DEST001945MA - Verfahren zur Herstellung fester Kanten oder Enden an geschnittenen Gewebebahnen, Geflechten o.dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung fester Kanten oder Enden an geschnittenen Gewebebahnen, Geflechten o.dgl.

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DEST001945MA
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Erich Krefeld Streiter
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Description

Es ist bekannt, die Enden oder beschnittenen Ränder von Geweben, Geflechten, Seilen o.dgl. zu umsäumen, um ein Ausfransen zu vermeiden. Dadurch werden die Kanten jedoch dicker und wulstiger als die anderen Teile des Materials, was für viele Zwecke unerwünscht ist. Es ist ferner nicht neu, die durch den Schnitt erzeugten Kanten oder Endfasern durch Bestreichen mit Klebstoff gegen Ausfasern zu schützen, was jedoch nicht immer gelingt, weil die Klebstoffmasse in die Fasern nur schlecht einzudringen vermag. Man ist deshalb dazu übergegangen, die Faserenden, vorzugsweise an Seilen oder Schnüren, mit einem Fremdmaterial, z.B. Zelluloidplättchen zu umkleben. Aber auch hierbei ergibt sich der für manche Zwecke unerwünschte Nachteil der dickeren Endauflagen und oftmals ein vorzeitiges Lösen der Auflagen.
Das Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung fester Kanten oder Enden an geschnittenen Gewebebahnen, Geflechten o.dgl. besteht darin, dass eine Sicherung der Schnittstellen gegen Ausfransen dadurch erreicht wird, dass die Schnittstellen der aus in der Hitze plastisch werdenden Kunststoffen bestehenden Gebilde oder solcher Textilgebilde, deren Fäden mit solchen Kunststoffen überzogen sind, an den Kanten oder Enden in Gegenwart von Druck und Hitze gegen Ausfransen behandelt werden.
Das Verfahren nach der Erfindung lässt sich z.B. so durchführen, dass ein Geflecht oder Gewebe aus Kunststoffäden, z.B. Polyamid- oder Polyvinylfäden, in einer heizbaren Matrize zusammengefasst und durch Anwendung von Druck und Wärme verfestigt werden, ohne dass irgend ein Fremdmaterial hierbei verwendet zu werden braucht. Es kann auch jeder Faden aus einem tierischen oder pflanzischen Stoff, wie Baumwolle oder Schafwolle, vor der Herstellung von Geweben oder Geflechten einen Schutzüberzug aus einem Kunststoff-Film erhalten. Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden die Enden aus diesen Grundstoffen hergestellter Geflechte ebenfalls durch Formgebung de Grundstoffe ohne Verwendung eines Fremdmaterials gesichert. Die Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens und Formgebung von Web- oder Geflechtkanten ist sehr einfach, da lediglich erwärmte Matrizen benutzt zu werden brauchen.

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung fester Kanten oder Enden an geschnittenen Gewebebahnen, Geflechten o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherung der Schnittstellen gegen Ausfransen dadurch erreicht wird, dass die Schnittstellen der aus in der Hitze plastisch werdenden Kunststoffen bestehenden Gebilde oder solcher Textilgebilde, deren Fäden mit solchen Kunststoffen überzeugen sind, an den Kanten oder Enden in Gegenwart von Druck und Hitze gegen Ausfransen behandelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden von geschnittenen Gewebe- oder Geflechtfäden aus Kunststoff, wie Polyamiden, Polyvinylchloriden o.dgl. in einer Matrize zusammengeführt und durch Anwendung von Druck und Wärme verfestigt werden.

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