DER0014387MA - - Google Patents

Info

Publication number
DER0014387MA
DER0014387MA DER0014387MA DE R0014387M A DER0014387M A DE R0014387MA DE R0014387M A DER0014387M A DE R0014387MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
trough
cleaning device
paint
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung·: 9. Juni 1954 Bekanntgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungsgerät zum Säubern von mit Farbe verunreinigten Druckmaschinenwalzen.
Die üblichen Reinigungsvorrichtungen enthalten einen trogartigen Behälter aus Metall mit einem Schaber, der, sobald sich das Gerät in Arbeitsstellung befindet, über die sich drehende Farbwalze hinweg streicht, so daß die Farbe entfernt und in den Trog geleitet wird. Es ist bekannt, ίο derartige Vorrichtungen unter Federdlruck elastisch an die Farbwalze anstelibar anzubringen.
Zur wirksamen Reinigung ist es erforderlich, daß die Reinigungsvorrichtung jeweils vor Inbetriebnahme selbst gereinigt wird, da sonst vom vorangehenden Reinigungsgang stammender Schmutz oder Farbe zurück auf die neu zu reinigende Walze übertragen werden; kann. Bei den bekannten Vorrichtungen besteht der Trog aus Metall und1 ist meist mit einem aus Leder oder Gummi bestehenden Abstreifer versehen, dessen Säuberung, besonders dann, wenn die Reinigung erst einige Zeit nach dem Gebrauch geschieht und die Farbe eingetrocknet ist, unangenehm und zeitraubend ist. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist diese Reinigung nicht erforderlich.
Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät für Farbwalzen besitzt einen trogartig geformten Teil, der an die zu reinigende Walze anstelibar ist, so-
609 616/12
R 14387 XII/15 d
wie im Innern des trogartigen Behälters einien auswechselbaren, rinnenförmigen Einsatz mit einem mindestens auf einer Seite über die Oberkante des Behälters überstehenden Rand, der als Abstreifer zum Entferner der Farbe von der Walze und zum Ableiten in die Rinne dient . und mit der aufgefangenen Farbe zu beseitigen ist.
In den Zeichnungen bedeutet
Fig. ι eine Teilansicht einer lithographischen Offsetdruckmaschine mit einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung im Betriebs stellung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. ι dargestellten Vorrichtung;,
Fig. 3 stellt die gleiche Ansicht wie Fig. ι dar, zeigt aber das Reinigungsgerät in Ruhestellung;
Fig. 4 ist ein Teilgrundriß dies in Fig. 2 dargestellten. Reinigungsgeräts;
Fig. 5 stellt einen Teilgrundriß eines Rohlings dar, aus dem ein erfindungsgemäßer Einsatz herstellbar ist.
Wie in den entsprechenden Figuren gezeigt, besitzt das Reinigungsgerät einen trogförmigen Teil i, dessen eine Seitenwand ia etwas höher als die gegenüberliegende, ib, ist. Der Trog ι wird von Stirnplatten 2 abgeschlossen und gehalten, die abgewinkelte Teile mit Haken 3 besitzen, die in die auf dem 'Maschinenrahmen angebrachten Zapfen 4 eingreifen·. Je eine Blattfeder 5 ist beiderseits an einem Ansatz 7, der sich an den beiden einander gegenüberliegenden Enden der Platten 2 befindet, durch eine Nietverbindung oder durch Schrauben und Muttern bei 6 drehbar befestigt.
Im Trog ι befindet sich ein auswechselbarer; rinnenförmiger Einsatz. Er besteht aus dem Boden 8 und zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden 9 und 10, die über die Oberkanten dler Wände ia und ij, des darunterliegenden Troges überstehende Ränder 11 und 12 besitzen, um den Einsatz in seiner Stellung zu halten. Die Wand 9 μ> des Einsatzes ist tiefer als die Wand 10. Der Rand 11 dient als Abstreifer, um die Farbe von der zu reinigenden Walze abzuwischen und in den rinnenförmigen Einsatz zu leiten.
Wie in den Zeichnungen angegeben, ist die Reinigungsvorrichtung an einer Offsetdruckmaschine angebracht, die einen Zylinder A besitzt, · der gewöhnlich von mehreren Walzen, wie bei B angegeben, mit Farbe versehen wird. Während des Druckvorgangs befindet sich der Behälter mit der Befeuchtungsflussigkeit in der Stellung, die hier durch den Trog 1 eingenommen wird, so daß die Walze B1 der Walzenanordnung B in den Behälter eintaucht und die Befeuchtungsflüssigkeit aufnimmt.
Wenn nun die Walzen der Maschine gereinigt werden sollen, nimmt man diesen Behälter ab und befestigt den Trog 1 durch Einsetzen der Haken 3 in die Zapfen 4; beim Einsetzen der Reinigungsvorrichtung dreht man die Federn 5· um ihre Drehpunkte 6 ' in die in Fig. 3 und 4 gezeigten Stellungen. Ist die Vorrichtung dann in die Zapfen 4 eingehakt, wird die Feder 5 in die in Fig. ι und 2 angegebene Stellung gedreht und schiebt sich nun unter die Nocken 13, die auf dem angrenzenden Teil· 14 des Rahmens angebracht sind und sich um eine Achse 15 drehen. Für die Nocken sind Griffe zur Handbedienung vorgesehen. Ist die Vorrichtung wie beschrieben angebracht, dann sind die Stirnplatten· 2 derart geneigt, daß sich der Rand 11 des Einsatzes gegen die Wal'ze B1 legt. Die gewünschte, durch ,den Rand 11 auszuübende Druckberührung wird hergestellt, indem man die Nocken 13 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wodurch der Druck auf die Federn 5 übertragen wird.
Zu Beginn des Reinigungsvorgangs wird eine geeignete, die Farbe lösende Flüssigkeit über den Zylinder A und die Walzenanordnung B gegossen. Die Maschine wird dann für kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt, wobei der Rand 11 des Einsatzes die Farbe von der Oberfläche der Walze B1 abstreift. Die auf dem Zylinder B vorhandene Farbe wird während der Tätigkeit der Maschine über die Walzenanordnung auf die Walze J51 übertragen, wodurch schließlich die gesamte auf der Wakenanordnung B und dem Zylinder A befindliche Farbe entfernt wird. Sobald; der Reinigungsvorgang beendet ist, löst man die Vorrichtung aus dem Haken 4 und bringt den Farbbehälter in die dem Normalbetrieb der Maschine entsprechende Stellung zurück. Die von den Walzen abgewischte Farbe fließt von der Abstreiferkante 11 in den rinnenförmigen Einsatz, worauf man den gesamten Einsatz bequem aus dem Trog 1 herausnehmen kann.
Der Einsatz ist aus verhältnismäßig steifem Papier oder Pappe oder einem anderen billigen Stoff hergestellt und wird mit der darin angesammelten Farbe weggeworfen und durch einen neuen ersetzt. Die gegenüberliegenden. Enden des Einsatzes erstrecken sich in der Längsrichtung über die Enden der Walze B1 hinaus, damit die Bedienungsperson diese vorstehenden Enden mit den Händen festhalten kann, um den. Einsatz abzuschließen und so die Farbe darin zurückzuhalten, wenn der Einsatz aus dem Trog 1 herausgenommen wird.
Fig. 5 zeigt den Teilgrundriß eines Rohlings, aus dem ein Einsatz hergestellt werden kann. Der plattenförmige Rohling besteht aus steifem Papier, n0 Pappe od. dgl. und ist, wie gezeigt, in Längsrichtung mehrmals vorgerillt, so daß er so gefaltet werden kann, daß die Streifen a^b den Boden 8, die Streifen a-c und b-d die gegenüberliegenden Seitenwände 9 .und 10 und die Linien c, d die Innenseiten der Ränder 11, 12 ergeben. Das Papier oder dlie Pappe, aus der der Einsatz hergestellt wird, ist -vorzugsweise möglichst saugfähig, um wenigstens einen Teil der sich darauf ansammelnden Farbe aufzusaugen.
Gegebenenfalls kann der Einsatz so gestaltet werden, daß aus geeignetem Stoff ein rinnen- oder trogförmiges Gebilde zum Einlegen in den Trog 1 des Reinigungsgeräts gebildet wird, wobei wenigstens ©ine der Seitenwände mit einem Rand versehen ist, der als Reinigungs- oder Abstreifkante
616/12
R 14387 XII /15d
dient. Ein solcher Einsatz kann aus Papierbrei od. dgl. hergestellt sein. Ein geformter Einsatz soll vorzugsweise rinnenförmig gestaltet sein, etwa ähnlich den in den Beispielen gezeigten Einsätzen; er kann aber auch trogförmig ausgebildet sein, d. h. aus einer längeren Rinne mit Abschluß^ wänden an den Enden bestehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Reinigungsgerät für die Farbwalzen in Druckmaschinen, dessen Auffangtrog mit einer Abstreifkante an dlie zu reinigenden Farbwalzen anstellbar ist, gekennzeichnet durch einem die Abstreifkante überdeckenden, in den Trog einlegbaren Einsatz aus Pappe od. dgl., der mit der aufgefangenen Farbe zu beseitigen ist.
  2. 2. Reinigungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz mit beiderseits über die Oberkanten überstehenden Rändern (11, 12) aus einem vorgerillten Pappstreifen faltbar ist.
  3. 3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus Papiermasse oder einer ähnlüchen saugfähigen Masse besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 608 745.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2734356A1 (de) Rakel
DE9309410U1 (de) Reinigungsgerät
DE202018103464U1 (de) Wischmopp-System mit automatisch faltbarem Wischmopp und einer Abstreifvorrichtung für Reinigung und Trocknung
DE2645604A1 (de) Farbfuellblaetter-einbaueinheit
DE102009006268A1 (de) Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Zylinders einer Druckmaschine
DE712437C (de) Vorrichtung zum Reinigen des Farbwerkes von Druckmaschinen
EP0538190A1 (de) Wischvorrichtung einer Stichtiefdruckmaschine
EP0584523B1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Entleeren von Farbkästen für Rotationsdruckmaschinen
DE959369C (de) Reinigungsgeraet fuer die Farbwalzen von Druckmaschinen
DE10000732B4 (de) Lagergestell für Gummituchhülsen und Gummituchhülsen-Waschsystem
DER0014387MA (de)
DE3100238A1 (de) Druckzylinder-reinigungsvorrichtung fuer eine druckmaschine
EP0002531B1 (de) Rakeleinrichtung in Druckplattenentwicklungsmaschinen
DE537776C (de) Farbabstreifer fuer die Rakel an Rotationstiefdruckmaschinen
DE602000C (de) Farbabstreifer fuer die Rakel an Rotationstiefdruckmaschinen
DE1132151B (de) Reinigungsvorrichtung fuer Druckwerkszylinder, insbesondere fuer Gummizylinder an Offsetdruckmaschinen
DE19936260B4 (de) Einrichtung an Zylindern zum Begrenzen von Farbaufbau
DE145898C (de)
DE2953722C2 (de) Waschvorrichtung für einen Gummituchzylinder
DE19936259A1 (de) Einrichtung zum Verhindern von Verschmutzungen
DE712165C (de) Vorrichtung zum Reinigen des UEbertragungszylinders von nach dem Rotationsoffsetverfahren arbeitenden Buerodruckmaschinen
DE670019C (de) Teppichkehrmaschine
DE391612C (de) Schablonenstempel
DE398785C (de) Praegedruckpresse
AT100337B (de) Schmiervorrichtung für mit Teigschalen zusammenwirkende Kerbstempel an Semmelformmaschinen.