DEP0052542DA - Schrägschulterfelge - Google Patents
SchrägschulterfelgeInfo
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Description
Für Riesenluftreifen von schweren Kraftfahrzeugen finden in neuerer Zeit in steigendem Masse statt der bisher üblichen Flachbettfelgen sogenannte Schrägschulterfelgen Anwendung. Wie schon der Name besagt, besteht die Eigenart dieses Felgenprofiles darin, dass das Felgenbett in der Mitte flach ist und nach den Seitenringen zu schräg ansteigt. Bei der Montage und Demontage muss außer dem einen Seitenring die diesem vorgelagerte Schulter entfernt werden. Aus diesem Grunde war es bisher üblich, den losen Seitenring derart auszubilden, das er nicht nur das Felgenbett seitlich begrenzte, sondern zusätzlich mit einem Schenkel versehen war, der zur Bildung der schrägen Schulter axial in den Reifen hineinfasste. Der Seitenring war also in seiner Grundform winkelförmig profiliert mit zwei etwa gleichhohen und unter einem rechten Winkel zueinander stehenden Profilschenkeln. Daraus ergaben sich für die Montagearbeiten erhebliche Schwierigkeiten. Infolge der winkelförmigen Grundform war der Ring einmal sehr biegesteif. Er setzte der für den Einbau und die Entfernung des vorgelagerten Sprengringes notwendigen Verformung einen recht erheblichen Widerstand entgegen. Wegen der
Breite des Seitenringes in axialer Richtung ergab sich dazu noch nicht häufig ein Verecken gegenüber der Felgen, wenn der Seitenring nicht auf seinem ganzen Umfang gleichmässig zurückgedrückt wurde.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schrägschulterfelge, bei welcher unter Beibehaltung aller diesem Felgenprofil nachgerühmten Vorteile der abnehmbare Seitenring so ausgebildet ist, dass die erwähnten Schwierigkeiten bei der Montage und Demontage restlos vermieden werden. Das Neue besteht dabei darin, dass der abnehmbare Seitenring aus zwei Einzelringen besteht, von denen der eine in der bei Flachbettfelgen üblichen Weise das Felgenbett seitlich begrenzt, während der andere einseitig die gewünschte schräge Schulter bildet. Dieser zweite Ring wird vorteilhaft im Querschnitt keilförmig ausgebildet. Er kann aber auch aus einem Flachbandstahl in der Weise gewonnen werden, dass eine Kante etwa senkrecht abgewinkelt wird, die dann einseitig zur Abstützung des Ringes dient und die Schräglage des übrigen Ringprofiles zu dem Felgenbett sichert. Zweckmäassig wird dieser Schulterring offen ausgebildet, damit er sich bei den Montagearbeiten etwas aufweiten kann, so dass Schwierigkeiten durch Verecken vermieden werden. Es erscheint angebracht, dabei die Enden des Ringes derart ineinandergreifen zu lassen, dass sie sich nicht in axialer Richtung gegeneinander versetzen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Felge,
Fig. 2 die offene Stelle des Schulterringes in Seitenansicht,
Fig. 3 eine andere Querschnittsform für den Schulterring.
Die Felge gemäss der Erfindung besteht aus einem Felgenbett 10, welches einseitig über eine schräg ansteigende Schulter 11 in den festen Seitenring 112 übergeht. Zum anderen Ende hin verläuft das Felgenbett zylindrisch bis zu der zurückspringenden Nute 13, in welcher sich der Sprengring 14 abstützt. Dieser Sprengring 14 dient zur Sicherung des Seitenringes, der im vorliegenden Falle aus zwei einzelnen Ringen 15 und 16 zusammengesetzt ist. Der eigentliche Seitenring 15 begrenzt das Felgenbett einseitig in der gleichen Weise wie der feste Seitenring 12 auf der anderen Seite. Dieses Profil ist in der dargestellten oder einer ähnlichen Form auch bei Flachbettfelgen in Gebrauch, stellt also kein Sonderprofil für Schrägschulterfelgen dar. Dem Seitenring 15 ist auf der dem Felgenbett zugekehrten Seite vorgelagert der Schulterring 16, der gemäss Fig. 1 der Zeichnung einen keilförmigen Querschnitt aufweist. Bei fertig montiertem Reifen wird das Felgenbett gemeinsam durch die beiden Ringe 15 und 16 an der einen Seite genau so begrenzt wie an der anderen Seite durch die schräg ansteigende Schulter 11 und den festen Seitenring 12. Der Schulterring 16 ist offen ausgebildet, wobei seine beiden Enden entsprechend Fig. 2 oder in ähnlicher Weise ineinander greifen können. Bei dieser Ausführung kann sich der Ring 16 zwar aufweiten oder verengen, seine freien Enden können sich aber nicht in Richtung der Radachse gegeneinander versetzen. Zur Erreichung dieses Zieles genügt es gegebenenfalls auch schon, wenn das eine Ende spitzwinklig ausgebildet ist und das andere eine entsprechende Ausnehmung aufweist.
Der Seitenring kann statt der in Fig. 1 dargestellten Querschnittsform auch ein Profil 16a entsprechend Fig. 3 aufweisen, welches aus einem Flachbandstahl durch Abwinkeln einer Längs-
kante gewonnen ist.
Bei der Unterteilung der einseitigen Begrenzung des Felgenbettes 10 in die zwei Ringe 15 und 16 ergibt sich, dass die Montagearbeiten keine oder keine nennenswert grösseren Schwierigkeiten verursachen als bei den bekannten Flachbettfelgen. Der Seitenring 15 setzt in Richtung der Radachse einer Verformung keinen nennenswerten Widerstand entgegen. Es wird aber auch in dieser Richtung nicht durch den Schulterring 16 behindert, weil dieser sich nach der Druckentlastung des Reifens etwas radial aufweiten und dadurch von dem zylindrischen Teil 10 des Felgenbettes abheben kann. Beim Zurückdrücken des Seitenringes 15 schiebt sich daher der Schulterring 16 in die Reifenöffnung hinein. Wenn der Sprengring 14 entfernt ist, können die beiden Ringe 15 und 16 mühelos abgezogen werden, worauf die Demontage oder Montage des Reifens in der gleichen Weise ohne Schwierigkeiten vonstatten geht, wie bei den Flachbettfelgen. Beim Aufpumpen eines neu montierten Reifens wird der Schulterring 16 durch den Druck nach aussen gegen den losen Seitenring 15 gepresst, so dass seine in Fig. 1 dargestellte Betriebslage sich selbsttätig einstellt.
Die in Fig. 3 gezeichnete Querschnittsform des Schulterringes 16a bietet nicht nur den Vorteil, dass sie billiger in der Herstellung ist, infolge der kleineren Berührungsflächen mit dem Felgenbett 10 kann der Ring 16a auch nur auf kleinster Fläche an der Felge festrosten, falls der Reifen lange Zeit nicht ausgewechselt werden sollte. Bei diesen kleinen Flächen werden aber schon wenig Schläge auf den Seitenring 15 genügen, um den angerosteten Schulterring 16a von dem Felgenbett 10 zu lösen, so dass seine weitere Verschiebung in Richtung der Radachse keine Schwierigkeiten mehr bereitet.
Claims (5)
1.) Schrägschulterfelge, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Seitenring aus zwei Einzelringen (15, 16) besteht, von denen der eine (15) in der üblichen Weise das Felgenbett (10) seitlich begrenzt, während der andere (16) einseitig die gewünschte schräge Schulter bildet.
2.) Schrägschulterfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schulterring (16) im Querschnitt keilförmig ausgebildet ist.
3.) Schrägschulterfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schulterring (16a) aus einem Flachstahlband durch Abwinkeln einer Längskante gewonnen ist.
4.) Schrägschulterfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schulterring (16, 16a) offen ist.
5.) Schrägschulterfelge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des offenen Ringes (16, 16a) derart ineinandergreifen, dass sie sich nicht in axialer Richtung gegeneinander versetzen können.
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