DEP0052534DA - Tiefpumpenantrieb - Google Patents
TiefpumpenantriebInfo
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Description
rfiefpumpenantrieb&
Es sind Tief pumpenantriebe bekannt, die über ein Zahnradgetriebe auf einen mit einem sogenannten "Pferdekopf" oder
mit Geradführung en versehenen Schwengelantrieb mit entsprechendem Gewicht saus gleich für das Pumpengestänge wirken,, Derartige
? in mannigfaltigster Ausführung hergestellte Ant-riebe sind j abgesehen von ihrer schweren Bauart, dadurch nur begrenzt
anwendbar, als der mit ihnen erzielbare maximale Hub nur drei Meter 'erreicht·
Zur Beseitigung dieser Nachteile hat man zwar bereits hydraulische iiefpumpenantriebe ausgeführt, die auch für erheblich
grössere Hübe geeignet sind* Jedoch besitzen auch/ diese erhebliche !!angel insofern, als sie in der Ausführung hohe
'Präzision erfordern, infolgedessen und auch wegen ihres Umfanges sehr teuer sind und zur Bedienung, Tfartung und besonders
zu notwendigen Reparaturen geschultes Fachpersonal benötigen«
Schliesslich sind noch solche für !iefpumpen bestimmte Antriebe bekannt geworden, die aus zwei parallel laufenden,
über eine in einem Stein hin- und hergleitende Kulisse geführten Kettentrieben bestehen, wobei der das Pumpengestäng-e tragende
Stein seinerseits in einer langen Führung gleitet und der Gewichtsausgleich durch über Rollen geführte Gewichte erfolgte
Auch diese Art von Antrieben besitzt nicht zuletzt wegen der benötigten. Kulisse mit in einer sehr langen Führung gleitendem
Stein eine verwickelte,, genaueste Arbeit erfordernde Bauart}
sie ist aber weiterhin insofern besonders nachteilig^ als siej - aus der Fatür ihrer Konstruktion heraus - „ unmittelbar
über dem Bohrloch vorgesehen werden muss und somit keinen freien Zugang zu demselben gestattet,,
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der Nachteile aller vorbeschriebenen Bauarten* Sie stellt sich
also dje Aufgabe, einen nicht nur ausseist einfachen^ unkomplizierten und billigen Tiefpumpenantrieb zu schaffen, sondern
denselben darüber hinaus so auszugestalten^ dass' er einen freien Zugang zur Sonde gestattet, dieselbe also nicht
verbaut, ausserdem auch einen beliebig langen^ in seiner Grosse wählbaren Hub ermöglicht? so dass alle an einen
langhub-Tiefpumpenantrieb au stellenden Anforderungen restlos und in Idealer V/eise erfüllt werden©
Gemäss Erfindung wird ein solcher s in an sich bekann*- ter "ieise mittels zweier parallel lauf ender? auf geeignete
Weise angetriebener Ketten arbeitender Tiefpumpenantrieb dadurch geschaffen? dass die zweckmässig abseits des Bohrloches
angeordneten endlosen Ketten an beliebiger Stelle durch einen "Bolzen verbunden sind,, an dem das von der Polierstange der
Tiefpumpe kommende Zugmittel unmittelbar angreift«
Dabei ist die Anordnung erfindungsgemäss so getroffen* dnss der Abstand der Ket fcen-Umlenkrollen zwecks beliebiger Veränderung
des Pumpenhubes bei gleichbleibender Pumpgeschwindigkeit beliebig wähl- und einstellbar ist«,
Werden die über die erwähnten TJmlenkrollen geführten Ketten wie äies die Srfjndung ferner vorschlägt^ beispielsweise an
einem· ausschwenkbar gelagerten Grüst vorgesehen, so ,wird in jedem. Falle ein freier Zugang zur Sonde ermöglichte Darüber
-hinaus ■ gestattet es. die ■ Erfindung aber auch, ·' dass je -nach gewähltem .Abstand der vorgesehenen Ketten-Umlenkrollen
ganz beliebige, -also auch längste Hübe liervörgerufen werden können,, deren Geschwindigkeit bei Bedarf durch-ein für den
Kettenantrieb benutztes Eegelgetriebe' stufenlos veränderlich gestaltet werden kann,'so.dass durch die. Erfindung mit einfachsten Mitteln- ein in der Erdölgewinnungs-Industrie, lange
vermisstes TJniversalgerät geschaffen wird, das'gleichzeitig zum Ausbau des Pumpgestänges und Steigrohres benutzt werden
kann®
Selbstverständlich ist es möglich, die parallel laufenden Kettentriebe auch-horizontal anzuordnen und zwei oder mehr
Sonden^gleichzeitig anzuschliessen, wobei der Ausgleich der-Sonden untereinander erfolgt«
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Brfiiigdung mit vertikal angeordneten Kettentrieben dargestellt und
zwar zeigt
Fig? 1 eine Ansicht des "Siefpumpenantriebes, und Figs 2 in schematischer Weise eine Draufsicht, auf-dessen Antriebselemente..
Die in ihrem Abstand verstellbaren Ketten-TJmlenkrollen 2,2' bezwe 3?3f (vgl*· Fige 2) befinden sich beispielsweise1
an einem zweckmässig abseits des Bohrloches aufgestellten bezw. an dasselbe heranfahrbareh- Qrüst 1 und nehmen die parallel
zueinander laufenden endlosen Kettentriebe 4,4! auf· Diese beiden Ketten 4,4' sind an beliebiger Stelle, durch einen.
zen 5 miteinander verbunden, an den das von der Polierstange· 6 der Tiefpumpe kommende, über eine Rolle 7 umgelenkte
Zugmittel 8 erfindungsgemäss unmittelbar angreift* Ein Getriebe 9* äas stufenlos regelbar ausgebildet sein
kannf vermittelt den Antrieb über Räder Io (Fige 2) auf die
Ketten-Umlenkrollen 2,2« β
Zwecks Gewichtsausgleiches greift am Bolzen 5 ein weiteres, über Rollen 11 und 12 geführtes Zugmittel I3 mit an
seinem Ende befestigtem Gewicht 14 an* Werden nun die Kettentriebe 4,4' auf geeignete V/eise mittels des Getriebes 9
in Umlauf versetzt, so führt das eine am Bolzen 5 angreifen— de, mit der Polierstange 6 verbundene Zugmittel 8 entsprechend dem durch den Kettenumlauf bedingten Auf- und Abwandern
des Bolzens 5 eine ebenfalls auf- und abgehende und die Pumpwirkung hervorrufende Bewegung aus, -wobei die beweglichen
Gewichtsmassen durch das am Zugmittel 13 befestigte Gegengewicht 14 "ausgeglichen werdenf das beispielsweise
innerhalb des Gerüstes 1 angeordnet ist und ebenfalls eine auf- und abgehende Bewegung ausführte
Es ist ohne weiteres ersichtlich^ dass sich durch Veränderung des Abstandes der Ketten-Umlenkrollen 2,2* bezw*
3,3* und entsprechende Längenänderung der Kettentriebe 4*4S die verschiedensten gewünschten Hubgrössen einstellen lassen»
Ferner ist ersichtlich, dass infolge der zweckmässig abseits des Bohrloches erfolgenden Anordnung der Kettentriebe 4,4f
stets ein freier Zugang zur Sonde verbleibt.
Soll nun, wie dies die Erfindung schliesslich noch vorsieht,, der beschriebene Tiefpumpenantrieb zum Gestängeziehen benützt
werden, so verbleibt das bei 15 versehwenkbar gelagerte^ beispielsweise durch eine Gewindespindel 16 verstellbare Gerüst
1 in seiner ursprünglichen, aus der Zeichnung ersichtlichen Lage* Soll jedoch ein besonderes Aggregat zum Gestängeziehen
Verwendung finden, so ist es erforderlich, das Gerüst 1 derart nach hinten auszuschwenken, dass das zu
ziehende Gestänge an der Rolle 7 vorbeigehen kanne Hatür— lieh bedarf es aber keiner besonderen Erwähnung, dass diese
Wirkung bei beispielsweise unverschwenkbar angeordnetem Gerüst 1 auch durch seitliches Umklappen des die Rolle 7
tragenden Armes 17 erzielbar ist«.
Claims (1)
- Patentansprüche*1·) Mit zwei parallel laufenden Ketten versehener Tief pumpenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die über «*# e> angetriebene Umlenkrollen (2, 2* bezw*3? 3')geführten, zweckmässig abseits des Bohrloches angeordneten endlosen Ketten (A9 4") an beliebiges? Stelle dtirch einen Bolzen (5) verbunden sind, an dem das von der Polierstange (6) der Tiefpumpe kommende Zugmittel (8) unmittelbar angreift*2e) Tiefpumpenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Ketten-Umlenkrollen (2, 2* bezw» 3§3') zwecks beliebiger Veränderung des Pumpenhubes bei gleichbleibender Pumpgeschwindigkeit beliebig -m&^^=^^ einstellbar ist®%) Tief pumpenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten (4S 4') und Umlenkrollen (2,29 bezw* 3f3s) an einem ausschwenkbar gelagerten Gerüst (1) vorgesehen, sind«»
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