DESC014095MA - - Google Patents

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DESC014095MA
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spindle head
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei bekannten Webschützen mit Schwenkspindel wird diese in der herabgeklappten Gebrauchslage durch eine vor dem Spindelkopf im Spitzenteil des Schützenkörpers befestigte Blattfeder gehalten, auf welcher der Spindelkopf mit einer Kante beim Hochschwenken und Herabklappen gleitet. Während der Schwenkbewegung und auch in der hochgeklappten Stellung der Spindel steht die Feder unter starker Spannung, sie ist also ständig hoch beansprucht. Die Kante des Spindelkopfes wird durch die Reibung auf der Blattfeder abgenutzt und abgerundet, so daß ein sicherer Halt der Spindel in der Gebrauchslage nicht mehr gewährleistet ist. Es besteht dann die Gefahr, daß während des Arbeitens mit dem Schützen die Spindel hochspringt und das Gewebe beschädigt. Das Auswechseln der abgenutzten Spindel oder einer gebrochenen Feder ist umständlich, weil hierzu ein Herausschlagen des Spindelstiftes und der Federstifte nötig ist, wobei Beschädigungen des Webschützens kaum zu vermeiden sind.
Durch die ständige Reibung des Spindelkopfes auf der Feder werden Metallspäne abgerieben, die zu einem Verschmutzen des Gewebes Anlaß geben. Um die Reibung zu verringern, werden die Spindelköpfe geölt. Dieses Öl gibt ebenfalls Anlaß zu Verschmutzungen.
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß als Haltefeder eine gebogene, mit Abstand um den
509 704/63
Sch 14095 VII/86 g
Spindelkopf herumgreifende Feder dient, die unterhalb der Schwenkachse der Spindel ihrerseits schwenkbar im Schützenkörper gelagert ist und mit ihrem freien Ende an einem in der Gebrauchslage der Spindel oberhalb der Spindelschwenkachse liegenden Anschlag des Spindelkopfes abgestützt ist. Beim Hochklappen der Spindel schwingt die Feder ebenfalls um ihre Drehachse. Daraus ergibt sich ein stetiger Verlauf der Federung, und in der
ίο hochgeklappten Stellung der Spindel ist die Feder nur schwach gespannt entsprechend der Vorspannung, mit der sie eingesetzt ist. Die Feder ist also durch ihre Formgebung und Anordnung bruchsicher. Eine Reibung des Spindelkopfes auf der Feder ist vermieden und ein Ölen unnötig. In der Zeichnung zeigt ■ ' ■ ·.
Fig. ι ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes im Längsschnitt mit der in die Gebrauchslage herabgeklappten Schützenspindel,
Fig. 2 eine zugehörige Ansicht mit hochgeklappter Spindel und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
Im Hohlraum des Webschützens 1 ist die Schützenspindel 2 mittels eines durch den Spindelkopf 3 gehenden Stiftes 4 schwenkbar gelagert. Unterhalb der Schwenkachse der Spindel und in Längsrichtung der Spindel dazu versetzt ist eine hakenartig gebogene Haltefeder S mittels eines Stiftes 6, der. durch ein Auge 8 der Feder hindurchgeht, schwenkbar gelagert. Die Feder 5 greift mit Abstand um den Spindelkopf 3 herum und stützt sich mit ihrem freien Ende oberhalb der Schwenkachse der Spindel gegen einen oben am Spindelkopf ausgebildeten An-. schlag 7. Die in dieser Weise am Spindelkopf angreifende Feder ist bestrebt, die Spindel in der herabgeklappten Gebrauchslage zu halten. Beim Hochklappen der Spindel um ihre Schwenkachse 4 wird die Feder 5 um ihre Lagerachse 6 geschwenkt und dabei allmählich bis auf ihre Vorspannung entspannt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Feder 5 als Doppelfeder mit übereinanderliegenden Federblättern U-förmig aus einem Stück
gebogen und ihr eines Ende als Äuge 8 für den Lagerstift 6 ausgebildet.
Die Schützenspindel 2 ist in bekannter Weise mit einem federnden Spreifeschenkel 9 versehen, der an der nicht dargestellten Spindelspitze mit der Spindel 2 fest verbunden ist. Das freie Ende des Spreizschenkels 9 stützt sich gegen eine in einer Ausnel· mungio des Spindelkopfes 3 eingesetzte Schraubenfeder 11, die eine Spreizwirkung auf den. Spreizschenkel 9 ausübt. Ein mit dem Spindelkopf aus einem Stück bestehender Anschlaghaken 12 greift über das Ende der auf die Schützenspindel aufgeschobene Spule 13 oder Hülse. Dadurch wird in der Gebrauchslage die Spreizbewegung des Schenkels 9 begrenzt, die Spule oder Hülse festgehalten und vor Aufreißen geschützt. In der hochgeklappten Stellung trifft das Ende 14..des .federnden Spindelschenkels 9 gegen eine rilleriförmige Wandfläche 15 des Webschützenkörpers. Dadurch wird der Spreizschenkel 9 zurückgedrückt, die Spindel also entspreizt, so daß in dieser Läge die Spule 13 oder Hülse leicht von der Spindel abgezogen und auch aufgeschoben werden kann. - „ I '
Um das Festhalten der Spule 13 auf der in die Arbeitslage eingeschwenkten ν Spindel zu unterstützen, sind an der Spindel zweckmäßig Nocken vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen der Spule eingreifen. In Fig. 1 ist ein solcher Nocken 16 an dem Spindelschenkel 9 dargestellt. Solche Nocken können in geeigneter Zahl vorhanden, angeordnet und ausgebildet sein, z. B. eckig, wie dargestellt, oder wellenförmig.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist die gebogene Haltefeder 5' so im Schützenkörper gelagert, daß sie den Spindelkopf 3 von oben umgreift und sich gegen eine Anschlagfläche 18 an der der Drehachse 4 des Spindelkopfes abgekehrten Seite des Spindelkopfes abstützt. Die Schwenkachse 6' der Feder 5' liegt wieder unterhalb, die Anschlagfläche 18 oberhalb der Spindelschwenkachse, wenn die Spindel in die Gebrauchslage herabgeklappt ist. Diese Arbeitslage der Spindel 2 ist durch einen Stift 19 begrenzt. Im übrigen-entspricht die Wirkungsweise der Haltefeder 5' derjenigen der Feder 5.
Für die Unterbringung d'ef! erfmdungsgemäßen Haltefedern wird vor dem Spindelkopf in Richtung gegen die Schützenspitze weniger Raum beansprucht als bei bekannten Federanordnungen. Ent-. sprechend dieser Raumersparnis kann bei gleicher Schützenlänge die Spulen-.bzw. Hülsenlänge größer

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Webschützen mit an ihrem Kopfende schwenkbar gelagerter Spindel, die durch eine auf den -. Spindelkopf einwirkende, im Webschützen angebrachte Feder in der herabgeklappten Gebrauchslage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltefeder eine gebogene, mit Abstand um den Spindelkopf (3) herumgreifende Feder (5 bzw. 5') dient, die unterhalb der Schwenkachse (4) der Spindel ihrerseits schwenkbar im Schützenkörper ge-, lagert ist und mit ihrem freien Ende an einem in
. der Gebrauchslage der Spindel oberhalb der Spindelschwenkach'se"."71iegenden Anschlag (7 bzw. 18) des Spindfeikopfes abgestützt ist.
2. Webschützen nach'·''■ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefeder (5 bzw. 5') -; als Doppelfeder mit übereinanderliegenden Federblättern U-förmig gebogen ist, deren eines Ende als Auge (8) für den Lagerstift (6) ausgebildet ist.
Angezogene Druckschriften:
Französische'"Patentschrift Nr. 871 513· 12t>
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 704/63 4.56

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