DEP0054785DA - Niederschraubventil - Google Patents
NiederschraubventilInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein nach Art eines Niederschraubventils ausgebildetes Ventil, wie es in der Regel als Wasserleitungs-Ventil verwendet wird.
Durch Auf- und Niederschrauben einer mit einem Griff versehenen Spindel wird bei den bekannten Wasserleitungsventilen der Ventilleiter mit einer Dichtungsscheibe vom Ventilsitz abgehoben oder auf ihn gepresst. Die Dichtung der Spindel erfolgt durch eine oben im Ventilgehäuse vorgesehene Stopfbüchse. Der Nachteil dieser Ventile besteht im wesentlichen darin, dass beim Niederschrauben des Ventiltellers das Gewinde der Spindel aus seiner Mutter herausbewegt wird und gerade dann, wenn der größte Schliessdruck aufgewendet werden muss, häufig nur noch zwei oder drei Gewindegänge im Eingriff sind, die leicht überdreht werden, wodurch der Hahn unbrauchbar wird.
Ein weiterer Nachteil dieser Hähne besteht darin, dass beim übermässigen Hochschrauben der Ventilspindel der lose drehbar an dieser befestigte Ventilteller abgesprengt wird, sofern dieser nicht allein vom Druck des anströmenden Wassers von seinem Sitz abgehoben werden soll und lose auf der Spindel sitzt.
Zur Vermeidung dieser Übelstände ist erfindungsgemäss die Stopfbüchsendichtung für die Ventilspindel unten in der Ventilhaube und das Muttergewinde darüber angeordnet.
Bei dieser Anordnung muss das Muttergewinde so lang sein, wie der Gewindebund der Spindel zuzüglich des
grössten Hubes der letzteren, wobei das Gewinde der Spindel stets in voller Länge im Eingriff sich befinden muss.
Das Muttergewinde in der Ventilhaube endet oben in einem schlichten Ringanschlag, der sich dicht an die von unten einschraubbare Spindel anschmiegt und beim Hochschrauben eine Hubbegrenzung für diese bildet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 das Ventiloberteil mit Spindel im Längsschnitt,
Abb. 2, 3 und 4 die Einzelteile im Schnitt, wie in der Zusammenstellung nach Abb. 1.
Das Ventiloberteil besteht aus einer Haube a, die mit einem Aussengewindebund b auf das bekannte und nicht gezeichnete Ventilgehäuse aufgeschraubt wird, wobei in der eingestochenen Ringnute c eine Dichtungsscheibe zu liegen kommt. Ferner hat die Ventilhaube Innengewinde d zur Aufnahme einer Stopfbüchse e (Abb.4) und des Dichtungsfutters e(sub)1. Ein engeres Innengewinde f bildet das Muttergewinde für den Gewindebund g der Ventilspindel h (Abb.3). Den Abschluß des Muttergewindes f bildet ein ringförmiger Anschlag i der Haube a. In Abb. 1 ist die Spindel h in grösster Offenstellung des Ventiles gezeichnet. Unten hat die Spindel h, wie bekannt, eine zentrale Bohrung k zur Aufnahme des Führungszapfens des Ventiltellers. Der Zusammenbau des Ventiloberteiles nach Abb. 1 erfolgt in der Weise, dass die Spindel ohne Knebel m in die Haube eingeschraubt wird und darauf die Stopfbüchse e. Der Hub der Spindel nach unten ist begrenzt durch ein Ventilsitz, der nach oben durch den Ringanschlag i.
Claims (2)
1. Niederschraubventil, insbesondere als Ventil für Wasser mit losen Ventilteller und zur Führung der Ventilspindel dienender Haube, die auf das Ventilgehäuse aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfbüchsendichtung (e,e(sub)1) für die Ventilspindel (h) unten in der Ventilhaube (a) und das Muttergewinde (f) für die Ventilbetätigung angeordnet ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Muttergewinde (f) in der Ventilhaube (a) oben in einem schlichten Ringanschlag (i) endet, der sich dicht an die von unten einschraubbare Spindel (h) anschmiegt und eine Hubbegrenzung für diese bildet.
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