DEP0052429DA - - Google Patents
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Description
52429 Y/84 d D.
Maschinenfabrik Buokau R.Wolf Aktiengesellschaft, Grevenbroich
Wilhelm Ries in Neuss ist als Erfinder benannt Zabelbagger.
Die in Tagebauen von Braunkohle o.dgl. oder auch für andere Zwekke
z.B. Kanalbauten verwendeten Kabelbagger haben verhältnismassig
grosse Spannweiten (bis 400 m und mehr). Bei den bisherigen Ausführungen steht der Bedienungsmann für die Bedienung
der Schürfeinrichtungen in dem an der Maschinenturmseite angeordneten
Führerhaus, während das eigentliche Schürfgerät in der
Tiefe der auszuhebenden Grube in grosser Entfernung von dem Führerhaus arbeitet. Der Maschinenführer kann die örtlich begrenzte
und verhältnismässig kleine Schürfstelle aus der grossen Entfernung nicht genau übersehen und da ausserdem der Schürfkübel
selbst sich «je nach der Bodenart mehr oder weniger rasch füllt, ist eine ordnungsgemässe Füllung des Schürfkübels von dem entfernt
angeordneten Führerhaus aus nicht mit der für die Wirtschaftlichkeit
des Gerätes notwendigen Sorgfalt durchführbar, sondern mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Man hat sich
im praktischen Betrieb bisher dadurch beholfen, dass man am Schürfort einen besonderen Mann einsetzte, der durch Signale
oder durch Fernsprecher dem Führer in dem Maschinenturm die nötigen Steuerkommandos gab. Es liegt auf der Hand, dass diese
Art von indirekter Bedienung des Schürfgerätes nicht nur mit Zeitverlusten, sondern auch mit laufenden Störungen und unzureichenden
Förderleistungen verbunden, ist, die sich insbesondere
bei lacht und unsichtigem Wetter einstellen. Diese Unzulänglichkeiten
belasten den Bagger- und Förderbetrieb empfindlich.
Es ist ein Kabelbagger bekannt geworden bei dem als Gewinnungsgerät
ein Schaufelrad dient, das das gebaggerte Gut auf ein mit ihm verbundenes Förderband zur Abförderung aufgibt. Bei diesem
Gerät ist mit dem Schaufelrad ein Führerhaus verbunden, an das das Halteseil für das Schaufelrad angreift.
Eine derartige Führerhausanordnung ist für Kabelbagger mit
einem Schürfkübel als Gewinnungsgerät nicht angängig, da der Schürfkübel bei der Gewinnungsarbeit erheblichen Erschütterungen
und Stössen ausgesetzt ist, die sich auf das mit ihm verbundene Führerhaus übertragen wurden.
Die Erfindung betrifft einen Kabelbagger mit einem Schürfkübel als Gewinnungsgerät und besteht darin, dass der die Bewegungen
des Schürfkübels steuernde Bedienungsmann in einem heb- u. eenkbaren und längsverfahrbaren Führerhaus untergebracht ist, das
an besonderen Trag- und Fahrseilen aufgehängt ist. Das Führerhaus kann durch besondere, schräglaufende Abspannseile gegen seitliche
Schwankungen gesichert sein.
Um die elektrische Ausrüstung des Führerhauses möglichst leicht zu halten werden zweckmässig die Steuerapparate als Schützensteuerungen
ausgebildet und die Schütze selbst in dem Maschinenturm angeordnet.
Mit Hilfe des heb- und senkbaren und längsverfahrbaren Führerhaus
ist es dem Maschinenführer möglich, seinen Standort in die jeweils zweokmässigete Lage zum Schürfbereich des Schürfkübels
zu bringen, so dass er die Arbeit des Kübels aus nächster
Nähe
beobachten kann-.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
4bb. 1 zeigt einen Kabelbagger in Seitenansicht und
Abb. 2 die Draufsicht dazu.
An den beiden Maschinentürmen a und b ist in üblicher Weise der Schürfkübel c mittels Fahr- und Hubseilen d aufgehängt. Erfindungsgemäss
ist an besonderen Seilen e das Führerhaus f des Schürfkübels c heb- und senkbar und längsverfahrbar angeordnet-.
Besondere, schräglaufende Abspannseile g sichern das Führerhaus
f gegen seitliche Schwankungen. Die Abspannseile g können gleichzeitig
als Fahrseile dienen.
Die in dem Führerhaus f angeordneten Steuerapparate zur Bedienung der Seile d für die Bewegungen des Schürfkübels c und
gegebenenfalls auch für die Fahrbewegung der Maschinentürme a und b sind als Schützensteuerungen ausgebildet, während die
Schütze selbst in den Maschinenturmen a bezw. b angeordnet sind.
Claims (4)
1. Kabelbagger mit Schürfkübel als G-ewinnunga gerät, dadurch gekennzeichnet,
dass der die Bewegungen des Schürfkübels (c) steuernde Bedienungsmann in einem heb- und senkbaren und
längsverfahrbaren, an besonderen Tragseilen (e) aufgehängten Führerhaus (f) untergebracht ist.
2. Kabelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führerhaus (f) durch einstellbare, schräglaufende Abspannseile
(g) gegen seitliche Schwankungen gesichert ist.
3. Kabelbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannseile (g) als Fahrseile dienen^.
4. Kabelbagger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerapparate als Schützensteuerungen ausgebildet sind und die Schütze in den Maschinentürmen (a bezw. b) angeordnet
sind.
MascMnerfabrik Biwtaa R. Via!!
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