DEP0053654DA - Kippbares Tor, insbesondere für Garagen. - Google Patents

Kippbares Tor, insbesondere für Garagen.

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DEP0053654DA
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Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willi Grossklaus
Original Assignee
Alfred Zimmermann KG., Freiburg, Breisgau
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Description

Dipl. Ing.
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Firma Alfred Zimmermann in Freibürg i.Br.
Patentanmeldung. Kippbares Tor, lnsbes. für Garagen.
Gegenstand der Erfindung ist ein kippbares Tor, insbes. für Garagen, das bei seiner vertikalen Kippbewegung von das Tor dabei haltend mitschwingenden Hebeln getragen ist.
Zum öffnen und Schliessen von Kipptoren, die an sich, schon bekannt sind, Schwenkhebel zu benutzen, die diese Tore bei ihrer Bedienung tragen und führen, ist nioht mehr neu. Hierbei ist jedoch die Anordnung so getroffen, dass diese Hebel duroh Gewichte oder Federn belastet sind, die senkrecht hochziehend auf das Tor wirken, was ein !lachteil ist, weil das Tor an sich nach einwärts geführt werden soll. Es ist auch schon ein kippbares Garagentor bekannt, das mit Schwinghebeln arbeitet, deren Drehachsen tiefer liegen als die Torgelenkverbindungsstellen. In letzterem Falle wird also das Tor bei seiner Öffnungsbewegung von unten her gestützt und kommt dabei, je hohes es angehoben wird, in eine Labillage, die besonders gesichert werden muss. Die bekannten Kipptoranordnungen benötigen ausserdem beiderseits am oberen Torende anzubringende besondere Horizontalführungen, z.B. in Form von ins Mauerwerk eingelassenen U-Sohienen. ^ies sind aber zusätzliche verteuernde bauliche Massnahmen.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung einer, die angeführten Mängel vermeidenden neuen Kippanordnung, die zwar ebenfalls mit Traghebeln arbeitet, bei der aber diese Traghebel erfindungsgemäß sq angeordnet und ausgebildet sind, dass sie für das Tor als Hängependellagerung dienen, indem sie es bevorzugt in seiner oberen Hälfte seitlich erfassend und anhängend tragen, wobei sie selbst oberhalb des Tores in der Kippbewegung schwenkfähig aufgehängt sind, so dass sie zusammen mit dem Tor während seiner es aufkipp-enden Öffnungs-
bewegung nach. Innen mit hochschwingen können. Diese Anordnung ist baulich sehr einfach auszuführen. Sie funktioniert bei äusserst bequemer und leichter Bedienbarkeit unbedingt zuverlässig und macht vor allem keine besonderen oberen seitlichen Führungen des Tores in der Mhe der Decke des zu schliessenden Raumes mehr erforderlich. Ausserdem lässt die erfindungsgemäße Anordnung ohne besondere zusätzliche Massnahmen je nach. Wunsch verschiedene zweckgemäße Weiterbildungsformen zu, wie sie unten noch näher erläutert sind.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten an Hand von Zeichnungen noch näher beschrieben und zwar zeigen
Fig. 1 ein Garagenkipptor der neuen Art mit zwei seitlichen Laufgewichten in einem Mittelschnitt etwa nach der Schnittlinie I-I in Fig. 2, der die Ansicht auf die seitlich angebrachte Betätigungsvorrichtung gibt,
Fig. 2 eine Ansicht des Tores von der Torinnenseite her gesehen,
Fig» 3 eine andere Ausführung des neuen Kipptores unter Verwendung von zwei seitlichen Spiralfedern zum leichteren Anheben des Tores und zwar in Ansicht wieder von der Torinnenseite her gesehen, wobei die Figur in der linken Hälfte das Tor geöffnet und in der rechten Hälfte geschlossen darstellt,
Fig. 4 und 5 eine Mittelschnittansicht dieser Anordnung nach Fig. 3 und zwar für das geschlossene und das geöffnete Tor,
Fig. 6, 7 und 8 die gleichen Ansichten für ein Tor der neuen Art mit nur einer einzigen Spiralfeder zum Anheben und
Fig. 9 eine Garagentorausftihrung wieder mit Laufgewichten, jedoch mit einem bevorzugt für schwere Tore geschaffenen besonderen Gewichtsausgleich.
In den Figuren bedeutet Λ jeweils das Garagentor, das durch eine Kippbewegung in der Yertikalebene zu öffnen und zu schliessen ist. In seiner Ausführung nach Fig. 1 wird es unter Zuhilfenahme von Gegengewichten 2 bedient, die mittels Drahtseilen 9, welche über oben am Sturz gelagerte Seilrollen 4 laufen, mit dem Tor 1 an der Stelle 1o an seitlich vorstehenden Winkeln verbunden sind» Das Tor 1 selbst ist gelenkig gehalten durch zwei an seitlich etwas vorstehenden Lageraugen 5 mit ihm verbundenen Traghebeln 7» die an ihrem oberen Ende gleichfalls so gelenkig am Sturz im Lager 6 befestigt sind,
dass sie zusammen mit dem ihnen bei seiner öffnenden Kippbewegung anhängallen Tor ins Innere des Garagenraumes mit hochschwenkbar sind (vergl, die in Fig. 1 strichpunktiert miteingezeichneten Stellungen 7' dieser Schwenkhebel mit dem anhängenden Tor, welche diese Teile bei der Offnungs- und Schliessbewegung nacheinander einnehmen ), Am Tor 1 können seitlich ausserdem noch Führungsrollen 3 vorgesehen sein, die beim Anheben des Tores in vertikales Führungen 8 nach oben laufen und dem Tor so einen seitlichen Halt geben. Das geöffnete Tor wird dann ausschliesslieh von den mit in den Garagenraum mit hoch- und eingeschwenkten Pendelhebeln ? hängend getragen, wobei die dabei nach unten gegangenen Ausgleichsgewichte 2 diese Bedienung erleichtern und die geöffnete Torstellung gesichert halten*
Bei der Ausführung entsprechend den Figuren 3 bis 5 ist anstelle der Laufgewichte nach Fig. 1 und 2 seitlieh je eine gekapselt in einem Gehäuse eingeschlossene Spiralbandfeder 11 vorgesehen, die die gleiche Funktion übernehmen und daher seitliche Laufgewichte erübrigen lassen. Anstelle zweier getrennter Spiralfedern kann, wie in Fig. 6 bis 8 angegeben, auch lediglich eine einzige gemeinsame Spiralfeder 12 Verwendung finden, der dann die Zug- bzw, Drahtseile 9 in der auf Fig. 6 ersichtlichen Weise zugeführt sind.
Handelt es sich besonders um grössere und schwerere Tore, so kommt es bei Verwendung von Laufgewichten in Betracht, als weitere Vervollkommnung einen Gewichtsausgleich vorzusehen, wie er in Fig. 9 schematisch dargestellt ist, der es dann unmöglich macht, dass seitwärtige Schwankungen auftreten können. Dieser Gewichtsausgleich besteht darin, dass jedes der beiden seitlichen Laufgewichte 2 jeweils über ein weiteres Drahtseil 13 mit entsprechenden Umlenkrollen 14 mit der Gegenseite des Tores 1 bei 1o verbunden wird. Durch den so geschaffenen wechselseitigen Gewichtsausgleich werden Schwankungen besonders bei Bedienung grosser Tore vermieden, weil sie sich so mit auf die Gegenseite übertragen und ausgleichen. Die Torflächen lassen sich hierdurch gleichmäßig und leicht bewegen, ohne dass man die geringsten Schwierigkeiten in der Geradehaltung hat.

Claims (4)

Patentansprüche.
1.) Kippbares Tor, insbes. für Garagen, das bei seiner vertikalen Kippbewegung von das Tor dabei haltend mitschwingenden Hebeln getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Traghebel (7) so angeordnet und ausgebildet sind, dass sie für das Tor (1) als Hängependellagerung dienen, indem sie es bevorzugt in seiner oberen Hälfte seitlich erfassend und anhängend tragen, wobei sie selbst oberhalb des Tores in der Kippbewegungsebene schwenkfähig aufgehängt sind, so dass sie zusammen mit dem Tor während seiner es aufkippenden Öffnungsbewegung nach innen mit hochschwingen können.
2.) Kipptor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem hängependelgelagerten Tor (1) eine, seinem Gewicht entsprechende Gegenkraft, z.B. in Form angehängter Laufgewichte (2) oder einer Federspannung (11, 12), so angreift, dass sie, wie an sich bekannt t das Tor bei seiner Bedienung gewichtmäßig entlastet*
3.) Kipptor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtausgleich durch am Tor (1) über Laufrollen (4) seitlich angehängte Laufgewichte (2) vorgenommen ist, wobei insbes. für jede Torseite ein besonderes Laufgewicht vorgesehen ist und ausserdem jedes dieser Laufgewichte zusätzlich noch durch ein Seil (1?) über besondere Laufrollen (14) geführt mit dem Tor (1) an seiner Gegenseite angehängt verbunden sein kann,
4.) Kipptor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gewichtsausgleich eine in einem Rundgehäuse gehaltene Spiralbandfederung (11, 12) vorgesehen ist, die entweder für jede Seite in einem getrennten oder auch in einem für beide Torseiten gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist.
Freiburg i.Br«, den 31.8.49.

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