DEP0055679DA - Reibungsverbindung einer Spule für Bänder oder Drähte mit einer Antriebswelle - Google Patents

Reibungsverbindung einer Spule für Bänder oder Drähte mit einer Antriebswelle

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Publication number
DEP0055679DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
drive shaft
coil
spring
wires
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinz Bachfrieder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Der Antrieb einer Spule für ein Magnettonband oder -draht kann durch einen Motor erfolgen, dessen Drehzahl mit zunehmender Grösse des Durchmessers des Wickels in der Spule abfällt, damit eine gleichmässige Aufwicklungsgeschwindigkeit erzielt wird. Bei anderen Antrieben mit gleichbleibender Drehzahl kann man für die notwendige Änderung der Drehzahl der Spule eine Schlupfkupplung vorsehen. Eine solche Schlupfkupplung in ein Gerät einzubauen, erfordert zusätzliche Vorrichtungen und auch zusätzlichen Raum und ist vor allem nicht leicht nachträglich ausführbar.
Erfindungsgemäss wird die Spule selber als Schlupfspule ausgebildet, d.h. sie wird mit Reibung gleitend auf der mit gleichbleibender Geschwindigkeit laufenden Antriebswelle oder einer damit verbundenen Buchse gelagert. Es ist dabei besonders zweckmässig, wenn die Spule durch eine Federkraft aufgedrückt wird. Man benötigt für eine solche Federung nur eine geringe Bauhöhe, wenn man eine Flachfeder, z.B. eine Bandfeder oder eine Tellerfeder dafür verwendet. Diese können auf die Oberseite der Spule aufgelegt und an der verlängerten Welle oder der Buchse beispielsweise durch einen Stift schlupffrei festgehalten werden. Eine andere, ebenfalls raumsparende Anordnung besteht darin, dass das verlängerte Ende der Tellerwelle ausgebohrt ist und zur Aufnahme einer auf die Spule ein- wirkenden Feder dient. Eine flache Bodenfeder oder Tellerfeder kann auch unter die Spule gelegt werden und die Spule gegen ein über ihr angebrachtes Widerlager drücken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in einer Figur wiedergegeben. Die Antriebswelle 1 trägt einen Plattenteller 2, der in üblicher Weise auf einem Konusteil der Welle 1 festsitzt. Die Welle des Plattentellers ist über den Plattenteller hinaus nach oben verlängert und trägt eine Buchse 3. Auf dieser Buchse gleitet eine Hülse 4, die einen Bestandteil der Spule 5 bildet. Zwischen beiden Teilen, nämlich der Buchse 3 und der Hülse 4 ist soviel Spiel gelassen, dass die Spule 5 auf der Buchse 3 gleiten kann. Die Spule wird getragen von einem Flansch 6 der Buchse 3 und eine von oben drückende Tellerfeder 7 erzeugt zwischen der Unterseite der Spule 5 und dem Flansch 6 eine Reibung, die gross genug ist für das Aufwickeln des Tonbandes in der Spule 5. Mit Rücksicht auf den Verschleiss und die sonstigen Eigenschaften der Reibungskupplung empfiehlt sich die Zwischenlegung einer Scheibe zwischen Feder und Spulenflansch. Der Druck der Feder 7 wird so gewählt, dass die Spule auf dem Flansch 6 gleiten kann, wenn die von der Antriebsvorrichtung des Tonbandes laufend zugebrachte Bandlänge eine Verringerung der Drehzahl der Spule wegen der Vergrösserung des Durchmessers des Wickels in der Spule erfordert.
Damit die Feder 7 auf die Spule 5 einen Druck ausüben kann, befindet sich über ihr ein Widerlager, etwa ein Flansch oder ein auf der Buchse aufgesetzter Ring. Zwischen der Feder 7 und der oberen Seite der Spule 5 ist zweckmässig eine Scheibe 9 eingelegt, damit nicht die Feder 7 auf der Spule schleift. Die Scheibe 9 besteht beispielsweise aus Hartpapier.
Es kann auch das obere Ende der Welle 1 auf eine gewisse Tiefe ausgebohrt sein und eine Zugfeder aufnehmen, welche beispielsweise einen kappenförmigen Überwurf von oben gegen die Spule 5 bzw. gegen die Scheibe 9 drückt. Es ist zweckmässig, das Federglied durch eine Schutzkappe abzudecken.

Claims (5)

1. Reibungsverbindung einer Spule für Bänder oder Drähte mit einer Antriebswelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule mit Reibung gleitend auf der Antriebswelle oder einem mit ihr verbundenen Spulenträger gelagert ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskraft durch ein Federglied, vorzugsweise eine flache Bogenfeder oder Tellerfeder vergrössert wird.
3. Spulenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federglied eine Zwischenplatte gegen einen Flansch der Spule drückt.
4. Spulenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federglied zwischen der Spule und einer Auflagefläche an der Antriebswelle oder zwischen der Spule und einem z.B. leicht lösbaren Widerlager am Kopfende der Antriebswelle angeordnet ist.
5. Spulenanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federglied von einer Schutzkappe überdeckt ist.

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