DEP0053872DA - Einrichtung zur elektrostatischen Lackierung oder Emaillerung - Google Patents
Einrichtung zur elektrostatischen Lackierung oder EmaillerungInfo
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Description
®Sy Erlangen, den 3 ** nUg. 1949
Akti«WM«ll»ohaft Örtle Stadtmauerstr. 30
PA 9/150/29
Anmeldetag; J^f-HAkt« Z. angemeldet als; Pat» u.Cffl Bearbeiter; Werdermann Erlinderj Peldmann
Abt. «.Werk: TS 33 (Elektrofilter) Kosten trägt! TS 38 (Elektrofilter) betre nochs TS 4-2 (Elektrotechnik)
Titelergänzungs mit Fördereinrichtung in einem funnelraum,
der Sprühzone und Trockenzone enthält»
Einrichtung zur^elektrostatischen, Lackierung oder ^Ejaiillierung,"
Es sind Einrichtungen zur elektrostatischen lackierung und Eaaillierung bekannt, bei denen die zu überziehenden Teile
elektrisch geerdet an einer Förderkette durch eine Spruhzelle oder einen Sprühkäfig gezogen werden, der durch Spritzpistolen
mit vernebeltem Lack be zw. rernebelter Einailleflüssigkeit angefüllt wird« Hierbei sind in der Hegel besondere Traggestelle
erforderlich* um die Teile durch die Spruhzelle hindurchzubringen«
Diese Einrichtungen sind jedoch verhaLtnismässig umständlich und haben gewisse betriebstechnische Nachteile, Eine wesentlich©
Verbesserung wird mit der Erfindung geschaffen, die eine Einrichtung zur elektrostatischen Lackierung oder Emaillierung
betrifft, welche besonders für die Behandlung von ebenen Teilen? z.B. Hfirdplatten^ geeignet ist. Erfindungsgemäss ist als Fördereinrichtung ein aus parallelen Stahldrähten oder Drahtseilen
mit Zwischenräumen zusammengesetztes Förderband verwendet, auf das die zu ri'hoTnrvio^nnrioB. Teile aufgelegt wer~
den können«, Die Drähte, bezw, Dxsbtceile verlaufen
in Längsrichtung. Sie können durch Querstege stellenweise miteinander verbunden aein» Die geerdete Oberfläche
der Fördereinrichtung ist dann derart klein» dass kaum Verluste durch Niederschlag der Schwebeteilchen eintreten könn®a#
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
1 ist das aus vorzugsweise in Förderriohtung verlaufenden parallelen Drähten zusammengesetzte Förderband, daa über zwei
Rollen 2f 3 geführt iat. Die aufgelegten vTerkstücke 4 durchlaufen
zunächst einen Sprühraum 5, in welchen der Laok bezw. die Emailleflüssigkeit in zerstäubter Form mittels einer Spritzpistole
6 eingeführt wird. In dem Raum 5 befindet aich ein aus Sprühdrähten 7 gebildeter Sprühkäfig. Die Drähte 7 sind zwischen
zwei U-fÖrjr4gen, daa förderband 1 teilweise umgreifenden Haltern 8 ausgespannt und mit hoher Gleichspannung elektrisch geladen,
die durch einen Hochspannungs-Durchführungaiaolator 9 zugeführt wird, während der Stützisolator 10 lediglich zum Tragen der
Einrichtung dient. An den Sprühraum 5 schliesst sich eine Trockenzone 11 an9 die Heiselemente 12, z.B. Strahlheizkörper oder Ultra»
rotatrahler, enthält, Sprühzone 5 und irockenzone 11 bilden zusammen einen, tunnelartigen 2aum.
Die in den Sprühraum^ 5 eingeführten zerstäubten ϊeilchen der überzugsflüBsigkeit erhalten in bekannter Vfeise durch das Zerstäuben
eine elektrische üadung und schlagen sich innerhalb dee elektrischen Feldes zwischen dem mit Hochspannung aufgeladenen
Sprühkäfig und den geerdeten, zu überziehenden Teilen nieder. An den Forderdrahten bleibt infolge ihrer kleinen Oberfläche
hierbei verhältnismässig wenig Flüssigkeit hängen» Zu ihrer laufenden Beinigung können Abstreifvorrichtungen vorgesehen
werden»
Im mittler-en Teil des Tunnels ist eine Ab sauge einr ichtuftg mittels eines Rohres 13 angeschlossen, welche die Luft von beiden
Tunnelenden her ansaugt. Dadurch wird einerseits der Flüssigkeitsnebel aus dem vorderen Teil des Tunnels in die Sprühzone
hin^ingeaaugtp soweit er sich nicht bereite niedefgelchlagen hat» Infolgedessen iat es möglich,, mit einem besonders geringen
Luftdruck der Spritzpistole zu arbeiten. Andererseits kenn duroh die Absaugeeinrichtung in der Mitte de® Tunnels die
Trocknung der frisch lackierten bezw« frisch emaillierten Teile im zweiten Teil des Tunnels gefördert werden. Hierau kann dem
Auetrittaende des Tunnels Warmluft zugeführt werden» Ferner können im Tunnel selbst die Heizelemente 12 in Form von Strahlheiskörpern
oder infrarotstrahlern angebracht werden, welche die durchziehende angesaugte Luft und die Werkstücke in zwecfcsaässigar
Weise erwärmen» Die entwickelte feuchtigkeit bezw» bei Lack das verdunstete Lösungsmittel wird durch die Absaugung
sicher entfernt.
Bei einer solchen Anordnung herrscht im Bereich des gesamten Tunnels ständig ein kleiner Unterdruck» Es ist daher weiterhin
vorteilhaft, die Isolatoren und Durchführungen 9, 1Ό des Sprühkäfigs i welche aweckmässig in Hauben angeordnet werden, dadurch
von der zerstäubten Auftragsflüssigkeit freizuhalten, dass in den Hauben kleine Öffnungen 14 f 15 vorgesehen sindf durch welche
ständig ein schwacher Eühlluftstrom angesaugt wird.
9 Patentansprüche
1 Figur.
1 Figur.
Claims (9)
- P_a_t .e η t an s ρ r ii ehe1, Einrichtung zur elektrostatischen laokieffung oder Emaillie~ rungf bei der die zu überziehenden Teile geerdet mittels einer Fördereinrichtung durch einen Spriihraunt bewegt werdens dadurch gekennzeichnet, dass als Fördereinrichtung ein aus parallelen Stahldrähten mit Zwischenräumen zusammengesetztes förderband verwendet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet f dass anstelle von Drähten Drahtseile verwendet sind,
- 3* Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte der fördereinrichtung mit einer Abstreifvorrichtung versehen sind.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die fördereinrichtung in einem tunnelartigen Gehäuse angeordnet ist, an dessen mittleren Teil öin Abgaugerohr (15) angeschlossen ist,
- 5* Einrichtung nach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet, dass in. dem, in Pörderrichtung gesehen, vor dem Absaugerohr liegenden Teil des Tunnels eine Sprühzone, in dem dahinterliegenden Teil eine Trockenzone angeordnet ist·
- 6, Einrichtung nach Anspruch ^. dadurch gekennzeichnetj, dass in der Trockenzone Heizelemente^ 'sirahlheizkörper, Ultrarotstrahler} ange ordne t s ind,
- 7» Einrichtung nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, dass an das Au3tritteende des Tunnels' eine Warmluftzuführung (16) angeschlossen ist,
- 8» Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet f dass die Isolatoren des Sprühkäfigs in Hauben des Tunnelgehäuses angeordnet sind.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauben mit kleinen Öffnungen für den Eintritt von Spülluft (I4jl5) versehen sind«
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