DE666105C - Regelventil fuer eine Druckfluessigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Regelventil fuer eine Druckfluessigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DE666105C
DE666105C DES120628D DES0120628D DE666105C DE 666105 C DE666105 C DE 666105C DE S120628 D DES120628 D DE S120628D DE S0120628 D DES0120628 D DE S0120628D DE 666105 C DE666105 C DE 666105C
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Germany
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valve
control valve
hydraulic fluid
motor vehicles
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Societe dInventions Aeronautiques et Mechaniques SIAM SA
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Societe dInventions Aeronautiques et Mechaniques SIAM SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/12Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid
    • B60T13/14Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid using accumulators or reservoirs fed by pumps
    • B60T13/141Systems with distributor valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Regelventil für eine Druckflüssigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen DieErfindung bezieht sich auf hydraulische Kraftübertragungen, wie sie namentlich für Bremswirkungen, insbesondere an Fahrzeugen, anwendbar sind und bei denen die Antriebsenergie von einer unter Druck stehenden Flüssigkeit geliefert wird, die beispielsweise in einem hydropneumatischen Sammler zur Verfügung steht.
  • Bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt der Einlaß der unter Druck stehenden Flüssigkeit in dieArbeitsleitung, wie z. B. die Bremsleitung o. dgl., durch Öffnung eines Ventils, das in der Ruhelage des Systems (licht geschlossen gehalten wird. Unter diesen Bedingungen strömt die unterDruck stehende Flüssigkeit, sobald das Einlaßven'til sich unter einem lenkenden Einfluß auch nur äußerst wenig von seinem Sitz abhebt, durch den engen, ihr gebotenenDurchlaßquerschnitt, was eine Abnutzung des Ventilsitzes durch Walzwirkung hervorruft und auf die Dauer die Dichtigkeit des Ventils beeinträchtigt.
  • ,Man hat also einmal die Wahl, entweder ein Ventil mit sehr harter Abschlußfläche zu verwenden, das zwar den Erosionswirkungen der durch die beim Öffnen sich bildenden engstenKanäle strömendenFlüssigkeit widerstehen kann, andererseits jedoch nicht gut dichthalten wird, «=eil dazu bekanntlich weiche Werkstoffe geeigneter sind, die sich an die Gegenflächen gut anschmiegen. Oder aber man verwendet Ventilkörper mit solchen weichen Abschlußflächen, die ein gutes Dichthalten gewährleisten. Dann besteht aber wieder die Gefahr von Auswaschungen an diesem plastischen Material infolge der beim ersten Abheben des Ventils von seinem Sitz mit großer Geschwindigkeit durch die engen Kanäle strömenden Flüssigkeit. Das führt dann wieder zu einer schnellen Abnutzung des Ventils. Das würde auch nicht vermieden werden durch Verwendung bekannter, für den Abschluß von Dampfleitungen gebräuchlicher Ventile, bei denen der Ventilkörper zwei von ihm unmittelbar getragene Abschlußteile besitzt, die also gleichzeitig abgehoben und wieder in die Verschlußlage gebracht werden. Denn auch bei dieser Anordnung ist die Gefahr des allmählichen Entstehens einer Undichtigkeit sehr groß, weil während des Schließvorganges selbst das Druckmittel eine Zeitlang zwischen den noch nicht ganz aufsitzenden Abschlußflächen hindurchströmen kann.
  • Beseitigt werden diese Mängel erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen den Abschlußflächen des durch zwei gleichsinnig bewegte Abschlußglieder gebildeten Druckeinlaßv entils ein Spiel vorgesehen ist. Das eine der Abschlußglieder kann also mit weicher, eine gute Abdichtung gewährleistender Abschlußfläche versehen sein, da infolge des gegenüber dem anderen Abschlußglied vorgesehenen Spieles das Einströmen der Flüssigkeit erst beginnt, wenn diese weiche Abdichtungsfläche bereits so weit von ihrem Sitz abgehoben ist, daß keine starke Flüssigkeitsströmung in engen Kanälen auftritt. Das andere Abschlußglied, das von der Aufgabe des eigentlichen Abdichtens der Arbeitsleitung entlastet ist, kann infolgedessen aus hartem, der Erosions-
    Wirkung nicht unterworfenen Werkstoff herb,
    gestellt werden. Es gibt den Flüssigkei.,( @
    zulauf erst frei, wenn das abdichtende 1`
    schlußglied des Einlaßventils weit genug al
    gehoben ist. Da der aus hartem Werkstoff bestehende Teil des Einlaßventils sehr klein bemessen werden kann, beispielsweise als kleine Kugel, so besteht zuweilen die Gefahr, daß dieser kleine, verhältnismäßig leichteTeil Beim Öffnen des Ventils flattert. Es empfiehlt sich daher, eine etwaige Flatterbewegung dieses äußeren, freien Abschlußgliedes in an sich bekannter Weise durch eine Dämpfungsvorrichtung zu bekämpfen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform derErfindung beispielsweise dargestellt. Fig. i zeigt im Schnitt die Verteilervorrichtung in der Ruhelage.
  • Fig. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung in der Arbeitsstellung.
  • Fig. 3 und .I zeigen einen Verteiler, der durch eine Einrichtung zur Verhütung der Flattereffekte ergänzt ist.
  • Indem Verteilerkörper, beispielsweise einem Zylinder i, kann sich unter der Einwirkung eines äußeren Hebels .2 bzw. eines Pedals oder eines gleichwertigen Organs, das durch eine Feder 3 zurückgeholt wird, ein System von zwei Kolben .4, 5 verschieben, die starr miteinander durch eitle gemeinsame Hohlspindel 6 verbunden sind, deren Uffnung 7 gegenüber einem Sitz liegt, der von einer Spindel 9 getragen wird. Durch das Aufeinandertreffen der Spindel 6 und dieses Sitzes wird die normalerweise in der Ruhelage befindliche @erliigl@lilu; ztti-c.llctl elrr _11-11eit lcitun@ lo, bcispicls,%tai;e der Brenlslc:Itul1, und der mit einen nicht dargestellten Topf verbundenen Auspuffleitung i i geschlossen. j.,Jit der Spindel 9 ist das Abdichtventil 12 fest verbunden, -welches in der Ruhelage durch eine Feder 14. auf seinen Sitz 13 gedrückt wird.
  • Die Spindel 9 wird durch einen Finger 15 verlängert, der das zweite Ventil, das sogenannte Progressivitätsventil, zurückschieben kann, welches bei dem dargestellten Beispiel von einer Kugel 16 gebildet wird, die durch eine Feder 17 gegen die Öffnung 18 einer fest mit dem Körper i des Verteilers verbundenen Zwischenwand i9 gedrückt wird.
  • Der rechts, d. h. hinter der Zwischenwand i9 liegende Raum 2o des Verteilers steht durch eine Leitung 21 mit der unter Druck stehenden Flüssigkeit einer nicht dargestellten Quelle, beispielsweise eines hydropneumatischen Sammlers, in Verbindung.
  • Hinter dem Kolben 5 kann noch eine Feder 22 vorgesehen werden, um den Kolben durch Wirkung in derselben Richtung wie die Rückholfeder 3 des Antriebsorgans 2 in seine Ruhelage zurückzuführen.
  • . Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist
    #Vgende:
    "NN'ird der Hebel 2 aus seiner in der auf . i dargestellten Ruhelage in Richtung des Pfeiles F bewegt, so wird die Mündung 7 der Hohlspindel 6 gegen den Sitz 8 gedrückt, wodurch der Auspuff, d. 1i. die Verbindung zwischen der Arbeitsleitung io und der Auspuffleitung i i,geschlossen wird. Wird dann der Hebel 2 entgegen dem Einfluß der Feder 3 weiterbewegt, so wird das Abdichtventi112 von seinem Sitz 13 abgehoben, wodurch eine Verbindung zwischen der Arbeitsleitung io und dem mittleren Raum 23 des Verteilers hergestellt wird. Erst wenn das Ventil 12 sich um eine merkliche Strecke von seinem Sitz 13 entfernt hat, greift der an der Spindel 9 festsitzende Finger 15 die Kugel 16 an und drückt sie entgegen dem Einfluß der Feder 17 und des Druckes zurück. Die unter Druck in der Leitung 2i befindliche Flüssigkeit fließt dann zwischen dieser Kugel und der Öffnung 18 der Zwischenwand i9 hindurch in den Raum 23 und tritt dann durch das weit geöffnete Ventil 12 in die Arbeitsleitung 10 (vgl. Fig. 2).
  • Die zweckmäßig aus harteng Stahl hergestellte Kugel 16 nutzt sich praktisch nicht ab, -zumal schon deswegen, weil sie sich beim Zustrom der unter Druck steigenden Flüssigkeit um sich selbst dreht. Diese Kugel hat dabei nicht die Aufgabe, eine Abdichtung zu gewährleisten, da dies schon durch das Ventil 12 besorgt -wird, das seinerseits gegen Abnutzung dadurch geschützt wird, daß es von %#v1111 Ilir unter Druck stehende Flüseigkeit hin durchtritt.
  • Die Arbeitsweise des Verteilers kann nun noch durch Flattereffekte gestört werden, welche das Progressivitätsventil16 im Augenblick seiner Öffnung in Bewegung setzen und dadurch Schwingungen in der Arbeitsleitung io hervorrufen können.
  • Abb.3 und d. stellen beispielsweise zwei Einrichtungen dar, durch welche diese Mängel behoben werden können.
  • Im Falle der' Fig. 3 ist ein kleiner Behälter 24 an die Leitung io in der Nähe ihrer Abzweigung vom Verteiler i angeschlossen. Dieses Gefäß schließt einen Kolben 25 ein, über dem sich ein Luftpolster 26 befindet, das durch seine Kompression als Dämpfer für die Schwingungen wirkt. An Stelle dieses Polsters aus komprimierter Luft könnte natürlich auch eine Feder vorgesehen werden.
  • Im Falle der Fig. q. kommt dieselbe dämpfende Wirkung einem unter dem Einfluß einer Feder 26 stehenden Hilfskolben 27 zu. Diese Ausführungsform weist gegenüber der vorhergehenden den Vorteil auf, daß keinerlei Organ außerhalb des eigentliche Verteilers notwendig ist. !I^

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regelventil für eine Druckflüssigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abschlußflächen des durch zwei gleichsinnig bewegte Abschl.ußglieder (12, 16) gebildeten Druckeinlaßventils ein Spiel (15-16) vorgesehen. ist.
  2. 2. Regelventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (12) des einen Ventils einen Finger (15) zum Öffnen des anderen Ventils trägt, dessen Ende in der Ruhe- oder Abschlußstellung der beiden Ventile von dem Abschlußglied (16) des anderen Ventils einen bestimmten Abstand hat.
  3. 3. Regelventil nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß etwaige Flatterbewegungen des äußeren, freien Abschlußgliedes (16) in an sich bekannter Weise durch ein Luft- oder Federpolster (2 25, 26) gedämpft «erden, das vorzugsweise nahe dein Anfang der Arbeitsleitung (io) angeschlossen ist, oder durch einen Hilfskolben (2;) mit Feder (2,9) gebildet wird, der in einem der Räume des Verteilerkörpers (i) selbst beweglich ist (Fig. 3 und .f).
DES120628D 1935-11-19 1935-11-30 Regelventil fuer eine Druckfluessigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE666105C (de)

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DES120628D DE666105C (de) 1935-11-19 1935-11-30 Regelventil fuer eine Druckfluessigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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FR463525X 1935-11-19
DES120628D DE666105C (de) 1935-11-19 1935-11-30 Regelventil fuer eine Druckfluessigkeitsbremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DE666105C true DE666105C (de) 1938-10-11

Family

ID=25998907

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DE (1) DE666105C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501941A (en) * 1948-03-13 1950-03-28 Goodrich Co B F Hydraulically actuated brake valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501941A (en) * 1948-03-13 1950-03-28 Goodrich Co B F Hydraulically actuated brake valve

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