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Schwimmanzug.
Die Erfindung bezweckt einen Sehwimmanzug mit tiefen Rüekenausschnitten zu schaffen und dabei doch ein enges Anliegen am Körper des Trägers zu erzielen. Dies wird hauptsächlich dadurch erreicht, dass die Schulterbänder am Rückenteile des Anzuges annähernd in der Körpersymmetrieebene befestigt sind, an der Befestigungsstelle miteinander einen spitzen Winkel einschliessen und mit dem Brustteil seitlich der Symmetrieebene verbunden sind.
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enden und des Rückenteilfortsatzes ; Fig. 4 zeigt eine Ansicht der zum Säumen des Anzuges gefalteten Schulterbandenden und Fig. 5 eine Innenansicht, welche die Art der Verbindung der Sehulterbänder mit dem Fortsatze des Rückenteiles darstellt.
Der Leibteil 10 des vorzugsweise aus gewirktem Stoffe hergestellten Schwimmanzuges ist, wie üblich, mit Hosen 11 versehen, ansonsten aber beliebig ausgebildet, da die Erfindung nur die Ausbildung des Oberteiles des Anzuges und dessen Verbindung mit den Sehulterbändern betrifft. Der Brustteil des Anzuges ist verhältnismässig hoch geschlossen, sein Rückenteil dagegen tief ausgeschnitten, um einen möglichst grossen Teil der Haut des Badenden der unmittelbaren Benetzung durch das Wasser auszusetzen. In der Mitte des Rückenteiles befindet sieh ein aufwärts reichender Fortsatz 12, mit welchem die Enden beider Sehulterbänder 13 verbunden sind, die von hier aus über die Schultern des Badenden verlaufen. Dadurch wird eine schmale, V-förmige Verbindung zwischen den Sehulterbändern 13 und der
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Der Brustteil des Anzuges ist mit aufwärts reichenden Fortsätzen 15 versehen, zwischen welchen sich ein verhältnismässig seichter Ausschnitt 16 befindet. Die Schulterbänder 13 sind vorne an den Fortsätzen 15 befestigt.
Wie Fig. 3 zeigt, sind die rückwärtigen Enden der Schulterbänder 13 mit je einem Einschnitt versehen, wodurch die Ränder 17, 18 gebildet werden. Die Ränder 20 des oberen Endes des Rückenteilfortsatzes 12 weisen die Form eines verkehrten V auf.
Bei der Vereinigung der Teile werden zuerst die Ränder 17, 19 mit den Randteilen 20 des Fortsatzes 12 durch Säume verbunden. Hierauf werden die Randteile 18 der Schulterbänder 13miteinander durch entsprechende Säume vereinigt, sobald die Teile zum üblichen Einfassen bereit sind. Dadurch erhalten die Ränder des Rückenteilfortsatzes 12 und die der Schulterbänder eine solche Form, dass sie aneinander stossen, wenn die Ränder beim Einfassen unter Falten oder Strecken der Säume einwärts
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nachfolgendes Einfassen ohne Faltenbildung und unerwünschtes Strecken bedingt, ist aus Fig. 5 zu entnehmen.
Durch diese Anordnung wird eine verhältnismässig schmale, V-förmige Verbindung zwischen den Sehulterbändern und dem Rückenteile des Anzuges gebildet, wodurch eine glatte Vereinigungsstelle für die Schulterbänder hergestellt wird, von welcher die Bänder unter spitzem Winkel auseinanderlaufen, wobei eine glatte, saubere und feste Verbindung entsteht, welche den Anzug spannt und ihn auf diese Weise straff an den Körper des Badenden zum Anliegen bringt.
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tangentiale Fortsetzung der Innenseite des gegenüberliegenden Rückenausschnittes, während die Aussenseite jedes Schulterbandes sich im wesentlichen tangential an die Innenseite des benachbarten Aus-
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in die Aussenseite jedes der Fortsätze 15 über, sobald der Schwimmanzug sich auf dem Körper de- ;
Badenden befindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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einen spitzen Winkel einschliessen und mit dem Brustteile des Anzuges seitlich der Eörpersymmetrie- ebene verbunden sind.