DEST000874MA - Verfahren zum Verbessern des Feuerungswirkungsgrades durch Wiederaufgabe des Flugkokses bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesselanlagen - Google Patents

Verfahren zum Verbessern des Feuerungswirkungsgrades durch Wiederaufgabe des Flugkokses bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesselanlagen

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Publication number
DEST000874MA
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DE
Germany
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flycoke
coke
aircraft
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fine
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Richard Jung
Eduard Dipl.-Ing. Weißgerber
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbessern des Feuerungswirkungsgrades durch Wiederaufgabe des Flugkokses bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesselanlagen.
Es sind Anlagen bekannt, bei denen der in entsprechenden Trichtern angesammelte Flugkoks wieder dem frisch zugegebenen Brennstoff beigemischt wird oder auch durch Düsenanordnungen mittels Druckluft oder heißer Gase, die durch einen besonderen Ventilator gefördert werden, in den Feuerraum eingeblasen wird. Bei derartigen Einblaseinrichtungen mit Düsen besteht die Gefahr der Verstopfung der Einblaseeinrichtung, wenn sich unter den rückgeführten Flugascheteilchen auch dickere Stücke befinden. Insbesondere werden beim Ausblasen usw. größere Stücke innerhalb der Züge bzw. zwischen den Rohren gelöst, die in den Flugkokstrichter mit hineinfallen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anleitung zu geben zum Verbessern des Feuerungswirkungsgrades durch Wiederaufgabe des Flugkokses bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesselanlagen.
Diese Aufgabe soll erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, dass aus dem anfallenden Flugkoks feine Teilchen ausgeschieden werden und grober wie feiner Flugkoks getrennt voneinander in den Feuerraum zurückgeführt werden. Zum Durchführen des Verfahrens kann unterhalb des Sammeltrichters eine Abscheideeinrichtung, z.B. ein Rost, für die feineren Teilchen vorgesehen sein und getrennte Leitungen für die einzelnen Teilströme des Flugkokses zum Einführen an verschiedenen Stellen des Feuerraumes angeordnet sein.
Die feinen Teilchen können sodann durch eine Strahlpumpe mittels unter Druck zugeführter heißer Gase oder Luft in den Feuerraum, vorwiegend in den unteren Teil, eingeblasen werden, während die groben Stücke durch ein Fallrohr direkt in den Feuerraum rutschen. Um in diesem Fallrohr eine unerwünschte, die Einrichtung gefährdende Rauchgasströmung zu verhindern, kann man im weiteren Ausbau der Erfindung eine strahlpumpenartige pneumatische Absperrung anordnen, welche entweder getrennt oder gemeinsam mit der Strahlpumpe für die feinen Flugkoksteilchen betrieben werden kann.
Da bei gewissen Anlagen die Möglichkeit besteht, dass der Abscheiderost für die feinen und groben Teile sich in der Folge von Betriebsstörungen verstopft, kann man die Abscheideeinrichtung auch in Form einer Stufenrutsche ausbilden, welche man gegebenenfalls mit einem kammartigen Rost kombiniert.
Durch eine derartige Einrichtung werden Rückführrohrverstopfungen von vornherein vermieden, so dass man auf die Durchführung derselben bis in den Aschenkeller oder einen tiefliegenden Trichter, die bisher mit Rücksicht auf die
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derartiger Störungen notwendig war, verzichten kann. Das Einblasen des feinen Flugkokses kann jetzt über eine sehr kurze Leitung mit geringem
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erfolgen. Die Schlackenansätze, z.B. des Überhitzers, können über die erfindungsgemäße Einrichtung ohne Schwierigkeiten entfernt werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Flugkoksrückführungseinrichtung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Flugkoksrückführungseinrichtung, bei der die Guttrennung durch einen Abscheiderost erfolgt, während in
Abb. 2 eine ebenfalls zur Guttrennung dienende Stufenrutsche im Schema gezeigt ist.
Der in den Heizgaszügen anfallende feine Flugkoks sowie gröbere Teile, welche durch Losblasen oder dgl. hinzukommen, gelangen aus dem unterhalb des Überhitzers 1 angeordneten Sammeltrichter 2 auf einen darunter schrägliegenden Abscheiderost 3. Die durch diesen hindurchfallenden feinen Teile werden über eine Strahlpumpe 4 und kurze Leitung 5 in den unteren
Teil des Feuerraumes 6 eingeblasen. Die groben Teile rutschen über den Abscheiderost 3 hinweg durch das Fallrohr 7 in den Feuerraum 6. Im Fallrohr 7 ist eine pneumatische Absperrung 8 angeordnet, welche mit der Strahlpumpe 4 gemeinsam betrieben wird und störende Einwirkungen aus dem Feuerraum 6 heraus auf die Flugkoksrückführungseinrichtung verhindert.
Statt des Abscheiderostes 3 kann auch eine Stufenrutsche 9 (Abb. 2) verwendet werden, deren oberer Boden 10 als kammartiger Rost ausgebildet ist, so dass der feine Flugkoks zum großen Teil bereits vor der Stufe 11 durchfällt, während die groben Flugkoksteile den Spalt überspringend über die pneumatische Absperrung 8 in das Fallrohr 7 gelangen.

Claims (8)

1.) Verfahren zum Verbessern des Feuerungswirkungsgrades durch Wiederaufgabe des Flugkokses bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesselanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem anfallenden Flugkoks feine Teilchen ausgeschieden werden und grober wie feiner Flugkoks getrennt voneinander in den Feuerraum zurückgeführt werden.
2.) Flugkoksrückführung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Flugkoks-Sammeltrichters eine Abscheideeinrichtung für die feineren Teile vorgesehen ist und getrennte Leitungen für die einzelnen Teilströme des Flugkokses zum Einführen an verschiedenen Stellen des Feuerraumes angeordnet sind.
3.) Flugkoksrückführung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Strahlpumpe in der Leitung zum Wiederaufgeben der feineren Flugkoksteile in an sich bekannter Weise mittels unter Druck zugeführter heißer Gase oder Luft.
4.) Flugkoksrückführung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Füllrohres hinter der Abscheideeinrichtung, durch das die groben Flugkoksteile direkt in den Feuerraum rutschen.
5.) Flugkoksrückführung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in das Fallrohr eine strahlpumpenartige pneumatische Absperrung eingebaut ist.
6.) Flugkoksrückführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatische Absperrung mit der Strahlpumpe für die feinen Flugkoksteilchen gemeinsam betrieben wird.
7.) Flugkoksrückführung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheideeinrichtung durch einen Abscheiderost gebildet ist.
8.) Flugkoksrückführung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheideeinrichtung durch eine Stufenrutsche gebildet ist, wobei der obere Boden als kammartiger Rost ausgebildet sein kann.

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