DE802989C - Sichtanlage fuer feuchte Steinkohle - Google Patents

Sichtanlage fuer feuchte Steinkohle

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DE802989C
DE802989C DE1948P0004410 DEP0004410D DE802989C DE 802989 C DE802989 C DE 802989C DE 1948P0004410 DE1948P0004410 DE 1948P0004410 DE P0004410 D DEP0004410 D DE P0004410D DE 802989 C DE802989 C DE 802989C
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DE
Germany
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line
throttle valve
gas
closed
coal
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Expired
Application number
DE1948P0004410
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf F Scheiper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE802989C publication Critical patent/DE802989C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

(WiGBI. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. FEBRUAR 1951
p 4410 VIb j I a D
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sichtanlage für Steinkohle oder ähnliche Mineralien und besteht aus Gebläse, Sichter und Staubabscheider.
Infolge der in letzter Zeit durchgeführten Maßnahmen zur Verhütung der Kohlenstaubplage unter Tage fällt die Rohfeinkohle in feuchterem Zustand als bisher an. Hierdurch treten Schwierigkeiten bei der Entstaubung durch Windsichter auf, indem diese und die zugehörigen Rohrleitungen stark zur Verstopfung infolge des feuchten Kohlenstaubs neigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sichtanlage für feuchte Steinkohle zu schaffen und hierbei insbesondere die Gefahr von Selbstentzündungen oder Explosionen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß vor dem Gasbrenner in der Rrenngasleitung ein Manometer angebracht ist mit einer Steuerung, die auf einen Gasschieber in der Brenngasleitung derart wirkt, daß beim .Absinken des Gasdruckes unter einen bestimmten Wert der Gasschieber geschlossen wird, und daß in der Austrittsleitung hinter dem Lufterhitzer ein Thermometer angebracht ist mit einer Steuerung, die ebenfalls auf den Brenngasschieber derart einwirkt, daß bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur der Gasschieber je nach dem Maß der Überschreitung mehr und mehr geschlossen wird. Beim Ausbleiben der Gaszufuhr erlischt durch diese Vorrichtung die Gasflamme. Bei erneuter Zufuhr von Gas würde dieses unverbrannt in die Anlage gelangen und könnte Explosionen hervorrufen. Andererseits könnten bei zu hoher Temperatur in der Sichtleitung Kohlenstaub-Explosionen eintreten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann man in die Heißgasleitung ein Manometer einbauen, welches durch eine Steuerung derart mit dem Gasschieber verbunden ist, daß dieser bei in der Leitung auftretendem Überdruck geschlossen wird. Dies hat den Vorteil, daß ein Austrag von heißen Gasen vermieden wird, falls aus irgendeinem Grunde sich der Sichter verstopfen sollte.
Ferner kann an die Heißgasleitung eine mit einer ίο Drosselklappe versehene Ansaugleitung angeschlossen sein, welche von einem Fühlhebel, der in der Aufgaberutsche angeordnet ist, beim Ausbleiben der Kohle geöffnet wird. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß beim Ausbleiben der Kohle durch die Ansaugleitung kalte Außenluft angesogen wird, wodurch die Temperatur im Sichterkreislauf niedrig gehalten wird, daß keine Selbstentzündung eintreten kann.
Im folgenden ist die Erfindung in einem Aus-
ao führungsbeispiel an Hand einer Zeichnung erläutert.
Das Gebläse 11 für die Sichtluft ist durch eine
Rohrleitung 12 mit einem Sichter 13 (Hauptsichter) verbunden. An der Leitung 12 ist eine Abluftleitung 14 angeschlossen, die entweder ins Freie oder in
as eine Entstaubungseinrichtung führt. Der Hauptsichter ist durch eine Rohrleitung 15 mit einem überkornabscheider, d. h. einem zweiten Sichter 16, verbunden. Der Überkornabscheider ist durch eine Rohrleitung 17 und einen Zyklon 18 und dieser durch eine Leitung 19 mit dem Gebläse 11 verbunden. An die Leitung 19 ist eine Explosionsklappe 20 angeschlossen. Das im zweiten Sichter 16 abgeschiedene überkorn fällt durch die Leitung 21 in den Hauptsichter 13 zurück. Die Rohkohle wird aus einem Bunker 22 mittels der Rutsche 23 in den Sichter eingebracht. Die gereinigte Kohle verläßt den Sichter durch die Rutsche 24.
Es ist ferner eine Gasfeuerung 25 vorgesehen. Der Gasbrenner bläst seine Flamme hierbei in einen zylindrischen Raum 26, der an seinem Umfang mit Schlitzen 27 zum Einbringen von Zusatzluft versehen ist. Mit Hilfe dieser Zusatzluft wird die Temperatur der den Brenner verlassenden Gase herabgesetzt. Die Gasfeuerung ist durch eine Leitung 28 mit der Leitung 12 verbunden. An der Leitung 28 ist eine Leitung 29 angeschlossen, die ins Freie führt. In dieser Leitung ist eine Drosselklappe 30 angebracht, die bei normalem Betrieb geschlossen ist. In der Brenngasleitung befindet sich ein Schieber 31. Am Austritt des Gasbrennofens ist ein Thermometer 32 angebracht, das durch eine nicht gezeichnete elektrische Steuerung mit dem Schieber 31 verbunden ist. Das Thermometer ist beispielsweise darauf eingestellt, daß es den Schieber steuert, sobald die Temperatur 6oo° übersteigt, und zwar in dem Sinne, daß der Brenngasschieber 31 mehr und mehr mit steigender Temperatur geschlossen wird. In der Leitung 28 ist ein Manometer 33 angebracht. Dieses ist ebenfalls durch eine elektrische Steuerung mit dem Brenngasschieber 31 verbunden, und zwar so, daß der Schieber geschlossen wird, sobald der Druck in der Leitung 28 gleich dem Druck der Außenluft wird.
j Diese Einrichtung hat den Zweck, ein Austreten ί von heißen Gasen aus dem Lufterhitzer zu verhindem, falls aus irgendeinem Grund sich der Sichter verstopfen sollte.
In der Rutsche 23 ist ein Fühlhebel 34 angebracht. Dieser ist durch eine elektrische Steuerung j mit der Drosselklappe 30 verbunden. Der Fühlhebel, der durch ein Gegengewicht belastet ist, liegt, solange Kohle durch die Rutsche 23 gleitet, in annähernd senkrechter Stellung. Sobald Kohle ausbleibt, nimmt der Fühlhebel eine annähernd waagerechte Stellung ein und wirkt dabei auf die Steuerung so, daß die Drosselklappe 30 sich öffnet. Da in der Leitung 12 und damit auch in der Leitung 28 Unterdruck herrscht, wird bei geöffneter Drosselklappe 30 Außenluft durch den Rohrstutzen 29 angesaugt und mischt sich sofort mit den aus dem Lufterhitzer kommenden heißen Gasen. Auf diese Weise wird die Temperatur der in den Sichterkreislauf einströmenden Luft so weit herabgesetzt, daß keine Selbstentzündung mehr in diesem Kreislauf eintreten kann.
In der Brenngasleitung 35 ist ein weiteres Manometer 36 angebracht und dieses durch eine Steuerung mit dem Gasschieber 31 verbunden. Die Steuerung wirkt derart, daß der Gasschieber sich schließt, sobald der bei normalem Betrieb vorhandene Überdruck in der Gasleitung unter einen bestimmten Wert fällt. Auf diese Weise werden Explosionen verhütet, die eintreten können, falls nach Ausbleiben des Brenngases der Gasschieber offen bliebe und das Brenngas bei erneuter Zufuhr in den Lufterhitzer eintreten würde.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Sichtanlage für feuchte Steinkohle oder ähnliche Mineralien, bei der folgende Apparate im Kreislauf geschaltet und durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind, Gebläse, Sichter sowie Zyklon, und wobei an die Rohrleitung zwischen Gebläse und Sichter ein Abluftrohr geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die gleiche Rohrleitung, und zwar zwischen Abluftleitung und Sichter, ein Gasbrenner zum Erhitzen von Luft (Lufterhitzer) mittels einer Leitung angeschlossen ist, daß in der Brenngasleitung ein Manometer (36) angebracht ist mit einer Steuerung, die auf den Gasschieber (31) in der Brenngasleitung derart wirkt, daß beim Absinken des Gasdruckes unter einen bestimmten Wert der Gasschieber geschlossen wird, und daß in der Austrittsleitung hinter dem Lufterhitzer ein Thermometer angebracht ist mit einer Steuerung, die ebenfalls auf den Brenngasschieber einwirkt, derart, daß bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur der Gasschieber je nach dem Maß der Überschreitung mehr und mehr geschlossen wird.
  2. 2. Sichtanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung, welche die Heißgase der Sichtanlage zuführt, ein Manometer (33) angebracht ist, welches durch eine
    Steuerung mit dem Gasschieber verbunden ist, derart, daß der Gasschieber geschlossen wird, sobald Überdruck in dieser Leitung auftritt.
  3. 3. Sichtanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Heißgasleitung eine ins Freie führende Ansaugleitung (29) angeschlossen ist, in der sich eine Drosselklappe (30) o. dgl. befindet, und daß in der Rutsche (23), durch welche die zu sichtende Kohle zugeführt wird, ein Fühlhebel angeordnet ist, der durch eine Steuerung mit der Drosselklappe verbunden ist, derart, daß bei Ausbleiben der Kohle die sonst geschlossene Drosselklappe geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 3590 2. 51
DE1948P0004410 1948-10-02 1948-10-02 Sichtanlage fuer feuchte Steinkohle Expired DE802989C (de)

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DE (1) DE802989C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4035160A1 (de) * 1990-11-06 1992-05-07 Buehler Gmbh Verfahren zum betrieb eines sichters und steigsichter zur durchfuehrung des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4035160A1 (de) * 1990-11-06 1992-05-07 Buehler Gmbh Verfahren zum betrieb eines sichters und steigsichter zur durchfuehrung des verfahrens

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