DEP0054139DA - Straßenfahrzeug, insbesondere zum Transport von Behältern - Google Patents

Straßenfahrzeug, insbesondere zum Transport von Behältern

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DEP0054139DA
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DE
Germany
Prior art keywords
container
tilting frame
road vehicle
containers
loading bridge
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. Heering
Konrad Dipl.-Ing. Pfahl
Gerhard Dipl.-Ing. Runge
Georg Thiel
Original Assignee
Aktien-Gesellschaft "Weser", Bremen
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Straßenfahrzeuge, insbesondere zum Transport von Behältern. Die Übernahme der Behälter von Eisenbahnwagen bzw. die Übergabe an den Eisenbahnwagen und das Ent- und Beladen am Bestimmungsort war bislang mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft und erforderte, neben anderem, besondere Hebezeuge sowohl am Übernahmeort als auch am Bestimmungsort. Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Fahrzeuges, dass ohne besondere fremde Vorrichtungen normale Behälter am Übernahmeort übernehmen und am Bestimmungsort entladen kann, ohne dabei selbst von anormaler Bauart zu sein.
Es sind Fahrzeuge bekannt mit einem kastenförmigen Aufbau, der gemeinsam mit einem horizontal drehbaren Hilfsrahmen gekippt werden kann. Zweck der bekannten Einrichtung ist die Entleerung des Kasteninhalts nach mehreren Seiten. Die Übernahme von Behältern von der Plattform eines Eisenbahnwagens bzw. von der Straße ist mit der bekannten Einrichung nicht möglich.
Gemäß der Erfindung ist auf dem Fahrgestell oder der Plattform eines Lastwagens oder Lastwagenanhängers eine horizontal drehbare Ladebrücke mit ausziehbarem Kipprahmen angeordnet. Zur Übernahme des Behälters genügt es, das Fahrzeug längsseits des zu entladenden Waggons zu fahren und die Ladebrücke um 90° zu drehen. Durch Kippen und Ausziehen des Kipprahmens wird eine verbindung zwischen Fahrzeug und Waggonplattform geschaffen, auf der der Behälter ohne fremde Hilfsvorrichtungen auf das Fahrzeug verschoben werden kann. Nach dem Zurückdrehen der Brücke in die Längsachse des Fahrzeuges ist der Ladevorgang beendet. Zum Entladen wird der Kipprahmen von Hand oder mechanisch um feste Drehpunkte an der Ladebrücke gekippt und der behälter durch Handkraft oder eine mechanische Kraftquelle schräg nach unten gesenkt. Bedient man dabei beide Vorrichtungen gleichzeitig, d.h. sowohl die Kipp- als auch die Senkvorrichtung, so wird der erforderliche Kraftbedarf gering, da das Eigengewicht des abzusenkenden Behälters den Vorgang unterstützt. Auch hier sind keine fremden Hebezeuge zum Entladen erforderlich. Die Vorgänge wiederholen sich in umgekehrter Reihenfolge bei der Übernahme der Behälter von der Straße zum Eisenbahnwagen bzw. zur Rampe.
Die Behälter benötigen keine besonderen Vorrichtungen und können den Normvorschriften entsprechen. Ebenso ist auch jedes Fahrgestell eines Kraftwagens oder eines Lastanhängers mit ebener Plattform ohne weitere Änderung verwendbar.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem Lastwagenanhänger, und zwar in Fig. 1 eine Seitenansicht, in Fig. 2 einen Grundriss, in Fig. 3 den Wagen mit gekipptem und ausgezogenem Kipprahmen, in Fig. 4 die Ansicht des Wagens von hinten mit gedrehter Ladebrücke. Auf dem normalen Fahrgestell 1 eines Lastanhängers ist der Drehkranz 2 befestigt, auf dem die Ladebrücke 3 um die Drehachse 4 drehbar gelagert ist. Mit der Ladebrücke kippbar verbunden, und zwar um die Punkte 5 bzw. 5a, ist der Kipprahmen 6 mit dem ausziehbaren Teil 7. Zum Kippen des Kipprahmens 6 um die Kipppunkte 5 bzw. 5a dienen die beiderseits der Drehachse 4 angeordneten hydraulischen Zylinder 8, deren Kolbenstangen 8a am Kipprahmen drehbar gelagert sind, während die Zylinder 8 an der Ladebrücke 3 schwenkbar befestigt sind, während die Zylinder 8 an der Ladebrücke 3 schwenkbar befestigt sind. Zum Absenken bzw. zum Anheben der Behälter 15 dient der Seilzug 9, der von der Trommel 11 ausgehend über die Seilräder 12, 13, 14 zum Behälter 15 geführt und dort befestigt ist. Durch Drehen des Handrades 10 wird der behälter 15 gehoben bzw. gesenkt. Fig. 3 zeigt den Wagen mit gekipptem und ausgezogenem Kipprahmen 6, 7 nach dem Absenken des Behälters 15 bzw. in Bereitschaftsstellung zur Aufnahme eines Behälters 15 von der Straße, während Fig. 4 die Bereitschaftsstellung des Wagens bei der Übernahme eines Behälters 15 von der Plattform 16 eines Eisenbahnwagens darstellt. Der geringe Niveauunterschied zwischen der Plattform 16 des Eisenbahnwagens und der Oberkante der Ladebrücke 3 wird durch Ausziehen des Teiles 7 und leichtes Anheben des Kipprahmens 6 um den Drehpunkt 5a ausgeglichen. Anstatt, wie gezeigt, nur einen Großbehälter zu übernehmen, können naturgemäß auch mehrere kleinere Behälter übernommen werden, ebenso wie es die geschilderte Einrichung gestattet, den oder die Behälter nach mehreren Seiten abzusenken.
Die Vorrichtung lässt sich auch gesondert auf jedem Straßenfahrzeug mit ebener Ladefläche vorübergehend anbringen, so dass der Wagen sowohl zum Transport normaler Güter als auch zum Sondertransport von Behältern verwendbar ist.

Claims (4)

1. Straßenfahrzeug zum Transport von Behältern, gekennzeichnet durch eine auf dem Fahrgestell (1) angeordnete, horizontal drehbare Ladebrücke (3) mit verlängerbarem Kipprahmen (6, 7).
2. Straßenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipprahmen (6) um mehrere Punkte (5, 5a) nach verschiedenen Seiten kippbar ist.
3. Anhänger nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Seilzug (9) zum Verschieben der Behälter (15) auf dem Kipprahmen (6, 7).
4. Straßenfahrzeug nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladebrücke (3, 6, 7) als geschlossenes Ganzes auswechselbar ist und auf der ebenen Tragfläche eines Straßenfahrzeuges angeordnet wird.

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