DES0033700MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Juni 1953 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit
Wählerbetrieb, verschieden berechtigten Sprechstellen und Einstellung eines Amtswählers auf über
die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstellen. Für derartige Anordnungen ist es bekannt,
die Prüfung eines Amtswählers auf eine anrufende bzw. auf eine rückgefragte Sprechstelle über
eine Sprechader der Hausverbindungseinrichtung durchzuführen. Für die Prüfung der Verkehrsberechtigung
anrufender Anschlußstellen wird hier ein Hilfsschaltarm des Vorwahlorgans der Hausverbindungseinrichtungen
verwendet, über welchen ein dem Leitungswähler zugeordnetes Relais die Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Stellen
durchführt.
Die Erfindung bezweckt, die Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Stellen und die Prüfung des
Amtswählers auf die über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Stelle mit einfachsten
Mitteln und größter Sicherheit durchzuführen. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß über
die Schaltarme der Wähler für interne Verbindungen die. Amtsberechtigungsprüfung anrufender Stellen
durchgeführt wird und über die gleichen Schaltarme auch der Prüfstromkreis des Amtswählers zur Einstellung
auf eine über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstelle verläuft.
509 660/207
S 33700 VIII al21 a3
Für die Berechtigungsprüfung und für die Prüfung des Amtswählers auf eine anrufende bzw. rückgefragte
Stelle wird der gleiche Schaltarm der Wähler für interne Verbindungen benutzt, über den auch der
Sprechweg verläuft. Es kann das gleiche Auslöserelais, welches dem Kennziffernanschluß zugeordnet
ist, sowohl in Abhängigkeit der Verkehrsberechtigungskennzeichnung als auch nach hergestelltem Prüfstromkreis
des Amtswählers auf eine anrufende Stelle gesteuert werden. Besondere, dem Hausverbindungsweg
zugeordnete Auslöserelais sind nicht erforderlich. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt.
Die Fig. ι zeigt* die Wähler AS/LW für interne Verbindungen.
Durch Einstellung des LsitunjsWählers
LW auf einen bestimmten Anschluß wird die Einstellung des Amtswählers A W auf die anrufende
Stelle veranlaßt. Bei bestehender Amtsverbindung wird über die Wähler ASjLW eine Rückfragever-
ao bindung hergestellt. Der Teilnehmer der rückgefragten Stelle kann das Amtsgespräch übernehmen. Zu diesem
Zweck wird der Amtswähler A W von der rückfragenden Stelle auf die rückgefragte Stelle umgesteuert.
Bei den für Amts verbindungen nicht berechtigten ,Sprechstellen sind die Anschlußpunkte i, 2 miteinander
verbunden. Nach Wahl der Amtskennziffer durch eine nicht amtsberechtigte Stelle wird das
if-Potential einer Fremdspannung an die α-Ader angelegt
und hierdurch das dem Kennziffernanschluß zugeordnete Trennrelais TK erregt.
Für Amtsverbindungen berechtigter Sprechstellen besteht keine Verbindung zwischen den Anschlußpunkten
i, 2. Das Auslöserelais TK wird in diesem Falle erst nach Einstellung des Amtswählers AW
auf die anrufende Stelle erregt.
Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende:
Es sei zuerst angenommen, daß die. Sprechstelle N nicht amtsberechtigt ist und der Teilnehmer dieser Stelle die Amtskennziffer 2 wählt. Nach Abheben des Hörers an der Sprechstelle N wird das Relais R eingeschaltet.
Es sei zuerst angenommen, daß die. Sprechstelle N nicht amtsberechtigt ist und der Teilnehmer dieser Stelle die Amtskennziffer 2 wählt. Nach Abheben des Hörers an der Sprechstelle N wird das Relais R eingeschaltet.
i.. + , 3t, Sprechstelle N, \t, IR, —.,
Durch Kontakt $r wird die anrufende Stelle am
Kontaktsatz für Schaltarm c des Anrufsuchers ^4S
gekennzeichnet. Das Relais R veranlaßt die Fortschaltung des Anruf Suchers AS in bekannter, nicht
dargestellter Weise. Erreicht der Anrufsucher ^4S die
anrufende Stelle, so kommt über den Prüfarm c des Anrufsuchers A S folgender Stromkreis zustande:
2. +, C, 6pi, Schaltarm c/AS, Sr, HR, yr bzw. St,
T,' —.
Es werden die Relais C und T erregt und das Relais R weiterhin gehalten. An den Kontakten 3t
und 4t wird der Anruf Stromkreis 1 geöffnet. Durch
Relais C wird das Speisebrückenrelais A über die Kontakte ge bzw. ioc an die Sprechadern angeschaltet.
Durch Wahl der Amtskennziffer 2 erfolgt die Einstellung des Leitungswählers LW auf den Anschluß 2.
Über den Prüf arm c des Leitungswählers LW kommt folgender Stromkreis zustande:
3. +, P, IPi, Schaltarm cjLW, Wi, iitk, Gz bzw.
i2gi und Wz, —.
Bei freiem Kennziffernanschluß werden die Relais P, Pi und Gi erregt.
Durch Öffnen der Kontakte 13p1j14.pl werden die
Speisebrückenrelais X und Y von den Sprechadern abgeschaltet. Über die Kontakte i$piji6pi erfolgt die
Durchschaltung der Sprechadern des Verbindungsaggregates ASjLW. Durch Relais Pi wird der Stromkreis
2 am Kontakt 6p 1 geöffnet. Über den Prüf arm c
wird folgender Stromkreis hergestellt.
4. +, Ci, I1JpI-, Schaltarm cjAS, $r, HR, yr, T, —.
Durch das im Stromkreis 3 erregte Relais Gi kommt
folgender Stromlireis zur Feststellung der Verkehrsberechtigung der anrufenden Stelle zustande:
5. K + der Fremdspannung, 18ab, iggi, TK,
Schaltarm aJLW, i$pi, Schaltarm ajAS, Anschlußpunkte
2/1, G-2, 20gi, 2iab, K— der
Fremdspannung. g
Das Relais TK öffnet den Kontakt 11 tk. Es wird
der Stromkreis 3 geöffnet. Die Relais P, Pi und Gi
kommen zum Abfall. Es wird in bekannter, nicht dargestellter Weise der Leitungswähler LW ausgelöst
und der Anrufsucher AS freigegeben. Mit der Freigäbe des Anrufsuchers .4 S wird der Stromkreis 4
unterbrochen. Es fallen die Relais R und Ci ab. Für
das Relais T besteht folgender Haltestromkreis:
6. +, 22t, Sprechstelle N, 23t, %\r, T, —.
An diesem Haltestromkreis des Relais T ist ein Besetztzeichen BZ angeschaltet. Hierdurch wird der
Teilnehmer der Sprechstelle N aufgefordert, den Hörer aufzulegen. Ist dies der Fall, so wird der Haltestromkreis
6 geöffnet.
Ist die anrufende Stelle für Amtsverbindungen berechtigt, so fehlt die Verbindung der Anschlußpunkte
ι und 2. Es wird daher nach der Einstellung des Leitungswählers LW auf den Amtskennziffernanschluß
2 nicht das Relais TK im Stromkreis 5 erregt. Durch das im Stromkreis 3 eingeschaltete Relais G1 wird
ein Stromkreis für das Relais G2 geschlossen.
7. +, 25gi, Gz, —.
Das Relais G 2 schaltet das einer freien Amtsleitung zugeordnete Relais RA ein:
%. +, 26g2, 2jb, RA,-.
Durch das Relais RA' werden die Antriebseinrichtungen A W in bekannter, nicht dargestellter
Weise eingeschaltet. Der Amtswähler AW wird so lange weitergeschaltet, bis folgender Prüf Stromkreis
zustande kommt.
9. K + der Fremdspannung, 18ab, 19g!, TK, 12Q
Schaltarm ajLW, i^pi, Schaltarm α JA S, 23t,
Leitung 28, Schaltarm a/AW, 29m, ICA, K —
der Fremdspannung.
Über den Schaltarm c des Amtswählers AW wird ein Sperrstromkreis hergestellt, in dem das Relais CA
erregt gehalten wird.
■.309 BfiO/207
S 33700 VIII al21 as
io. +, 30ca, II CA, 31 u, Schaltarm cjA W, Leitung 32,
HR1 7 r, T,-^:
Durch Relais CA wird das Relais B eingeschaltet.
Durch Relais CA wird das Relais B eingeschaltet.
11. +, 33 ca, B, —■
Durch Relais TK im Stromkreis 9 wird der Stromkreis 3 am Kontakt iitli geöffnet. Es fallen die
Relais P, Pi und Gi ab. Der Leitungswähler LW
wird in die Ruhelage zurückgeführt und der Anruf sucher
.4S freigegeben. Nach Abfall des Relais Gi wird der Stromkreis 7 des Relais G 2 am Kontakt
25 gi geöffnet. Relais Gi unterbricht den Prüf Stromkreis
10 am Kontakt 19g 1.
Durch Öffnen des Kontaktes 26g2 wird das Relais
RA im Stromkreis 8 zum Abfall gebracht. Über Kontakt 34 ra erfolgt die Durchschaltung der «-Ader.
Es wird das Speisebrückenrelais S eingeschaltet. Über Kontakt 35 s wird die abgehende «-Ader der
Amtsleitung AL durchgeschaltet. Der Teilnehmer ao der anrufenden Sprechstelle N ist mit der Amtsleitung AL verbunden. Die zum Aufbau der Amtsverbindungen dienenden Stromstoßreihen werden von
Relais S aufgenommen und durch Kontakt 35 s und ι Amtsleitung AL auf die Wähler des Amtes übertragen.
25; Ist bei bestehender Amtsverbindung eine Rück-■;,
frageverbindung erforderlich, so wird durch vorübergehenden Tastendruck an der Sprechstelle N das
.· Differenzrelais X im Speisestromkreis vorübergehend ■erregt. Durch Kontakt 36;*:. wird der Rückfrageumschalteanreiz
auf eine Relaisanordnung ZjY übertragen. Das Relais Y veranlaßt durch Öffnen der
Kontakte 37y/38y und Schließen der Kontakte 39V/
; 4oy die Umschaltung von der Amtsleitung AL auf
die Rückfrageleitung 41/42. Über Kontakt 43y ist
die Haltedrossel Dn eingeschaltet. Nach der Umi schaltung auf die Rückfrageleitung 41/42 wird das
Anrufrelais RR der Rückfrageleitung eingeschaltet. ■ Der Anrufsucher AS stellt sich auf die Rückfrage-
• leitung 41/42 ein. Über den Prüfarm c des Anruf-■
Suchers A S besteht dann folgender Stromkreis:
12. +, C, 6pi, Schaltarm c/AS,
46rf bzw. 47fi!, RT, —.
46rf bzw. 47fi!, RT, —.
, WRR,
Mit der Einstellung des Anruf Suchers ^4 S auf eine
Rückfrageleitung wird der Kontakt 48 rü geöffnet und der Kontakt 49 rü geschlossen. Es wird hiermit die
(Übertragung des Umlegeanreizes vom Leitungswähler LW des Rückfrageweges über den Schaltarm d
des Anruf Suchers .4S auf die Einrichtungen der Amtsleitung
AL vorbereitet.
' Die von dem Teilnehmer der rückgefragten Stelle
;ausgesandten Stromstoßreihen werden durch Relais S 'aufgenommen und durch Kontakt 35 s auf das Speisebrückenrelais
A übertragen. Das Relais A bewirkt .55 die Einstellung des LeitungsWählers LW in bekannter
,Weise. Nach der Einstellung des Leitungswählers LW kommt folgender Prüfstromkreis über den Schaltarm c
'des Leitungs Wählers LW zustande:
£ 13. +, P, IPi, Schaltarm c, Leitung 50, HRi, 51/1,
Ti, —.
Es werden die Relais P, Ri und Ti erregt. Über
Kontakt 52 η wird der Sperrstromkreis unabhängig
von Kontakt 51 ti hergestellt. Durch Öffnen der Kontakte
53 £ 1/54 ί ι wird der' Anrufstromkreis der rückgefragten
Sprechstelle N1 geöffnet. Über Kontakt 5511 erfolgt die Durchschaltung der α-Ader der Teilnehmerleitung.
Nach erfolgtem Anruf der Sprechstelle Ni und Melden des Teilnehmers dieser Sprechstelle
wird das Speisebrückenrelais Y eingeschaltet. Durch Relais Y wird das Relais D erregt.
14. +, 56y, D, —.
Über die Kontakte 57^/58^ werden die Sprechädern
durchgeschaltet. Es ist somit der Teilnehmer der rückfragenden Sprechstelle N mit dem Teilnehmer
der ruckgefragten Sprechstelle Ni verbunden.
Soll der Teilnehmer der rückgefragten Sprechstelle N ι die Amtsverbindung übernehmen, so wird
durch vorübergehenden Tastendruck das im Speisestromkreis liegende Differenzrelais Xi erregt. Durch
Relais Xi wird das der Amtsleitung zugeordnete Relais
U eingeschaltet:
τ5- + > 59% 6oum, Schaltarm d/AS, 49η/., 6ιλ;ι, —.
Durch Relais U wird das allen Amtsleitungen gemeinsame Relais AB erregt.
16. +, 62w, AB, —.
Das Relais AB schaltet durch Öffnen der Kontakte
18 «δ/21 ab die Potentiale der Fremdspannung ab, so daß zu der Zeit der Umsteuerung eines Amts-Wählers
von der rückfragenden Stelle auf die rückgefragte Stelle weder ein Berechtigungsprüfstromkreis
(Stromkreis 5) noch der Prüfstromkreis eines Amtswählers auf eine anrufende Stelle (Stromkreis 9) hergestellt
werden kann.
Durch Relais U wird der Sperrstromkreis 13 am
Kontakt 31 μ geöffnet und das Relais CA zum Abfall
gebracht..
Mit dem Ansprechen des Relais Xi wird das Relais
Z eingeschaltet.
I7· +. 63^. Z, 61 λ;i, —.
Läßt der Teilnehmer der rückgefragten Stelle Ni
die Taste los und fällt das Relais Xi ab, so wird in der Abfallzeit des Relais Z das Relais Pi eingeschaltet.
18. +, 63^, 642:, 65y, IIPi, 66%i, —.
Das Relais Pi hält sich über seine Wicklung I im
Stromkreis 13. Durch Relais Pi wird das Speisebrückenrelais
Y durch Öffnen der Kontakte 13p 1/14p 1
abgeschaltet. Über die Kontakte i^pijibpi erfolgt
die metallische Durchschaltung. Durch Abfall des Relais Y wird der Stromkreis 14 des Relais D am
Kontakt 56y geöffnet. Das Relais D fällt ab.
Wird nach beendetem Umlegeanreiz der Kontakt 61% ι geöffnet, so wird der Stromkreis 15 für
Relais U unterbrochen. Durch Abfall des Relais U wird über Kontakt 67 μ eine Relaisanordnung UM
wirksam. Es wird nunmehr über den Schaltarm d des Anrufsuchers ^4S das Relais RA eingeschaltet.
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S 33700 VIIIä/21as
ig. +, W3, 68pi, \grii, Schaltarm d/AS, 6gum, •] RA, —. ■
Durch Relais RA werde» die Antriebseinrichtungen
des Amtswählers AW eingeschaltet. Der Amtswähler AW dreht so lange, bis folgender Prüf Stromkreis
zustande kommt:
20. K-\- der Fremdspannung, joum, Leitung 42,
Schaltarm ajAS, I5pi, Schaltarm a/LW, 55*1,
Leitung 71, Schaltarm a/AW, τ,ψα, ICA, K—
; der Fremdspannung.
Das Relais CA setzt in bekannter Weise den Amtswähler AW still. Über den Schaltarm c des Amts-Wählers
AW wird der Sperrstromkreis hergestellt:
21. +, 30ca, IICA, 31 u, SchaltarmcjAW, Leitung 72,
11.2?i, 52fi, Ti, —.
Das Relais CA bewirkt die Ausschaltung der Rückfragerelais
Z und Y und des Umsteuerrelais UM. Es erfolgt die Rückschaltung von der Rückfrageleitung
41/42 auf die Amtsleitung AL. Durch Öffnen der Kontakte 37 y und 38 y und Schließen der Kontakte
37y/38y am Kontakt 45 V wird der Stromkreis 12
unterbrochen. Es fallen die Relais Ci, RR und RT
ab. Es wird der Leitungswähler LW ausgelöst und der Anrufsucher AS freigegeben. Mit dem Abfall des
Umlegerelais UM wird der Stromkreis des Relais RA geöffnet (Kontakt 6gum). Es fällt das Relais R ab.
Über Kontakt 34m wird die Sprechader durchgeschaltet
und das Speisebrückenrelais S erregt. Es ist nunmehr der Teilnehmer der rückgefragten Sprechstelle
N ι verbunden. Bei Beendigung der Amtsverbindung wird durch Auflegen des Hörers an der
Sprechstelle Λτ ι das Speisebrückenrelais S zum Abfall
gebracht, und hierdurch werden die in Benutzung genommenen Einrichtungen ausgelöst.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
verläuft der Stromkreis zur Feststellung der Amtsberechtigung anrufender Stellen über die Schaltarme a
des Anruf Suchers AS und des Leitungswählers LW (Stromkreis 5). Über die gleichen Schaltarme a des
Anrufsuchers ^4S und Leitungswählers LW verläuft
der Prüftromkreis 9 zur Einstellung des Amts-
Wählers ^4PF auf eine anrufende Sprechstelle. Über
die Schaltarme α der Wähler AS/LW verläuft aber
auch der Prüf Stromkreis 20 zur Stillsetzung des
Amtswählers AW auf eine rückgefragte Sprechstelle. Der Prüf Stromkreis 9 bzw. 20 des Amtswählers AW
zur Stillsetzung des Amtswählers AW auf eine anrufende Stelle bzw. eine rückgefragte Stelle verläuft
hierbei über einen Schaltarm a des Amtswählers AW. Die Fig. 2 zeigt nun eine Ausführungsform, bei der
der Prüfstromkreis zur Stillsetzung des Amtswählers ^4Wi auf eine anrufende bzw. rückgefragte Stelle über
einen Hilfsschaltarm d des Amtswählers AWi verläuft,
dessen Anschlußkontakte mit den Leitungen 28 und 71 verbunden sind, die in gleicher Weise wie in
Fig. i an die Kontaktsätze für Schaltarm α des Anruf-Suchers
AS bzw. Leitungswählers LW angeschlossen sind. Diese Ausführungsförm ist besonders vorteilhaft
für solche Anlagen, bei denen Wähler verwendet werden, deren Sprecharme erst nach erfolgter Einstellung
mit den Gegenkontakten in Verbindung gebracht werden, z. B. durch einen besonderen Andrückmagneten
und nur einen Hilfsschaltarm beim Überlaufen der einzelnen Kontaktstellungen mit den Kontakten
in Berührung stehen. Gemäß Fig. 2 sind dann die Schaltarme a, b und c des Wählers AWi zunächst
nicht in Berührung mit den Kontakten der Bank, sondern nur der Hilfssehaltarm d. Dieser Hilfsschaltarm
d ist auch für andere Zwecke verwendbar, und zwar nach der Ausführungsform zur Einstellung des
Amtswählers AWi auf eine Nachtstelle. Bei vorliegendem
Amtsanruf und umgelegtem Nachtschalter sind die Kontakte 75 «/76« geschlossen und die Einstelleinrichtungen
des· Amtswählers AWi eingeschaltet.
Erreicht der Amtswähler AWi die Stellung der Nachtstelle, so kommt über den,Schaltarm d des Amtswählers
AWi folgender Stromkreis zustande:
22. K-\- der Fremdspannung, 75% Schaltarm d/AWi,
78W, 76«, P2, K— der Fremdspannung.
Das Relais P2 setzt den Amtswähler AWi still.
Wird das Relais RA im Stromkreis 8 bzw. im Stromkreis
19 erregt, so wird das K-Potential der Fremdspannung
über die Wicklung I des Relais CA und Kontakt 79ra und Schaltarm d des Amtswählers AWi
an die Leitung 28 bzw. 71 angeschaltet und veranlaßt in der gemäß Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
die Stillsetzung des Amtswählers AWz auf. eine anrufende bzw. rückgefragte Sprechstelle.
Claims (13)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen
mit Wählerbetrieb, verschieden berechtigten Sprechstellen und Einstellung eines '
Amtswählers auf über die Wähler für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstellen, dadxvrch
gekennzeichnet, daß über die Schaltarme (a) der Wähler (ASjLW) für interne Verbindungen, über
' welche der Sprechweg verläuft, die Amtsberechtigungsprüfung anrufender Stellen durchgeführt
wird und über die gleichen Schaltarme (a) auch der Prüfstromkreis des Amtswählers zur Einstellung
auf eine über die Wähler (AS/LW) gekennzeichnete
Sprechstelle (anrufende oder rückgefragte Sprechstelle) verläuft.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß über die gleichen no Schaltarme der Wähler des internen Verbindungsweges,
über welche der Sprechweg verläuft, die Berechtigungsprüfung anrufender Stellen durchgeführt
wird und der Prüfstromkreis des auf eine anrufende Stelle (A7) einzustellenden Amtswählers
(AW) verläuft.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß über die Schaltarme (a) der Wähler (ASjLW) des internen Verbindungsweges,
über welche der Sprechweg verläuft, die Berechtigungsprüfung anrufender Stellen und der Prüfstromkreis des auf eine rückgefragte
Stelle umzusteuernden Amtswählers (AW) verläuft.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Amtsberech-
660/207
S33700VHIa/21as
tigungsprüfung und für die Prüfung des Amtswählers (AW) auf eine über die Wähler (ASjLW)
für interne Verbindungen gekennzeichnete Sprechstelle (anrufende oder rückgefragte Stelle) die
ν Speisebrückenrelais (AjY) abgeschaltet werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Sprechader (a)
der Teilnehmerleitung einer für Amtsverbindungen nicht berechtigten Stelle ein Berechtigungspotential
(K—) angelegt wird, welches auf ein dem Kennziffernanschluß zugeordnetes Relais (TK) zur
Freigabe der Wähler des internen Verbindungsweges einwirkt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Berechtigungspotential (K—) in Abhängigkeit der Amtskennzeichnung
(Amtskennziffer 2) an die Sprechader (a) angelegt wird (über Kontakt 20g 1).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Berechtigungspotential (K—) durch ein über den Kennziffernanschluß
(2) des Leitungswählers (LW) erregtes Relais (Gi) an die Sprechader («) .angeschaltet
wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Berechtigungspotential der Pol einer Fremdspannung über einen
Gleichrichter (Gl) an die Sprechader (a) angelegt wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Schaltarm
(a bzw. d) und das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW bzw. AWx) ein dem Berechtigungspotential entsprechendes Potential an eine Sprechader
(a) angeschaltet wird.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das über den Schaltarm (a bzw. d) und das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW bzw. AWi) angelegte Potential (K—)
auf das die Freigabe der Wähler des internen Verbindungsweges veranlassende, dem Kennziffernanschluß
zugeordnete Relais (TK) einwirkt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Potential (K—) über das Prüf relais (CA) des Amtswählers (AW) über
einen Schaltarm (a) dieses Wählers angelegt wird, über welchen ebenfalls der Sprechweg einer Amtsverbindung verläuft.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Potential (K—) über
das Prüfrelais (CA) des Amtswählers (AWi) über
einen Hilfsschaltarm (d) des Amtswählers (AWi) angelegt wird, über welchen andere Schaltvorgänge
durchgeführt werden.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß über den Hilfsschaltarm (d) des Amts Wählers (AWx) die Prüfung des
Amtswählers (AWi] auf eine Nachtstelle erfolgt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 660 817, 660675.
Deutsche Patentschriften Nr. 660 817, 660675.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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