DEP0056060DA - Verfahren zum Färben von Fasern, Garnen und Geweben - Google Patents
Verfahren zum Färben von Fasern, Garnen und GewebenInfo
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Description
Dr.-Jng. Ernst Breiining
Albeck, Krs. Ulm - Do
Albeck, Krs. Ulm - Do
Aktenzeichens ρ 56060 IV a/8m D PA 075
Verfahren zum Färben von Fasern» Samen und Geweben.
Jn manchen Fällen ist es notwendig, den Färbevorgang nicht in' der sogenannten Färbeflotte vorzunehmen, sondern sich des sogenannten
Schaumfärbeverfahrens zu bedienen. Bei dieser Methode wird die Färberei ini Schaum der Färbeflotte vorgenommene Das Schäumen der
Flotte wird durch Zusatz von Türkischrotöl, Saponin, Gelatine, Tannin -üsw-. erreichte
Diesem Verfahren haften erhebliche Nachteile an. Der Dampfverbrauch ist sehr groß. Weiterhin ist die Anfärbung durchaus nicht
gleichmäßig» Auch.an die Durchfärbung dürfen keine großen Ansprüche gestellt werden. ■ .
Diese Nachteile werden insgesamt durch die Erfindung beseitigt« Srfindungsgemäß wird der Färbevorgang nicht mit Hilfe des Schaumes
der Färbeflotte vorgenommen,?Sondern durch Vernebeln der Flotte oder der Küpe und Einwirkung dieses Hebels auf die zu färbende Ware.
Dieses Verfahren bringt erhebliche Vorteile. So kann man z.B. die Färbung mit einer kalten Flotte durchführen. Dies ist insbesondere
bei nicht neutralen Flotten langer Färbedauer vorteilhaft, da hierdurch der hydrolytische Abbau der Faser wesentlich verringert
wird» Von besonderer Bedeutung ist die durch dieses Verfahren erzielte Gleichmäßigkeit der An- und Durchfärbung der Ware, die durch
den feinstverteilten Farbstoffnebel erzielt wird.
Gemäß der weiteren Erfindung kann die Vernebelung der Flotte oder, der Küpe mj.t Hilfe von Schallwellen hervorgerufen werden. Hierdurch
wird ein^äfürch Düsen erreichbarer Dispersionsgrad erzielt. Das Verfahren nach der Erfindung kann zum Färben aller Natur- oder .
Kunstfasern und der hieraus hergestellten Waren Anwendung finden«
Claims (1)
- Blatt - 2 -'Patentansprüche»1» Verfahren zum Färben von Fasern» Garnen und Geweben, dadurch gekennzeichnet j daß die zu färbende Ware mit Hilfe eines den Farbstoff oder die Küpe enthaltenden Hebels gefärbt wird.2* Verfahren nach Anspruch lf dadurch gefeennzeichnet, daß der Nebel durch ein Schallfeld erzeugt wird.
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