DEP0054825MA - Leicht auswechselbarer, geteilter Kontaktfänger für größere Stromstärken - Google Patents
Leicht auswechselbarer, geteilter Kontaktfänger für größere StromstärkenInfo
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Description
Firma Hundt & Weber, S.m b.H., G-eisweid, Krs.Siegen i./W. Leicht auswechselbarer, geteilter Kontaktfinger für grös-
sere Stromstärken.
Die Erfindung bezieht sich, auf einen, leicht auswechselbaren, geteilten Eontaktfinger für grössere Stromstärken, bei dem
der Finger auf einem Bolzen drehbar gelagert ist.
Schaltwagen
Die in Kontrollernyoder ähnlichen Einrichtungen federnd auf den Stromschlussegmenten schleifenden Kontaktfinger sind an ihrem vorderen Ende im allgemeinen mit einem besonde-rs gut leitenden Schleifstück versehen, das infolge der Reibung und durch Abbrand einem mehr oder weniger starken Verschluss unterliegt. Die-se-r erfordert eine ständige Überwachung und Wartung der Kontaktteile sowie ein Auswechseln der verbrauchten und abgenutzten Schleif stücke. Die Platz Verhältnisse in den Führerständen der elektrischen Fahr- oder Hebezeuge, ausserdem die Lage der montierten Kontroller und Schaltwalzen erschweren jegliches Arbeiten im Innern solcher Schaltgeräte, insbesondere mit Werkzeugen TJm den dadurch bewirkten Zeitverlust möglichst gering zu halten und einen exakten Einbau von Ersatzteilen zu ermöglichen, verwendet man für derartige Einrichtungen meistens Kontaktfinger, die ohne Hilfsmittel aus ihrem Halterböckchen herausgenommen und auch ohne Werkzeuge wieder eingesetzt werden können. Die bisher bekannten Kontakt finger dieser Art werden durch eine Druckfeder zum Anliegen gebracht und
Die in Kontrollernyoder ähnlichen Einrichtungen federnd auf den Stromschlussegmenten schleifenden Kontaktfinger sind an ihrem vorderen Ende im allgemeinen mit einem besonde-rs gut leitenden Schleifstück versehen, das infolge der Reibung und durch Abbrand einem mehr oder weniger starken Verschluss unterliegt. Die-se-r erfordert eine ständige Überwachung und Wartung der Kontaktteile sowie ein Auswechseln der verbrauchten und abgenutzten Schleif stücke. Die Platz Verhältnisse in den Führerständen der elektrischen Fahr- oder Hebezeuge, ausserdem die Lage der montierten Kontroller und Schaltwalzen erschweren jegliches Arbeiten im Innern solcher Schaltgeräte, insbesondere mit Werkzeugen TJm den dadurch bewirkten Zeitverlust möglichst gering zu halten und einen exakten Einbau von Ersatzteilen zu ermöglichen, verwendet man für derartige Einrichtungen meistens Kontaktfinger, die ohne Hilfsmittel aus ihrem Halterböckchen herausgenommen und auch ohne Werkzeuge wieder eingesetzt werden können. Die bisher bekannten Kontakt finger dieser Art werden durch eine Druckfeder zum Anliegen gebracht und
besitzen für den Stromübergang eine besondere Kontaktfeder. Infolge der unvermeidbar auftretenden Erhitzung des Kontaktfingers
im Betriebe lässt die Federkraft der Eontaktfeder im laufe der Zeit immer mehr nach., so dass bald ein einwandfreier
Stromübergang nicht mehr gewährleistet ist.
Andere bekannte Ausführungen solcher Kontaktfinger besitzen an ihren lagerende eine exzenterförmige Verdickung, auf der
eine Blattfeder schleift, die den Finger in seine Ar be it st stellung drückt. Der Nachteil dieser Bauart besteht darin,
dass man damit nur einen verhältnismässig geringen, oft nicht ausreichenden Kontaktdruck erzielen kann, da das Hebe
!verhältnis zwischen Exzenter und Kontaktfinger sehr ungünstig ist. Wollte man aber das exzentrische Lagerende soweit
verlängern,, dass der erforderliche Kontaktdruck mit Sicherheit erreicht wird, so würde dann eine Überbeanspruchung
der Druckfeder beim Ein- und Ausbauen des ■Kontaktfingers unvermeidlich sein.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kontaktfinger, der unter Beibehaltung aller Vorteile die bekannten Hachteile
sämtlich vermeidet.
Die Erfindung besteht darin, dass als Fingerlager ein unter etwa 45° nach oben gerichteter, offener Schlitz dient und
das Lagerende des Fingers zwei gegeneinander versetzte Hebelarme trägt, auf welch© die freien Schenkel einer an ihrem
Scheitelpunkt im Halterböckchen drehbar gelagerten V-förmigen Feder einwirken.
Hierdurch wird erreicht, dass die am lagerende angebrachten Hebel kurz gehalten werden können und trotzdem ein
kräftiger, auf jeden Fall ausreichender Kontaktdruck erzielt wird. Der ganze Aufbau der Eontakteinrichtung behält
dadurch seine zweckmässige, gedrungene Form, und es wird eine einfache und bequeme Auswechselbarkeit erreicht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der r©chfolgenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen, in der die
Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. Es zeigt Abb. 1 den Kontaktfinger in seiner Arbeitsstellung,
Abb. 2. den angehobenen Hebel im. Totpunkt des Federdruckes und
Abb. 3 den ausgeklinkten Kontakt finger.
Abb. 3 den ausgeklinkten Kontakt finger.
Der Kontaktfinger besteht aus drei Hauptteilen, dem Fingerarm a_, dem Halterböckchen _b und der den Kontaktdruck erzeugendenden
Feder _c_. Der meist aus Messing bestehende Fingerarm a_ trägt an seinem vorderen Ende das zur Stromabnahme
erforderliche, aus Kupfer hergestellte Schleif stück _d, das auf den punktiert angedeuteten Stromschlussegmenten
der Schaltwalze schleift. Das entgegengesetzte Fingerende besitzt einen unter etwa 45° nach oben gerichteten, offenen
Schlitz e_ zur Aufnahme des im Lagerböckchen Ja befestigten Lagerbolzen _f. Die nasenförmige Verlängerung des
Fingers über das lagerende hinaus trägt zur Verringerung der Reibung eine frei laufende Holle _h, während das Fingerlager,
etwa senkrecht dazu, mit einem ellipse&hnlich gestalteten Exzenter i_ versehen ist.
Auf einem im unteren Teil des Halterböckchens h angeordneten Bolzen ist eine V-förmige Blattfeder _c schwenkbar
gelagert, deren freie Schenkel derart an dem Exzenter _i_ und der Welle Ja anliegen, dass sie den Fingerarm a_ auf
die Schaltwalae zu drücken und dabei den zu einer einwandfreien Stromabnahme erforderlichen Kontaktdruck erzeugen.
Der Stromübergang erfolgt vom Schleifstück _d über den Fingerarm a_ zum lagerbolzen JT und den am Lagerböckchen _b angegossenen
Führungs- und Kontaktflächen Jc. Von hier fliesst der Strom durch die seitlichen Schenkel des Böckchens zum
Kabelanschluss _1_.
TJm den Kontaktfinger aus seinem Halterböckchen zu nehmen, erfasst man ihn am Sohle if stück _d und hebt ihn um· etwa
45° nach oben in die Stellung der Abb. 2, wo der Totpunkt des Federdruckes der Feder £ ist. Sobald diese Stellung
etwas überschritten ist, wirkt der Federdruck in entgegengesetzter Richtung und drückt dadurch den Finger selbsttätig
aus seiner Lagerung heraus.
Ebenso einfach ist das Einsetzen eines Kontaktfingers. Aus der Stellung nach Abb. 3 wird der Finger mit dem Schlitz e_
über den Lagerbolzen _f geschoben und dann in die Stellung nach Abb. 2 geschwenkt. Sobald diese wieder überschritten
ist, wird der Finger durch den Druck der Feder £ wieder selbsttätig in seine Arbeitsstellung gebracht.
Sowohl das Herausnehmen wie auch das Einsetzen des Fingers geschieht ohne jegliches Werkzeug und ohne Anwendung von
Gewalt in kürzester Zeit, so dass eine bequeme und schnelle Separater eines schadhaft gewordenen Gerätes möglich ist.
Claims (4)
1) Ieioiit auswechselbarer, geteilter Kontakt finger für grbssere Stromstärken, bei dem der Finger auf einem Bolzen drehbar
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Finger lager ein unter etwa 45° nach oben gerichteter, offener Schlitz (e)
dient und das Lagerende des Fingers (a) zwei gegeneinander versetzte Hebelarme (g und i) trägt, auf welche die freien
Enden einer an ihrem Scheitelpunkt im Halteböckchen (b) drehbar gelagerten V-förmigen Feder (c) einwirken,
2) Kontaktfinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebelarm (9) als nasenförmige Verlängerung mit eingebauter
Rolle (b) und der andere Hebelarm (i) als Exzenter mit ellipsemhnlich geformtem Rücken ausgebildet sind.
3) Kontakt finger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt der Rolle (h) etwa in der Verlängerung
des Fingers (a) und der Exzenter um etwa 90° dagegen versetzt angeordnet ist.
4) Kontaktfinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Schenkel des Halterböckchens (b) zwei angegossene
Flächen(k)aufweisen, die ausser, einer einwandfreien Finger be we guag auch einen sicheren Stromübergang gewährleisten,
der vom Fingerarm (a) über den Lagerbolzen (f) und die Flächen (k) zum Halterböckchen (b) mit angegossenem
Kabelanschluss (e) führt.
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