DER0016014MA - - Google Patents

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DER0016014MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Februar 1955 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Hauptpatentanmeldung R8i39XII/8ia bezieht sich auf eine Maschine zum Einwickeln von Süßwaren oder ähnlichen kleinen Warenstücken mit einem schrittweise umlaufenden Taschenrad zürn Aufnehmen der einzuwickelnden Warenstücke, einem auf und nieder gehenden Zubringerstempel und einem beweglichen Halter, der die einzeln vom Zubringerstempel zum Taschenrad geförderten Warenstücke und das von ihnen mitgeführte Einwickelpapier od. dgl. beim Zubringen übergreift, auf dem Zubringerstempel festhält und derart steuerbar ist, daß er am Ende seines Arbeitshubes durch eine Bewegung quer zur senkrechten Zuführungsrichtung aus der Drehebene des Taschenrades herauskommt. Hierdurch wird erreicht, daß das Taschenrad von dem beweglichen Halter schnell freikommt, und seine Weiterdrehung bereits beginnen kann, ehe der Halter aus seiner Freigabestellung in seine Ausgangsstellung für den nächsten Arbeitsgang zurückkehrt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine, weitere Ausbildung der Maschine nach der Hauptpatentanmeldung, die das Getriebe für den Antrieb des beweglichen Halters vereinfacht, ein schnelleres
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R 16014 XII/81a
Zurückziehen des Halters aus dem Taschenrad ermöglicht und eine weichere, stoßfreie Ausführung der Schaltbewegungen ergibt. Dies wird erfindungs-■■ gemäß dadurch erreicht, daß der Halter am Ende eines Armes eines Winkelhebels angeordnet ist, der iii seinem Scheitelpunkt schwenkbar auf einem gradlinig auf und ab bewegten Drehzapfen gelagert ist und dessen anderem Arm von einem Nocken eine Schwenkbewegung um den Drehzapfen erteilt
ίο wird. Der bewegliche Halter führt hierbei eine Schwenkbewegung aus, wenn er das geförderte Warenstück verläßt, und kommt durch diese Schwenkbewegung besonders schnell vom Taschenrad frei.
i$ Vorzugsweise ist der Drehzapfen des den Halter tragenden Winkelhebels an der Verlängerung eines Lenkers angeordnet, der zwei Schwenkarme miteinander vierbindet, von denen, der eine Schwenkarm eine mit einem Nocken zusammenarbeitende Rolle trägt. Der nockengesteuerte Arm des den Halter tragenden Winkelhebels ist zweckmäßig über einen Lenker mit einem weiteren Schwenkhebel verbunden, der eine mit dem Steuernocken des Winklhebels zusammenarbeitende Rolle trägt Dabei können dann die die Bewegungen des Winkelhebels steuernden Nocken auf einer gemeinsamen Welle sitzen, womit sich das Getriebe entsprechend vereinfacht.
Um ein schonendes Arbeiten des Halters beim Erfassen der vom Zubringerstempel zu fördernden Warenstücke zu sichern, ist der Halter an dem ihn tragenden Arm des Winkelhebels begrenzt schwenkbar ■ angeordnet und mit einer Feder versehen, die ihn gegen den Zubringerstempel zu schwenken sucht.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung des in Betracht kommenden Teiles einer Einwickelmaschine nach der Erfindung für Bonbons od. dgl., und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Getriebeteile,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeils in Fig. ι und
Fig. 3 eine Draufsicht.
Die Bonbons 11 werden nacheinander aus Taschen 12 eines schrittweise umlaufenden Zuführungsrades 13 in die Taschen 14 eines ebenfalls schrittweise umlaufenden Taschenrades 16 durch einen auf und nieder gehenden Zubringer stempel 17 angehoben, der sich dabei durch die Taschen 12 hindurchbewegt. Jede der Taschen 16 wird vorzugsweise durch zwei Greifer gebildet. Einwickelpapierstücke 18 werden von einer Bahn abgeschnitten und nacheinander quer zur Bewegung des Zubringerstempels 17 so zugeführt, daß sie beim Anheben der Bonbons 11 in die Taschen 14 des Taschenrades 16 mitgenommen werden. Sobald der Zubringer stempel 17 beim Anheben mit der unteren Fläche des Bonbons in Berührung lcommt, klemmt ein Halter 36 das Einwickelpapier 18 gegen die
obere Fläche des Bonbons und bewegt sich dann zusammen mit dem Bonbon und dem Zubringer^ stempel nach oben bis in die ihm zugekehrte Tasche des Taschenrades 16. Der Halter 36 ist abgefedert und an seiner dem Bonbon zugekehrten Unterfläche mit einem Gummikissen 37 gepolstert, so daß der Bonbon und das Einwickelpapier beim Anheben nachgiebig gehalten werden. Diese Nachgiebigkeit ermöglicht auch eine Anpassung an unterschiedlich dicke Bonbons,
Der Zubringerstempel 17 ist an einem Lenker 21 befestigt, der gelenkig mit zwei Schwenkarmen 22, 23 verbunden ist. Der Schwenkarm 22 trägt eine Rolle 24, die mit einem auf einer Nockenwelle 27 sitzenden Nocken 26 zusammenarbeitet.
Der Halter 36 ist an dem einen. Arm 19 eines Winkelhebels 19, 46 angebracht, der mit seinem Scheitel an einem Drehzapfen 28 schwenkbar gelagert ist. Der Drehzapfen 28 ist an einem Lenker 29 befestigt, der seinerseits gelenkig mit zwei Schwenkarmen 31, 32 verbunden, ist. Der Schwenkarm 31 trägt eine Rolle 33, die mit einem ebenfalls auf der Nockenwelle 27 sitzenden Nocken 34 zusammenarbeitet. Der sich gegen den Bonbon anlegende Halter 36 ist an einem Hebel 38 befestigt, der mittels eines Zapfens 39 an einer an dem Arm 19 des Winkelhebels 19, 46 befestigten Platte 41 schwenkbar gelagert ist. Die Platte ist mit einer Gabel 42 versehen, die einen von dem Hebel 38 vorstehenden Stift 43 umgreift, so daß die Schwenkbarkeit des Hebels begrenzt ist. Das untere Ende der Platte 41 ist nach innen umgebogen und dient zur Befestigung einer Zugfeder 44, die den Hebel gegen die Stirnfläche, des Zubringerstempels 17 zu bewegen sucht. Der Arm 46 des Winkelhebels 19, 46 ist durch .einen Lenker 47 mit einem Schwenkhebel 48 verbunden, der sich mit einer Rolle 49 an einem ebenfalls auf der Nockenwelle -2J sitzenden Nocken S1 abstützt.
Beim Arbeiten der Maschine kommt der Zubringerstempel 17 bei seiner Aufwärtsbewegung mit der Unterseite des Bonbons 11 in Berührung, der in einer Tasche 12 des vorübergehend stillstehenden Zuführungsrades 13 liegt. Der Halter 36 befindet sich in diesem Augenblick über dem von der Seite zugeführten Einwickelpapierstück 18, so daß der Bonbon und das Papierstück bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Zubringerstempels 17 nachgiebig zwischen dem Stempel und dem Gummikissen 37 des Halters 36 eingeklemmt werden. Die Nocken 26, 34 und 51 sind in ihren Stellungen so aufeinander abgestimmt, daß das Einwickelpapierstück 18 leicht an die obere Fläche des Bonbons gedrückt wird, wenn der Stempel an die Unterfläche des Bonbons stößt.
Anschließend hebt der Zubringerstempel unter Mitgehen des Armes 19 den Bonbon und das Papierstück in die Tasche 14 des Taschenrades 16. Dann wird der Winkelhebel 19, 46 mit seinem Arm 19 durch, den Nocken S1 nach rechts geschwenkt, so daß sich der Halter 36 nach oben und rechts aus dem Taschenrad 16 bewegt, wie dies in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Das Taschenrad kann sich dann ungehindert um eine Tasche weiterdreheni, während der Winkelhebel mit dem Halter 36 nach einer kurzen Abwärtsbewegung wieder nach links zurückgeschwenkt wird, um das
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nächste Einwickelpapierstück gegen den nächsten Bonbon zu drücken.
Durch seine schwenkbare Lagerung kann der Winkelhebel mit dem Halter 36 seine Abwärtsbewegung bereits beginnen, während sich das Taschenrad 16 weiterdreht, so daß ein sanfter Lauf der Maschine und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erzielt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Maschine zum Einwickeln von Süßwaren oder ähnlichen kleinen Warenstücken mit einem schrittweise umlaufenden Taschenrad zum Aufnehmen der einzuwickelnden Warenstücke, einem auf und nieder gehenden Zubringerstempel und einem beweglichen Halter, der die vom Zubringerstempel zum Taschenrad einzeln geförderten Warenstücke und das von ihnen mitgeführte Einwickelpapier od. dgl. beim Zubringen übergreift, auf dem Zubringerstempel festhält und am Ende des Arbeitshubes durch eine Bewegung quer zur senkrechten Zuführungsrichtung aus der. Drehebene des Taschenrades herauskommt, nach der Hauptpatentanmeldung R 8139 XII/8ia, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (36) am Ende eines Arms (19) eines Winkelhebels angeordnet ist, der in seinem Scheitelpunkt schwenkbar auf einem geradlinig auf und ab bewegten Drehzapfen (28) gelagert ist und dessen anderem Arm (46) von einem Nocken (51) eine Schwenkbewegung um den Drehzapfen (28) erteilt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (28) an der Verlängerung eines Lenkers (29) angeordnet ist, der zwei Schwenkarme (31, 32) miteinander verbindet, von denen der eine Schwenkarm (31) eine mit einem Nocken (34) zusammenarbeitende Rolle (33) trägt. "
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (46) über einen Lenker (47) mit einem weiteren Schwenkhebel (48) verbunden ist, der eine mit dem Nocken (51) zusammenarbeitende Rolle (49) trägt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegungen des Winkelhebels (19, 46) steuernden Nocken (34, 51) auf einer gemeinsamen Welle (27) sitzen.
  5. 5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Zubringerstempel (17) zusammenwirkende Halter (36) an dem Arm (19) begrenzt schwenkbar und mit einer Feder (44) versehen ist, die ihn gegen den Zubringerstempel (17) zu schwenken sucht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 706/108 10.56

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