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HERMANN NAGEL IN HALLE A. S.
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Cigarrenspitze, welche einen Cigarrenabschneider enthält, so dass man imstande ist, mittelst der Spitze selbst die Cigarren abzuschneiden.. Die Vorrichtung ist hierbei derart getroffen, dass nach geschehenem Abschneiden die Cigarreneinführungsöffnung des Abschneiders durch das Messer selbst verschlossen gehalten wird, um das Eindringen von Nebenluft zu vermeiden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derärtige Spitze i einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt. Fig. 2 eine Oberansicht nach Freilegung des Schneidmessers und zwar das Messer in der zum Schneiden bereiten Stellung, während Fig. 3 in der gleichen Ansicht das Schneidmesser nach vollendetem Schnitt eingeschoben zeigt, um die Cigarrenspitze als solche in Gebrauch nehmen zu können,
Die in üblicher Art ausgebildete Cigarrenspitze a besitzt an ihrem zur Aufnahme
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Aufnahme eines vor- und rückwärtsverschiebbaren Messers d dient, welches an seinem aus der Spitze hervorstehenden Ende mit einem Handgriff f versehen ist, während das entgegengesetzte Ende des Messers d die Schneide g besitzt.
In der bewegungsbahn des Messers ist in der Cigarrenspitze eine Bohrung h vorgesehen, deren Grösse in der bei Cigarrenabschneidern üblichen Art verschieden sein kann.
Diese Öffnung dient zum Einführen der abzuschneidenden Cigarre, um dieselbe in die Bewegungsbahn des Messers d zu bringen. Um dieses zu ermöglichen, bewegt man vorher das Messer in die in Fig. : 2 gezeigte Stellung, worauf durch einen Druck gegen den Handgriff cl die Schneide ! 7 des Messers d in die Cigarre eindringt und das in der Öffnung h hefindliclw Ende der Cigarre abschneidet, wobei das Innere des Theiles b der Cigarren-
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schütteln.
Nachdem das Messer f die Cigarre durchschnitten hat, nimmt es die in Fig. 3 gezeigte Stellung ein, so dass die Öffnung h nunmehr durch das Messer verschlossen ist und die Spitze nach Abnehmen der abgeschnittenen Cigarre durch die Öffnung h irgend welche Neb u)lnft nicht erhalten kann.
Wie ohne Weiteres ersichtlich, kann man zur sicheren Einführung des Messers be- liebige Mechanislllen vorsehen : so können beispielsweise die Längskanten des Messers selbst als Führung dienen, oder aber in dem Messer Schnitte vorgesehen sein, in welche entsprechend vorgesehene Führungsstifte eingreifen.
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