DEST000545MA - Kohlenstaubfeuerung mit Zyklonbrenner - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung mit Zyklonbrenner

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DEST000545MA
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Germany
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cyclone burner
fuel
burner
cyclone
coal combustion
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Expired
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English (en)
Inventor
Otto Dipl.-Ing. Gummersbach Anschütz (Rhld.)
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kohlenstaubfeuerung mit Zyklonbrenner.
Bei stark feuchtigkeitshaltigen Brennstoffen wird im Zyklonbrenner eine unerwünschte Temperaturerniedrigung durch den Bedarf an Verdampfungswärme für die in dem Brennstoff enthaltene Feuchtigkeit hervorgerufen.
Es ist bekannt, bei Kohlenstaubfeuerungen einen Teil der Förderluft abzuscheiden und an einer anderen Stelle der Verbrennung als Zweitluft wieder zuzuführen; auch hat man die bei der Vortrocknung der Kohle im Zuführungsschacht einer Mühlenfeuerung entstehenden Brüden einem Nachverbrennungsrost zugeführt.
Desgleichen sind Anthrazitbrenner bekannt geworden, die eine Abscheidevorrichtung für einen Teil der für die Zuführung des Brennstoffes zum Brenner erforderlichen Trägerluft vor dem Eintritt in die Brennermündung enthalten. Die abgeschiedene Luftmenge mit einem Anteil an feinem Brennstoff wird vom Abscheider aus durch eine besondere Leitung in die Brennkammer eingeführt.
Erfindungsgemäß soll dieser Grundgedanke aufgegriffen werden, um die bei Zyklonfeuerungen bestehenden Schwierigkeiten zu beheben, und zwar dadurch, daß zwischen Mahlanlage bzw. Brennstoffbunker und Zyklonbrenner eine Abscheidevorrichtung angeordnet wird. Die hier abgeschiedenen Brüden und feinen Staubteilchen können je nach Art des Brennstoffes und der Konstruktion der Gesamtlage unter Umgehung des Zykonbrenners entweder dem Primärteil oder auch dem Sekundärteil des Hauptfeuerraumes zugeführt werden. Die Anwendungsmöglichkeit des
Erfindungsgegenstandes ist grundsätzlich nicht auf ausgesprochene Zykonfeuerungen beschränkt, sondern die erfindungsgemäße Anordnung kann auch bei anderen Anlagen vorgesehen werden, wenn diese mit unterteilten Feuerräumen ausgeführt sind.
Der Vorteil dieser Anorndung besteht darin, daß der Zyklonbrenner selbst nicht in dem bisherigen Maße mit den Brüden und feinen Staubteilchen belastet wird und in ihm infolgedessen keine unerwünschte Temperaturabsenkung erfolgt sowie der Verbrennungsvorgang günstiger gestaltet wird. Die dem Zyklonbrenner mit der Luft zugeführte Wärme wird ausschließlich zur Erreichung einer entsprechenden Verbrennungstemperatur ausgenutzt, denn der ihm zugeführte Brennstoff ist weitgehend trocken. Außerdem braucht der Zyklonbrenner gleichzeitig nur mit einem geringen Anteil an feinsten Brennstoffteilchen belastet zu werden, die sich erfahrungsgemäß für die Verbrennung im Zyklonbrenner weniger eignen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schema.
Aus der Mühle 1 wird das Mahlgut durch die Leitung 2 dem Abscheider 3 zugeführt. Hier wird das grobe Mahlgut abgeschieden und gelangt durch die Leitung 4 zum Zyklonbrenner 5. Die Brüden und ein Teil der dem Abscheider zugeführten Trägerluft mit feinen Staubteilchen werden durch die Leitung 6 in den Hauptfeuerraum eingeleitet.

Claims (2)

1.) Kohlenstaubfeuerung mit Zyklonbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Brennstoffmühle bzw. Bunker und Zyklonbrenner eine Abscheidevorrichtung für die in dem Brennstoffluftgemisch enthaltenen Brüden und feinen Staubteilchen angeordnet ist.
2.) Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brüdenleitung mit dem Hauptfeuerraum, und zwar entweder dem Primärteil oder dem Sekundärteil, verbunden ist.

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