DE614386C - Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B9/00—Undergarments
- A41B9/04—Knickers for ladies, with or without inserted crotch or seat parts
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Description
- Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung Bei den bekannten Damenhosen oder Schlüpfern ist man bestrebt, auf den beim Gehen einander berührenden Beininnenseiten in der Mitte keine Naht anzuordnen, weil derartige Nähte eine erhöhte Abnutzung der Hose zur Folge haben. Um diese in der Hosenmittelebene liegenden Nähte auf den Beininnenseiten zu vermeiden, hat man bisher besondere Teile oder Zwickel auf den Beininnenseiten angeordnet, die sich vorzugsweise bis zu den Bünden der Beine hinab erstrecken. Bei diesen Hosen sind auf der Beininnenseite je zwei Nähte vorhanden, von denen die eine vor, die andere hinter der Hosenmittelebene liegt. Diese Nahtanordnung oder dieser Hosenschnitt hat den Nachteil, daß die Herstellung der Hose längere Zeit beansprucht, und daß für den Fall, daß die Hose aus der Schlauchform gearbeitet ist, aus dem Schlauch vorn und hinten dreieckige Zwickel herausgeschnitten werden müssen..
- Der besondere eingesetzte Teil oder Zwikkel kann vermieden werden, wenn man eine Hose aus zwei Schlauchstücken zusammensetzt, wobei aber der Hosenrumpf mindestens zwei in senkrechter Richtung verlaufende Nähte aufweist, die nicht immer wünschenswert sind.
- Die Erfindung betrifft eine aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose, welche die obenerwähnten Nachteile nicht aufweist und bei der das Neue darin besteht, daß jedes Hosenbein auf der Innenseite nur eine gegenüber der Schrittmitte versetzte Naht aufweist, derart, daß bei dem einen Hosenbein die Naht vor der Mitte, bei dem anderen Hosenbein die Näht hinter der MSitte liegt.
- Das Verfahren zur Herstellung einer solchen Hose ist dadurch gekennzeichnet, daß am Schlauch zur Bildung der Vorder- und Rückenteile der Beinansätze in zusammengelegtem Zustand von zwei in der Projektion sich deckenden, etwa dem Schrittentsprechenden Punkten zwei Schnitte so geführt werden, daß der :eine, auf der Vorderseite liegenden schräg bis zur Schlauchunterkante- und der andere, auf der Rückseite liegende, ebenfalls schräg bis zur Schlauchunterkante geführt wird, derart, daß die beiden Schnitte nach unten einen .spitzen Winkel -einschließen, und daß hierauf je eine vordere Schnittkante mit der dazugehörigen hinteren Schnittkante vernäht wird.
- Es ist bekannt, die Schlauchware teilweise zu verstärken. Um bei einer Hose nach der Erfindung die verstärkten. Stellen im Schritt zu :erhalten, werden die obenerwähnten beiden Schnitte in den verstärkten Teilen geführt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i die Vorderansicht einer aus einem Strickschlauch. gearbeiteten Hose und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
- Die Damenhose mach Fig. i ist aus einem auf einer Rundstrickmaschine gearbeiteten. Schlaucha hergestellt. Der zur Bildung der Beine b dienende Schlauchteil wird im wesentlichen nach den durch. die beiden Nähte c und d gekennzeichnetenLinien aufgeschnitten. Denkt man sich den Schlauch a zusammengelegt, so daß er ein. aus einer Vorderseite und einer Rückseite bestehendes Rechteck bildet, so gehen die Linien und späteren Nähte o, d von in der Mitte des Schlauches liegenden, etwa dem Schrittentsprechenden Punkten e aus, von denen der eine in der Vorderseite, der andere in der Rückseite liegt, die sich in der Projektion decken. Von diesen Punkteng aus verläuft ein Schnitt c auf der Vorderseite und ein Schnitt d ..auf der Rückseite des Schlauches a, wobei die beiden Schnittlinien c, d nach unten in spitzem Winkel auseinandergehen. In Fig. 2 ist durch gestrichelte Linien der ursprünglichgeschlossene Strickschlauch dargestellt. Dieser Schlauch wird durch. die Schnittlinien e, d in den heiden mit t und g bezeichneten Punkten geteilt. Hierauf wird, wie durch die Pfeile in Fig. 2 angegeben ist, je eine vordere Schnittkante mit einer hinteren Schnittkante durch eine Naht c bzw. d verbunden, so daß bei der fertigen Hose die aus der Zeichnung ersichtliche versetzte Anordnung der beiden Nähte c, d entsteht. Dadurch erhält man bei der Bildung der Beine keinen Abfall.
- Der Strickschlauch kann an mindestens einer, zweckmäßig jedoch an zwei sich gegenüberliegenden Stellen zwischen den beiden strichpunktierten Linien i, i verstärkt sein (Fig. i). Beim Zuschnitt der Hosenbeine w ,erden die Verstärkungen der Vorder- und Rückseite aufeinandergelagt, und die den späteren Nähten c, d entsprechenden Schnitte werden in diesen verstärkten Teilen geführt. Auf diese einfache Weise ist die Hose auf ihren Beininnenseiten verstärkt. Nach oben können die Verstärkungen bis zum Hosenbund durchlaufen oder etwas oberhalb der mite bezeichneten Schnittpunkte aufhören.
- Im Schritt der Hose kann in bekannter Weise ein Zwickel h eingesetzt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Auseinem Strickschlauch hergestellte Damenhose, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hosenbein auf der Innenseite nur (eine gegenüber der Schrittmitte versetzte Naht aufweist, derart, daß bei dem einen Hosenbein die Naht (o) vor der Mitte, bei dem anderen Hosenbein die Naht (d) hinter der 1VIitte liegt.
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Hose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlauch zur Bildung der Vorder-und Rückenteile der Beinansätze im zusammengelegten Zustande von zwei in der Projektion sich deckenden, etwa dem Schritt entsprechenden Punkten (e) zwei Schnitte so geführt werden, daß der eine, auf der Vorderseite liegende, schräg bis zur Schlauchuntecxkante und der andere, auf der Rückseite liegende, ebenfalls schräg bis zur Schlauchuntemkante geführt wird, derart, daß die beiden Schnitte nach unten einen spitzen Winkel. einschließen, und daß hierauf je eine vordere Schnittkante mixt der dazugehörigen hinteren Schnittkante vernäht wird.
- 3. Verfahren zur Herstellung einer Hose nach Anspruch i und 2 aus einem mit verstärkten Stellen versehenen Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schnitte in den verstärkten Teilen (i, i) geführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK129408D DE614386C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK129408D DE614386C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614386C true DE614386C (de) | 1935-06-07 |
Family
ID=7246852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK129408D Expired DE614386C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614386C (de) |
-
1933
- 1933-03-12 DE DEK129408D patent/DE614386C/de not_active Expired
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