das Vergußmetall aus dem kegelförmigen Vergußraum wie aus einer Düse herausgezogen wurde. Bei stufenförmig abgesetztem VerguMraum der Muffe tritt keine Düsenwirkung auf. Bei Überlastung der ersten Stufe am Seilaustritt verformt sich diese Stufe plastisch und setzt die Kräfte so allmählich auf die folgenden Stufen ab, so dalä das ins Fließen geratene Material der ersten Stufe keine Sprengwirkung auf die Muffenwandüngen ausüben kann. Der kegelförmige Vergußraum hat auch den Nachteil, daß warme Vergußmassen, wie z. B. Weißmetall oder ähnliche Legierungen oder Zink, Schwefel u. dgl., infolge der Abkühlung erstarren, bevor sie in die bei kegelförmiger Ausbildung engen Räume am Seilaustritt gelangen. Auch kalte Vergußrnassen, z.. B. Zement u. dgl., füllen den Raum am Bürstenhals bei kegeliger Ausbildung des Vergußraumes nicht vollständig aus. Etwa zum Bürstenhals vordringende Teile der Vergußmasse sind nicht zu einem einheitlichen Körper verschlossen, sondern bilden nur dünne Schalenteile und zerbröckeln deshalb beim Arbeiten des Seiles im Betrieb.
- Die gemäß der Erfindung im Innern stufenförmig abgesetzte Muffe kann äußerlich beliebig gestaltet werden, z. B. auch konisch, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Die Zeichnung zeigt die Endbefestigungen zweier Seilenden in einer Kupplungshülse vereinigt, wie solche z. B.. bei der Kupplung von Tragseilen von Seilbahnen verwendet werden.
- Bekanntgeworden sind auch Vergußkörper an irgendeiner Stelle eines gespannten Kabels, z. B. bei den Knotenseilen von Seilbahnen oder Hängebrücken, zur Abzweigung von Zugkräften von diesem gespannten Kabel. Hierbei wurden zylindrische Vergußknoten auf der freien Strecke des Seiles dadurch erzielt, daß das Seil durch eine Spannvorrichtung gestaucht wurde, wodurch die Drähte des Seiles sich auflockern, damit das Vergußmetall in die Hohlräume eindringen kann. Dieses Verfahren ermöglicht aber nicht eine weitgehende Spreizung der Einzeldrähte. Die Drähte werden nur leicht örtlich aufgelockert; und zwar auch dies nur unter der Voraussetzung, daß es sich bei dem Kabel, an das der Anschluß anzubringen ist, um eine Drahtseillitze handelt. Sofern es sich etwa bei dem gespannten Kabel, an das der Anschluß angebracht werden soll, um ein aus mehreren Litzen bestehendes Drahtseil handelt, werden durch Stauchen des Drahtseils mit Hilfeeiner Spannvorrichtüng o. dgl. wohl die Litzen als Ganzes aufgedoldet, aber nicht mehr die Drähte in den .einzelnen Litzen zur Auflockerung gebracht, wie der Versuch zeigt. Die zur Über-.trägung der vollen Seilkraft, wie dies bei Seilendbefestigungen unerläßlich ist, notwendige weite Spreizung sämtlicher Einzeldrähte des Seiles zur Erzielung eines weit nach den Seiten hin gehenden Eingriffes der Drahtenden in die Vergußmasse kann bei diesen bekannten Vergußanschlüssen nicht erzielt werden. Die Seildrähte finden also bei diesen bekannten Vergußkörpern, die als Seilanschlüsse dienen sollen, nicht den zur 'Ob-ertragung der vollen Seilkraft nötigen Verband mit der Vergußmasse. Nach der Erfindung wüd dagegen der Vergußkörper in seiner ganzen Länge durch die schrägen Stahldrahteinlagen bewehrt. Die im Vergußkörper auftretenden zylindrischen Scherflächen sind also auf ihrer ganzen Länge durch die schräg hindurchlaufenden Drähte bewehrt, was zu einer hohen Scherfestigkeit des Vergußkörpersführt. Sämtliche Drähte des Seiles werden im Ver-Bußraum über ihre ganze Oberfläche hin vom Vergußmetall erfaßt, so daß der neue Anschluß bis zur Bruchgrenze des Seiles, selbst bei stoßweiser Beanspruchung, standhält. Die Stufenform des Vergußraumes hat- noch den Vorteil der besonderen Häufung der Verguß-. masse in den .einzelnen Stufen des Vergußraümes, was zu einem guten Einloten der Drähte über die ganze Länge des Vergußraumes hin führt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Befestigung von gespreizten Drahtseilenden in Muffen mit stufenförmig abgesetztem Innenmantel unter Verwendung eines an den Drahtseilenden haftenden Vergußmittels, dadurch gekennzeichnet; daß der beim Vergießen des gespreizten Seilendes in der Muffe entstehende Befestigungskörper ohne Zwischenschaltung eines auf. Ringspannung beanspruchten Zwischenkörpers die durch Haftung aufgenommenen Seilkräfte unmittelbar auf die einzelnen Stufen des Innenmantels der Muffe überträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135823D DE678310C (de) | 1936-09-29 | 1936-09-29 | Endbefestigung fuer Drahtseile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135823D DE678310C (de) | 1936-09-29 | 1936-09-29 | Endbefestigung fuer Drahtseile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE678310C true DE678310C (de) | 1939-07-13 |
Family
ID=7333402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM135823D Expired DE678310C (de) | 1936-09-29 | 1936-09-29 | Endbefestigung fuer Drahtseile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE678310C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2174144A1 (de) * | 1972-02-29 | 1973-10-12 | Int Standard Electric Corp | |
| EP0040041A1 (de) * | 1980-05-08 | 1981-11-18 | MARTIN, BLACK & CO. (WIRE ROPES) LIMITED | Flämische Öse und Verfahren zu deren Herstellung an einem Seilende |
-
1936
- 1936-09-29 DE DEM135823D patent/DE678310C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2174144A1 (de) * | 1972-02-29 | 1973-10-12 | Int Standard Electric Corp | |
| EP0040041A1 (de) * | 1980-05-08 | 1981-11-18 | MARTIN, BLACK & CO. (WIRE ROPES) LIMITED | Flämische Öse und Verfahren zu deren Herstellung an einem Seilende |
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