AT150063B - Staubfeuerung, insbesondere zur Verfeuerung feuchten Rohstaubes. - Google Patents

Staubfeuerung, insbesondere zur Verfeuerung feuchten Rohstaubes.

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AT150063B
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  Staubfeuerung, insbesondere zur Verfeuerung feuchten Rohstaubes. 



   Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, feuchten Rohbrennstoff, wie Rohstaub, in Staub- feuerungen zu verbrennen, bei denen der Brennstoff von einer Schleudervorrichtung unmittelbar in die Brennkammer eingeleitet wird. Bei den bekannten Staubfeuerungen wurde der Rohbrennstoff in gesamter Menge in eine Mühle geleitet und von dieser mit Verbrennungsluft und gegebenenfalls Trockengasen gemischt sowie in die Brennkammer eingeblasen. Rohbrennstoffe, insbesondere Rohstaub, ent- halten aber bereits eine erhebliche Menge an feinerem Korn, für welche eine Vermahlung nicht mehr notwendig wäre. Ausserdem setzen sich die Mengen feinen Korns, insbesondere wenn es sich um feuchtes
Ruhgut handelt, leicht im   Mühlengehäuse   und in den Leitungen fest, so dass sie die Mühlenleistung in mehrfacher Beziehung nachteilig beeinflussen. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist nach der Erfindung die Aufgabevorrichtung für den Roh- brennstoff am oberen Teil der Brennkammer und unter ihr im unteren Teil der Brennkammer ein Sammel- 
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 die Brennkammer, bevor er zur Mühle gelangt. Dabei fliegt das in ihm enthaltene feine Korn in die Brennstofflamme und gelangt nicht zur Mühle. Gleichzeitig erfolgt bei dem Durchgang des Brennstoffes durch die Brennkammer eine intensive Vortrocknung des Brennstoffes infolge der strahlenden Flamme des Feuers. 



   In den Zeichnungen sind erfindungsgemäss ausgebildete Anlagen und weitere Verbesserungen der 
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 verschiedener Ausführungsformen und die Fig. 3 einen Querschnitt durch die Feuerung nach Fig. 2. 



   Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wird der Rohbrennstoff aus dem Vorratsbehälter 25 über die Leitung 26 durch die Decke der Brennkammer hindurch in diese eingeführt. Er stürzt in der Brennkammer neben der Wand 27 herab und wird von dem Trichter 28 aufgefangen, welcher ihn in die Schlagradmühle   4   leitet. Das mit hoher Umdrehungszahl laufende Schleuderrad saugt gleichzeitig heisse Gase aus dem Feuerraum an und treibt den Brennstoff in den Brenner 19, aus welchem er in wirbelnder Bewegung in die Brennkammer zurückgelangt. Um den Brenner 19 herum sind Zweitluftdüsen 21 angeordnet, welche von der Leitung 20 mit Luft versorgt werden. Die Feuerung besitzt noch einen Nachbrennrost 13, auf welchem die aus der Flamme ausfallenden gröberen Brennstoff teilchen verbrennen können.

   Ein Teil des in die Brennkammer eingeführten Rohbrennstoffes fliegt aus dem Brennstoffstrom unmittelbar in die Kohlenstaubflamme. 



   Zur Steigerung der Vorsichtung werden erfindungsgemäss die Wandungen des innerhalb der Brennkammer befindlichen Sammeltriehters 28 mit Bohrungen versehen, durch welche zweckmässig vorgewärmte Verbrennungsluft in die Brennkammer einströmt. Diese Luft muss demnach die den Sammeltrichter durchwandernde Kohleschicht durchdringen und trägt weiterhin feine Kohleteilchen unmittelbar in die Brennkammer, wo sie schwebend verbrennen. Der Leistungsbedarf der Schleuderaufgabevorrichtung wird auf diese Weise   beträchtlich   vermindert. Diese Anordnung zeigen die Fig. 2 und 3. In gewissen Fällen ist es erwünscht, dass die Pressung, mit welcher die Luft durch die Öffnungen des Sammelkanals strömt, verschieden gross ist.

   Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich, den Unterwindkanal 29 derart zu unterteilen, dass den Öffnungen 30 im Sammeltrichter zonenweise Luft verschiedenen Drucks zugeführt werden kann. 



   Die Unterteilung erfolgt am einfachsten durch eine Wand, die eine regelbare Öffnung besitzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Staubfeuerung, insbesondere zur Verfeuerung feuchten Rohstaubes, bei welcher der Brennstoff von einem Soleuderrad unmittelbar in die Brennkammer eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vorsichtung des Rohbrennstoffes die Aufgabevorrichtung für den Rohbrennstoff am oberen Teil der Brennkammer und unter ihr im unteren Teil der Brennkammer ein Sammeltrichter angeordnet 5 ist, welcher in die Schleudervorrichtung mündet.
    2. Staubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des sich inner- halb der Brennkammer befindlichen Sammeltrichters (28) mit Bohrungen (30) versehen sind, durch welche Verbrennungsluft in die Brennkammer einströmt.
    3. Staubfeuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterwind- 10 kanal (29), durch welchen die Öffnungen (30) in den Sammeltrichterwandungen mit Luft versorgt werden, derart unterteilt ist, dass den Öffnungen zonenweise Sichtluft verschiedenen Druckes zugeführt werden kann. EMI2.1
AT150063D 1933-11-27 1934-09-25 Staubfeuerung, insbesondere zur Verfeuerung feuchten Rohstaubes. AT150063B (de)

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