DEP0055147DA - Sportball - Google Patents

Sportball

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DEP0055147DA
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DE
Germany
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valve
ball
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air
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Inventor
Hans Nürnberg Möhringer
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Description

Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Sportballes mit Luftblase und fester Hülle sowie das Verfahren zum Schliessen desselben. Der neuen Ausbildung zugrunde, einen Sportball, insbesondere Fussball oder Faustball ohne Schnürleiste und Riemen zu schaffen. Die Schnürleisten, die Schnürriemen und die unterlegten Scheiben für den Schlauchdurchtritt sowie auch die anderen bekannten Einführungsöffnungen für Ventilblasen tragen alle etwas auf und machen die Oberfläche des Balles ungleichmässig, so dass die Benutzung als Faustball oder Kopfball oft schmerzhaft ist und gelegentlich zu Verletzungen führt.
Die bekanntesten Luftblasenventile, die die Ballhülle an einer bestimmten Stelle durchdrängen, vermeiden zwar das besonders starke Auftragen der Einfüllschläuche, nicht aber den Wegfall einer durch Verschnüren verschliessbaren Oeffnung, da diese bisher nicht nur den Sinn hatte, das Anbringen und Auswechseln der Luftblase zu ermöglichen, sondern auch die letzten Schlussnähte der Lederhülle zu vollführen.
Die Erfindung bietet zur Vermeidung eines Schnürverschlusses ein neues Verfahren für das Ausführen der Schlussnaht der Ballhülle, sowie eine neuartige Einhängung der Luftblase mit dem Ventil in einem Ledersteg, der, sich von
Naht zu Naht erstreckend, die Durchtrittsöffnung der Hülle für die Luftpumpe überbrückt, so dass die Oeffnung für die Ausführung der Schlussnaht auch nach dem Einhängen der Luftblase offen bleibt.
Die Ausbildung und Anordnung dieses Ledersteges ist in der Zeichnung veranschaulicht. Abb. 1 zeigt einen Teil der Ballhülle, von innen gesehen, Abb. 2 zeigt den innen eingenähten Ledersteg.
In das doppelt geschlitzte Loch a des Steges b wird das in bekannter Weise ausgebildete Ventil c der Luftblase eingeknöpft, und die Schlitze werden vernäht. Die Ventilöffnung ist damit knapp unter der Durchtrittsöffnung der Ballhülle e für die Luftpumpe sicher gehalten. Zum Einbringen der Luftblase ist in der Ballhülle eine Naht entsprechend offen gelassen, die nach Befestigung der Luftblase durch Vernähen verschlossen wird.
Der Ball ist nunmehr allseits geschlossen, die Luftblase kann nach Einführen des Pumpennippels in die Oeffnung der Ballhülle und in die unmittelbar darunter im Steg befindliche Ventilöffnung gefüllt werden. Das Ablassen der Luft erfolgt durch Einführen eines Stiftes in das Ventil. Bei Schadhaftwerden der Luftblase wird die zuletzt geschlossene Nahtstelle aufgetrennt und nach Wiedereinsetzen der Luftblase in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben vom Sattler geschlossen. Um öftere Reparaturen zu vermeiden, werden zweckmässigerweise die bekannten starkwandigen Luftblasen im Ventil eingesetzt. Die Durchtrittsöffnung in der Ballhülle ist durch Teilkreisschnitt gebildet, und wird durch den hierbei stehen gebliebenen Lederausschnitt verschlossen gehalten.

Claims (2)

1) Sportball mit einer in seiner festen Hülle eingesetzten Ventilblase, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftblase an ihrem Ventil in einen Ledersteg (b) befestigt ist, der, sich von einer Naht der Ballhülle zur anderen erstreckend, eine Oeffnung (d) in der Ballhülle überbrückt.
2) Verfahren zum Schliessen der Ballhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erst nach Einführen der Luftblase durch eine offene Nahtstelle und nach dem Befestigen des Ventils in dem Ledersteg die Naht vollständig zugenäht wird.

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