DEST000588MA - Gegenstrombremsung von Drehstrommotoren - Google Patents
Gegenstrombremsung von DrehstrommotorenInfo
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Description
Beim Gegenstrombremsen von Umkehrmotoren kommt es darauf an, die selbsttätige Bremsung in der Nullage des steuernden Gliedes eintreten zu lassen, gleichgültig, ob der Bremsung eine Rechtsdrehung oder eine Linksdrehung des Motors vorausging.
Da nur zwei Schütze vorhanden sind, eines für Vorwärts- und eines für Rückwärtsfahrt, so muß selbsttätig dasjenige Schütz zum Bremsen ausgewählt werden, das vorher nicht zum Lauf des Motors benutzt wurde.
Die mechanischen Mittel zur Wahl des den Gegenstrom gebenden Schützes sind von besonderer Bedeutung deshalb, weil hierin besondere Aufwendungen für die Steuerung liegen und die Einfachheit, die Übersicht und die Sicherheit der Einrichtung davon abhängen.
Die Lösung geschah bisher mit Hilfe von zweiteiligen Steuerwalzen, und zwar eines unmittelbar von Hand betätigten Walzenteiles, der beim Drehen nach rechts oder links die Einschaltung und die Drehrichtung des Motors bestimmt und eines von diesem mitgenommenen Teiles, dessen Lage zu dem von Hand betätigten Teil durch Anschläge im Schalter dann verändert wird, wenn die Einschaltrichtung des von Hand bewegten Teiles und damit die Drehrichtung wechselt, wenn also von der Nullage aus ein anderer Weg, nämlich der entgegengesetzte, benutzt wird. Siehe DRP 701061 und 760307.
Nach vorliegender Erfindung ist der Umweg über Schaltwalzen nicht mehr nötig. Es wurde erkannt, daß an einem Doppeldruckknopf oder an einem Wendeschütz solche zum Auswählen des Bremsschützes geeigneten Teile bereits vorhanden sind. Denn sehr viele Wendeschütze und Doppeldruckknöpfe besitzen mechanische Sperrung, wie Schieber oder Wippen, die gleichzeitiges Einschalten sowohl des Vorwärts- wie des Rückwärtsschützes verhindern, indem durch die Bewegung des einen Druckknopfes oder Schützes ein Schieber oder eine Wippe in den Weg des andern Druckknopfes oder Schützes geschoben wird.
Da es sehr verschiedene Sperrglieder gibt und der Konstrukteur die Wahl hat, so soll hier die "Wippe" als gut geeignet angesehen werden.
Eine solche Wippe verbleibt nach Einschalten z.B. des Drückers für Vorwärtsfahrt in einer anderen Lage als nach Betätigung des Drückers für Rückwärtsfahrt. Versieht man erfindungsgemäß diese Wippe mit einem Zuführungs- und zwei Abführungskontakten, so ist die Frage der Schaffung eines einfachen Mittels zur Wahl des Gegenstromschützes gelöst.
In der Zeichnung sind die Elemente der neuen selbsttätigen Gegenstrombremsung angegeben. Der Motor M treibt auch den Fliehkraftschalter F, der bei höherer Drehzahl ein Kontaktpaar 1, 2 verbindet. Das Wendeschütz dargestellt durch die beiden Einzelschütze Sv und Sr, führt dem Strom zu für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt und dient auch zum Bremsen.
Das steuernde Glied wird hier durch den Doppeldruckknopf D gebildet, mit den beiden Stösseln Dv, Dr, die in ihrer gedrückten Lage die Kontakte 6, 7 bzw. 8 und 9 schließen, sich in dieser Lage an der Klinke K festhalten und erst bei Bewegung der letzteren entklinkt und durch die Druckfedern Fr und Fv von der Kontaktgebung abgehoben werden. In der Zeichnung ist dargestellt, daß der Stössel Dv gedrückt ist. Seine Kontaktbrücke verbindet die Kontakte 6, 7 und eine Druckfeder Fv ist zusammengepreßt. Gleichzeitig hat der Stössel Dv die Wippe W im Sinne des Uhrzeigers drehend, auf Kontaktgebung mit den Klemmen 3, 4 gestellt.
Ein Steuerstrom fließt von R 6, 7, zu den Hilfskontakten 10, 11 am Schütz Sr, zur Erregerspule des Schützes Sv, nach Null. Das Schütz Sv springt an und speist den Motor von R nach U, V, W über 12, 13, 14, 15 nach S und T. Der Motor dreht sich vorwärts.
Wird durch Bewegung der Verklinkung K der für Vorwärtsfahrt gedrückte Knopf Dv freigegeben, so öffnet er die Kontakte 6, 7, die Nullage tritt ein, während der Motor zunächst weiter läuft. Dabei fällt Schütz Sv ab, trennt die Motorzuleitungen vom Netz und schließt seine Hilfskontakte 16, 17. Hierdurch wird dem Schütz Sr Erregerstrom zugeführt über den bei Lauf geschlossenen Fliehkraftschalter F, die Kontakte 2, 1, 3, 4, 8, 17, 16, Schützspule von Sr nach O. Schütz Sr springt an und verbindet den Motor unter Vertauschung der Klem-
men V, W für das entgegengesetzte Drehmoment mit dem Netz. Der Gegenstrom fließt so lange, als der Fliehkraftschalter geschlossen bleibt. Bei Erreichen einer genügend niederen Drehzahl von Motor und Fliehkraftschalter öffnet dieser seine Kontakte 1, 2, der Erregerstromkreis zum Schütz Sr wird unterbrochen, und der Motor kommt zur Ruhe.
In genau gleicher Weise verläuft das Fahren und Bremsen für Rückwärtsfahrt bei Drücken des Stössels Dr.
Die Wippe verstellt sich nicht, solange die gleiche Fahrtrichtung benutzt wird.
Die beiden Schütze korrespondieren in ihren Bewegungen mit denen des Doppeldruckknopfes. Man kann auch hier zwischen den beiden Schützen eine Wippe oder dergl. mit drei Kontakten anbringen. Der einfachere Weg wird zumeist der vorstehend beschriebene sein.
Es steht nicht im Wege, außer einer bereits vorhandenen Sperrung zusätzlich eine Wippe mit 3 Steuerstromkontakten anzuordnen, sofern z.B. die Sperrkräfte wesentlich größer sind als die zum Bewegen der verhältnismäßig kleinen und schwachen Wippe benötigten Kräfte oder, wenn bereits auf elektrischem Wege gesperrt ist.
Claims (1)
- Gegenstrombremsung von Drehstrommotoren in der Nullage des Steuergliedes unter Benutzung bekannter drehrichtungs- und geschwindigkeitsabhängiger Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungskontakte für das zum Gegenstromgeben auzuwählende Schütz entweder an einer von den Drückern eines Doppeldruckknopfes oder an einer von den Schützen für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt verschobenen Wippe oder dergl. angeordnet sind.
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