DES0033700MA - - Google Patents

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DES0033700MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Juni 1953 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb, verschieden berechtigten Sprechstellen und Einstellung eines Amtswählers auf über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstellen. Für derartige Anordnungen ist es bekannt, die Prüfung eines Amtswählers auf eine anrufende bzw. auf eine rückgefragte Sprechstelle über eine Sprechader der Hausverbindungseinrichtung durchzuführen. Für die Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Anschlußstellen wird hier ein Hilfsschaltarm des Vorwahlorgans der Hausverbindungseinrichtungen verwendet, über welchen ein dem Leitungswähler zugeordnetes Relais die Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Stellen durchführt.
Die Erfindung bezweckt, die Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Stellen und die Prüfung des Amtswählers auf die über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Stelle mit einfachsten Mitteln und größter Sicherheit durchzuführen. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß über die Schaltarme der Wähler für interne Verbindungen die. Amtsberechtigungsprüfung anrufender Stellen durchgeführt wird und über die gleichen Schaltarme auch der Prüfstromkreis des Amtswählers zur Einstellung auf eine über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstelle verläuft.
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S 33700 VIII al21 a3
Für die Berechtigungsprüfung und für die Prüfung des Amtswählers auf eine anrufende bzw. rückgefragte Stelle wird der gleiche Schaltarm der Wähler für interne Verbindungen benutzt, über den auch der Sprechweg verläuft. Es kann das gleiche Auslöserelais, welches dem Kennziffernanschluß zugeordnet ist, sowohl in Abhängigkeit der Verkehrsberechtigungskennzeichnung als auch nach hergestelltem Prüfstromkreis des Amtswählers auf eine anrufende Stelle gesteuert werden. Besondere, dem Hausverbindungsweg zugeordnete Auslöserelais sind nicht erforderlich. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. ι zeigt* die Wähler AS/LW für interne Verbindungen. Durch Einstellung des LsitunjsWählers LW auf einen bestimmten Anschluß wird die Einstellung des Amtswählers A W auf die anrufende Stelle veranlaßt. Bei bestehender Amtsverbindung wird über die Wähler ASjLW eine Rückfragever-
ao bindung hergestellt. Der Teilnehmer der rückgefragten Stelle kann das Amtsgespräch übernehmen. Zu diesem Zweck wird der Amtswähler A W von der rückfragenden Stelle auf die rückgefragte Stelle umgesteuert.
Bei den für Amts verbindungen nicht berechtigten ,Sprechstellen sind die Anschlußpunkte i, 2 miteinander verbunden. Nach Wahl der Amtskennziffer durch eine nicht amtsberechtigte Stelle wird das if-Potential einer Fremdspannung an die α-Ader angelegt und hierdurch das dem Kennziffernanschluß zugeordnete Trennrelais TK erregt.
Für Amtsverbindungen berechtigter Sprechstellen besteht keine Verbindung zwischen den Anschlußpunkten i, 2. Das Auslöserelais TK wird in diesem Falle erst nach Einstellung des Amtswählers AW auf die anrufende Stelle erregt.
Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende:
Es sei zuerst angenommen, daß die. Sprechstelle N nicht amtsberechtigt ist und der Teilnehmer dieser Stelle die Amtskennziffer 2 wählt. Nach Abheben des Hörers an der Sprechstelle N wird das Relais R eingeschaltet.
i.. + , 3t, Sprechstelle N, \t, IR, —.,
Durch Kontakt $r wird die anrufende Stelle am Kontaktsatz für Schaltarm c des Anrufsuchers ^4S gekennzeichnet. Das Relais R veranlaßt die Fortschaltung des Anruf Suchers AS in bekannter, nicht dargestellter Weise. Erreicht der Anrufsucher ^4S die anrufende Stelle, so kommt über den Prüfarm c des Anrufsuchers A S folgender Stromkreis zustande:
2. +, C, 6pi, Schaltarm c/AS, Sr, HR, yr bzw. St,
T,' —.
Es werden die Relais C und T erregt und das Relais R weiterhin gehalten. An den Kontakten 3t und 4t wird der Anruf Stromkreis 1 geöffnet. Durch Relais C wird das Speisebrückenrelais A über die Kontakte ge bzw. ioc an die Sprechadern angeschaltet.
Durch Wahl der Amtskennziffer 2 erfolgt die Einstellung des Leitungswählers LW auf den Anschluß 2. Über den Prüf arm c des Leitungswählers LW kommt folgender Stromkreis zustande:
3. +, P, IPi, Schaltarm cjLW, Wi, iitk, Gz bzw. i2gi und Wz, —.
Bei freiem Kennziffernanschluß werden die Relais P, Pi und Gi erregt.
Durch Öffnen der Kontakte 13p1j14.pl werden die Speisebrückenrelais X und Y von den Sprechadern abgeschaltet. Über die Kontakte i$piji6pi erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern des Verbindungsaggregates ASjLW. Durch Relais Pi wird der Stromkreis 2 am Kontakt 6p 1 geöffnet. Über den Prüf arm c wird folgender Stromkreis hergestellt.
4. +, Ci, I1JpI-, Schaltarm cjAS, $r, HR, yr, T, —.
Durch das im Stromkreis 3 erregte Relais Gi kommt folgender Stromlireis zur Feststellung der Verkehrsberechtigung der anrufenden Stelle zustande:
5. K + der Fremdspannung, 18ab, iggi, TK, Schaltarm aJLW, i$pi, Schaltarm ajAS, Anschlußpunkte 2/1, G-2, 20gi, 2iab, K— der Fremdspannung. g
Das Relais TK öffnet den Kontakt 11 tk. Es wird der Stromkreis 3 geöffnet. Die Relais P, Pi und Gi kommen zum Abfall. Es wird in bekannter, nicht dargestellter Weise der Leitungswähler LW ausgelöst und der Anrufsucher AS freigegeben. Mit der Freigäbe des Anrufsuchers .4 S wird der Stromkreis 4 unterbrochen. Es fallen die Relais R und Ci ab. Für das Relais T besteht folgender Haltestromkreis:
6. +, 22t, Sprechstelle N, 23t, %\r, T, —.
An diesem Haltestromkreis des Relais T ist ein Besetztzeichen BZ angeschaltet. Hierdurch wird der Teilnehmer der Sprechstelle N aufgefordert, den Hörer aufzulegen. Ist dies der Fall, so wird der Haltestromkreis 6 geöffnet.
Ist die anrufende Stelle für Amtsverbindungen berechtigt, so fehlt die Verbindung der Anschlußpunkte ι und 2. Es wird daher nach der Einstellung des Leitungswählers LW auf den Amtskennziffernanschluß 2 nicht das Relais TK im Stromkreis 5 erregt. Durch das im Stromkreis 3 eingeschaltete Relais G1 wird ein Stromkreis für das Relais G2 geschlossen.
7. +, 25gi, Gz, —.
Das Relais G 2 schaltet das einer freien Amtsleitung zugeordnete Relais RA ein:
%. +, 26g2, 2jb, RA,-.
Durch das Relais RA' werden die Antriebseinrichtungen A W in bekannter, nicht dargestellter Weise eingeschaltet. Der Amtswähler AW wird so lange weitergeschaltet, bis folgender Prüf Stromkreis zustande kommt.
9. K + der Fremdspannung, 18ab, 19g!, TK, 12Q Schaltarm ajLW, i^pi, Schaltarm α JA S, 23t, Leitung 28, Schaltarm a/AW, 29m, ICA, K — der Fremdspannung.
Über den Schaltarm c des Amtswählers AW wird ein Sperrstromkreis hergestellt, in dem das Relais CA erregt gehalten wird.
■.309 BfiO/207
S 33700 VIII al21 as
io. +, 30ca, II CA, 31 u, Schaltarm cjA W, Leitung 32,
HR1 7 r, T,-^:
Durch Relais CA wird das Relais B eingeschaltet.
11. +, 33 ca, B, —■
Durch Relais TK im Stromkreis 9 wird der Stromkreis 3 am Kontakt iitli geöffnet. Es fallen die Relais P, Pi und Gi ab. Der Leitungswähler LW wird in die Ruhelage zurückgeführt und der Anruf sucher .4S freigegeben. Nach Abfall des Relais Gi wird der Stromkreis 7 des Relais G 2 am Kontakt 25 gi geöffnet. Relais Gi unterbricht den Prüf Stromkreis 10 am Kontakt 19g 1.
Durch Öffnen des Kontaktes 26g2 wird das Relais RA im Stromkreis 8 zum Abfall gebracht. Über Kontakt 34 ra erfolgt die Durchschaltung der «-Ader. Es wird das Speisebrückenrelais S eingeschaltet. Über Kontakt 35 s wird die abgehende «-Ader der Amtsleitung AL durchgeschaltet. Der Teilnehmer ao der anrufenden Sprechstelle N ist mit der Amtsleitung AL verbunden. Die zum Aufbau der Amtsverbindungen dienenden Stromstoßreihen werden von Relais S aufgenommen und durch Kontakt 35 s und ι Amtsleitung AL auf die Wähler des Amtes übertragen. 25; Ist bei bestehender Amtsverbindung eine Rück-■;, frageverbindung erforderlich, so wird durch vorübergehenden Tastendruck an der Sprechstelle N das .· Differenzrelais X im Speisestromkreis vorübergehend ■erregt. Durch Kontakt 36;*:. wird der Rückfrageumschalteanreiz auf eine Relaisanordnung ZjY übertragen. Das Relais Y veranlaßt durch Öffnen der Kontakte 37y/38y und Schließen der Kontakte 39V/ ; 4oy die Umschaltung von der Amtsleitung AL auf die Rückfrageleitung 41/42. Über Kontakt 43y ist die Haltedrossel Dn eingeschaltet. Nach der Umi schaltung auf die Rückfrageleitung 41/42 wird das Anrufrelais RR der Rückfrageleitung eingeschaltet. ■ Der Anrufsucher AS stellt sich auf die Rückfrage- leitung 41/42 ein. Über den Prüfarm c des Anruf-■ Suchers A S besteht dann folgender Stromkreis:
12. +, C, 6pi, Schaltarm c/AS,
46rf bzw. 47fi!, RT, —.
, WRR,
Mit der Einstellung des Anruf Suchers ^4 S auf eine Rückfrageleitung wird der Kontakt 48 geöffnet und der Kontakt 49 geschlossen. Es wird hiermit die (Übertragung des Umlegeanreizes vom Leitungswähler LW des Rückfrageweges über den Schaltarm d des Anruf Suchers .4S auf die Einrichtungen der Amtsleitung AL vorbereitet.
' Die von dem Teilnehmer der rückgefragten Stelle ;ausgesandten Stromstoßreihen werden durch Relais S 'aufgenommen und durch Kontakt 35 s auf das Speisebrückenrelais A übertragen. Das Relais A bewirkt .55 die Einstellung des LeitungsWählers LW in bekannter ,Weise. Nach der Einstellung des Leitungswählers LW kommt folgender Prüfstromkreis über den Schaltarm c 'des Leitungs Wählers LW zustande:
£ 13. +, P, IPi, Schaltarm c, Leitung 50, HRi, 51/1, Ti, —.
Es werden die Relais P, Ri und Ti erregt. Über Kontakt 52 η wird der Sperrstromkreis unabhängig von Kontakt 51 ti hergestellt. Durch Öffnen der Kontakte 53 £ 1/54 ί ι wird der' Anrufstromkreis der rückgefragten Sprechstelle N1 geöffnet. Über Kontakt 5511 erfolgt die Durchschaltung der α-Ader der Teilnehmerleitung. Nach erfolgtem Anruf der Sprechstelle Ni und Melden des Teilnehmers dieser Sprechstelle wird das Speisebrückenrelais Y eingeschaltet. Durch Relais Y wird das Relais D erregt.
14. +, 56y, D, —.
Über die Kontakte 57^/58^ werden die Sprechädern durchgeschaltet. Es ist somit der Teilnehmer der rückfragenden Sprechstelle N mit dem Teilnehmer der ruckgefragten Sprechstelle Ni verbunden.
Soll der Teilnehmer der rückgefragten Sprechstelle N ι die Amtsverbindung übernehmen, so wird durch vorübergehenden Tastendruck das im Speisestromkreis liegende Differenzrelais Xi erregt. Durch Relais Xi wird das der Amtsleitung zugeordnete Relais U eingeschaltet:
τ5- + > 59% 6oum, Schaltarm d/AS, 49η/., 6ιλ;ι, —.
Durch Relais U wird das allen Amtsleitungen gemeinsame Relais AB erregt.
16. +, 62w, AB, —.
Das Relais AB schaltet durch Öffnen der Kontakte 18 «δ/21 ab die Potentiale der Fremdspannung ab, so daß zu der Zeit der Umsteuerung eines Amts-Wählers von der rückfragenden Stelle auf die rückgefragte Stelle weder ein Berechtigungsprüfstromkreis (Stromkreis 5) noch der Prüfstromkreis eines Amtswählers auf eine anrufende Stelle (Stromkreis 9) hergestellt werden kann.
Durch Relais U wird der Sperrstromkreis 13 am Kontakt 31 μ geöffnet und das Relais CA zum Abfall gebracht..
Mit dem Ansprechen des Relais Xi wird das Relais Z eingeschaltet.
I7· +. 63^. Z, 61 λ;i, —.
Läßt der Teilnehmer der rückgefragten Stelle Ni die Taste los und fällt das Relais Xi ab, so wird in der Abfallzeit des Relais Z das Relais Pi eingeschaltet.
18. +, 63^, 642:, 65y, IIPi, 66%i, —.
Das Relais Pi hält sich über seine Wicklung I im Stromkreis 13. Durch Relais Pi wird das Speisebrückenrelais Y durch Öffnen der Kontakte 13p 1/14p 1 abgeschaltet. Über die Kontakte i^pijibpi erfolgt die metallische Durchschaltung. Durch Abfall des Relais Y wird der Stromkreis 14 des Relais D am Kontakt 56y geöffnet. Das Relais D fällt ab.
Wird nach beendetem Umlegeanreiz der Kontakt 61% ι geöffnet, so wird der Stromkreis 15 für Relais U unterbrochen. Durch Abfall des Relais U wird über Kontakt 67 μ eine Relaisanordnung UM wirksam. Es wird nunmehr über den Schaltarm d des Anrufsuchers ^4S das Relais RA eingeschaltet.
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ig. +, W3, 68pi, \grii, Schaltarm d/AS, 6gum, ] RA, —. ■
Durch Relais RA werde» die Antriebseinrichtungen des Amtswählers AW eingeschaltet. Der Amtswähler AW dreht so lange, bis folgender Prüf Stromkreis zustande kommt:
20. K-\- der Fremdspannung, joum, Leitung 42, Schaltarm ajAS, I5pi, Schaltarm a/LW, 55*1, Leitung 71, Schaltarm a/AW, τ,ψα, ICA, K
; der Fremdspannung.
Das Relais CA setzt in bekannter Weise den Amtswähler AW still. Über den Schaltarm c des Amts-Wählers AW wird der Sperrstromkreis hergestellt:
21. +, 30ca, IICA, 31 u, SchaltarmcjAW, Leitung 72, 11.2?i, 52fi, Ti, —.
Das Relais CA bewirkt die Ausschaltung der Rückfragerelais Z und Y und des Umsteuerrelais UM. Es erfolgt die Rückschaltung von der Rückfrageleitung 41/42 auf die Amtsleitung AL. Durch Öffnen der Kontakte 37 y und 38 y und Schließen der Kontakte 37y/38y am Kontakt 45 V wird der Stromkreis 12 unterbrochen. Es fallen die Relais Ci, RR und RT ab. Es wird der Leitungswähler LW ausgelöst und der Anrufsucher AS freigegeben. Mit dem Abfall des Umlegerelais UM wird der Stromkreis des Relais RA geöffnet (Kontakt 6gum). Es fällt das Relais R ab.
Über Kontakt 34m wird die Sprechader durchgeschaltet und das Speisebrückenrelais S erregt. Es ist nunmehr der Teilnehmer der rückgefragten Sprechstelle N ι verbunden. Bei Beendigung der Amtsverbindung wird durch Auflegen des Hörers an der Sprechstelle Λτ ι das Speisebrückenrelais S zum Abfall gebracht, und hierdurch werden die in Benutzung genommenen Einrichtungen ausgelöst.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform verläuft der Stromkreis zur Feststellung der Amtsberechtigung anrufender Stellen über die Schaltarme a des Anruf Suchers AS und des Leitungswählers LW (Stromkreis 5). Über die gleichen Schaltarme a des Anrufsuchers ^4S und Leitungswählers LW verläuft der Prüftromkreis 9 zur Einstellung des Amts-
Wählers ^4PF auf eine anrufende Sprechstelle. Über die Schaltarme α der Wähler AS/LW verläuft aber auch der Prüf Stromkreis 20 zur Stillsetzung des Amtswählers AW auf eine rückgefragte Sprechstelle. Der Prüf Stromkreis 9 bzw. 20 des Amtswählers AW zur Stillsetzung des Amtswählers AW auf eine anrufende Stelle bzw. eine rückgefragte Stelle verläuft hierbei über einen Schaltarm a des Amtswählers AW. Die Fig. 2 zeigt nun eine Ausführungsform, bei der der Prüfstromkreis zur Stillsetzung des Amtswählers ^4Wi auf eine anrufende bzw. rückgefragte Stelle über einen Hilfsschaltarm d des Amtswählers AWi verläuft, dessen Anschlußkontakte mit den Leitungen 28 und 71 verbunden sind, die in gleicher Weise wie in Fig. i an die Kontaktsätze für Schaltarm α des Anruf-Suchers AS bzw. Leitungswählers LW angeschlossen sind. Diese Ausführungsförm ist besonders vorteilhaft für solche Anlagen, bei denen Wähler verwendet werden, deren Sprecharme erst nach erfolgter Einstellung mit den Gegenkontakten in Verbindung gebracht werden, z. B. durch einen besonderen Andrückmagneten und nur einen Hilfsschaltarm beim Überlaufen der einzelnen Kontaktstellungen mit den Kontakten in Berührung stehen. Gemäß Fig. 2 sind dann die Schaltarme a, b und c des Wählers AWi zunächst nicht in Berührung mit den Kontakten der Bank, sondern nur der Hilfssehaltarm d. Dieser Hilfsschaltarm d ist auch für andere Zwecke verwendbar, und zwar nach der Ausführungsform zur Einstellung des Amtswählers AWi auf eine Nachtstelle. Bei vorliegendem Amtsanruf und umgelegtem Nachtschalter sind die Kontakte 75 «/76« geschlossen und die Einstelleinrichtungen des· Amtswählers AWi eingeschaltet. Erreicht der Amtswähler AWi die Stellung der Nachtstelle, so kommt über den,Schaltarm d des Amtswählers AWi folgender Stromkreis zustande:
22. K-\- der Fremdspannung, 75% Schaltarm d/AWi, 78W, 76«, P2, K— der Fremdspannung.
Das Relais P2 setzt den Amtswähler AWi still.
Wird das Relais RA im Stromkreis 8 bzw. im Stromkreis 19 erregt, so wird das K-Potential der Fremdspannung über die Wicklung I des Relais CA und Kontakt 79ra und Schaltarm d des Amtswählers AWi an die Leitung 28 bzw. 71 angeschaltet und veranlaßt in der gemäß Fig. 1 dargestellten Ausführungsform die Stillsetzung des Amtswählers AWz auf. eine anrufende bzw. rückgefragte Sprechstelle.

Claims (13)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb, verschieden berechtigten Sprechstellen und Einstellung eines ' Amtswählers auf über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstellen, dadxvrch gekennzeichnet, daß über die Schaltarme (a) der Wähler (ASjLW) für interne Verbindungen, über ' welche der Sprechweg verläuft, die Amtsberechtigungsprüfung anrufender Stellen durchgeführt wird und über die gleichen Schaltarme (a) auch der Prüfstromkreis des Amtswählers zur Einstellung auf eine über die Wähler (AS/LW) gekennzeichnete Sprechstelle (anrufende oder rückgefragte Sprechstelle) verläuft.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die gleichen no Schaltarme der Wähler des internen Verbindungsweges, über welche der Sprechweg verläuft, die Berechtigungsprüfung anrufender Stellen durchgeführt wird und der Prüfstromkreis des auf eine anrufende Stelle (A7) einzustellenden Amtswählers (AW) verläuft.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die Schaltarme (a) der Wähler (ASjLW) des internen Verbindungsweges, über welche der Sprechweg verläuft, die Berechtigungsprüfung anrufender Stellen und der Prüfstromkreis des auf eine rückgefragte Stelle umzusteuernden Amtswählers (AW) verläuft.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Amtsberech-
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tigungsprüfung und für die Prüfung des Amtswählers (AW) auf eine über die Wähler (ASjLW) für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstelle (anrufende oder rückgefragte Stelle) die ν Speisebrückenrelais (AjY) abgeschaltet werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Sprechader (a) der Teilnehmerleitung einer für Amtsverbindungen nicht berechtigten Stelle ein Berechtigungspotential (K—) angelegt wird, welches auf ein dem Kennziffernanschluß zugeordnetes Relais (TK) zur Freigabe der Wähler des internen Verbindungsweges einwirkt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Berechtigungspotential (K—) in Abhängigkeit der Amtskennzeichnung (Amtskennziffer 2) an die Sprechader (a) angelegt wird (über Kontakt 20g 1).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Berechtigungspotential (K—) durch ein über den Kennziffernanschluß (2) des Leitungswählers (LW) erregtes Relais (Gi) an die Sprechader («) .angeschaltet wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Berechtigungspotential der Pol einer Fremdspannung über einen Gleichrichter (Gl) an die Sprechader (a) angelegt wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Schaltarm (a bzw. d) und das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW bzw. AWx) ein dem Berechtigungspotential entsprechendes Potential an eine Sprechader (a) angeschaltet wird.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das über den Schaltarm (a bzw. d) und das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW bzw. AWi) angelegte Potential (K—) auf das die Freigabe der Wähler des internen Verbindungsweges veranlassende, dem Kennziffernanschluß zugeordnete Relais (TK) einwirkt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Potential (K—) über das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW) über einen Schaltarm (a) dieses Wählers angelegt wird, über welchen ebenfalls der Sprechweg einer Amtsverbindung verläuft.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Potential (K—) über das Prüfrelais (CA) des Amtswählers (AWi) über einen Hilfsschaltarm (d) des Amtswählers (AWi) angelegt wird, über welchen andere Schaltvorgänge durchgeführt werden.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß über den Hilfsschaltarm (d) des Amts Wählers (AWx) die Prüfung des Amtswählers (AWi] auf eine Nachtstelle erfolgt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 660 817, 660675.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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