DESC011556MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Januar 1953
Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Behandeln, und zwar erfindungsgemäß zum Anfeuchten
der abzuschneidenden Spitze von Zigarren, durch die das unhygienische Anfeuchten der Spitze
mit dem Mund vermieden wird.
Bekanntlich ist es bisher allgemein üblich, die Spitze von Zigarren vor dem Abschneiden mit den
Lippen. anzufeuchten, um ein Brechen des Deckblattes
beim Abschneiden der Spitze zu verhüten.
ίο Dies ist sehr unhygienisch, weil in Tabakwarengeschäften
und bei den Verkäufern von Tabakwaren in Gaststätten mit dem gleichen Abschneider
die Spitzen von Zigarren abgeschnitten werden, welche von verschiedenen Personen an der Spitze
mit den Lippen befeuchtet worden sind, wodurch Krankheitserreger durch den Abschneider übertragen
werden können, da dieser die beim Abschneiden übernommenen Krankheitserreger an die
nächste Zigarre abgibt, so daß die Erreger beim Rauchen der Zigarre in den Mund des Rauchers
gelangen. .
Durch die Erfindung wird vorgenannter Übelstand vermieden, und zwar durch einen auf beiden
Seiten offenen Einstecktrichter für die Spitze der Zigarren und einen Flüssigkeitszerstäuber, mit
welchem die abzuschneidende Zigarrenspitze nach dem Einstecken in den Trichter angefeuchtet wird.
Durch dieses Anfeuchten erübrigt sich das Anfeuchten der abzuschneidenden Spitze mit dem
Mund, und es wird die sich hieraus ergebende.Ansteckungsgefahr
beseitigt.
Zweckmäßig ist im Trichter ein Dichtungsring, ζ. B. aus Gummi, vorgesehen. Der Dichtungsring
verhütet, daß eine zu weite Befeuchtung des eingesteckten Zigarrenendes erfolgt.
Im einzelnen kann der Einstecktrichter in der einen Wand, eines geschlossenen Gehäuses und in
dem Gehäuse — dem Trichter gegenüberliegend —
609 529/65
Sch 11556 HI 144b
die Zerstäuberdüse angeordnet sein. Auf diese Weise ist ein geschlossenes Gerät geschaffen, bei
welchem jede Belästigung der Umgebung beim Anfeuchten einer abzuschneidenden Zigarrenspitze
ausgeschlossen ist.
Der Zerstäuber läßt sich nach Art der bekannten Parfümzerstäuber mit bei der Betätigung sich
senkender und anschließend wieder hebender Zerstäuberdüse ausbilden und der Flüssigkeitsbehälter
ίο im Gehäuse unterhalb des Einstecktrichters anordnen.
Durch das Senken der Zerstäuberdüse ist gewährleistet, daß die abzuschneidende Spitze ganz
befeuchtet wird.
Bei der Wahl eines Zerstäubers mit einzudrükkender Zerstäuberstange kann die Anordnung so
sein, daß die Zerstäuberstange die Kopffläche des Gehäuses durchgreift und .an dem durchgreifenden
Ende einen Betätigungsknopf aufweist. Diese Anordnung eignet sich besonders für auf Theken und
Tische aufzustellende Anfeuchter.
Vorteilhaft ist der Anfeuchter mit einem Spitzenabschneider zusammengebaut, was vornehmlich für
Zigarrengeschäfte empfehlenswert ist.
Für fliegende Verkäufer, wie sie beispielsweise in den Gaststätten tätig sind, ist es zweckmäßig,
den unteren Gehäuseteil ein von der Hand zu umfassendes Griffstück bilden zu lassen, wobei auf
der Außenseite dieses Gehäuseteils ein von der umfassenden Hand umspannbarer Betätigungshebel
für den Zerstäuber vorgesehen ist. Der so ausgebildete Anfeuchter kann von der tragenden Hand
betätigt werden. Die andere Hand ist hierbei für das Einstecken der Zigarre frei.
Der Betätigungshebel läßt sich als doppelarmiger Hebel ausbilden, der mit seinem einen Ende im
Gehäuse liegt sowie mit diesem Ende an dem einen Schenkel eines Winkelhebels angreift, dessen anderer
Schenkel auf die Zerstäuberstange wirkt. Auf diese Weise bleibt die geschlossene Ausführung
des Anfeuchters trotz der einhändigen Trag- und Betätigungsmöglichkeit gewahrt.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
zeigt
Abb. ι im Aufriß und schaubildlicher Darstellung
einen mit einem Zigarrenspitzenabschneider zusammengebauten Anfeuchter,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I in
Abb. i, .
Abb. 3 einen Anfeuchter, geschnitten im Aufriß, für einhändiges Tragen und gleichzeitiges Betätigen
mit der tragenden Hand, und
Abb. 4 einen Grundriß des Anfeuchters nach Abb. 3.
Der Anfeuchter, der gemäß Abb. 1 mit einem
Zigarrenspitzenabschneider 1 bekannter Ausführungsform zusammengebaut sein kann, besteht aus
einem geschlossenen Gehäuse 2, ,in dessen einer-Wand
ein auf beiden Seiten offener Einstecktrichter 3 für die abzuschneidende Zigarrenspitze
vorgesehen ist. In dem Einstecktrichter ist ein Dichtungsring 4, beispielsweise aus Gummi, vorgesehen.
Im Inneren des Gehäuses 2 ist dem Trichter 3 gegenüberliegend eine Zerstäuberdüse 5 eines nach
Art der bekannten Parfümzerstäuber ausgebildeten Flüssigkeitszerstäubers vorgesehen. Der Flüssigkeitsbehälter
6 ist im Unterteil des Gehäuses 2 unterhalb des Einstecktrichters 3 angeordnet. Der
Füllstutzen für den Flüssigkeitsbehälter ist in Abb. 2 mit 7 bezeichnet.
Bei den Ausführungsbeispielen ist eine Ausführungsform des Zerstäubers gewählt, bei der
durch Eindrücken der Zerstäuberstange 8 Flüssigkeit zerstäubt wird. '75
Gemäß den Abb. 1 und 2 durchgreift die Zerstäuberstange
die Oberseite 9 des Gehäuses 2 und ist mit einem Betätigungsknopf 10 versehen. In
Abb. 2 ist die eingedrückte Lage der Zerstäuberstange sowie die hierdurch erfolgende Verschiebung
der Zerstäuberdüse 5 strichpunktiert angedeutet.
Abb. 3 zeigt einen Anfeuchter, dessen Gehäuseunterteil 11 als Griffstück ausgebildet ist, das von
der Hand umfaßt werden kann. Im Gehäuseoberteil ist ein Betätigungshebel für den Zerstäuber gelagert,
dessen einer Arm 12 dem Gehäuseunterteil 11 benachbart ist und unter der Wirkung einer den
Hebel in die Ruhestellung zurückführenden Druckfeder 13 steht. Der andere Arm 14 des Betätigungshebels
greift an dem Schenkel 15 eines Winkelhebels im Gehäuseoberteil an. Der andere
Schenkel 16 des Winkelhebels übergreift das Ende der Zerstäuberstange 8, so daß beim Anziehen des
Betätigungshebels gegen den Gehäuseunterteil die Zerstäuberstange durch den Schenkel 16 niedergedrückt
wird.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Behandeln von Zigarren, gekennzeichnet durch einen Einstecktrichter für
eine Zigarre und einen Flüssigkeitszerstäuber, der zum Anfeuchten der später abzuschneidenden
Spitze des in dem Einstecktrichter eingeführten Zigarrenendes dient.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Trichter (3) ein Dichtungsring
(4), z. B. aus Gummi, vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstecktrichter
(3) in der einen Wand eines geschlossenen Gehäuses (2) und in dem Gehäuse (2) dem Trichter
gegenüberliegend die Zerstäuberdüse (5) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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