DE804899C - Stiefel - Google Patents

Stiefel

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DE804899C
DE804899C DEP46712A DEP0046712A DE804899C DE 804899 C DE804899 C DE 804899C DE P46712 A DEP46712 A DE P46712A DE P0046712 A DEP0046712 A DE P0046712A DE 804899 C DE804899 C DE 804899C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
flaps
boots
instep
foot
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Expired
Application number
DEP46712A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Beuthin
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ROLF BEUTHIN
Original Assignee
ROLF BEUTHIN
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0427Ski or like boots characterised by type or construction details

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Stiefel Es ist bereits bekannt, Stiefel, bei denen es auf den festen Sitz am Fuß erheblich ankommt, mit zusätzlichen Verschlußlappen zu versehen, welche außen am Schaft angebracht sind, parallel zum Ristteil des Schaftes liegen und ebenso wie dessen Lappen für sich miteinander verbindbar sind. Diese Verschlußlappen haben die Aufgabe, einen festen Sitz des Schuhes oder Stiefels am Fuß zu gewährleisten, und darüber hinaus noch die weitere Aufgabe, insbesondere wenn sie sich gegenseitig überlappen, im Gegensatz zum eigentlichen Schaftverschluß, das Eindringen von Nässe und Feuchtigkeit zu erschweren.
  • Der angestrebte Zweck wird mit diesen zusätzlichen Verschlußlappen nicht erreicht.
  • Zunächst besteht der Schaft bei Stiefeln solcher Art aus verhältnismäßig festem, starkem und wenig schmiegsamem Leder, das dem Andrucken an den Fuß durch zusätzlichen Verschluß des 'Verschlußlappens Widerstand entgegensetzt. Darüber hinaus müssen die äußeren Verschlußlappen selbst aus starkem, verhältnismäßig steifem Leder bestehen; denn sie sind den äußeren Einwirkungen im Ristbereich allein ausgesetzt. Selbst wenn also der Schaft aus dünnem schmiegsamem Leder bestehen würde, so würden die Verschlußlappen zufolge ihrer Steife einAnschmiegen oder Andrücken des Schaftes an den Fuß nicht ergeben.
  • Die vorliegende Erfindung trägt dem in einfacher Weise dadurch Rechnung, daß die zusätzlichen Lappen im Innern des Schaftes angeordnet sind. Sie können sich um den Fersenbereich des Schaftes erstrecken und können somit auch aus einem Stück bestehen. Der Hauptvorteil dieser Anordnung ist darin zu erblicken, daß diese zusätzlichen Verschlußlappen, da sie äußeren Einwirkungen nicht unterliegen, aus dünnem schmiegsamem Material gehalten sein können. Der obere Schaftrand weist am Übergang zum Ristteil Ausschnitte auf. Über diesen Ausschnitten sind zur Lagefixierung von Spannriemen bestimmte Vorsprünge angebracht.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stiefels, und zwar Fig. i im Aufriß, längs geschnitten, Fig. 2 etwa im Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. Der Schaft des Stiefels i ist mit Verschlußlappen 2 versehen, welche sich im Ristbereiche gegenseitig übergreifen und zum Verschluß mit Schnürhaken 3 ausgerüstet sind. Im Innern des Schaftes sind zusätzliche Verschlußlappen 4 angeordnet, welche sich um den Fersenteil 5 des Schaftes erstrecken und mit Verschlußösen 6 an nach oben gerichteten Teilen versehen sind. Während der Schaft i üblicherweise aus verhältnismäßig starkem Leder besteht, ist für die innenliegenden Lappen 4 Leder dünner, weicher, schmiegsamer Beschaffenheit gewählt. Im Übergang zwischen dem oberen Schaftrand 7 und dem Ristteil ist der Schaft mit Einschnitten 8 versehen, über welchen sich Vorsprünge 9 befinden, die zur Lagebestimmung von Spannriemen bestimmt sind. Diese Vorsprünge 9 werden in der Praxis aus Verschlußhaken bestehen, deren Hakenmäuler nach unten gerichtet sind.
  • Beim Tragen des Stiefels liegt die übliche, zweckmäßig gepolsterte Zunge io unter den zusätzlichen Lappen 4, die für sich mit einem kurzen Senkel verschnürt werden. Durch diese Verschnürung wird der Fuß gegen den Fersenteil des Stiefels i gedrückt und gepreßt, ein Vorgang, der nicht etwa durch den Schaft steifer Beschaffenheit behindert oder abgeschwächt wird. Die Zunge io liegt im verschnürten Zustand zwischen dem Rist des Fußes und den verschnürten Lappen 4. Die Lappen 2 des Schaftes werden in üblicher Weise durch Senkel verschlossen, zu welchem Zweck die Haken 3 vorgesehen sind.
  • Der Vorteil der besonderen Lappenanordnung besteht darin, daß, wie erwähnt, der Fuß unabhängig von der Steife des Schaftleders an den Fersenteil des Schaftes gedrückt wird. Es kann in diesem Falle der Schuh sogar ohne Nachteil ein etwas größeres Ausmaß besitzen als der Fuß, was den Vorteil der besseren Wärmehaltung mit sich bringt.
  • Um einen Druck auf den oberen Ristbereich dadurch auszuschließen, daß der Fuß mit seinem Fersenteil eng an den Rückteil des Schaftes i angelegt wird und damit am Übergang zwischen dem oberen Schaftrand 7 zum Ristteil eine auf den Rist drückende Faltenbildung eintritt, sind die Ausschnitte8 vorgesehen, und zwar dort, wo die Faltenbildung auftreten würde. Damit ist ein Druck auf den Rist durch den oberen Schaftrand 7 ausgeschlossen. Die Verschnürung der Lappen 2 endet beim obersten Haken unter den Ausschnitten B. Die Vorsprünge 9 haben die Aufgabe, um den oberen Schaftbereich gelegte Spann- und Ristriemen in ihrer Lage zu fixieren, d. h. ein Verrutschen 'lach oben zu verhindern.
  • Die erfindungsgemäße Lappenanordnung ist für Stiefel jeder Art geeignet, kommt insbesondere aber für Skistiefel und Bergstiefel in Betracht, für letztere namentlich deshalb, weil die Innenverschnürung der Lappen 4 ein Andrücken der Zehen an die Innenwandung der Kappe beim Abwärtssteigen ausschließt.
  • Die Lappen 4 brauchen den Fersenteil des Stiefels nicht notwendig umfassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stiefel mit zusätzlichen, für sich verbindbaren, den Rist umfassenden Lappen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Lappen im Innern des Schaftes angeordnet sind.
  2. 2. Stiefel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen sich über den Fersenteil des Schaftes erstrecken.
  3. 3. Stiefel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen aus Material weicherer, schmiegsamerer Beschaffenheit bestehen als das des Schaftes.
  4. 4. Stiefel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schaftrand im Übergang zum Ristteil Ausschnitte aufweist.
  5. 5. Stiefel nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch über den Ausschnitten angeordnete, zur Lagefixierung von Spannriemen bestimmte Vorsprünge.
DEP46712A 1949-06-23 1949-06-23 Stiefel Expired DE804899C (de)

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DE804899C true DE804899C (de) 1951-05-04

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967064C (de) * 1951-12-07 1957-09-26 Hans Rogg Skistiefel
FR2541093A1 (fr) * 1983-02-22 1984-08-24 Salomon & Fils F Chaussure de sport notamment pour la pratique du ski de fond

Cited By (3)

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DE967064C (de) * 1951-12-07 1957-09-26 Hans Rogg Skistiefel
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US4562654A (en) * 1983-02-22 1986-01-07 Salomon S.A. Ski shoe for cross-country skiing

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