DE728845C - Muehlenfeuerung - Google Patents
MuehlenfeuerungInfo
- Publication number
- DE728845C DE728845C DER95922D DER0095922D DE728845C DE 728845 C DE728845 C DE 728845C DE R95922 D DER95922 D DE R95922D DE R0095922 D DER0095922 D DE R0095922D DE 728845 C DE728845 C DE 728845C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mill
- fuel
- combustion chamber
- guide surface
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 12
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 26
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 24
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 3
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 2
- 239000002817 coal dust Substances 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000003077 lignite Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K1/00—Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K2201/00—Pretreatment of solid fuel
- F23K2201/10—Pulverizing
- F23K2201/1006—Mills adapted for use with furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
4. DEZEMBER 1942
4. DEZEMBER 1942
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 241 GRUPPE
R95922 VI24I
Rheinmetall -Borsig AG. in Berlin
Mühlenfeuerung
Patentiert im Deutschen Reich vom 28. März 1936 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 5· November 1942
Die Erfindung betrifft eine Mühlenfeuerung zur wahlweisen Einführung des Brennstoffes
in die Mühle oder in die mit einem Ausfarennrost versehene Brennkammer.
Bei den bekannten Mühlenfeuerungen steht der 'die Mühle enthaltende Sichtraum in unmittelbarer Verbindung mit der Brennkammer des Kessels, in die das Kohlenstaub--Luft-1 Gemisch durch 'die Mühle gefördert wird.
Bei den bekannten Mühlenfeuerungen steht der 'die Mühle enthaltende Sichtraum in unmittelbarer Verbindung mit der Brennkammer des Kessels, in die das Kohlenstaub--Luft-1 Gemisch durch 'die Mühle gefördert wird.
Der Brennstoff, z.B. Rohbraunkohle, wird durch eine Aufgabevorrichtung am oberem
Ende des Mühlenschachtes eingebracht und) fällt von hier aus in die Mühle. Bei 'diesen
Mühlenfeuerungen muß zur Vermeidung von Betriebsstörungen die Mühle eine bestimmte
Menge Brennstoff erhalten, der von ihr zerkleinert und zusammen mit der Trockenbzw.
Verbrennungsluft in die Brennkammer geblasen wird. Vielfach ist diese für den
Betrieb der Mühle notwendige Brennstoff,-menge größer, als sie für die Dampferzeugung
im Kessel notwendig ist, namentlich wenn die von dem Kessel gespeisten Maschinen leer
■oder nur mit geringer Last laufen, z. B. wäK-rend
der Nacht. Man war deshalb gezwungen, die mit einer Mühlenfeuerung versiehenen
Kessel bei zu geringer Belastung außer Betrieb zu nehmen, was aber zahlreiche Nachteile
mit sich bringt.
Es ist ferner eine Mühlenfeuerung bekannt, bei der der Brennstoff über eine Förderschnecke
wahlweise in den Mühlenschacht oder in die Brennkammer eingegeben werden kann. Diese Mühlenfeuerung hat jedoch den
Nachteil, daß bei unmittelbarer Eingabe des Brennstoffes in die Brennkammer der Mühlenschacht
der Einstrahlung aus dem Feuerraum ausgesetzt ist und besonderer Kühlrohranordnungen
bedarf.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mühlenfeuerung mit wahlweiser Einführung des
Brennstoffes in die Mühle oder in die mit einem Ausbrennroet versehene Brennkammer
zu schaffen, bei der bei dem Betrieb der Feuerung mit dem Ausbrennroet der Mühlenschacht
von der Brennkammer abgeschaltet ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß im oberen Teil des
Mühlenschachtes eine schwenkbare Leitfläche zur unmittelbaren Einführung des Brennstoffes
in die Brennkammer und zur Absperrung des Mühlenschachtes angeordnet ist.
Bei geringen Belastungen, bei denen der Brennstoff unmittelbar in die Brennkammer
gefördert wird, wird er auf dem Ausbrennroet verbrannt. Hierbei kann die Mühle stillgesetzt
werden, während der Kessel infolge der Verfeuerung des Brennstoffes auf dem Ausbrennrost
in Betrieb bzw. unter Druck gehalten wird. Die schwenkbare Leitfläche schließt
in dieser Stellung den Mühlenschacht ab und schützt ihn vor Einstrahlung aus dem Feuerraum,
so daß sogar Instandsetzungen der
Mühle ohne Abschalten des Kessels ermöglicht werden. Steigt die Kesselbelastung, so
braucht nach dem Einschalten der Mühle lediglich die Leitfläche so verschwenkt zu
werden, daß der Brennstoff nicht mehr unmittelbar in die Brennkammer, sondern in den
Mühlenschacht fällt. Zweckmäßig können die Schwenkvorrichtung der Leitfläche und der
Antrieb der Brennstoffmühle gegeneinander ίο verriegelt sein. Es kann ferner die Umschaltung
von dem Mühlenbetrieb auf unmittelbare Verbrennung des unzerkleinerten Brennstoffes in der Brennkammer selbsttätig
in Abhängigkeit von der Kesselbelastung vor-. genommen werden. Es ist also lediglich durch
Verschwenken der Leitfläche für den Brennstoff möglich, den Kessel den jeweiligen Belastungsverhältnissen
entsprechend anzupassen, so daß unter Vermeidung von längeren Pausen oder Unterbrechungen eine gute
Regelbarkeit des Kesselbetriebes erreicht werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes im Schnitt.
Die Schlägermühle 1 befindet sich an dem unteren Ende des zugleich zur Sichtung des
Brennstoffes dienenden Mühlenschachtes 2, der durch die Öffnung 3 in unmittelbarer Verbindung
mit der Brennkammer 4 steht. An der oberen Abschlußwand 5 des Mühienschachtes
ist der Aufgabetrichter 6 angeordnet, durch den der Brennstoff in den Mühlenschacht
und dadurch in die Mühle 1 gelangt. In den Aufgabetrichter 6 kann durch die Zuführungen
8 und 9 verschiedenartiger Brennstoff eingegeben werden. Die Brennkammer 4 ist mit einem Ausbrennrost 7 versehen, auf
dem bei normalem Betrieb die nicht in der Schwebe verbrannten gröberen Brennstoffteile
ausbrennen. Im oberen Teil des Mühlenschachtes 2 unterhalb der Austritts öffnung
des Aufgabetrichters 6 ist die schwenkbare Leitfläche 10 angeordnet.
Solange der Brennstoff unmittelbar in die Brennkammer 4 gefördert wird, wird die
Schlägermühle 1 außer Betrieb gesetzt. Es empfiehlt sich, den Antriebsmotor der Mühle
zwangsläufig in Abhängigkeit von der Stellung der Leitfläche 10 zu steuern, um den Betrieb
zu vereinfachen. Man kann auch die Umschaltung des Brennstoffes selbsttätig in Abhängigkeit von der Kesselbelastung durchführen,
indem durch eine geeignete Hilfsvorrichtung, z. B. durch einen Dampfmesser o. dgl., die Mühle abgeschaltet und die Leitfläche
10 verschwenkt wird, wenn die Dampf abgabe des Kessels unter einen bestimmten
Wert sinkt.
Die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Leitfläche 10 zeigt deutlich den bereits 6υ
angeführten Vorteil, daß die Leitfläche 10 nicht nur zur Führung des Brennstoffes dient,
sondern auch gleichzeitig den Mühlenschacht 2 vor Einstrahlung aus dem Feuerraum schützt,
so daß Instandsetzungen der Mühle 1 ohne Gefahr während des Betriebes vorgenommen
werden können. Die Leitfläche 10 ist beim normalen Betriebe der Mühlenfeuerung nach
unten geschwenkt, während sie bei schwachen Kesselbelastungen in die dargestellte Lage 7c
gebracht wird, in der sie den von dem Aufgabetrichter 6 zum Mühlenschacht 2 geförderten
Brennstoff von der Mühle fernhält und unmittelbar zum Rost 7 der Brennkammer 4 führt.
Claims (3)
1. Mühlenfeuerung zur wahl weisen Einführung des Brennstoffes in die Mühle
oder in die mit einem Ausbrennrost versehene Brennkammer, dadurch gekennzeichnet,
daß im oberen Teil des Mühlenschachtes eine schwenkbare Leitfläche zur unmittelbaren Einführung des Brennstoffes
in die Brennkammer und zur Absperrung 8g des Mühlenschachtes angeordnet ist.
2. Mühlenfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung
der Leitfläche und der Antrieb der Brennstoffmühle gegeneinander verriegelt sind.
3. Mühlenfeuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umschaltung von dem Mühlenbetrieb auf unmittelbare Verbrennung des unzerkleinerten
Brennstoffes in der Brennkammer selbsttätig in Abhängigkeit von der Kesselbelastung
bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER95922D DE728845C (de) | 1936-03-28 | 1936-03-28 | Muehlenfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER95922D DE728845C (de) | 1936-03-28 | 1936-03-28 | Muehlenfeuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE728845C true DE728845C (de) | 1942-12-04 |
Family
ID=7419461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER95922D Expired DE728845C (de) | 1936-03-28 | 1936-03-28 | Muehlenfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE728845C (de) |
-
1936
- 1936-03-28 DE DER95922D patent/DE728845C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD276519A1 (de) | Hybrides wirbelbett-kohlenstaub-feuerungssystem und verfahren zur durchfuehrung | |
| DE3105626C2 (de) | Verfahren zum Bereitstellen des Zündbrennstaubes für eine Zündflamme zum Zünden einer Kohlenstaubrundbrennerflamme | |
| DE728845C (de) | Muehlenfeuerung | |
| DE929017C (de) | Kohlenmuehle fuer Brennstaubfeuerungen | |
| DE718679C (de) | Kohlenmuehle | |
| DE875753C (de) | Einrichtung zum Abscheiden fester, in einem Gasstrom schwebender Gutteile | |
| DE623327C (de) | ||
| DE498887C (de) | Beschickungseinrichtung fuer kohlenstaubgefeuerte Batterie-Dampfkesselanlagen mit mehr als zwei Kesseln und dazugehoerigen Muehlen | |
| DE701731C (de) | Staubfeuerung | |
| AT205319B (de) | Schlagradmühle | |
| DE601147C (de) | Kohlenstaubfeuerung | |
| DE738725C (de) | Prallzerkleinerung fuer Feuerungen | |
| DE802989C (de) | Sichtanlage fuer feuchte Steinkohle | |
| DE740946C (de) | Muehlenfeuerung | |
| AT158898B (de) | Kohlenstaubfeuerung. | |
| DE662435C (de) | Mit einer Rostfeuerung verbundene Kohlenstaubfeuerung | |
| AT152349B (de) | Kohlenstaubfeuerung. | |
| DE560023C (de) | Vorrichtung zum Regeln der Umlaufluftmenge von Kohlenmahlanlagen | |
| DE713644C (de) | Staubfeuerung | |
| DE460960C (de) | Vorrichtung zur UEberfuehrung von Mahlgut bestimmter Korngroesse von einer zur anderen Kammer einer Mehrkammer-Rohrmuehle | |
| DE394734C (de) | Nutzbarmachung des Staubes in Brikettfabriken fuer Kohlenstaubfeuerungen | |
| DE705424C (de) | Muehlenfeuerung | |
| DD231840B1 (de) | Kohlenstaubdampferzeuger zur verbrennung von rohbraunkohle | |
| DE412552C (de) | Verfahren zum Verfeuern von Brennstoffen mit uneinheitlicher Korngroesse, z. B. Foerderkohle, in Feuerungsanlagen mit Rostfeuerung und zusaetzlicher Staubfeuerung | |
| DE1004328B (de) | Zyklonfeuerung |