DER0000711MA - Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhängern vom Motorfahrzeug aus - Google Patents

Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhängern vom Motorfahrzeug aus

Info

Publication number
DER0000711MA
DER0000711MA DER0000711MA DE R0000711M A DER0000711M A DE R0000711MA DE R0000711M A DER0000711M A DE R0000711MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicle
motor
slide
vehicle
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Röser
Liesel Röser
Ruth Röser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Klaus und Liesel Röser in Remscheid, Rutil Röser in Hanau/Me
Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhängern vom
Motorfahrzeug aus.
Die bei Kraftfahrzeugen gebräuchlichen Anhängerkupplungen sind hinten bezw. vorn in der Mitte des Motorwagenfahrgestells fest angebracht.
Beim zurücksetzen eines mit einem Anhänger gekuppelten Kraftfahrzeuges wächst die Schwierigkeit, den Anhänger in die gewünschte "Richtung zu stossen. mit der Länge des Motorwagens, weil der Winkel, um den der Motorwagen seine Fahrtrichtung ändern muss, mit der Länge des Motorwagens zunimmt. Je grosser die gewünschte Drehung der Anhängerdeichsel sein soll, umso mehr muss der Motorwagen in entgegengesetzter Richtung gesteuert werden.
Dies ist jedoch sehr oft aus platz- oder verkehrsbedingten Gründen nicht mögliche Man ist dann gezwungen, abzukuppeln, zu wenden und den Anhänger mit der vorderen Kupplung des Motorwagens zurückzuschieben.
Man hat versucht, diese Ubelstände teils durch ein an der Deichsel des Anhängers steuerbar angebrachtes Zwischenglied, teils durch mit der Lenkung des Motorwagens verbundene, in der Querrichtung des Motorwagenfahrgestells verschiebbare Kupplungen zu beseitigen.
Der Nachteil dieser Ausführungen liegt darin, dass im ersten Falle stets ein zweiter, mit der steuerung des Anhängers vertrauter Mann notwendig ist. Im zweiten Falle steuert wohl der Fahrer den Anhänger, aber wiederum nur durch Richtungsänderungen des Motorwagens. Ein weiterer Nachteil ist hierbei, dass der Fahrer keine Kontrolle über den jeweiligen Stand der Kupplung hat.
Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen wird bei der neuen Erfindung die seitliche Verschiebung der Kupplung am Motorwagen durch Betätigung einer am Armaturenbrett angebrachten Schaltvorrichtung hervorgerufen, die der Fahrer unabhängig von der Lenkung des Motorwagens vornehmen kann. Eine am oberen Teil des Schaltergehäuses pfeilförmig angebrachte Lampenreihe zeigt dabei die jeweilige Stellung der Kupplung aae
Das Fehlen von Ubertragungsgestängen ermöglicht ein leichtes Anbringen sowohl am Vorder- una Hinterteil jedes Motorwagens als auch am Hinterteil der Anhänger bei Lasezügen mit mehreren Anhängern.
Abgesehen von den Vorzügen beim Zurücksetzen bietet die Vorrichtung auch bei der Vorwärtsfahrt, z.B. beim Befahren enger Kurven, beim seitlichen Anfahren an Rampen u.s.w. wesentliche Vorteile.
In der Zeichnung ist unter Verzicht auf massstäbliche Wiedergabe ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt!
Fig. 1 zeigt die Kupplungsvorrichtung in der Draufsicht nach
Wegnahme der oberen Laufschiene, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 schematisch die elektrische Schaltung der Vorrichtung, dargestellt durch den Arbeitsstromkreis (dicke Linien)
und den Kontrollstromkreis (dünne Linien) und Fig. 4 das Kontrollampensystem und die Schaltvorrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse.
Die U- förmigen Laufschienen a und b sind am Motorwagenfahrgestell c quer zur Fahrtrichtung mit einander zugewandten Innenseiten so angebracht, dass sie nicht über die Spurweite hinausragen.
Auf der Achse des die Vorrichtung betätigenden, um seine Querachse d nach unten schwenkbaren Nebenschlussmotors e sitzt die Schnecke f. Das Schneckenrad g, auf der zwischen den Laufschienen a und b drehbar gelagerten Schraubenspindel h befestigt, greift in die Schnecke f ein. Der Schlitten i mit der angeschraubten, bekannten Kupplung k umfasst die Schienen a und b klauenförmig, um ein Auseinanderbiegen zu verhindern. Zwischen den Schienen a und b wird der Schlitten i auf Zugrollen 1, Gegendruckrollen m und Tragrollen η gelagert. Mit dem Schlitten i ist die Schraubenmutter o, welche in die Schraubenspindel h eingreift, fest verbunden und bewirkt beim Einschalten des Motors e die Bewegung des Schlittens i quer zur Fahrtrichtung. Ein am rechten Ende der Schraubenspindel h angebrachter Vierkant ρ ermöglicht nach Aufstecken einer Handkurbel und Herunterschwenken des Motors e die Betätigung der Vorrichtung von Hand.
Der Strom der Motorwagenbatterie gelangt von der Anschlussstelle q über den Wechselschalter r , den Kreuzschalter s und den Wechselschalter t einerseits durch den Anker des Motors e zur Masse c , anderseits über den Webenschlusawiderstand ν , mit dessen Hilfe die Drehzahl des Motors e und damit die Geschwindigkeit, mit der der Schlitten i bewegt werden soll, erforderlichenfalls geändert werden kann, durch den Umschalter u , mit dem der Motor e wahlweise rechts- oder linksläufig gesteuert wird, in die Feldwicklung des Motors e und über den Schalter u zurück nach Masse c.
Der Schalthebel von u zeigt die Richtung an, in der der Schlitten i bewegt werden soll, während der lAfechselschalter r zum Ein- und Ausschalten des Motors e durch den Fahrer dient.
Um zu verhüten, dass sich der Schlitten i rechts oder linlcs festfahren Kann, ist zu beiden Seiten am Schlitten i je ein Nocken w angebracht, der durch rechtzeitige Betätigung des Kreuzschalters s bezw. des Wechselsciialters t den Motor e stillsetzt.
Zusammen mit dem Wechselschalter r , dem Umschalter u und dem Widerstand ν sind die Kontrollampen x1 bis x? in einem Gehäuse untergebracht. Der Kontrollstromkreis wird beim Anlassen des Kraftfahrzeugmotors selbsttätig geschlossen. Es leuchtet dabei sofort die der Stellung der Kupplung K entsprechende Lampe auf, da x1 bis x9 einerseits mit der Motorwagenbatterie, anderseits mit den über die ganze Läng© der Laufschienen gleichmassig verteilten, ihnen entsprechenden Kontakten y1 bis y9 verbunden sind, und ein in der Mitte des Schlittens i befestigter Schleifkontakt ζ die Verbindung mit der Masse c herstellt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche!
    1, Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhängern vom Motorfahrzeug aus durch Übertragung der Drehbewegung eines Steuermotors über ein Schneckengetriebe und eine Schraubenspindel auf einen von der letzteren bewegten Schlitten, der, eine normale Kupplung tragend, am Fahrzeugrahmen zwischen zwei Laufschienen quer zur Fahrtrichtung so weit nach rechts und links verfahren werden kann, dass die Kupplung nicht über die Spurweite des Motorwagens hinausragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Schlittens (i) mit der Kupplung (k) vom Fahrer durch Bedienung einer am Armaturenbrett angebrachten elektrischen Schaltvorrichtung vorgenommen wird.
    2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein regelbarer Nebenschlussmotor (e) Verwendung findet, der durch Umschalter umsteuerbar ist und durch einen Wechselschalter am Armaturenbrett willkürlich ein- oder ausgeschaltet
    werden Kann, dagegen durch rechts und links am Schlitten (i) befestigte Nocken (w), welche am rechten Ende der Laufschienen einen Kreuzschalter (s), am linken einen Wechselschalter (t) betätigen, selbsttätig ausgeschaltet wird, um ein Festfahren des Schlittens (i) zu verhüten.
    3e Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige stand der Kupplung durch Aufleuchten einer Lampe eines am Armaturenbrett angeordneten, pfeilförmig ausgebildeten Kontrollampensystems angezeigt wird, wobei die äussersten Lampen rot, die in Richtung zur Pfeilspitze liegenden Lampen grün aufleuchten und die in der Spitze befindliche, Geisse Lampe durch Dreiteilung des ihr zugehörigen Kontaktes vor Anzeigen der Mittelstellung einmal kurz aufleuchtet.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2544376A1 (de) Einrichtung zur wahlweisen betriebsumschaltung zwischen befehlsstationen insbesondere eines motorbootes
DE4142604A1 (de) Anhaengevorrichtung
DE3004082C2 (de) Einrichtung zur Steuerung der Schwenkbewegung eines Radsatzes eines Schienenfahrzeuges in einer Kurve
DE1936368A1 (de) Miniatur-Spielzeug-Fahrzeug
DE812227C (de) Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhaengern vom Motorfahrzeug aus
DER0000711MA (de) Vorrichtung zur Lenkung von Fahrzeuganhängern vom Motorfahrzeug aus
DE2909429A1 (de) Vorrichtung zur erleichterung des rangierens eines anhaegers eines kraftfahrzeuges
DE2705980A1 (de) Bedienungsstand fuer land-, forst- und/oder bauwirtschaftlich nutzbare fahrzeuge, insbesondere schlepper
DE102013001280A1 (de) Kurvenlicht für Nutzfahrzeugauflieger
DE871249C (de) Lenkvorrichtung fuer Strassen-Kraftwagenzuege
DE586211C (de) Vorrichtung zum Schalten von Verteilergetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE920048C (de) Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE668899C (de) Elektrisch angetriebener Einachsschlepper mit zwangslaeufig lenkbarem Stuetzrad
CH455576A (de) Gepanzertes Kraftfahrzeug, geeignet für Vor- und Rückwärtsfahrt ohne Bevorzugung einer der beiden Fahrtrichtungen
DE457032C (de) Regelungsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE690177C (de) Elektrische Spielzeugeisenbahn mit elektromagnetischer Vorrichtung zum Entkuppeln der Fahrzeuge
DE903541C (de) Wendeheber an Kraftwagen
DE739841C (de) Steuerung fuer Fahrzeuge mit drei Gleiskettenfahrwerken
DE817243C (de) Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeug-Anhaenger zur Erleichterung des Rueckwaertsfahrens
DE679365C (de) Lenkeinrichtung fuer Strassenfahrzeuge, insbesondere fuer Mehrachsanhaenger mit hinterem Drehgestell
DE10064430B4 (de) Selbstfahrendes Gerät
DE437241C (de) Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Lastkraftwagen
DE434159C (de) Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere fuer Lastkraftwagen
DE601202C (de) Hydraulische Vielfachsteuerung, vorzugsweise fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
DE2258244C3 (de) Zwangslenkung für ein längs einer Führungsbahn laufendes sowie frei steuerbares Fahrzeug