DEP0054796DA - Ladegewichtsanzeigevorrichtung für abgefederte Fahrzeuge - Google Patents
Ladegewichtsanzeigevorrichtung für abgefederte FahrzeugeInfo
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ladegewichtsanzeigevorrichtung für abgefederte Fahrzeuge, bei der das Neue darin besteht, daß zwischen ungefederter und gefederter Masse ein Verstellglied eingebaut ist, dessen vom Ladegewicht abhängige Verstellgröße auf eine Anzeigevorrichtung übertragen wird. Bei dem Verstellglied und bei der Anzeigevorrichtung kann es sich um mechanische, elektrische, hydraulische oder pneumatische Geräte handeln.
Vorzugsweise ist das Verstellglied oberhalb der Fahrzeughinterachse am Wagenaufbau angeordnet.
Durch die vorzugsweise im Führerhaus gelegene Anzeigevorrichtung ist der Fahrer des Fahrzeugs jederzeit in der Lage, das Ladegewicht festzustellen, was insbesondere dann von Bedeutung ist, wenn ein Fahrzeug nicht über eine bestimmte Grenze hinaus belastet werden darf.
Eine bevorzugte Ausführungsform der neuen Vorrichtung besitzt als Verstellglied einen elektrischen Widerstand, der mit einem als Anzeigevorrichtung dienenden Voltmeter in einem Stromkreis liegt. Ein auf dem Widerstand schleifender Kontakthebel ist dabei über ein geeignetes Gestänge mit der Hinterachse des Fahrzeugs verbunden. Mit zunehmender Belastung wird entweder mehr oder weniger Widerstand eingeschaltet. Die dadurch bedingte Spannungsänderung wird vom Voltmeter angegeben, dessen Skala bei einem Lastkraftwagen nach Kilogramm oder Tonnen geeicht ist.
In der Zeichnung ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
Figur 1 zeigt das Fahrzeug nebst Vorrichtung in unbelastetem Zustand, während
Figur 2 die Stellung der Teil bei Belastung zeigt.
Mit dem Fahrzeugaufbau 1 ist an einer geeigneten, oberhalb der Hinterachse 2 gelegenen Stelle ein Schleifkontakthebel 3 um den Bolzen 4 drehbar gelagert. Das freie Ende des Hebels 3 schleift auf einem elektrischen Widerstand 5, der in Kreisbogenform ausgebildet sein kann. Das andere Ende des Kontakthebels 3 ist durch ein Gelenk 6 mit einem Hebel 7 gelenkig verbunden, der entweder mit der Achse 2 gelenkig verbunden ist, oder der sich beispielsweise mittels eines Schuhs 8 auf der Hinterradachse 2 abstützt. In letzterem Fall kann durch Gewichts- oder Federbelastung der Teile 3, 7, 8 dafür gesorgt sein, daß sich der Hebel 7 dauernd in Berührung mit der Achse 2 befindet.
Der Widerstand 5 liegt mit einer aus einem Voltmeter bestehenden Anzeigevorrichtung 9 in einem Stromkreis, der entweder von einer besonderen Stromquelle 10 oder bei einem Kraftfahrzeug von dessen Batterie gespeist wird. In letzterem Fall wird in bekannter Weise eine Leitung durch die Masse des Wagens gebildet. Zwischen dem Wagenaufbau 1 und der Hinterachse 2 sind die an sich bekannten Federn 11 angeordnet, die den Wagenaufbau gegenüber der ungefederten Achse 2 abstützt.
In der in Figur 1 dargestellten Ruhelage ist beispielsweise die volle Grösse des Widerstandes 5 eingeschaltet und der Zeiger des Voltmeters zeigt auf der nach Kilogramm oder Tonnen geeichten Skala das Ladegewicht 0 an.
Wird das Fahrzeug beladen, dann bewegt sich der Wagenaufbau nach unten und das aus den Teilen 3, 7 gebildete Gestänge schwingt aus, wodurch sich die Widerstandsgröße ändert und dementsprechend das Ladegewicht auf der Anzeigevorrichtung 9 angegeben wird.
Es soll im Rahmen der Erfindung liegen, daß auch ein mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitendes Verstellglied vorgesehen werden kann, das mit einer dementsprechenden Anzeigevorrichtung zusammenarbeitet, die im Fall des hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Verstellglieds aus einem Manometer bestehen wird. Auch rein mechanisch könnte die Änderung des Abstandes a zwischen Wagenaufbau 1 und Achse 2 durch ein Gestänge, einen Bowdenzug auf eine Anzeigevorrichtung übertragen wird.
Es sei noch erwähnt, daß auf gleiche Weise auch das Ladegewicht eines Flugzeugs angezeigt werden kann, wenn das Verstell-
glied zwischen den gefederten und ungefederten Teilen des Fahrgestells eingebaut wird.
Claims (3)
1) Ladegewichtsanzeigevorrichtung für abgefederte Fahrzeuge, gekennzeichnet durch ein zwischen ungefederter und gefederter Masse eingebautes Verstellglied, dessen vom Ladegewicht abhängige Verstellgröße auf eine Anzeigevorrichtung mechanisch, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch übertragen wird.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied (3, 5) oberhalb der Fahrzeughinterachse (2) am Wagenaufbau (1) angeordnet ist.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied aus einem Widerstand (5) besteht, dessen Schleifkontakthebel (3) über ein Gestänge (7) mit der Hinterachse (2) verbunden ist, und daß der Widerstand mit einem als Anzeigevorrichtung dienenden Voltmeter (9) in einem Stromkreis liegt.
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