DEP0053654DA - Kippbares Tor, insbesondere für Garagen. - Google Patents
Kippbares Tor, insbesondere für Garagen.Info
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Description
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Patentanmeldung.
Kippbares Tor, lnsbes. für Garagen.
Gegenstand der Erfindung ist ein kippbares Tor, insbes. für Garagen, das bei seiner vertikalen Kippbewegung von das
Tor dabei haltend mitschwingenden Hebeln getragen ist.
Zum öffnen und Schliessen von Kipptoren, die an sich, schon bekannt sind, Schwenkhebel zu benutzen, die diese Tore
bei ihrer Bedienung tragen und führen, ist nioht mehr neu. Hierbei ist jedoch die Anordnung so getroffen, dass diese
Hebel duroh Gewichte oder Federn belastet sind, die senkrecht hochziehend auf das Tor wirken, was ein !lachteil ist, weil
das Tor an sich nach einwärts geführt werden soll. Es ist auch schon ein kippbares Garagentor bekannt, das mit Schwinghebeln
arbeitet, deren Drehachsen tiefer liegen als die Torgelenkverbindungsstellen. In letzterem Falle wird also das Tor bei
seiner Öffnungsbewegung von unten her gestützt und kommt dabei, je hohes es angehoben wird, in eine Labillage, die besonders
gesichert werden muss. Die bekannten Kipptoranordnungen benötigen ausserdem beiderseits am oberen Torende anzubringende
besondere Horizontalführungen, z.B. in Form von ins Mauerwerk eingelassenen U-Sohienen. ^ies sind aber zusätzliche verteuernde
bauliche Massnahmen.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung einer, die angeführten Mängel vermeidenden neuen Kippanordnung, die
zwar ebenfalls mit Traghebeln arbeitet, bei der aber diese Traghebel erfindungsgemäß sq angeordnet und ausgebildet sind,
dass sie für das Tor als Hängependellagerung dienen, indem sie es bevorzugt in seiner oberen Hälfte seitlich erfassend und
anhängend tragen, wobei sie selbst oberhalb des Tores in der Kippbewegung schwenkfähig aufgehängt sind, so dass sie zusammen
mit dem Tor während seiner es aufkipp-enden Öffnungs-
bewegung nach. Innen mit hochschwingen können. Diese Anordnung ist baulich sehr einfach auszuführen. Sie funktioniert bei
äusserst bequemer und leichter Bedienbarkeit unbedingt zuverlässig und macht vor allem keine besonderen oberen seitlichen
Führungen des Tores in der Mhe der Decke des zu schliessenden Raumes mehr erforderlich. Ausserdem lässt die erfindungsgemäße
Anordnung ohne besondere zusätzliche Massnahmen je nach. Wunsch verschiedene zweckgemäße Weiterbildungsformen zu,
wie sie unten noch näher erläutert sind.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten an Hand von Zeichnungen noch näher beschrieben und zwar zeigen
Fig. 1 ein Garagenkipptor der neuen Art mit zwei seitlichen Laufgewichten in einem Mittelschnitt etwa nach der
Schnittlinie I-I in Fig. 2, der die Ansicht auf die seitlich angebrachte Betätigungsvorrichtung gibt,
Fig. 2 eine Ansicht des Tores von der Torinnenseite her gesehen,
Fig» 3 eine andere Ausführung des neuen Kipptores unter Verwendung von zwei seitlichen Spiralfedern zum leichteren
Anheben des Tores und zwar in Ansicht wieder von der Torinnenseite her gesehen, wobei die Figur in der linken Hälfte
das Tor geöffnet und in der rechten Hälfte geschlossen darstellt,
Fig. 4 und 5 eine Mittelschnittansicht dieser Anordnung nach Fig. 3 und zwar für das geschlossene und das geöffnete
Tor,
Fig. 6, 7 und 8 die gleichen Ansichten für ein Tor der neuen Art mit nur einer einzigen Spiralfeder zum Anheben und
Fig. 9 eine Garagentorausftihrung wieder mit Laufgewichten, jedoch mit einem bevorzugt für schwere Tore geschaffenen besonderen
Gewichtsausgleich.
In den Figuren bedeutet Λ jeweils das Garagentor, das durch eine Kippbewegung in der Yertikalebene zu öffnen und zu
schliessen ist. In seiner Ausführung nach Fig. 1 wird es unter Zuhilfenahme von Gegengewichten 2 bedient, die mittels Drahtseilen
9, welche über oben am Sturz gelagerte Seilrollen 4 laufen, mit dem Tor 1 an der Stelle 1o an seitlich vorstehenden
Winkeln verbunden sind» Das Tor 1 selbst ist gelenkig gehalten durch zwei an seitlich etwas vorstehenden Lageraugen
5 mit ihm verbundenen Traghebeln 7» die an ihrem oberen Ende gleichfalls so gelenkig am Sturz im Lager 6 befestigt sind,
dass sie zusammen mit dem ihnen bei seiner öffnenden Kippbewegung anhängallen Tor ins Innere des Garagenraumes mit hochschwenkbar
sind (vergl, die in Fig. 1 strichpunktiert miteingezeichneten Stellungen 7' dieser Schwenkhebel mit dem anhängenden Tor, welche diese Teile bei der Offnungs- und Schliessbewegung
nacheinander einnehmen ), Am Tor 1 können seitlich ausserdem noch Führungsrollen 3 vorgesehen sein, die beim Anheben
des Tores in vertikales Führungen 8 nach oben laufen und dem Tor so einen seitlichen Halt geben. Das geöffnete Tor
wird dann ausschliesslieh von den mit in den Garagenraum mit hoch- und eingeschwenkten Pendelhebeln ? hängend getragen,
wobei die dabei nach unten gegangenen Ausgleichsgewichte 2 diese Bedienung erleichtern und die geöffnete Torstellung gesichert
halten*
Bei der Ausführung entsprechend den Figuren 3 bis 5 ist anstelle der Laufgewichte nach Fig. 1 und 2 seitlieh je eine
gekapselt in einem Gehäuse eingeschlossene Spiralbandfeder 11 vorgesehen, die die gleiche Funktion übernehmen und daher
seitliche Laufgewichte erübrigen lassen. Anstelle zweier getrennter Spiralfedern kann, wie in Fig. 6 bis 8 angegeben, auch lediglich
eine einzige gemeinsame Spiralfeder 12 Verwendung finden, der dann die Zug- bzw, Drahtseile 9 in der auf Fig. 6
ersichtlichen Weise zugeführt sind.
Handelt es sich besonders um grössere und schwerere Tore, so kommt es bei Verwendung von Laufgewichten in Betracht, als
weitere Vervollkommnung einen Gewichtsausgleich vorzusehen, wie er in Fig. 9 schematisch dargestellt ist, der es dann unmöglich
macht, dass seitwärtige Schwankungen auftreten können. Dieser Gewichtsausgleich besteht darin, dass jedes der beiden
seitlichen Laufgewichte 2 jeweils über ein weiteres Drahtseil 13 mit entsprechenden Umlenkrollen 14 mit der Gegenseite des
Tores 1 bei 1o verbunden wird. Durch den so geschaffenen wechselseitigen Gewichtsausgleich werden Schwankungen besonders
bei Bedienung grosser Tore vermieden, weil sie sich so mit auf die Gegenseite übertragen und ausgleichen. Die Torflächen
lassen sich hierdurch gleichmäßig und leicht bewegen, ohne dass man die geringsten Schwierigkeiten in der Geradehaltung
hat.
Claims (4)
1.) Kippbares Tor, insbes. für Garagen, das bei seiner vertikalen Kippbewegung von das Tor dabei haltend mitschwingenden
Hebeln getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Traghebel (7) so angeordnet und ausgebildet sind, dass sie
für das Tor (1) als Hängependellagerung dienen, indem sie es bevorzugt in seiner oberen Hälfte seitlich erfassend und anhängend
tragen, wobei sie selbst oberhalb des Tores in der Kippbewegungsebene schwenkfähig aufgehängt sind, so dass sie
zusammen mit dem Tor während seiner es aufkippenden Öffnungsbewegung nach innen mit hochschwingen können.
2.) Kipptor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem hängependelgelagerten Tor (1) eine, seinem Gewicht entsprechende
Gegenkraft, z.B. in Form angehängter Laufgewichte (2) oder einer Federspannung (11, 12), so angreift, dass sie,
wie an sich bekannt t das Tor bei seiner Bedienung gewichtmäßig
entlastet*
3.) Kipptor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtausgleich durch am Tor (1) über Laufrollen
(4) seitlich angehängte Laufgewichte (2) vorgenommen ist, wobei insbes. für jede Torseite ein besonderes Laufgewicht vorgesehen
ist und ausserdem jedes dieser Laufgewichte zusätzlich noch durch ein Seil (1?) über besondere Laufrollen (14) geführt
mit dem Tor (1) an seiner Gegenseite angehängt verbunden sein kann,
4.) Kipptor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gewichtsausgleich eine in einem Rundgehäuse gehaltene
Spiralbandfederung (11, 12) vorgesehen ist, die entweder für jede Seite in einem getrennten oder auch in einem für beide
Torseiten gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist.
Freiburg i.Br«, den 31.8.49.
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