AT152349B - Kohlenstaubfeuerung. - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung.Info
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Description
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Kohlenstaubfeuerung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mahlanlage mit selbstsaugender Schiägermühle und Windsiehtung des von der Mühle ausgestossenen Gemisches sowie auf die Rückführung der Griesse zur Mühle für die Mahltroclmung von feuchten Brennstoffen und für die unmittelbare Einblasung in Kohlenstaubfeuerungen.
Bei einer derartigen Mahlanlage wurde gefunden, dass eine wesentliche Leistungssteigerung der Mühle erzielt wird, wenn die ausgeschiedenen Griesse, bevor sie in die Mühle zurückgelangen, mit frischen Feuergasen auf erheblicher Wegstrecke in Berührung gebracht werden. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die Saugseite der Mühle an den Auslauf eines senkrechten Fallschachtes angeschlossen, der an seinem oberen Ende mit Einlässen für Feuergase und für die rückzuführenden Griesse versehen ist. Hiedurch unterliegen die Griesse einer sehr scharfen Trocknung, so dass sie von der Mühle leicht zerschlagen werden können.
Demgemäss ergibt sich der Fortschritt, dass viel weniger Griesse von der Mühle befördert werden müssen und dass viel weniger Griesse durch die Mühle laufen, so dass die Gebläsearbeit der Mühle geringer wird und die Mühle mehr Brennstoff liefern kann.
Schlägermühlen für die Mahltrocknung und Einleitung von Brennstoffen in die Kohlenstaubfeuerung sind an sich bekannt ; ebenso die Rückführung der Griesse bei diesen Mühlen. Die Griesse wurden bei den bekannten Mühlen jedoch nicht vor Rückkehr in die Müble mit den frischen Heizgasen in Berührung gebracht.
Anderseits hat man bei Verfahren zur Mahltrocknung von Mergel, Ton od. dgl., die vom Windstrom aus der Mühle mitgerissenen Griessspritzer dem Rohgut durch Kneten beigemischt und das gemischte Gut dicht an der Rohrmühle in die zur Mühle führende Heizgasleitung aufgegeben. Ein derartiges Verfahren eignet sich jedoch nicht für die Verarbeitung von Brennstoffen und es liegen in einer Rohrmühle nicht dieselben Verhältnisse vor wie bei einer selbstsaugenden Sehlägermühle.
Vorteilhafterweise wird der in bisher üblicher Weise unmittelbar über der Mühle angeordnete Sichter nunmehr oberhalb des Aufgabeendes des Trockenschachtes angeordnet und die Mühle mit dem Sichter durch eine entsprechende Leitung verbunden. Hiedurch kommt die Länge dieser Leitung als Trockenweg für die Griesse mit hinzu und auch das genügend Feine unterliegt einer längeren Nachtrocknung.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 die Vorderansicht einer Kohlenstaubfeuerung nach der Erfindung und die Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu.
Die Kohlenstaubfeuerung besteht im wesentlichen aus der Brennkammer 1, den in einem gemeinsamen Gehäuse 2 angeordneten Trockenschächten 3, den Sehlägermühlen 4 und den Windsichtern 5. Die Rohkohle wird mittels des Kratzerförderers 15 in die Aufgabeschurre 6 der Trocken- schächte eingeleitet und fällt durch die Schächte hindurch den Sehlägermühlen zu. Letztere saugen am Kopf der Troekenschächte Feuergase aus der Brennkammer oder von einem andern Ofen an, durch die Trockenschächte hindurch und axial in die Mühle ein. Das die Mühle radial verlassende Brennstoffgasgemisch strömt durch die Leitung 7 zu den Sichtern 5.
In diesem fallen die Griesse aus und gelangen durch die Schurren 8, welche mit Schleusen 9 versehen sein können, in die Aufgabeschurre 6 und von dort in die Trockenschächte zurück. Der genügend feine Brennstoff strömt zusammen mit den Gasen aus den Sichtern durch Leitungen 10 zu den Brennstoff schurren 12, welche das Gemisch in die Brennkammer eintreten lassen. Um die Brennstoffdüsen herum sind die bekannten Luftkästen 11 angeordnet, welche von der Leitung 13 mit vorzugsweise vorgewärmter Luft versorgt werden und diese als Sekundärluft in die Brennkammer eintreten lassen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mahlanlage mit selbstsaugender Schlägermühle und Windsichtung des von der Mühle ausgestossenen Gemisches sowie Rückführung der Griesse zur Mühle für die Mahltrocknung von feuchten Brennstoffen, insbesondere von Rohbraunkohle und für die unmittelbare Einblasung in Kohlenstaubfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugseite der Mühle an den Auslauf eines senkrechten Fallschachtes angeschlossen ist, der an seinem oberen Ende mit Einlässen für Feuergase und für die rückzuführenden Griesse versehen ist.2. Mahlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Windsichter der Mühle oberhalb des Aufgabeendes des Trockenschachtes angeordnet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT152349T | 1936-12-12 |
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| AT152349D AT152349B (de) | 1936-12-12 | 1936-12-12 | Kohlenstaubfeuerung. |
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1936
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