DEST001067MA - Rohrverbindung, insbesondere Wetterluttenverbindung - Google Patents
Rohrverbindung, insbesondere WetterluttenverbindungInfo
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Description
Stahlwerk© Brüninghaue AG, · fß. 3191 5 8*11 5,5fr* 5. 195® Be.
l#hry#rfeiMmgf inefeeao&ft««« Wetterlmtteaferblatmg» .
Die Erfindung Tsezient sieh auf Rohrverblndungen, insbesond« — re Wetterluttenverbindttngea derjenigen Art, bei denen durch Ansiehen
von auf den Luttenenden Ioee oder feet aufgebrachter) Verbindungsmlttelflgegeneinander
in Form von Bunden oder Planschen ein« zwisohen den Verbindungsmitte3^$Liegend«' Dichtung die für die Abdichtung
erforderliehe Verfozsnrag erfährt*
Beben den übliehen Flanschverbindungen, die den Nachteil halben, dass sie sieh loser vielfach verloren gehender Verbindungesohrauben
bedienen und aueh das Anziehen der Schraubmuttern umständiioh ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, sind Wetterluttenverbindungen
bekannt, bei denen die Verbindungsmittel an Flanschen oder Bunden des einen Luttenendes schwenkbar angelenkt' sind und in
Ausnehmungen der Planschen oder Bunde des anderen Luttenendes eingelegt werden, über die dann die flanschen oder Bunde unter Verformung
der zwischen ihnen angeordneten Dichtung gegen einander angezogen werden. Dabei erfolgt das Anziehen der Planschen oder Bund«
gegeneinander durch Einschlagen von Keilen in Schlitse der Verbindungsbolzen oder auoh, was aber noch nicht zum Stande der Technik:
gehört, durch Federpressung, indem di« Anpressung mittels eine; m den Verbindungsbolsen gelegten Spiralfeder erfolgt, die Bloh
einerseits gegen einen Bund des Verbindungsbolaene abstützt, an« derereeit« gegen einen fest auf dem Luttenend« aufgebrachten
Flansch oder Bund drückt, wodurch die Flanschen oder Bunde auf d«n Luttenenden gegeneinander angesogen und dadurch eine dichte Verbi»
dung hergestellt wird« Derartig« Verbindungen sind zum !Peil in ihrer Herstellung umständlien und daher teuer, zum Teil ab«r erfors/2403
dern si« zusätzlich« Spannmittel in For* von Spiralfedern, di« für
die HerstelIvtng der Verbindung e in* gewiß se Iaoagiebigkeit besitzen müssen. Sie gewährleiste» daher nicht die für eine absolute Dichtheit der Verbindung erforderliche Anpreseuag und lassen
la ihrer Spannkraft bald nach, sodass sie erneuert werden müssen» gestalten also die Verbindung verhältnismässig teuer*
Um nua die den vorerwähnten Verbindungen anhaftenden Haohteile zu Vermeideat schlägt die vorliegende Erfindung eine Eohrverbindung,
insbesondere eine Wetteriuttenverbindung vor, bei der ebenfalle durch Anziehen von auf den Luttenenden aufgebrachter
Planschen oder Bunde^gegeneinander eine zwischen ihnea liegead* Dichtung die die Abdichtung bewirkende Verformung erfährt, bei
der aber die Einrlohtung so getroffen 1st, dass das Analehen der Verbindungsmittel gegeneinander mittels eines einfachen und
schnell zu betätigenden Exzenters erfolgt« der an einer über die Verbindungsmittel liegeadeii und hierin geführter Lasche angelenkt
ist. Dieser Exzenter drückt bei seiner Betätigung gegen einen loseaiauf einem der Luttenenden aufgebrachten Flansch und jpreset
dabei den flansch gegen die an ihm liegende ae&sial gehalten» Dichtung, wobei die den Exzenter tragende Verbinduagslasohe mit
einer hakenförmigen Umfcördelang einen auf dem anderen Lutteaeade fest aufgebrachtea Winkelring überfasst und so in ihrer Lage während der Sxzenterbeweguag gehalten 1st«
Ia der Zeieaauag 1st die erf indungsgemässe Rohrverbiaduag in einem Ausführuagsbeispiel schema ti sch veranschaulicht, uad
zwar in den Abb» 1 und 2 bei gelüftetem Exzenter und in den Abb. 3 und 4 bei angezogenem Exzenter, wobei die Abb. 1 und 3 jeweils
elnea Längeechnitt und die Abb« 2 uad 4 eine Draufsicht der Verbindung derstellÄ®
Mit 1 und 2 sind, die beiden miteinander ZU verbindenden Wetterlutte» bezeichnet, auf derea einem Ende ein Winkelring 5
«3*
fest aufgebracht ist, während das andere Luttenende einen fest aufgebrachten Bund 4 trägt, der in den Hohlraum 5 des WmkelrInge8
5 einfasst und sich gegen den Hohlraumgrund 5 legt. Gegen diesen Bund 4 geringerer Breite als der Eaum 5 im Winkelring 3 legt
sich die Sichtung 6, die bei» Her andrücken eines auf dem den Bund
4 tragenden Luttenende weiterhin lose aufgebrachten Planschen 7 unter Verforatmg in den Hohlraum 5 des Winkelringes 3 hineingepresst
wird und dadurch die dichte Verbindung zwischen den beiden Luttenenden herstellt. Das Herausdrücken des lösen Flansche» 7 gegen
die durch den fest aufgebrachten Bund 4 aefeeial festgelegten Dichtung 6 erfolgt mittels eines gegen den losen flanschtt 7 wir*
kenden Exaenters 8, der von einer in dem losea Plansch 7 aoMbal beweglich gelagerten Lasche H=. schwenkbar getragen wird. Me Lasche
9 Uberfasst mit einem hakenförmigen Ansäte 1© den Winkelring
5 und wird auf diese Weise während der Exzenterbewegung in ihrer Lage gehalten* sodass der lose Planech 7 durch den Exzenter 6 gegen
die Dichtung S gepresst wird und diese unter Verformung, der-•selbe» in den Hohlraum 5 des Winkelringes 3 drückt. Die Bewegung
des Exaentera 8 nach der einen oder anderen Richtung je nach Herstellung oder Lösen der Verbindung erfolgt durch einfaches Schlagen
gegen dessen Seitenflächen.
Die erfindungsgemässe Verbindung hat gegenüber den anderen Verbindungen der erwähnten Art den Vorteil, dass keino^einem
Verlust unterliegendeilloseta3?eile vorhanden sind, indem für die Herstellung der Verbindung ein unempfindlicher und leicht zu betätigender
Exaenter dient, der eine beliebig starke, im Bereich der IBxzenterwirkung liegende Anpressung ermöglicht. Die Verbindung kanr
also schnell hergestellt und ebenso schnell wieder gelöst werden. Dadurch, das β alle zur Verbindung gehörenden Teile einfach in ihres
Herstellung sind, gestaltet sich die Verbindung billig, was bei der Anzahl der für eine Luttenleitung benötigten Verbindungen von
wirtschaftlicher Bedeutung ist. 4^
Claims (1)
- Patentansprüche ιPA 319158*13,5.501 ·- Rohrverbindung, insbesondere We tterluttenverbindung, bei der durch Annähern von auf den Iuttenenden Ioee ©der tmt aufgebrachten Verbindungeraitteln la Form to» Planschen oder iunden aneinander eine awisehen den Verbindungsmi 11 ein angeordnete Dichtling die für die Abdichtung der Verbindung e ^forderliche Verformung erfährt, dadurch gekennzeichnet! dass für die Annahersa^ der Verbindungemittel aneinander ein τοη diesen getragenes und in ihnen geführte« Exzentergestange {8, 9) dient, das bei seiner Betätigung gegenüber dem einen Lutteneade (2) festliegt und das andere Luttenende <1> Über die Dichtung <6) hinweg gegen das erstere Iuttenead· <2) andrückt»2·- Eohrrerbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetv dass das ExzentergestSnge (8, 9) aus einer Lasche (9) und dem τοη dieser schwenkbar getragenen Exsenter (8) besteht, wobei die Laeehe {9) das Verbindangsmittel des einen Luttenendes f2) überfasst und an diesem während der Exsenterbewegung a*J*e£al festgelegt ist, während sie in dem Verbindungemi ttel des anderen Luttenendee (1) ae&.al verschiebbar geführt ist·3·*» Rohrverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9) mit einem hakenförmigen Ansäte {1 e) das Veri· bindungsmittel des einen Luttenendes (2) überfasst«4*- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel des einen Luttesendee (2) aus einem hierauf fest aufgebracht en, gegenüber dem Lut * tenende vorstehenden Winkelring (3) besteht, während das Verbindungsmittel des anderen Luttenendee (1) aus einem auf ihm lose aufgebrachten Flansch (7) besteht, dem ein in den Winkelring (3) einfassender^fsßt aufgebrachter Bund <4) zugeordnet ist*5·*- Boarverbizxauiag nach Anspruch 4f dadurch gekennzeichnet, dass der dem lösen Flansch (7) «ugeordnete^fest aufgebrachte Bund (4) se auf dem ihn tragenden Luttenende <1) aufgebracht Istf dass er sich helm Zusammenfügen der beiden Luttfnenden <1, 2) gegen den Hohlraumgruad (5) des auf dem anderen Luttenende (2) aufgebrachten Winkelrlngee <3) anlegt»6»- RohrverbInduztg nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung der die Abdichtung bewIxkendea Dichtung <6) ewieifhen dem von dem Lutteaende (1} getragenen Bunde (4) und dem diesem lose zugeordneten Plansch (7)·
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