DEST000813MA - Vorrichtung zur Erleichterung des Abziehens von Garn und Fäden von gewickelten Packungen bei der Verarbeitung - Google Patents
Vorrichtung zur Erleichterung des Abziehens von Garn und Fäden von gewickelten Packungen bei der VerarbeitungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um Garn oder Fäden während deren Verarbeitung auf Strick- und ähnlichen Maschinen von den Wickelpackungen, wie Kegelspulen, Bobinen, Rollen und dergleichen abzuziehen.
Die Erfindung ist hauptsächlich für Strickmaschinen bestimmt, um das Abziehen von dehnbaren Garnen oder Fäden zu erleichtern, insbesondere von Gummi-(elastischen) Fäden, wie sie bei Strumpfware und dergleichen in erheblichem Masse gebraucht werden. Jedoch ist die Anwendung der Erfindung hierauf nicht beschränkt, da sie - wo es vorteilhaft ist - auch in Verbindung mit anderen Garnen oder Fäden verwendet werden kann, wie bei stark gedrehter Seide, und um das Abziehen von Einschussfäden von ortsfesten Fadenvorräten bei schützenlosen Webstühlen zu erleichtern.
Wenn beispielsweise ein Gummifaden von einem Kegel oder
einer ähnlichen Wickelpackung zu den Nadeln von Strickmaschinen abgezogen wird, so ist es äusserst wichtig, dass der laufende Faden soweit wie möglich auf einer stetigen vorbestimmten Spannung gehalten wird. Dies ist bisher jedoch schwierig, wenn nicht unmöglich, infolge der unregelmässigen und unüberwachten Art und Weise, in welcher der Faden von den Packungen abgezogen worden ist. Die Reibung zwischen dem Faden und den anliegenden Windungen der Wickelpackung erzeugt nämlich Neigung, dasjenige, was man als "Hemmen" oder "Zerren" bezeichnet, hervorzurufen, was seinerseits ein ruckweises anormales Anspannen des Fadens zur Folge hat. Ganz abgesehen von den Unregelmässigkeiten in der Strickware, die sich aus einem ungleichförmig gespannten Gummifaden ergeben, verursacht das Entstehen von Laufmaschen, die unvermeidbar beim Reissen eines zu stark gespannten Fadens auftreten, weitere Schwierigkeiten.
Ein Hauptzweck der Erfindung besteht nach dieser Richtung hin darin, für eine Strickmaschine eine einfache und wirksame Vorrichtung zu schaffen, die bewirkt und gewährleistet, dass Gummifäden von der Vorratsspule oder dergleichen gleichmässig abgezogen und auf einer stetigen vorbestimmten Spannung gehalten werden, während sie den Nadeln zugeführt und in der Strickware verarbeitet werden.
In weiterem Sinne besteht ein allgemeiner Zweck der Erfindung darin, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die das Abziehen irgendeines Garnes oder Fadens von einer Wickelpackung während der Herstellung von Ware aus diesem Garn oder Faden erleichtert wird.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist so ausgebildet, angeordnet und wirksam, dass durch sie ein Drehen einer Wickel-
packung um ihre Längsachse bei einer gleichförmigen Umfangsgeschwindigkeit bewirkt werden kann.
Die Vorrichtung gewährleistet daher, dass das Garn oder der Faden von der Wickelpackung ohne Hemmung oder Zerrung frei mit einer gleichförmigen linearen Geschwindigkeit und damit auch mit einer stetigen vorbestimmten Spannung abgezogen werden kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besitzt die Vorrichtung einen Bock oder Halter zur Aufnahme eines Trägers für eine Wickelpackung in Verbindung mit einer antreibbaren Walze, die in Berührung mit dem Umfang der Wickelpackung steht. Die Walze kann mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit angetrieben werden, die derjenigen entspricht, mit der das Garn oder der Faden von der Wickelpackung abgezogen werden soll. Dementsprechend wird infolge der unmittelbaren Berührung der angetriebenen Walze mit dem Umfang der Wickelpackung die letztere mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie die Walze angetrieben, wobei diese Geschwindigkeit trotz des fortschreitend abnehmenden Durchmessers der Packung dieselbe bleibt.
Vorzugsweise ist die Antriebswalze für die Packung waagerecht oder im wesentlichen waagerecht angeordnet, und der erwähnte Bock oder Halter kann so ausgebildet sein, dass eine Wickelpackung hineingelegt werden kann und unter ihrem eigenen Gewicht auf der Walze ruht. Zweckmässig können zu diesem Zweck die Enden des Bockes oder Halters mit entsprechend angeordneten, geschlitzten oder offenen Lagern versehen sein zur Aufnahme von Spindeln oder dergleichen an den Enden der Tragmittel für die Wickelpackung. Auf diese Weise besitzen diese Tragmittel Bewegungsfreiheit in der Höhenrichtung, so dass sie sich in den Lagern nach unten bewegen können und so die Berührung zwischen dem Umfang der
Wickelpackung und der angetriebenen Walze aufrechterhalten, wenn der Durchmesser der Packung fortschreitend kleiner wird.
Die Antriebswalze für die Packung kann ständig von einem geeigneten Teil der Strick- oder ähnlichen Maschine, für die die Vorrichtung verwendet wird, angetrieben werden, und es kann vorteilhafterweise Vorsorge getroffen werden, um die Umlaufgeschwindigkeit der Walze entsprechend den jeweiligen Umständen oder Erfordernissen zu ändern.
Bei der Verwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung bei einer Strickmaschine besteht ein Merkmal in der Vereinigung der Vorrichtung mit einer Einrichtung zum Abziehen des Garnes oder Fadens von einer gewickelten Packung. Wo die Abziehgeschwindigkeit veränderlich ist, um je nach den Erfordernissen den Nadeln mehr oder weniger Garn oder Faden zuzuführen, können dieselben Mittel, die eine solche Änderung bewirken, auch dazu benutzt werden, eine messbare Änderung in der Umlaufgeschwindigkeit der Antriebswalze für die Packung zu bewirken.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem besonderen Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar bei einer Fadenabziehvorrichtung für eine Rundstrickmaschine mit umlaufendem Nadelzylinder.
Fig. 1 ist ein allgemeines Schaubild der Vorrichtung und zeigt insbesondere eine bewickelte Kegelspule, die getrennt von dem Bock oder Halter beim Einsetzen in diesen gezeigt ist.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Abziehvorrichtung, wobei eine Kegelspule in den Bock oder Halter eingesetzt ist und in Berührung mit der angetriebenen Walze steht; der äussere Teil des Bockes oder Halters ist fortgebrochen dargestellt.
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der Vorrich-
tung, wobei der Schnitt nach der Linie III-III von Fig. 2 verläuft.
Fig. 4 zeigt als Einzelheit eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A von Fig. 2 und veranschaulicht die Einrichtung zum Einstellen des Bockes oder Halters und damit auch des Rades in Bezug auf die Antriebscheibe.
Fig. 5 ist eine schaubildliche Einzelansicht der Vorrichtung von Fig. 4.
Fig. 6 gibt in kleinerem Masstabe ein allgemeines Schaubild der vollständigen Rundstrickmaschine, soweit es für die Veranschaulichung der Anwendung der Erfindung erforderlich ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die erfindungsgemässe Vorrichtung einen Halter 1 mit zwei Endplatten 2, die durch ein Paar parallele Stangen 3 mit einander verbunden sind. Jede Endplatte besitzt einen senkrechten, oben offenen Schlitz 4, der ein Lager bildet. Die Lager 4 dienen zur Aufnahme von Spindeln 5, vgl. Fig. 1 die axial aus kegeligen Zapfen 6 und 7 vorstehen, welch letztere in die Enden eines mit Gummiband T bewickelten Kegels 8 eingesteckt werden können. Der Zapfen 6 kann passend in das weitere Ende des Kegels 8 eingesteckt werden, während der andere Zapfen 7 (von kleinerem Durchmesser) in ähnlicher Weise in das engere Ende des Kegels eingesetzt werden kann. Nach dem Einstecken der Zapfen in den Kegel liegen die Spindeln 5 natürlich in der gleichen Mittelachse und können von oben in die Schlitzlager 4 eingesetzt werden.
Die innere Endplatte 2 ist an dem Aussenende eines drehbar verzapften Armes 9 befestigt, der den Halter 1 trägt. Das innere Ende des Armes 9 ist als Nabe 10 ausgebildet sowohl drehbar als auch seitlich verschiebbar und auf einem Querzapfen 11 angeordnet, der in den Schenkeln 12 eines gegabelten Teiles 13
eines Bockes 14 befestigt ist. Der Bock 14 ist z.B. mittels einer Stellschraube 16 mit einem hülsenartigen Teil 15 auf einer senkrechten Stange 17 befestigt, die auf der oberen Platte 18 der in Fig. 1 angedeuteten Strickmaschine angebracht ist. Der Bock 14 ist in der Höhenrichtung verstellbar. Auf die Enden der parallelen Stangen 3 sind Muttern 19 geschraubt, wodurch die Teile des Halters und des Tragarmes 9 fest miteinander verbunden sind.
Gemäss Fig. 3 ist am unteren Teil jeder Endplatte 2 in ein Gewindeloch einstellbar ein Stift 21 eingeschraubt und durch Mutter 20 gesichert. Die beiden in einer gemeinsamen Achse liegenden Stifte 21 sind an ihrem inneren Ende als Spitze ausgebildet und bilden feste Spitzenlager für eine längliche Walze 22 von verhältnismässig kleinem Durchmesser. Diese Walze ist waagerecht zwischen den Schlitzlagern 4 angeordnet und erstreckt sich quer über den Halter 1 von der einen zur anderen Seite desselben. Ein in den Halter eingesetzter Garnkegel 8 ruht mit seinem vollen Gewicht auf der Lagerwalze 22. Am inneren Ende der Walze 22 ist ein kleines Gummirad 23 befestigt, das in Reibungsberührung mit der Oberfläche einer waagerechten Treibscheibe 24 ist. Die Scheibe 24 ist fest auf dem oberen Ende einer mit der Zylindergeschwindigkeit angetriebenen Welle 25 befestigt. Wenn die Maschine arbeitet, wird also die ständig gedrehte Antriebscheibe 24 das Gummirad 23 und damit auch die Walze 22 antreiben. Daher wird eine beispielsweise mit Gummifaden bewickelte Kegelspule, die in den Halter 1 eingelegt ist, infolge ihrer Umfangsberührung mit der Walze mit einer gleichförmigen Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, um das Abziehen des Gummifadens zu erleichtern.
Der Faden T läuft von dem Kegel 8 unter einer der Stangen 3 über einen Drahtführer 26, der in einem Kragen 27 der Stange 17 befestigt ist, dann nach unten durch einen rohrförmigen Topfaugenführer 28 und zwischen das Gummirad 23 und die Antriebscheibe 24, von wo aus er durch einen weiteren rohrförmigen Führer 29 läuft und schliesslich nach unten zu den (nicht gezeigten) Nadeln durch einen Führer 30 in der oberen Platte 18 der Maschine (vgl. Fig. 6). Die rohrförmigen Führer 28 und 29 sind etwa gegeneinander geneigt angeordnet und in den seitlichen Ansätzen 31 und 32 des Hebels 9 auf entgegengesetzten Seiten des Gummirades 23 befestigt, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Bei diesem Beispiel bilden also das Gummirad 23 und die Treibscheibe 24 miteinander ein Mittel, um den Faden T den Nadeln mit einer gewünschten Geschwindigkeit zuzuführen. Mittel dieser Art sind an sich nicht neu.
Der Halter 1 ist als Ganzes radial in Bezug auf die Antriebscheibe 24 einstellbar derart, dass die Umlaufgeschwindigkeit sowohl des Gummirades 23 als der zugeordneten Walze 22 geändert werden kann, um die Vorschubgeschwindigkeit des Fadens T und gleichzeitig in entsprechendem Masse die Umfangsgeschwindigkeit der Kegelspule 8 zu ändern. Zu diesem Zweck ist das nabenförmige Ende 10 des drehbaren Traghebels 8 zwischen Schenkel 33 einer gegabelten Mutter 34 angeordnet. Die Mutter 34 ist auf einer Schraubenspindel 35 verschraubbar, der in den beiden Ansätzen 36 des gegabelten Teiles 13 vom Bock 14, vgl. Fig. 3 und 4, drehbar gelagert ist. Die an einer Axialbewegung verhinderte Schraubenspindel 35 ist mittels des geriffelten Knopfes 37 drehbar. Die unteren Enden der Schenkel 33 von Mutter 34 greifen mit halbkreisförmigen Aussparungen über den Stift 11, wodurch eine Drehbewegung der Mutter wirksam verhindert wird. Aus-
bildung und Anordnung sind also derart, dass durch Drehen des Knopfes 37 in der einen oder anderen Richtung die gegabelte Mutter 34 und damit auch der Traghebel 9 seitlich in der einen oder anderen Richtung verschoben werden, und dadurch die radiale Entfernung des Gummirades 23 von der Mittelachse der Antriebscheibe 24 vergrössert oder verkleinert werden kann.
In der Darstellung der Vorrichtung in Fig. 3 wird die Treibscheibe 24 im Sinne des Uhrzeigers angetrieben, so dass das Rad 23 und die Walze 22 gleichfalls - in der Darstellung von Fig. 2 gesehen - im Uhrzeigersinn gedreht werden.
Es werden natürlich bei der Arbeit der Maschine Zeitabschnitt vorkommen, wo der Faden T vom Stricken zurückgezogen wird und der Antrieb von Rad 23 und Walze 22 demgemäss unterbrochen werden muss. Zu diesem Zweck sind dem drehbaren Traghebel 9 gesteuerte Mittel zugeordnet, um zu bestimmten Zeiten den Hebel 9 anzuheben und das Rad 23 von der Antriebscheibe 24 zu trennen und um zu anderen vorbestimmten Zeiten den Hebel freizugeben und die Berührung zwischen dem Rad und der Scheibe wiederherzustellen. Diese Mittel bestehen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Hebel 38, der zwischen seinen Enden bei 39 auf dem Bock 14 drehbar gelagert, und mit einem seitlich abgebogenen ende 38a versehen ist, das sich unterhalb des Traghebels 9 befindet. Die Steuerung des Hebels 38 erfolgt durch eine Verdrehungsfeder 40, mittels deren das abgebogene Ende 38a nach oben gedrückt wird. Auf das Schwanzende 38b des Hebels 38 kann jedoch zu erforderlichen Zeiten ein Bowdenzug 41 oder dergleichen wirken, der durch einen Nockenhebel 42 unter der Steuerung eines oder mehrerer Nocken der Steuertrommel 43 der
Maschine betätigt werden kann. Wenn also das Schwanzende 38b des Hebels 38 angehoben wird, so wird das abgebogene Ende 38a desselben frei von dem Hebel 9 nach unten entgegen der Federwirkung gesenkt, so dass das Rad 23 in Berührung mit der Treibscheibe 24 fallen kann. Wenn umgekehrt der Bowdenzug 41 oder dergleichen von dem Hebel 39 fortbewegt wird, so wird der letztere durch die Feder 40 so gedreht, dass er den Hebel 9 anhebt und den Antrieb unterbricht.
Claims (17)
1.) Vorrichtung zur Erleichterung des Abziehens eines Garnes oder Fadens von einer Wickelpackung während der Verarbeitung bei einer Strick- oder ähnlichen Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung so ausgebildet, angeordnet und bewegbar ist, dass die der Wickelpackung eine Drehung mit gleichförmiger Umfangsgeschwindigkeit um ihre Längsachse erteilen kann.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bock oder Halter zur Aufnahme von Tragmitteln für eine Wickelpackung in Verbindung mit einer antreibbaren Walze, mit der der Umfang der Wickelpackung in Berührung gelangen kann.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze innerhalb des Bockes oder Halters drehbar angeordnet ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit drehbar ist, die derjenigen entspricht, mit der das Garn oder der Faden von der Wickelpackung abgezogen werden soll, so dass infolge der unmittelbaren Berührung der angetriebenen Walze
mit dem Umfang der Wickelpackung die letztere mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie die Walze angetrieben wird.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock oder Halter so ausgebildet und angeordnet ist, dass eine darin eingesetzte Wickelpackung unter ihrem eigenen Gewicht auf der antreibbaren Walze ruht.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock oder Halter an beiden Enden mit geschlitzten oder offenen Lagern zur Aufnahme von Spindeln oder dergleichen an den Enden der Tragmittel der Wickelpackung versehen ist, wobei die Ausbildung und Anordnung eine derartige ist, dass die Tragmittel die notwendige Bewegungsfreiheit besitzen, damit die Spindeln oder dergleichen sich in den Lagern so bewegen können, dass die Berührung zwischen dem Umfang der Wickelpackung und der angetriebenen Walze während der fortschreitenden Verkleinerung des Durchmessers der Packung aufrechterhalten wird.
7.) Vorrichtung nach jedem der Ansprüche 2 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze von einem Teil der Strick- oder ähnlichen Maschine ständig angetrieben werden kann.
8.) Vorrichtung nach jedem der Ansprüche 2 - 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Änderung der Umlaufgeschwindigkeit der Walze.
9. Vorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrichtung zum Abziehen des Garnes oder Fadens von einer Wickelpackung für die Zuführung zu den Nadeln einer Strickmaschine verbunden ist.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit, mit der das Garn oder der
Faden von der Wickelpackung abgezogen wird, veränderbar ist, um je nach den Erfordernissen den Nadeln mehr oder weniger Garn oder Faden zuzuführen, und dass die zur Bewirkung einer solchen Änderung dienende Vorrichtung auch verwendet wird, um eine messbare Änderung in der Umlaufgeschwindigkeit der Walze zu bewirken.
11.) Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragmittel der Wickelpackung aus zwei zapfenartigen Teilen bestehen, die in die offenen Enden einer Wickelpackung, z.B. einer Kegelspule, eingepresst werden können und mit Spindeln zum Einsetzen der Packung in die Lager des Bockes oder Halters versehen sind.
12.) Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze an einem Rad befestigt ist, das in Reibungseingriff mit der Oberfläche einer drehbaren Antriebscheibe stehen kann.
13.) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad und die drehbare Antriebscheibe miteinander eine Vorrichtung bilden, um das Garn oder den Faden von einer in dem Bock oder Halter befindlichen Wickelpackung mit einer gewünschten Geschwindigkeit abzuziehen, wobei das laufende Garn oder der Faden zwischen dem Rad und der Scheibe geführt ist.
14.) Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze und das Rad radial in Bezug auf die Antriebscheibe einstellbar sind.
15.) Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen für eine Rundstrickmaschine mit drehbarem Nadelzylinder, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anordnung eines Bockes oder Halters
mit zwei miteinander verbundenen Endplatten mit oben offenen Schlitzen zur Bildung von Lagern für die Aufnahme von axial von einer drehbaren Tragvorrichtung für die Wickelpackung vorstehenden Spindeln oder Zapfen, eine in dem Bock oder Halter drehbar und in Berührung mit dem Umfang der Packung angeordnete Walze, wobei die Packung unter ihrem eigenen Gewicht auf der Walze aufliegt, und ein an der Walze befestigtes Rad, das in Reibungseingriff mit der Oberfläche eines auf einer z.B. mit der Geschwindigkeit des Nadelzylinders angetriebenen Treibscheibe gebracht werden kann.
16.) Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock oder Halter als Ganzes, z.B. durch eine Schraubenvorrichtung, radial in Bezug auf die Treibscheibe einstellbar ist derart, dass die Umlaufgeschwindigkeit sowohl des Rades als auch der Walze geändert werden kann.
17.) Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock oder Halter in solcher Weise beweglich angeordnet ist, dass das Rad in und ausser Reibungseingriff mit der Treibscheibe bewegt werden kann und diese Bewegung zu erforderlichen Zeiten von der Mustervorrichtung der Maschine durch Zwischenverbindungen gesteuert bzw. wirksam gemacht werden können.
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