DEST001209MA - Koksofentürrahmen für Selbstdichtung - Google Patents

Koksofentürrahmen für Selbstdichtung

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DEST001209MA
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Germany
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frame
sealing
coke oven
oven door
door frame
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Carl Dr.-Ing. e. h. Still
Original Assignee
Fa. Carl Still, Recklinghausen
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Description

Koksofentürrahmen erleiden im Betriebe, solange die Tür für das Ausstoßen des glühenden Kokskuchens und das Frischbesetzen der Ofenkammer vom Rahmen abgenommen ist, starke Angriffe durch die hohen Temperaturen des nahe vorbeistreichenden glühenden Kokskuchens und durch die aus der Türöffnung herausschlagenden Flammen und glühenden Gase, was sich besonders schädlich bei Selbstdichtungen an der dafür vorgesehenen Dichtungsflächen des Rahmens auswirkt. Da normalerweise die Innen-kanten des Rahmens nach der Türöffnung hin frei und ungeschützt liegen, werden diese Rahmenteile, an welche die ebenen Dichtungsflächen angrenzen, durch die hohen Temperaturen unmittelbar getroffen und dadurch werden auch die Dichtungsflächen selbst, die empfindlichsten Teile des ganzen Rahmens, beeinträchtigt, teils durch Verziehen, teils durch Überhitzen und Verzundern.
Mit der Erfindung werde diese Mängel der üblichen Türrahmen für Selbstdichtung beseitigt, als Folge davon die Selbstdichtung über lange Dauer in einem befriedigenden Zustand gehalten und der Betrieb wesentlich verbessert.
Der Koksofentürrahmen für Selbstdichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante des oberen waagerechten Kopfstückes des Rahmens in ihrer ganzen senkrecht zur Rahmenebene liegenden Erstreckung durch ein auswechselbares Plattenstück nach der Türöffnung hin abgedeckt wird. Dieses abdeckende Plattenstück kann ein besonderer, von der übrigen Rahmenkonstruktion unabhängiger Teil sein, der etwa durch Schrauben mit dem Rahmen oder seinen Zubehörteilen verbunden wird. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann aber auch das abdeckende Plattenstück einen vorspringenden Teil eines den Rahmen verstärkenden Körpers bilden, der mit ihm lösbar verbunden wird, z.B. ein hinter ihm sitzender Verstärkungskörper von Profilform, etwa U-Form oder Winkelform ist. Das erfindungsgemäße abdeckende Plattenstück, gleichgültig von welcher Ausführungsform, ist ein Feuerschutz für die besagten Innenkanten des oberen waagerechten Rahmenkopfstückes. Die durch die Türöffnung streichenden Flammen und die vom ausgestoßenen Kokskuchen ausgesandte Strahlungswärme bezw. ausströmenden Glutgase ziehen an dem erfindungsgemäßen Schutzplattenstück vorbei, ohne unmittelbar den Rahmen nebst seiner Dichtungsfläche zu treffen, so daß diese wertvolleren und empfindlicheren Teile geschont bleiben. Wenn das Schutzplattenstück durch längere Einwirkungsdauer der hohen Temperaturen zu stark abgenutzt worden ist, kann es gegen ein anderes ausgewechselt werden.
Man kann den geschilderten, erfindungsgemäßen Feuerschutz nach einem weiteren Erfindungsgedanken außerdem auf die Innenkanten der senkrechten Rahmenteile mit anwenden, indem man ein entsprechend abdeckendes Plattenstück, gemäß irgendeiner der beiden vorgenannten Ausführungsformen, auch vor diese senkrecht stehenden seitlichen Innenkanten vorsetzt. Da insbesondere der glühende Kokskuchen auch an diesen seitlichen Rahmenteilen vorbeistreicht, so ist ein Feuerschutz derselben in gleichartigem Sinne, wie für das obere Kopfstück beschrieben, nützlich.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Ansicht- und Schnittdarstellungen wiedergegeben. Abb. 1 ist die Vorderansicht des oberen Kopfteiles eines Koksofentürrahmens, Abb. 2 ist ein nach der Schnittlinie a-a der Abb. 1 genommener senkrechter Querschnitt Abb. 3 ist ein nach der Schnittlinie b-b der Abb. 1 genommener waagerechter Schnitt, Abb. 4 ist ein waagerechter Schnitt von derselben Art wie Abb. 3 für eine etwas abgeänderte Ausführungsform, und Abb. 5, die ebenso wie die ihr entsprechende Abb. 2 als ein senkrechter Schnitt nach a-a der Abb. 1 gedacht werden kann, ist eine gegenüber dieser Abb. 2 abgeänderte Ausführungsform.
Der eigentliche Türrahmen ist in allen Abbildungen gleichartig als ein im Querschnitt winkelförmiger Körper 1 vorgesehen, welcher die ebene Dichtungsfläche 2 enthält; diese Teile 1 und 2 sind über den ganzen Türumfang mit gleichbleibendem Querschnitt ringsum laufend anzunehmen. Das obere waagerechte Kopfstück ist durch eine hinter der Rückseite des Rahmens 1 angebrachten Körper 3 von U-förmigem Querschnitt verstärkt (Abb. 2 und 5); dieser wird an den Rahmen 1 unter Zwischenfügung einer wärmeisolierenden Asbestschicht 4 mittels der Schrauben 8 lösbar befestigt. Der Verstärkungskörper 3 greift außerdem als einheitliches Stück noch über den obersten Längenbereich der senkrechten Rahmenteile herum, hat aber hier einen winkelförmigen Querschnitt 5 (Abb. 3 und 4). Erfindungsgemäß wird die Rahmeninnenkante 6 mindestens längs der ganzen, in Abb. 1 erscheinenden waagerechten Lichtweite des Kopfstücks über ihre ganze, senkrecht zur Rahmendichtungsebene 2 liegende Breitenerstreckung beispielsweise so, wie es Abb. 5 zeigt, durch ein Plattenstück 7 nach der Türöffnung hin abgedeckt, welches auswechselbar durch eine Schraube 11 an dem Verstärkungskörper 3 des Türrahmens befestigt ist. In der Ausführungsform der Abb. 2 bildet das abdeckende Plattenstück einen vorspringenden Teil 7 des den Rahmen verstärkenden, lösbar mit ihm verbundenen Körpers 3. Die Ausführungsform nach Abb. 2, bei der die beiden Bauteile 7 und 3 zu einem einheitlichen Stück verbunden sind, ist etwas einfacher als die der Abb. 5, jedoch ist das etwaige Auswechseln der abdeckenden Platte 7 bei Abb. 5 erleichtert.
Man erkennt aus Abb. 1, 2 und 5 ohne weiteres, daß das Plattenstück 7 einen wirksamen Schutz für die Innenkante 6 in die angrenzende Dichtungsfläche 2 gegenüber Flammen, heißen Gasen und Strahlungsglut bietet, welche durch den oberen Teil der Türöffnung hindurch und nach oben ziehen oder strahlen.
In Abb. 1 und 3 ist außerdem das weitere Erfindungsmerkmal vorgesehen, daß der verstärkende Körper 5 für die senkrechten Seitenstücke des Türrahmens 1 einen vorspringenden Teil 9 besitzt, welcher gleichartig wie der entsprechende Teil 7 des oberen Kopfstückes in Abb. 1, 2 und 5 die Innenkanten 10 der senkrechten Rahmenteile abdeckt und dadurch ebenso einen
Flammenschutz auch für diese schafft. Dieser Schutz der senkrechten Innenkanten 10 ist nützlich, weil auch an diesen Kanten vorbei der glühende Kokskuchen beim Ausstoßen streicht uns stark Wärme abstrahlt.
In Abb. 4 fehlt dem Verstärkungskörper 5 der die Innenkante 9 abdeckende vorspringende Teil. Diese Abb.4 stellt daher gewissermaßen die Grundform und ihr gegenüber die Abb. 3 die erweiterte Ausführungsform dar. Die einfachere Grundform der Abb. 4 kann z.B. für die Tür an der Maschinenseite in Betracht kommen, da hier ein Vorbeistreichen eines glühenden Kokskuchens nicht stattfindet.

Claims (3)

1. Koksofen-Türrahmen für die Selbstdichtung mit einer dafür vorgesehenen Dichtungsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmeninnenkante (6) des oberen Kopfstückes in ihrer ganzen senkrecht zur Rahmendichtungsebene liegenden Erstreckung durch ein auswechselbares Plattenstück (7) nach der Türöffnung hin abgedeckt wird (Abb. 5).
2. Koksofen-Türrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das das abdeckende Plattenstück eine vorspringenden Teil (7) eines den Rahmen verstärkenden, mit ihm lösbar verbundenen Körpers (3) bildet (Abb. 2).
3. Koksofen-Türrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das abdeckende Plattenstück des verstärkenden Körpers auch die Innenkanten (10) der senkrechten Rahmenteile umfaßt (Abb. 3).

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