DEP0055889DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtbauplatten u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtbauplatten u. dgl.

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DEP0055889DA
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DE
Germany
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strand
production
conveyor belts
lightweight panels
vertical direction
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
P. Wilhelm Wuppertal Heil
Original Assignee
Dolomitwerk GmbH, Wülfrath
Publication date

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Description

Holomitwerke SmbH 1 ' x v * 21.Sepl.1949.
Wülfrath (Ehld)
Verfahren and Vorrichtang ζ ar Herstellang von Ieichtbaaplatten α.dgl»
Zusatz zu Patent . (Patentanmeldung ρ 43 773).
G-emaß dem Hauptpatent (Patentanmeldung
ρ 48 773) wird das Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Leichtbauplatten a.dgl» praktisch auf einer horizontal angeordneten Bandformmaschine durchgeführt» Jn Weiterbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent wird vorgeschlagen, den fortlaufend erzeugten Strang in senkrechter Richtung zu bilden. Dadurch ergibt sich einmal der Vorteil, daß der Querschnitt des Stranges praktisch gleichen elektrischen Widerstand aufweist, wodurch ein etwaiges vorzeitiges Abbinden einer Strangseite vermieden wird, und andererseits der Vorteil, daß sieh an die Wechselstrombehandlung keine Wärmebehandlung anzuschließen braucht. Die Durchführung des Verfahrens geschieht zweckmäßig wie beim Haaptpatent in einer Bandformmaschine, die aber durch den Fortfall der Beheizungseinrichtung wesentlich vereinfacht werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung und zwar
in Abb. 1 im Längsschnitt und
in Abb. 2 im Schnitt gemäß a-b der Abb.l.
Das Paserstoffbindemittelgemisch, das aus einem Gemisch von Holzwolle mit Magnesiumsul fat lösung and halbentsäuertem bzw. halbgebranntem Dolomit bestehen mag, wird bei 1 auf das sich in Pfeilrichtdng bewegende Transportband 2 aufgegeben, von dem es über den Schacht 3 zwischen die sich in Pfeilrichtung bewegenden Stahlbänder 4,5 gelangt, die die Dicke des zu bildenden Stranges bestimmen, während die Breite durch die Förderbänder 6 und 7 bestimmt wird. Die Förderbänder 6 und 7 tragen an ihrer Außenseite Isolierbelegungen. Der Wechselstrom wird über die Elektrodenplatten 8 zugeführt, die gleichzeitig als Führung für die Bänder 4 and 5 dienen» Beim Austritt aus der Bandformeinrichtung ist der Strang soweit abgebunden, daß von ihm in an sich bekannter Weise Platten in der gewünschten länge abgetrennt werden können,. z.B. mit Hilfe einer Kreis-
säge. Jn manchen Fällen ist es vorteilhaft, wie "beim Hauptpatent durch den Strang nach dem Austritt aus der Bandformeinrichtung erwärmte Luft oder Abgase durch den Strang
hindurchzublasen bzw. zu saugen, um die restliche Feuchtigkeit, die nicht zum Abbinden verbraucht wurde, zu entfernen.
Mit Hilfe des neuen Verfahrens können ebenso wie
beim Hauptpatent auch Platten aus Sorelzement mit oder ohne Füll- oder Faserstoffe oder auch Platten aus Bindemitteln, aus Mörtelmassen, z.B. auch solche, die mit einer Eapphülle umgeben si$d, oder solche, die mit einem hydraulischen
Bindemittel versehen sind oder die porös gemacht sind, hergestellt werden. Je nach Art der Masse bzw. des Füllstoffes oder der Porosität kann dabei von dem Hindurchblasen
erwärmter Luft durch den Strang abgesehen werden. Las Verfahren läßt sich auch inder •Vfeise abändern, daß die ät*3? zu behandelnde Hasse in Rahmen ohne Leckel und Boden gefüllt
wird, die dann die Bandformeinrichtung durchlaufen und mit Hilfe des elektrischen Stromes beschleunigt abgebunden werden.
Es sind auch noch andere Ausführungsformen für das neue Verfahren denkbar, ohne am Wesen der Erfindung etwas1zu ändern»

Claims (4)

Patentansprüche.
1.) Verfahren zur Herstellung von Leichtbauplatten u.dgl, "bei dernsH die einzelnen Elatten von einem fortlaufend
erzeugten Strang abgeteilt werden, -^ pu Patent
( Patentanmeldung ρ 48 775 )·» dadurch gekennzeichnet, daß der Strang in senkrechter Richtung gebildet wird und daß sich an die unter Durchleitung von Wechselstrom erfolg gende Pormung des Stranges keine besondere Wärmebehandlung anschliesst.
2. ) Vorrichtung nur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in senkrechter Richtung angeordnete, die Formung bzw. Führung bewirkende Transportbänder»
3. ) Vorrichtung nach- Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden plattenförmig ausgebildet sind und als Führung für die Transportbänder dienen^
4. ) Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabe des zu formenden Gutes
über einen über der Bandformvorrichtung angeordneten Schacht Ssti erfolgt.

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