DEP0052913DA - Anordnung von Vor- und Rückluftleitung mit Ventilen an Faßabfüllvorrichtungen - Google Patents

Anordnung von Vor- und Rückluftleitung mit Ventilen an Faßabfüllvorrichtungen

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DEP0052913DA
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Germany
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return air
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Karl München Eckner
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Description

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MUKCIIüH 27, Koritgelassiraßö 1 Ablage Kr. I
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Anordnimg 4β» Vor- und Rückluf tleitungFassabfüllvorrichtungen .
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der Vor-*· und Rückluftleitung für Fassabfüllvorrichtungen, die es einerseits ermöglicht, das Rücklaufbier in dasselbe Fess zurückfHessen ssu lassen und andererseits ein möglichst schaumloses Einfüllen von Bier in das Fass gewährleistet und zwar mit möglichst geringer Lockerung der Kohlensäure.
Um die genannten Zwecke zu erreichen, werden zunächst zwei an sich bekannte Merkmale kombiniert und zwar wird einerseits in an sich bekannter Weise vor dem Füllkopf eine Kugel und ein ihr zugeordneter Ventilsitz angeordnet, wobei das Gewicht der Kugel so bemessen ist, dass sie vom Bierschaum aus Ihrer Ruhelage nicht in ihre Schlußstellung gebracht wird, wohl aber von dem aufsteigenden Bier. Ferner werden die Rück- und Vorluftleitung vor dem Füllkopf und vor der Absperrstellung der genannten Kugel in an sich bekannter Weise miteinander vereinigt· Tritt nun bei Beendigung des Füllvorganges Schaum an der Kugel vorbei, so wird dieser ohne weiteres durch die Rückluf tleitung abgeführt. Das nachkommende Bier hebt die Kugel an und diese verschliesst den zugehörigen Ventilsitz. Wird nun das Füllrohr aus dem Fass herausgezogen und sein Ventil sofort geschlossen, so entsteht im Fass gegenüber dem Vorluftkanal ein Unterdruck und die Kugel fällt in ihre Ruhestellung zurück, das Rücklaufbier filesst somit in das Fass zurück, aus dem es gekommen ist.
Jqt- und Rückluftkanal sind gegenüber dem sie vereinigenden Ronr mit z.B. 3® einem Hatventil abgeschlossen, das sieh im Falle des forluftkanals in Richtung des Milltopfest im Palle des Rucklufticanals in Richtung vom Füllkopf weg öffnen kann. Iird nun das letztgenannte Tentil in geeignetem Ausmasse belastet, so ist es möglieh, beim Füllen mit einem Minimum an Schaumbildung im Fass auszukommen. Die Schaumbildung tritt nämlich dadurch auf, dass durch den im Fass vorhandenen Unterdruck im Vergleich zu dem Druck des aus grösserer Höhe einlaufenden Bierx^ine starke Schaumbildung am Auslaufende des Füllrohres entsteht, bis das Auslaufende bzw. das entsprechende Ventil vom Bier umspült ist. Kun kann die aus dem Fass austretende Luft, welche die Schaumbildung bedingt, durch das Hutventil im Vorluftkanal nicht entweichen und durch das Hutventil im Rückluftkanal in Folge seiner Belastung nur sehr langsam. Die Schaumbildung wird dadurch auf ein Mindestmass herabgedrückt · Nunmehr wird das letztgenannte Hutventil entlastet und das Bier kann ungestört und schnell in das Fass einströmen.
Da es schwierig ist, das im Rückluftkanal befindliche Hutventil richtig zu belasten, ist es vorteilhaft, statt dessen oberhalb des Rückluftventils ein Luftdrosselventil, einen Absperrhahn oder ein ähnliches Absperrorgan vorzusehen, das in dem geschilderten ersten Stadium des Verfahrens nur leicht geöffnet 4β%· und während des geschilderten zweiten Stadiums des Verfahrens weit geöffnet ist.
Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von dem Bekannten also dadurch, dass bei Vor- und Rückluftieitung mit Ventilen an Fassabfüllvorrichtungen, bei der die Vor- und Rückluft oberhalb des Füllköpfe a die gleiche Leitung durchströmen, die sich in eine Vor- und eine Rückluftleltung verzweigt, der Öffnungsgrad des in der Rückluftleitung befindlichen Rückluftventils unabhängig vom öffnungs
grad des liereialassorgao.es steuerbar ist. Vorzugsweise wird in der gemeinsamen Tor- und Rückluftleitung ein Imgelventil vorgesehen«
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Brfiadung dargestellt, dabei "bezeichnet a den Rückluftkanal , b den Vorluftkanal, ο den sie verbindenden Kanal, der seinerseits mit dem Kanal d verbunden ist, der zu dem nicht gezeigten Füllkopf führt. In diesem Kanal befindet sich die Kugel e mit ihrem Ventilsitz f ♦ g ist das Hutventil im Vorluftkanal und h das Hutventil im Rückluftkanal , k ist das Luftdrosselventil♦

Claims (1)

  1. Patentansprüche s
    Anordnung von Vor- und RückluftIeituns mit Ventilen an Eassabfüllvorrichtungen, bei der die Vor- und die Rück-Iuft oberhalb des Füllköpfes die gleiche Leitung durchströmen, die sich in eine Vor- und eine Rückluftleitung verzweigt, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsgrad des in der Rückluftleitung (a) befindlichen Rückluftventils (h) unabhängig vom Öffnungsgrad des Biereinlassorgans steuerbar ist.
    Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der gemeinsamen Vor- und Rückluftleitung ein Kugelventil (e,f) vorgesehen ist.

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