DEP0053370DA - Halteschine zum Festhalten von Drähten, Bändern, Seilen oder sonstigen Einlagen - Google Patents

Halteschine zum Festhalten von Drähten, Bändern, Seilen oder sonstigen Einlagen

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Publication number
DEP0053370DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inserts
holding
rails
bands
ropes
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emil Dipl-Ing. Arnolt
Josef Schmidt
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Description

- Blatt 1 -
3ad Tölz, .9»50
Patentaamelduiig *vom 7*8.4-9 Baltescliiene für Spanndrähte,
von Dipl.-Ing. E. Arnoltf Bad Tölz und Yersuchsingenieur J. Schmidtf Bad Tölz,
Beschreibung
DieljWSlteschinne für Spanndrähte in der Spannbetonerzeugung, nachfolgend Halteschiene genannt, dient dazu, Drähte, Bänder ode* οeile gleicher oder verschiedener Stärke, nachfolgend Einlagen genannt, rasch und sicher gegen Zug so festzuhalten., dass sie in der Halteschiene bis zum Bruch nicht rutschen. "
Bisher wurden die Einlagen zwischen glatte, geriffelte oder gewellte Schienen durch Verschrauben unter mehr oder -weniger starkem Druck eingeklemmt. Die TTachteile dieser Befestigungsart lageii in dem mehr oder weniger starken Quetschen der Einlagen mit der daraus folgenden K^rbwirkung und dem ungleichen Erfassen aller Einlagen, da geringe 'Starkeunterschiede zu ungleicher Pressung und verstärkter Kerbwirkung führten, ganz abgesehen von dem grossen Zei taufwand, die Verschraubung zahlreicher Schrauben durchzuführen .
Die erf3ndungsgemässe Halteschiene vermeidet diese Nachteile. Die Einlagen 1, Pig. 1 bis 4, werden nicht gepresst, sondern nach dem bekannten Bremsband-Prinzip (Reibung durch Umschlingung der Wellen 2 der Halteschiene J>) festgehalten, wobei die bei der Bandbremse erfordert che kleine Haltekraft am frei en Ende durch die Ausnutzung der Eigenst e ή fi gke j t der Einlagen erreicht werden kann, die dem Durchziehen der Einlagen durch die λ eilen « Iderstand entgegenset z%
Das Einfügen der Einlagen 1 kann in bereits vorgewellter oder auch in glatter Eorm erfolgen. Unter Ausnutzung der auffedernden ,Virkung der Einlagen können Verbindungsstücke 4, Fig. 1 und 2, benutzt werden, die klinkenartig eingreifen und somit eine besonders schnelle Verbindung gestatten bei gleichzeitig genügender Halterung der Einlagen und der Verbindungsstücke für die Dauer des Transportes und der Lagerung, Der Zeitaufwand zur Verbindung ist hierbei fast unabhängig von der Länge der Halteseh*i©nen*
Itm die veyfcinaung einfach durch einen Druck in einer Presse zu erzielen, können die Verbindungsstücke scharnier art ig an einer der Haiteschienen angebracht und durch eine Eeder 5 so belastet ν erden, dass ihr Einspringen in die Verbindungsstellung bei •zusammengepressten Halteschienen selbsttätig erfolgt, wobei z.B. als Gelenk die Vorderkante einer Klinke dienen kann (Eig.2) Durch die Rückfederung der Einlagen werden alle Teile gehalten« Diese VerWndungsart hat ausserdem den Vorteil, dass die Verbindungsstücke 4 ausgewechselt und der Stärke der Einlagen 1 angepasst werden können.
Die Verbindung der Haltescbienen ohne Verbindungsstücke durch hakenartige Vorsprünge (Fnge 3) in Verbindung mit passenden Aussparungen an den Schienen ergibt ein ebenso einfaches und schnelles Verbinden9 wobei eine Feder 6 die Teile zusammenhält*
wenn man nach Fige 4- die Haken und Wellen so anordnet, dass die rückfedernde wirkung der Einlagen die beiden Hälften der Halteschienen zusaiamenhältj kann auf jede zusätzliche Feder und Halterung verzichtet werden. Unter dem Zug der Einlagen wird die Verbindung beider Schienenhälften inmer fester, da sie annähernd mit der halben Zugkraft ineinander gepresst werden. Die Schienenhälften haben das gleiche Profil« Dies bedeutet eine ■wesentliche Verbilligung9 indem vom gleichen Prqfilstab beide H.'llften abgeschnitten werden köanena
Die Halteschienen nach der Erfindung bringen eine grosse Vereinfachung der Arbeitsweise und eine Arbeitszeiteinsparung bei besserer und fast kerbwirlcungsfreier Einspannung der Einlagen für die Spannbetonfabrikation9 wo es darauf ankommt, mit möglichst geringem Zeitaufwand die grosse Zalil der Bev^ehrungs drähte rasch und trotzdem rutschsicher festzuhalten«

Claims (1)

  1. Patentanspruch .
    Anspruch 1.
    Halteschiene zum Festhalten von Drähten, Bändern, Seilen oder sonstigen Einlagen (1) aus zwei oder mehreren Einzelschienen bestehend, die auf den Innenflächen Wellenprofil besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Verbindungsstücke oderschienen (4·), die eingeschoben, eingeklappt oder durch Feder (5) eingedreht werden» gegen die Rückfederung der Einlagen in einer solchen Lage gehalten werden, dass die wellenprofile ineinandergreifen und dadurch die Einlagen, um die Jellenberge gedrückt, rückfedernd wirken und dass zwischen den Profilen an allen Stellen, wo sich Einlagen befinden, ein so grosser Abstand bleibt, dass keine Pressung der Einlagen stattfindet«
    Anspruch 2.
    Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelschienen bei genügender Zusammenpressung unter der rückf edemden irkung der Einlagen oder einer Feder (6) mit fest angebrachten, hakenartigen Vorsprüngen in entsprechende Aussparungen selbsttätig einklinken*
    Anspruch 5»
    Halteschiene nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeiChnett Ja-s die obere und die untere Einzelschiene gleichen Querschnitt haben*

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